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Das dritte Reich wird von AntimarxistInnen gerne als historisches Beispiel zur Widerlegung des historischen Materialismus herangezogen: Holocaust, "Lebensraumpolitik" und Co hätten schließlich keiner rationalen ökonomischen Agenda entsprochen, sondern seien außerhalb struktureller sozioökonomischer Erklärbarkeit liegende Resultate ideologischen Wahns gewesen. Das aber trifft den historischen Materialismus gar nicht, der keineswegs bestreitet, dass politische Akteure eine eigenständige und irrationale Agenda haben und verfolgen können. Ein Blick auf Freiheit und Determination historischer Kräfte.
By Fabian LehrDas dritte Reich wird von AntimarxistInnen gerne als historisches Beispiel zur Widerlegung des historischen Materialismus herangezogen: Holocaust, "Lebensraumpolitik" und Co hätten schließlich keiner rationalen ökonomischen Agenda entsprochen, sondern seien außerhalb struktureller sozioökonomischer Erklärbarkeit liegende Resultate ideologischen Wahns gewesen. Das aber trifft den historischen Materialismus gar nicht, der keineswegs bestreitet, dass politische Akteure eine eigenständige und irrationale Agenda haben und verfolgen können. Ein Blick auf Freiheit und Determination historischer Kräfte.