Der Retailtalker - Gespräche über Innovation im Einzelhandel

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Der Retailtalker - Gespräche über Innovation im Einzelhandel episodes

  • Wie bezahlt Deutschland in Zukunft?
    Freedom of Choice von Bezahlungsmitteln

    Zu Gast bei Pascal Beij, Commercial Chief Officer des Zahlungs- und Softwareanbieters Unzer

    🔹 Unzer: Der unabhängige MittelstandsspezialistZahlungs- und Softwarelösungen aus einer Hand für Händler und Gastronomie in der DACH-Region. Unzer gehört zu den letzten unabhängigen Zahlungsdienstleistern in Deutschland.
    🔹 Handel in UnsicherheitEs fehlt nicht an Produkten, es fehlt an Zuversicht. Konsumzurückhaltung und politische Lage lassen Händler und Kunden abwarten.
    🔹 Stationärer Handel lebtDas große Comeback der Erlebnisse: Für Events, Sport und Konzerte wird viel Geld ausgegeben. Wer im Laden besteht, muss mehr bieten als ein Produkt. Omnichannel ist längst Pflicht, nicht Kür.
    🔹 Bargeld vs. KarteDer bargeldlose Anteil ist in Deutschland von unter 50 % auf über 65 % des Umsatzvolumens gestiegen. In den Niederlanden oder Skandinavien liegt er bei teils über 90 %. Warum bleibt Deutschland vorsichtig? „Bares ist Wahres“, Skepsis und verschleppte Digitalisierung.
    🔹 Freedom of ChoiceDie Bundesregierung plant ein Gesetz, das Händlern und Gastronomen vorschreibt, Bargeld und digitale Zahlung anzubieten. Pascal Beij findet das richtig: Der Kunde soll die Wahl haben.
    🔹 Wero, PayPal, Apple PayKann Europas Antwort Wero gegen PayPal und die Wallets bestehen? Die Henne-Ei-Frage: Händler führen es erst ein, wenn Kunden es wollen, und umgekehrt. Apple Pay und PayPal punkten mit Komfort und Bekanntheit. Wer es nicht anbietet, verliert Umsatz.
    🔹 Das Zahlungs-ÖkosystemHändler, Kunden, Zahlungsdienstleister, Banken und Finanzamt: Alle wollen etwas anderes und alles muss zusammenspielen.
    🔹 KI und Agentic CommerceÜbernimmt KI oder Agenten und Bots das Bestellen von Ware und deren Bezahlung?

    Also viele interessante Themen rund um das Bezahlen und damit verbundene Customer Experience in allen Formen des Handels und der Gastronomie

    🎧 Die ganze Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt.

    58 min
  • Keiran Hewkin about Swyft
    One Bed.One Day?

    Über Swyft

    Swyft ist eine Direct-to-Consumer-Möbelmarke, bekannt vor allem für modulare Sofas, die sich ohne Werkzeug zusammenbauen lassen – "Lego für Erwachsene", wie der Gründer und CEO Keiran Hewkin es beschreibt. Die Lieferung erfolgt oft schon am nächsten Tag. Neben Sofas umfasst das Sortiment inzwischen auch Ess- und Wohnmöbel sowie Betten. Das Unternehmen ist sechs Jahre alt, wurde kurz vor Corona gegründet und ist aktuell in Irland, Großbritannien und Deutschland aktiv.

    Die Gründungsidee: Warum dauert ein Sofa acht Wochen?

    Keiran kommt ursprünglich aus der Chemie- und Automobilindustrie und arbeitete später als Operations Director in der hochwertigen Maßmöbel-Branche. Dort fiel ihm auf, wie viel Verschwendung und Wartezeit in der klassischen Polstermöbel-Herstellung steckt: Die reine Handarbeitszeit für ein Sofa beträgt oft nur acht Stunden – der Rest der Wartezeit von mehreren Wochen sei reine Verschwendung, die auf den Kunden abgewälzt werde. Ursprünglich wollte er seine Idee als Fertigungslösung an bestehende Einzelhändler verkaufen, wurde aber überall abgelehnt. Erst danach gründete er Swyft als eigene Marke.
    Produktphilosophie
    Swyft entwirft alle Produkte inhouse. Da das Unternehmen Lagerbestände selbst trägt, wird sehr selektiv entschieden, was tatsächlich in Produktion geht. Leitfragen bei der Entwicklung:

    Löst das Produkt ein echtes Problem (z. B. Platzmangel, Komfort, Multifunktionalität)?

