
Sign up to save your podcasts
Or


Morgens im Weidendom: Das Licht bricht durch das dichte Geäst, wirft Muster auf den feuchten Boden. Herbert Wölger sitzt auf einem Holzstamm, schaut in die Höhe, lauscht dem Rauschen der Enns. Für ihn ist das Gesäuse ein Ort der Beobachtung und des Nachdenkens. Der Direktor des Nationalparks Gesäuse spricht leise und überlegt. Abwägend.
Geboren und aufgewachsen in Ardning bei Admont hat Wölger nach seinem Studium zunächst Zeit in Südamerika verbracht, wo er in Argentinien Landschaften und Kulturen kennenlernt, die seine spätere Arbeit prägen. Er bekommt ein feines Gespür für ökologische Zusammenhäng. Heute trifft man den Naturschützer immer wieder an Enns und Johnsbach. Gewässer mit Gewicht für seine Gedanken. Keine touristischen Hotspots mit Massenandrang. Eher Plätze, an denen er genau hinsehen kann. Um herauszufinden, was eine nachhaltige Entwicklung sein kann.
„Es geht immer um Balance“, sagt Herbert Wölger „zwischen Nutzung und Schutz.“ Die Kalkberge im Gesäuse sind steil, schroff, beeindruckend, mitunter lieblich, wild und im ständigen Wandel. So wie das gesamte Nationalpark-Gebiet mit seinen Wäldern, Flüssen, Wiesen, Tieren und Pflanzen. Herbert Wölger wirbt für den Ausgleich. Es geht ihm nicht um die Zementierung von vermeintlichen Gegenpolen. Als Naturmensch erklärt er das Zusammenspiel, schafft Verständnis und somit ein wertvolles Gut: Vertrauen!
[Gesäuse](https://www.steiermark.com/de/Gesaeuse))
By Jörg WunramMorgens im Weidendom: Das Licht bricht durch das dichte Geäst, wirft Muster auf den feuchten Boden. Herbert Wölger sitzt auf einem Holzstamm, schaut in die Höhe, lauscht dem Rauschen der Enns. Für ihn ist das Gesäuse ein Ort der Beobachtung und des Nachdenkens. Der Direktor des Nationalparks Gesäuse spricht leise und überlegt. Abwägend.
Geboren und aufgewachsen in Ardning bei Admont hat Wölger nach seinem Studium zunächst Zeit in Südamerika verbracht, wo er in Argentinien Landschaften und Kulturen kennenlernt, die seine spätere Arbeit prägen. Er bekommt ein feines Gespür für ökologische Zusammenhäng. Heute trifft man den Naturschützer immer wieder an Enns und Johnsbach. Gewässer mit Gewicht für seine Gedanken. Keine touristischen Hotspots mit Massenandrang. Eher Plätze, an denen er genau hinsehen kann. Um herauszufinden, was eine nachhaltige Entwicklung sein kann.
„Es geht immer um Balance“, sagt Herbert Wölger „zwischen Nutzung und Schutz.“ Die Kalkberge im Gesäuse sind steil, schroff, beeindruckend, mitunter lieblich, wild und im ständigen Wandel. So wie das gesamte Nationalpark-Gebiet mit seinen Wäldern, Flüssen, Wiesen, Tieren und Pflanzen. Herbert Wölger wirbt für den Ausgleich. Es geht ihm nicht um die Zementierung von vermeintlichen Gegenpolen. Als Naturmensch erklärt er das Zusammenspiel, schafft Verständnis und somit ein wertvolles Gut: Vertrauen!
[Gesäuse](https://www.steiermark.com/de/Gesaeuse))