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Deutschland will klimaneutral werden – aber zu welchem Preis und mit welchem Energiemix? Mit Unternehmer Axel Pieper, Gründer von 4Pi Solutions, sprechen wir über Deindustrialisierung in der energieintensiven Industrie, die Rolle von Wasserstoff und Batteriespeichern, Kernenergie, CCS, Fracking in Deutschland und die Frage, wie wir Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und global wirksamen Klimaschutz zusammendenken können.
Mehr von 4pi Solutions finden Sie hier: https://www.4pi-solutions.com/
Mehr zu den klimapolitischen Vorschlägen von R21 hier: https://denkfabrik-r21.de/klima-und-energie/
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit David Bothe von Frontier Economics über die „Plan B“-Studie und die Zukunft des europäischen Emissionshandels. Die Studie entwickelt einen reziproken Mechanismus, der den Emissionspfad des EU-ETS I an eine Referenzgruppe wie die G20 koppelt. Auf diesem Ansatz baut die R21-Studie „Reciprocal Update for the EU-ETS I“ auf.
Im Gespräch werden beide Vorschläge nebeneinandergelegt und weitergedacht: Wie sollte eine geeignete Referenzgruppe aussehen? In welchen Abständen sollten Haltepunkte definiert werden? Geht es primär um den Schutz der europäischen Industrie – oder um Anreize für mehr Klimaschutz im Rest der Welt?
Eine Folge über die nächste Entwicklungsstufe des Emissionshandels – und über die Frage, ob aus europäischer Klimapolitik ein reziproker Klimaclub entstehen kann.
Hier geht es zur „Plan B“-Studie:
https://www.dihk.de/resource/blob/153726/97f39a33a519ece00c3a65e014fbc707/energie-dihk-energiewende-plan-b-data.pdf
Und hier zur R21-Studie:
https://denkfabrik-r21.de/wp-content/uploads/2026/03/ETS-Reform-R21-Maerz-2026-1.pdf
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit Prof. David Stadelmann von der Universität Bayreuth über die Perspektive eines Politökonomen auf unsere Klima- und Energiepolitik. Dabei erklärt Stadelmann, warum auf den CO₂-Preis an der Tankstelle keine Mehrwertsteuer erhoben werden sollte, weshalb eine CO₂-Steuer gegenüber einer Mengensteuerung Vorteile haben kann, warum neben ökologischer immer auch ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit berücksichtigt werden muss, wie energieintensive Industrien durch freie Zertifikate lange Zeit Renten erzielen konnten, warum negative Strompreise unethisch sind, weshalb die Höhe des CO₂-Preises daran gekoppelt werden sollte, wie viele Emissionen weltweit tatsächlich bepreist sind und warum er trotz allem nicht die Hoffnung aufgibt, dass liberale Demokratien lernfähig sind.
Mit seinen ungewöhnlichen und teils provokanten Thesen hinterfragt Stadelmann unsere gesamte Energie- und Klimadebatte. Haben wir uns über Jahre etwas vorgemacht? Wie viel ist uns Klimaschutz wirklich wert? Und was müssen wir tun, damit wir nicht nur das Klima, sondern auch unseren Wohlstand schützen.Einige der Thesen von Prof. Stadelmann finden Sie hier beschrieben: https://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?author=260
Einige Thesen von R21 zu Klima und Energie finden Sie hier: https://denkfabrik-r21.de/category/klima-energie/?e-filter-2364916-category=klima-energie
In dieser Sonderfolge diskutiert Nils Hesse mit dem „Newsfluencer“ Julius Böhm über dessen Kritik am Emissionshandel. Böhm hält ihn für kein wirklich marktwirtschaftliches Instrument und bezweifelt, dass er in der Praxis funktioniert. Liefert der Emissionshandel wie Böhm meint nur ein marktwirtschaftliches Alibi für kleinteilige Klimaregulierungen, oder stellt er deren Existenzberechtigung gerade infrage? Kann ein europäischer Emissionshandel Sinn machen, solange der Rest der Welt seine Emissionen nicht ähnlich bepreist? Und welche klimapolitischen Instrumente würde Julius Böhm stattdessen akzeptieren?