    Ist das Team selbst begeistert und würde es privat kaufen?

    Design nach reinen Preispunkten oder umfangreichen Kundenumfragen lehnt Keiran ab.

    Stationärer Handel
    In Großbritannien betreibt Swyft eigene Läden (u. a. in London, ca. 1.000 m², rund 80 % des Umsatzsortiments vor Ort erlebbar) sowie eine Partnerschaft mit John Lewis. In Deutschland ist das Geschäft bislang rein digital, mit einer Ausnahme: einem Partnershop in Berlin. Als Ausgleich bietet Swyft in Deutschland eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie mit kostenloser Rücksendung. Die Retourenquote liegt bei rund 8 % ohne vorherige Besichtigung, bei unter 1 %, wenn Kunden das Sofa vorher im Laden gesehen haben. Für 2027 sind eigene Läden auch in Deutschland geplant.
    Deutschland vs. Großbritannien: Überraschende Unterschiede
    Ein zentrales Learning: Die Bestsellerlisten in beiden Ländern unterscheiden sich komplett.

    UK: vor allem Sofabetten, dazu einige Stühle

    Deutschland: vor allem Esszimmerstühle, dazu einige Sofabetten

    Erklärung laut Keiran: In Deutschland trifft man Freunde eher zuhause zum Essen, in Großbritannien eher in Pubs und Restaurants. Auch demografisch und städtebaulich unterscheiden sich die Märkte stark – London allein macht fast die Hälfte des UK-Umsatzes aus, während Deutschland großflächiger, älter und stärker durch Wohnungen geprägt ist.

    Expansion und Ausblick
    Swyft verfolgt drei Wachstumshebel parallel:

    Ausbau des Produktportfolios (aktuell ca. 50 Produkte, u. a. 15 Sofas; drei weitere Sofas Ende Juli geplant)

    Ausbau des E-Commerce in bestehenden Märkten
    Ausbau der physischen Ladenpräsenz in UK, Irland und Deutschland

    Zusätzlich wird das Gartenmöbel-Sortiment, das 2026 erstmals in UK verkauft wurde, 2027 auch auf Deutschland und Irland ausgeweitet – ein wichtiger Baustein, um die umsatzschwachen Sommermonate im Sofageschäft auszugleichen.

    45 min
  • Adenauer& Co
    Kai Teute über Erfolgsfaktoren im Einzelhandel

    Mein heutiger Gast ist Kai Teute, Gründer und Geschäftsführer der BK Beachhouse Mode GmbH und maßgeblicher Treiber der Expansion von Adenauer & Co. in Norddeutschland.

    Ich spreche mit einem Unternehmer, der Handel erfolgreich betreibt – strategisch, datengetrieben und gleichzeitig mit einem feinen Gespür für Marke, Standort und Menschen:
    Kai Teute ist ein Seriengründer mit inzwischen über 50 Unternehmensgründungen und Beteiligungen. Mit 22 Jahren startete er als einer der ersten Franchise-Nehmer von Subway in Deutschland. Schon damals zeigte sich, was ihn bis heute auszeichnet: unternehmerischer Mut gepaart mit analytischer Klarheit – und die Fähigkeit, auf sein Bauchgefühl zu hören, wenn die Zahlen stimmen.
    Nach Stationen im Softwarebereich und als Investor – unter anderem im Umfeld digitaler Kassensysteme – begegnet ihm 2014 auf Sylt ein Konzept, das ihn sofort faszinierte und bis heute nicht losgelassen hat: Adenauer & Co., gegründet von Andreas Adenauer.Ja richtig gehört Andreas Adenauer ist ein Enkel von Konrad Adenauer dem 1. Bundeskanzler der jungen Bundesrepublik. Aber zurück zur Marke.
    Was macht sie besonders gut und erfolgreich? Es ist mehr als Mode. Es ist ein Lebensgefühl. Die Läden – „Strandhäuser“ genannt – sind detailverliebt gestaltet, Ein Retail-Konzept, das Atmosphäre schafft und konsequent auf Authentizität setzt. Kein austauschbarer Store, sondern eine Bühne für Marke und Haltung.
    Kai steigt zunächst als Lizenzpartner ein, eröffnet 2015 das erste Strandhaus in Hamburg – und betreibt heute 19 Standorte, vor allem entlang der Nord- und Ostseeküste. Inzwischen ist er zudem mit 50 Prozent am Franchisegeber beteiligt – also nicht nur Expansionstreiber, sondern auch Mitgestalter der Gesamtmarke.
    Im Gespräch geht es um zentrale Erfolgsfaktoren im stationären Handel:
    • Warum „Lage, Lage, Lage“ noch immer gilt – und warum er lieber auf den perfekten Standort wartet, als Kompromisse einzugehen.
    • Warum Center-Lagen für ein emotional aufgeladenes Retail-Konzept zur Herausforderung werden können.
    • Wie man in touristischen Märkten mit Saisonalität, Wetterabhängigkeit und Sonntagsöffnungen kalkuliert.
    Wir sprechen ausserdem darüber warum Mitarbeitende gerade in Küstenregionen oft der kritischste Erfolgsfaktor sind.
    Und wie Like-for-Like-Wachstum funktioniert, wenn Expansion nicht unbegrenzt möglich ist.
    Ich wünsche euch jetzt viele spannende Impulse mit Kai Teute von Adenauer & Co –

