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Ralph Sina lebt und atmet Radio. Für die ARD war er von 1998 bis zum vergangenen Jahr Hörfunkkorrespondent in Nairobi, Washington und Brüssel. Er hat Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft auf drei Kontinenten hautnah und intensiv erlebt, von Terroranschlägen in Kenia und Brüssel bis hin zur Präsidentschaft Barack Obamas in den USA. Er ist ein Berichterstatter der Zeitgeschichte auf drei Kontinenten.
Ralph Sina, ein rasender Reporter und ein Weltenbummler, aber auch ein unersättlicher Zuhörer, der mehrere Momente der Wahrheit erlebt hat und davon überzeugt ist, dass Journalist:innen in ihrer Berichterstattung wieder furchtloser werden müssen und sich weniger vor dem Mainstream fürchten sollten. Nur dann können sie im Zeitalter der sozialen Netzwerke weiter eine wichtige Rolle für Demokratie, Zivilgesellschaft und Meinungsbildung spielen.
Jascha Rohr ist Philosoph, Methodenentwickler, ein Intellektueller, der sich mit der Theorie sowie den praktischen Methoden kokreativer und partizipativer Transformationsprozesse beschäftigt.
Er wollte Lehrer werden. Dann wurde ein kommunikativer Grenzgänger aus ihm. Martin Wimmer war einerseits Markenstratege für McDonalds und Ratiopharm, kümmerte sich um die Kommunikation bei Siemens, andererseits war er Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters und ist jetzt der erste CDO der Bundesregierung im Bundesumweltministerium. Nebenbei ist Martin Wimmer Autor von "Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes", einer Geschichte der deutsch-texanischen Beziehungen und einem Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe. Er kommt aus Bayern, liebt Texas und besonders den Singer Songwriter Townes van Zandt und lebt mit Frau und Hund in Berlin.
Der Moment der Wahrheit: Gespräche mit Menschen, die einschneidendes erlebt und erkannt haben, dass sie sich ändern müssen und wollen. Ob es um das Leben, unternehmerisches Handeln, die Umwelt oder die Haltung gegenüber anderen Menschen geht. Spannende Lebensgeschichten, Anstiftungen für Veränderung, Einblicke in persönliche, politische, ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge. Das ist der Moment der Wahrheit mit Michael Pachmajer und Carsten Hentrich.
Noten, Schulfächer, Klausuren, dreigliedriges Schulsystem? Alles von gestern, sagt Margret Rasfeld, Gründerin der "Schule im Aufbruch". Die großen Transformationsprozesse unserer Zeit werden wir nicht mit einem Leistungsprinzip bewältigen, das schon in der Grundschule beginnt und sich wie ein roter Faden bis zum Schulabschluss durch unser Schulsystem zieht.
Es ist Zeit, das Bildungssystem radikal zu verändern, sagt die Vordenkerin und Veränderin, die von den sozialen Bewegungen der 1970er Jahre geprägt wurde und gegen Atomkraftwerke und für Frieden demonstrierte, die selbst Gymnasiallehrerin für Chemie und Biologie war, bevor sie Schule radikal neu dachte und mit den Gründungen der Gesamtschule in Essen und Evangelischen Schule Berlin Zentrum in die Tat umsetzte. Für sie geht es darum, Kinder in ihrem eigenen Tempo zu Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen, ihre Kreativität zur Entfaltung zu bringen statt sie durch Auswendiglernen früh zu ersticken. Das deutsche Schulsystem hält Margret Rasfeld auch im Vergleich zu anderen Ländern für erstarrt und unbeweglich. Es entlässt junge Menschen in Ausbildung und Studium, die Defizite genau in den Disziplinen haben, auf die es in den heutigen Transformationsprozessen ankommt: eigenständiges Denken, individuelle Problemlösungsansätze, Teamwork, Agilität.
Peter Felixberger ist Buch-Macher. Seit über 30 Jahren ist das gedruckte Wort sein Medium. Volontär bei der Süddeutschen Zeitung, Buchkritiker, Sachbuchlektor, Weltausstellungspublisher, Gründer des unabhängigen Online-Magazins changeX, heute Chefredakteur und Mitherausgeber des "Kursbuchs" sowie Programmgeschäftsführer von Murmann Publishers in Hamburg.
