Der stoische Weg — Echo von Marcus Aurelius (Teil 1 von 12)
Zypressen biegen sich im Abendwind und richten sich wieder auf—der zwölfjährige Marcus Aurelius beobachtet, wie sie etwas tun, was die Leinwand seines Mallehrers nicht kann, und beginnt zu verstehen, dass stoische Philosophie nichts ist, was man studiert, sondern etwas, das man jede Stunde praktiziert.
Der junge Marcus kämpft mit seiner Toga, schreit einen Sklaven an, der Tinte verschüttet hat, und rezitiert Argumente, die er nie wirklich geprüft hat—bis sein Mallehrer Diognetus ihm zeigt, dass die Bäume, die sich vor dem Fenster biegen, mehr Weisheit enthalten als jede auswendig gelernte Rhetorik. Am Ende des Abends hat Marcus drei Übungen für morgen: eine Begierde beobachten, eine selbstlose Handlung vollbringen, eine übernommene Überzeugung hinterfragen.
133 n. Chr. Marcus Aurelius ist 12. Nahe Rom.
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