    42 min
  • The new Retail Club
    Carsten Schürg über ein neues Angebot der ISPO

    Carsten Schürg

    Mein heutiger Gast ist Carsten Schürg, Senior Executive Advisor der ISPO und seit vielen Jahren eine der prägendsten Stimmen im Sportfachhandel und nebenbei ein sehr aktiver Sportler, der deshalb natürlich weiss, was die sportmachenden Konsumenten bewegt

    Carsten kennt den Markt wie kaum ein Anderer. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen einer Branche, die sich in den letzten Jahren rasant verändert hat und wenn man Carsten so zuhört auch in den nächsten Jahren einiges verändern wird.

    Wir starten mit einer kleinen Schnellfragerunde – von seiner persönlichen Lieblingsmarke bis zum letzten Outdoor-Highlight – bevor wir tief eintauchen in die Themen, die den Sporthandel gerade bewegen:

    Wie steht die Branche aktuell da?
    Welche Trends prägen das veränderte Kundenverhalten?
    Wie können Händler zwischen Kostendruck, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zukunftsfähig bleiben?

    Und natürlich sprechen wir über seine Lieblingsthemen Community Building und über den Retail Club, den die ISPO, übrigens die größte Sportmesse der Welt, dieses Jahr erstmal für Händler anbieten wird. Durch den Retail Club sollen Handel und Industrie enger vernetzt werden und dazu beitragen, dass die Händler mit den richtigen Sortimenten, Ladengestaltung und vor allen Dingen Mindest die Zukunft erfolgreich gestalten werden.

    Zum Abschluss werfen wir einen Blick nach vorn: Wie sieht der Sportfachhandel 2030 aus – und was sollten junge Retailer heute lernen, um morgen erfolgreich zu sein?

    Ein Gespräch voller Energie, Einblicke und Inspiration für alle, die den Sporthandel wirklich verstehen wollen.
    Ich denke es ist eine gute Vorbereitung auf den Beginn der ISPO, die Ende November in München stattfindet. Also Listen to us!

    52 min
  • Der grösste Lighthouse Store Europas!
    Geschäftsführer Sultan Kaya über den neugestalteten MediaMarkt in Hamburg, Mönckebergstraße

    In Zeiten des Online-Shoppings wird es für Händler immer schwieriger, Kunden in die Geschäfte zu locken und zu begeistern.Die MediaMarktSaturn-Gruppe reagiert darauf mit der Eröffnung von 20 so“genannter Lighthouse"-Stores bis Ende 2026, die mit besonderer Ladengestaltung, Sortimentsbreite und Kundenerlebnis die Kunden in die City locken sollen.

    Am 5. September 2024 eröffnete in Hamburg der größte Tech-Store Europas, das "Tech Village Hamburg".

    Auf 15.000 Quadratmetern und fünf Stockwerken wird Einkaufen zum Erlebnis.es gibt 47 Partner-Boutiquen von Marken wie Apple, Samsung und Sony, aber auch Markenshops von Mattel,Lego und diversen Kaffeemaschinenherstellern wie Jura. Ausserdem gibt es acht eigene Boutiquen zu Themen wie Nachhaltigkeit, E-Mobility und Musik. Sieben Experience-Zonen laden dazu ein, Produkte auszuprobieren und sich für den Kauf ob off oder online zu begeistern.