Verlage haben es im Zeitalter des Internets nicht leicht. Fotos, kurze Mitteilungen, bewegte Bilder, gesprochene Worte scheinen das Gedruckte Stück für Stück abzulösen.
Vor allen anderen sieht er das Besondere, das Neue in einer publikationsfähigen Ideen. Dabei will Peter Felixberger nicht einfach nur die Realität in seinen Büchern abbilden und beschreiben, sondern die Inhalte ordnen, relativieren, ihre Substanz herausstellen. Das haben auch Michael Pachmajer und Carsten Hentrich, die Gastgeber des Momentes der Wahrheit, mit ihrem Buch "d.quarks - Der Weg zum digitalen Unternehmen" erlebt.
Lena Marbacher tritt für eine neue Arbeitswelt, eine neue Wirtschaftswelt ein. Heute macht sie das durch das von Ihr mitgegründete Wirtschaftsmagazin "Neue Narrative". Der Verlag befindet sich in Verantwortungseigentum. Auf ihrer Homepage sagt sie: "Ich glaube nicht an Transformation durch Beratung, sondern an Transformation durch Content. Wer das Wissen hat, hat die Mittel."
Simone Menne ist eine weitgereiste Kielerin, Spitzenmanagerin, Impulsgeberin der Wirtschaft, wenn es um die Einführung neuer Technologien, um Gleichberechtigung, um Ehrlichkeit geht. Für sie muss unsere Wirtschaft offener, digitaler und inklusiver sein.
Sie war 2012! die erste weibliche CFO eines DAX-Konzerns (Lufthansa). Danach in gleicher Rolle beim familiengeführten Unternehmen Boehringer Ingelheim. Heute überwacht sie die Vorstände, ist Aufsichtsrätin bei BMW, der Deutschen Post, Henkel und Johnson Controls.
Außerdem ist Simone Menne Galeristin in ihrer Heimatstadt Kiel und Podcasterin mit der Produktion "Die Boss - Macht ist weiblich".
Simone ist geradeheraus, benutzt eine klare Sprache. Sie macht und nimmt Macht an, um ihre Ideen zu realisieren. Für sie kann Macht etwas sehr Gutes sein, wenn die machtvolle Person zuhört, Veränderungen zulässt und sich gegenüber Nachhaltigkeit, Inklusion und Diversität öffnet. Und wenn Macht, auch in der Wirtschaft, auf Zeit vergeben wird.
Er ist ein immer Neugieriger, einer, der Grenzen testet, ein Wissens-Staubsauger, der vermeintlich unverrückbare Positionen stets hinterfragt. Augenschein sticht für ihn Lehrmeinung. Raphael Gielgen ist Trendscout beim Bürodesigner Vitra. Sein Arbeitsplatz ist die Welt. Die Zukunft sein Forschungsgebiet.
Sie: Eine der bekanntesten Wissenschaftlerinnen der Energie- und Klimaökonomie, Abteilungsleiterin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Universitätsprofessorin. Seit vielen Jahren eine der großen Stimmen für die Energiewende. Sie lehnt modernen Kohlekraftwerke genauso ab wie die Gas-Pipeline Nord Stream 2, weil sie sie für klimapolitisch falsch hält. Jemand, die immer von einer positiven Zukunft spricht, wenn sie uns ihr Bild von einer klimaneutrale Wirtschaft zeichnet.
Er: Ein Vertreter der nächsten Generation, Wirtschaftsanwalt, der Energieversorger und Krankenhäuser berät und Vorsitzender des großen SPD-Bezirks Hessen-Süd. Für ihn hat jeder Mensch eine Chance verdient. Keiner muss in Armut leben. Jemand, der selber von dem Aufstiegsversprechen der deutschen Gesellschaft profitiert hat. Der weiß, wie wichtig gute Bildung und neue Technologien für unsere Zukunftsfähigkeit sind.
Claudia Kemfert und Kaweh Mansoori, zwei Gäste aus zwei Generationen, zwei Brückenbauer*innen hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit 100% erneuerbaren Energien und sozialem Fortschritt, die im Moment der Wahrheit eindrucksvoll zeigen, wie wichtig der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ist.
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