In dieser Folge spricht Nils Hesse mit Matthias Zelinger und Steffen Hentrich vom VDMA über die Reform des EU-Emissionshandels, den CO₂-Grenzausgleich in der Praxis und die doppelte Rolle des Maschinenbaus: als Nutzer energieintensiver Vorprodukte und zugleich als Anbieter von Klimaschutztechnologien. Die Folge zeigt, warum der Maschinenbau den Emissionshandel grundsätzlich unterstützt, wo der CO₂-Grenzausgleich in der Praxis an Grenzen stößt und welche Reformen aus Sicht des VDMA jetzt notwendig sind.
Der Gründer der Zukunft-Fabrik.2050, Jochen Andritzky, beschreibt Visionen und Zukunftsbilder, die uns helfen, aus dem deutschen Klimalabyrinth zu entfliehen, kleinteilige Regulierung und Subventionen zu ersetzen, Zielkonflikte offen zu benennen – und den Weg zu einem globalen Emissionshandel zu ebnen. Außerdem identifizieren wir weitere Instrumente, die auf diese Vision einzahlen.
Mehr zum neuen Buch von Jochen Andritzky „Visionen braucht das Land“ finden Sie hier
Mehr zur Arbeit der Zukunft-Fabrik.2050 hier
Das Papier von Jochen Andritzky und Nils Hesse zur Ausweitung des EU-ETS auf andere Länder finden Sie hier
„Die deutsche Klimapolitik vernichtet unseren Wohlstand, ohne die globalen Emissionen zu reduzieren“ – das sagt Joachim Weimann im Gespräch mit R21-Geschäftsführer Martin Hagen. Der Umweltökonom kritisiert eine planwirtschaftliche, kleinteilige Regulierung, die den CO2-Ausstoß lediglich in andere Länder verlagert. Er plädiert für einen radikalen Kurswechsel: Statt Wunschdenken und nationaler Alleingänge brauche es realistische Klimaziele und einen internationalen Emissionshandel.
Hier geht es zum ausgezeichneten Beitrag des R21-Expertenrats: https://denkfabrik-r21.de/wp-content/uploads/2025/01/FAZ-14-01-25-2.pdf
Mit dem Gründer und Leiter von EPICO KlimaInnovation Bernd Weber spreche ich über den Reformbedarf in der deutschen Energiepolitik, den Sinn des Industriestrompreises, wie der ETS II zu retten ist, der ETS I zu reformieren ist und was eigentlich aus dem Klimaclub geworden ist, der etwas in der Versenkung verschwunden ist.
Zu den Studien von EPICO finden Sie hier: https://epico.org/de/veroeffentlichungen
Einen Beitrag zur Verleihung des ordnungspolitischen Preises der Familienunternehmen an den R21 Expertenrat Klima und Energie finden Sie hier: https://denkfabrik-r21.de/ordnungspolitischer-preis-fuer-r21-expertenrat/
Danke an die Hayek Stiftung für eine freie Gesellschaft für die Unterstützung: https://www.hayekstiftung.de/
In zwei Wochen soll auf der Klimakonferenz in Brasilien ein milliardenschwerer Vorschlag zum Schutz der tropischen Regenwälder beschlossen werden. Doch das „Tropical Forest Forever Facility“ (TFFF)-Konzept könnte teuer für deutsche Steuerzahler werden – ohne den Regenwald tatsächlich zu schützen.
Der Ökonom Max Alexander Matthey erklärt in der neuen Folge, warum das TFFF auf einer riskanten Illusion beruht. Er stellt die Pläne der globalen Klimafinanzierer infrage, mit Steuergeldern Risiken von Finanzspekulationen abzusichern – und zeigt, welche solideren Alternativen es gibt. Sein Beispiel erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der Klimadiplomatie, der wenig Vertrauen erweckt.
Mehr dazu in Max Mattheys Newsletter:
TFFF’s Missing Billions. Where is the money?Tracking the gap between TFFF’s big promises and its fragile financial reality.
https://www.linkedin.com/newsletters/7375873790037213185/
Hans von Storch hat am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg die Klimaforschung über Jahrzehnte begleitet und vorangetrieben. Er berichtet über gesicherte Erkenntnisse, mediale Panikmache, falsche Anreize, effektive Maßnahmen und den nötigen Demut eines (Klima)Wissenschaftlers.
Das "andere Klimabuch" können Sie hier bestellen: https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826094088-das-andere-klimabuch/
Den Livestream der R21-Veranstaltung "Deutschland zwischen Covid und Klima - Grundrechte unter Vorbehalt" finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=TuwtiqRUUPU
Rückmeldungen gerne hier: https://www.linkedin.com/in/nils-hesse-07641b157/
oder hier:
https://x.com/nils201
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