    Besonders die junge Zielgruppe steht im Fokus, was die vierte Etage beweist: das "Xperion" bietet Gamern auf 3.500 Quadratmetern 130 kostenlose Gaming-Plätze und eine Event-Arena. Standen früher im besten Falle zwei Spielekonsolen in den Märkten, die erst ab 15 Uhr freigegeben wurden, um Kinder nicht zum Schuleschwänzen anzuregen, wird mittlerweile hohes Geschütz aufgefahren, um Gamer für sich und die Angebote zu begeistern.

    Am Eröffnungstag waren alle Plätze dauerhaft belegt.
    Im Untergeschoss wird demnächst ein innerstädtischen Decathlon Store aufmachen, der für zusätzliche Attraktivität und Frequenz sorgen wird.

    Das Tech Village Hamburg ist der zweite Lighthouse-Store in Deutschland und der elfte in Europa, aber eben auch der bisher größte überhaupt. Über diesen neuen tollen Flagship store als Eingang in die Hamburger Mönckebergstraße spreche ich mit dem Geschäftsführer Sultan Kaya. Wir haben über seine persönliche Karriere gesprochen und natürlich über die notwendigen Anpassungen für den Handel allgemein.

    Also Listen to us!

    48 min
  • Das leckerste Brot der Stadt!
    Tim Lessau über die Braaker Mühle

    Wir wollen das leckerste Brot der Stadt anbieten!

    Das ist der Anspruch von Tim Lessau, dem Geschäftsführer des Backunternehmens Braaker Mühle.Wie geht er an dieses Ziel? Das werdet Ihr hier und heute erfahren.
    wir tauchen ein in die faszinierende Geschichte eines Familienunternehmens, das seit über 165 Jahren für erstklassige Backwaren steht.
    Ein besonderes Highlight ist der vor wenigen Jahren erfolgreiche Übergang des Unternehmens auf die 6. Generation.
    Tim teilt mit uns seine Erfahrungen und Herausforderungen, wie es ist, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und gleichzeitig eigene Akzente zu setzen.
    Und das hat er mit seinem Bruder Mark hervorragend geschafft. Ohne die Tradition und seine Liebe zum Brot zu vernachlässigen, bemüht er sich als erster Brot Sommelier in Norddeutschland mit Innovation und Kreativität und einer gehörigen Portion Mut Neues auszuprobieren und niemals wirklich stehen zu bleiben. Es gibt seiner Meinung nach noch genügend Spielraum um sich weiter zu entwickeln.

    Wir sprechen über die Anfänge der Braaker Mühle, die heut noch in Betrieb ist und in der Korn gemahlen wird. °allein das ist ein Alleinstellungsmerkmal. und wir hören wie sich das Unternehmen im Laufe der Jahre entwickelt hat, um sich als einer der führenden Bäckereibetriebe in der Region zu etablieren. Tim gibt uns exklusive Einblicke in die verschiedenen Vertriebsformen, von der traditionellen Bäckerei in der Braaker Mühle, über das erste Drive In Konzept in Braak , Container auf Hamburger Wochenmärkten bis hin zu Tests für zukünftige moderne Shopkonzepte. Nachhaltigkeit, Regionalität und immer wieder der Fokus auf das Produkt sind die Grundlage für den Erfolg.

    Tim ist ein unterhaltsamer Gesprächspartner, der mit Leidenschaft, Neugier und Mut zur Innovation einiges zu sagen hat.
    Freut Euch sich auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Braaker Mühle. Listen to us!

    1 hr 11 min
  • Wir sind das Google für Moebel!
    Arne Stock im Gespräch mit Wolfgang Krogmann

    Wir sind das Google für Möbel!

    Mein heutiger Gast ist Arne Stock, Co-Founder und Geschäftsführer von moebel.de
    moebel.de ist eine der weltweit grössten Plattformen für die Vorauswahl von Möbeln und Wohnaccessoires.
    Sie fungiert als Suchmaschine und Vergleichsportal.
    Nutzer können auf moebel.de Möbel nach Kategorien, Stilen und Preisklassen durchsuchen und vergleichen.
    Sie bündelt das Angebot von über 250 Onlineshops und 500 Händlern. Dadurch kann man zwischen 3,5 und 4 Millionen Artikeln suchen und auswählen.
    Die Plattform bietet auch Inspirationen und Trends rund um das Thema Wohnen und Einrichten.
    Die Kunden kaufen aber nicht über diese Plattform, sondern werden nach ihrer Vorauswahl entweder auf die Onlineshops geleitet oder sie müssen die Läden der Einzelhändler besuchen. Für die Händler ist diese Plattform damit ein möglicher Treiber von Frequenz und Gewinnung von neuen Kunden.
    Wie genau das geht, wie alles angefangen hat und was das alles mit Arne zu tun hat,werden wir in dieser Folge von Arne persönlich und mit großer Passion erklärt bekommen. Dazu tauchen wir tief in die Welt des Online-Möbelhandels ein und erfahren, wie moebel.de den Möbelkauf revolutioniert hat. Wir sprechen über die Herausforderungen des digitalen Handels und des Einzelhandels. Ausserdem lernen wir wie moebel.de es schafft auch in andere Länder Europas zu expandieren.
    Freut Euch auf spannende Einblicke und inspirierende Geschichten von Arne Stock. Los geht’s.

    56 min
  • Wir Gefühl seit 150 Jahren
    Ramelow x Retailtalker

    Herzlich willkommen zu unserem heutigen Podcast!

    Ich freue mich sehr, Marc Ramelow als Gast in der heutigen Ausgabe begrüßen zu können.Er ist Geschäftsführender Gesellschafter der Gustav Ramelow KG, die auf eine beeindruckende 150-jährige Geschichte zurückblicken kann. Gegründet im Jahr 1872 in Klütz, Mecklenburg, hat das Familienunternehmen nach Stationen in Berlin seit 1945 seinen Sitz in Elmshorn.

    Heute betreibt Ramelow fünf Standorte in Norddeutschland, darunter vier eigene Häuser und einen Standort in einem Shoppingcenter in Buchholz. Mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 18.000 Quadratmetern und 250 engagierten Mitarbeitern bietet Ramelow ein breites Sortiment im mittel- und gehobenen Genre für Damen, Herren, Kinder, Wäsche und Sport.

    Marc Ramelow wird uns heute Einblicke in die faszinierende Welt eines Multi-Label-Modeeinzelhändlers geben. Wir werden über die Neugier sprechen, die ihn antreibt, ständig über den Tellerrand hinauszuschauen, und über seine Leidenschaft für Menschen, die im stationären Handel so entscheidend ist. Lasst uns gemeinsam in die Geschichte und in die Zukunft von Ramelow eintauchen.

    Listen to us!

    46 min
  • LEINZ
    "Die Marke bin ich"

    **

    > Die Marke bin ich

    **

    Meine heutigen Gesprächspartner sind Beate Leinz und Friederike Tinzmann von der Firma LEINZ Eyewear. Es geht ausnahmsweise mal nicht um ein neues Einzelhandelskonzept, sondern um eine neue Brillenmarke, die durch Innovation, spektakuläres Design und hochwertige Verarbeitung ihren Platz in den Auslagen der Optiker finden will.

    Beate, die Gründerin von LEINZ Eyewear, drückt mit ihrem Statement "Die Marke bin ich" eine starke persönliche Verbindung zu ihrer Brand aus. Ihr Weg zur Gründung einer eigenen Marke war voller Arbeit und Anstrengungen, aber auch voller Freude. Als leidenschaftliche Brillendesignerin strebte sie danach, eine neue Ästhetik zu schaffen und ihren einzigartigen Stil unter einem unabhängigen Label zu verwirklichen. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit und Überwindung technischer Hürden und Corona Einschränkungen hat sie den Launch ihrer Marke gestartet.

    Genau darüber wie schwierig eine Neugründung ist, aber wie erfüllend, dass auch sein kann, geht es heute im Retailtalker Podcast .

    Wir sprechen über ihren reichen Erfahrungsschatz, der durch ihre Ausbildung und ihre Arbeit für verschiedene internationale Brillenmarken geprägt ist, ihren mutigen Designansatz und ihrer Leidenschaft für Brillendesign, der Branchentrends gesetzt hat .
    Der eine oder andere hat mit Sicherheit in der Vergangenheit eine Brille gekauft, die Beate Design hat, als sie z.B. für Prada, Miu Miu oder Yamamoto gearbeitet hat.
    Als weiterer Gast ist Friederike dabei, die den Vertrieb organisiert und die Kontakte zu den Optikern hält. Friederike steht Beate als Coach und Berater zur Seite.

    WEBSITE LINK

    My podcast guests today are Beate Leinz and Friederike Tinzmann from LEINZ Eyewear. Today it's not about a new retail concept, but about a new eyewear brand that wants to find its place in opticians' displays through innovation, spectacular design and high-quality workmanship.

    Beate, the founder of LEINZ Eyewear, expresses a strong personal connection to her brand with her statement ‘The brand is me’. Her path to founding her own brand was full of work and endeavour, but also full of joy. As a passionate eyewear designer, she strived to create a new aesthetic and realise her unique style under an independent label. After two years of intensive work and overcoming technical hurdles and corona restrictions, she launched her brand.
    Today's Retailtalker podcast is all about how difficult a start-up is, but how fulfilling it can be.
    We talk about her wealth of experience, shaped by her education and her work for various international eyewear brands, her bold design approach and her passion for eyewear design that has set industry trends.
    Some of you will certainly have bought a pair of glasses designed by Beate in the past when she worked for Prada, Miu Miu or Yamamoto, for example.
    Another guest is Friederike, who organises sales and maintains contact with the opticians. Friederike supports Beate as a coach and consultant.

    53 min
  • Die Schönheit 
der wirklichen Dinge
    Axel Stürken über die Leuchtturmgruppe

    Die Schönheit der wirklichen Dinge

    The Beauty of the real things
    Seit seiner Gründung im Jahre 1917 hat sich der Leuchtturm Albenverlag im Laufe der Jahrzehnte zum Weltmarktführer für Sammelsysteme von Briefmarken und Münzen entwickelt.
    Der Verlag ist der Kern eines familiengeführten Premium-Markenhaus , aus dem durch Zukauf von Marken und Neugründungen ein Global Player geworden ist. Sitz der Firma ist seit den Fünfziger Jahren Geesthacht, eine Kleinstadt van der Elbe or den Toren Hamburgs.
    Über 500 Menschen produzieren und verbreiten an zehn Standorten auf vier Kontinenten hochwertige ästhetische Produkte aus den Bereichen Collecting, Writing, Living und Giving.
    In der Leuchtturmgruppe gibt es 2 Einzelhandelskonzepte, die sich durch exquisite und qualitativ hochwertige Produkte auszeichnen und in ihren Bereichen Massstäbe gesetzt haben. Bethge als Anbieter von Lifestyleprodukten, handgemachten Papierprodukten und Schreibutensilien und Torquato dass als Versandhaus für schöne Dinge startete . Dinge, die man sich am liebsten selbst schenken würde.
    Torquato steht für Dinge mit Seele und damit für Produkte, die nicht austauschbar sind, sondern einen Charakter haben.
    Es werden rund 5.000 Artikel geführt, die von über 600 Lieferanten geliefert werden. Viele von ihnen steuern nur ein einziges Produkt zum Torquato-Sortiment bei. Dies bedeutet zwar einen hohen Aufwand, führt aber zu einem einzigartig kuratiertem Sortiment und macht die Unverwechselbarkeit des Angebotes aus.Heute betreibt Torquato 6 Stores in Deutschland.

    Taktgeber des Unternehmens ist die Familie Stürken. Kurt Stürken ist seit 1972 Gesellschafter der Gruppe. Er hat 1997 seinen Sohn Axel als Gesellschafter an Bord geholt und ihm die Leitung der Gruppe übertragen. Sein Bruder Max ist seit 2003 ebenfalls Gesellschafter. Der jüngste Bruder Moritz hat seit 2005 wichtige Managementaufgaben insbesondere bei der Firma Torquato übernommen.

    2019 werden die Stürkens als Familienunternehmer des Jahres ausgezeichnet.

    Ich habe in dieser Folge mit Axel Stürken über die Geschichte der Leuchtturmgrupppe gesprochen und im Detail die Erfolgsstory von Torquato hinterfragt. Natürlich haben wir über seinen ungewöhnlichen n Start im Unternehmen gesprochen und wie ein Traditionsunternehmen mit Experimentierfreude, neuen Ideen und hohem Wertebewusstsein sich fortwährend weiterentwickelt .

    Lasst uns direkt mal reinhören

    53 min

About Der Retailtalker - Gespräche über Innovation im Einzelhandel

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Der Podcast über Innovation im stationären Einzelhandel und die Zukunft von Innenstädten und Handelsplätzen.

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