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Nach zwölf Folgen wird es Zeit für eure Fragen.
In dieser Bonusfolge nehmen wir uns einige der spannendsten Fragen vor, die uns in den vergangenen Monaten erreicht haben. Ohne Vorbereitung, ohne Skript und mit durchaus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Muss man Konflikte wirklich austragen oder kann man ihnen einfach aus dem Weg gehen? Wie lernt man, Stille in Gesprächen auszuhalten? Warum klingt die eigene Stimme auf Aufnahmen so fremd? Weshalb fällt uns ein klares Nein oft schwerer als einfach gar nicht mehr zu reagieren? Muss man Smalltalk beherrschen, wenn man eigentlich keine Lust darauf hat? Und was kann eine Führungskraft tun, wenn das eigene Team zwar immer zustimmt, aber kaum noch ehrliches Feedback gibt?
Frank und Max greifen noch einmal Themen aus den ersten zwölf Folgen auf und schauen darauf, was davon im Alltag tatsächlich funktioniert. Es geht um Kommunikation, Führung, Verhandlung und immer wieder um die Frage, wie unser eigenes Verhalten die Reaktion unseres Gegenübers beeinflusst.
Eine Folge über Konflikte, Pausen, Stimme, Ghosting, Smalltalk und Feedback und gleichzeitig unser kleines Wrap-up vor der Sommerpause.
Der Ton macht die Musik.
Warum kaufen Menschen ein Produkt, obwohl sie die technischen Daten längst kennen?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum gutes Storytelling gerade im technischen B2B-Vertrieb weit mehr ist als eine hübsch erzählte Geschichte. Denn ein Kunde kauft selten nur ein Gerät, eine Software oder eine bestimmte technische Eigenschaft. Er kauft die Vorstellung davon, was er damit erreichen kann.
Wir sprechen darüber,
Max erzählt außerdem aus fast 20 Jahren technischem Vertrieb und zeigt an konkreten Beispielen, wie sich ein Gespräch verändert, sobald man nicht mehr über Produkteigenschaften spricht, sondern über das eigentliche Ziel des Kunden.
Das Goodie zur Folge:
Passend zum Thema stellen wir auf unserer Website ein Whitepaper mit sechs unterschiedlichen Storytelling-Modellen für den technischen Vertrieb zum Download bereit. Welches Modell passt zu welcher Situation? Welche Emotionen spielen dabei eine Rolle? Und wie lässt sich daraus eine glaubwürdige Geschichte für den Kunden entwickeln?
Den Download und alle Folgen findet ihr unter derton.machtiemusik.de.
Hier der Direct Link zum White Paper: https://derton.machtdiemusik.de/dateien/Whitepaper_Storytelling_im_B2B.pdf
Polarisation begegnet uns überall. In den Medien, in der Politik, im Unternehmen und oft auch im privaten Umfeld. Doch ist sie wirklich immer etwas Negatives?
In dieser Folge sprechen Frank und Max darüber, warum Polarisierung nicht zwangsläufig spalten muss, sondern auch Veränderungen anstoßen kann. Sie diskutieren, wie Führungskräfte und Verkäufer bewusst mit provokanten Impulsen arbeiten können, ohne den Dialog zu verlieren. Denn der entscheidende Unterschied liegt nicht im polarisierenden Statement, sondern darin, ob anschließend Raum für andere Perspektiven entsteht.
Natürlich gibt es auch wieder eine praktische Übung: Mithilfe einer KI erstellt ihr euren persönlichen Sparringspartner, der eure Sichtweise kritisch hinterfragt und euch dabei hilft, blinde Flecken zu erkennen.
Der Ton macht die Musik. Denn gute Kommunikation bedeutet nicht, immer einer Meinung zu sein, sondern neugierig genug zu bleiben, auch die Perspektive des Gegenübers verstehen zu wollen.
Diesmal gibt es eine ganz besondere Folge von Der Ton macht die Musik: Frank und Max treffen sich zufällig im Urlaub auf Sizilien und nehmen die Episode direkt vor Ort auf – ungeskriptet, bei Espresso, Sonne und italienischem Flair.
Das Thema entstand aus einer Beobachtung, die viele von uns kennen: Menschen verschwinden aus Gesprächen, Bewerbungsprozessen, Kundenbeziehungen oder Führungssituationen, ohne eine klare Rückmeldung zu geben. Dieses Phänomen nennt sich Ghosting.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Ghosting oft weniger mit fehlender Höflichkeit als mit Angst vor Konflikten, Unsicherheit oder dem Wunsch zu tun hat, unangenehme Situationen zu vermeiden. Gleichzeitig zeigen wir auf, warum genau dieses Schweigen häufig größeren Schaden anrichtet als eine klare, ehrliche Antwort.
Ihr erfahrt:
Die zentrale Erkenntnis dieser Folge: Menschen können mit einer klaren Antwort meist besser umgehen als mit Unsicherheit. Vertrauen entsteht nicht durch perfekte Entscheidungen, sondern durch transparente Kommunikation.
Reflexionsfrage für diese Woche:
Gibt es aktuell ein Gespräch, eine Entscheidung oder eine Rückmeldung, die du vor dir herschiebst? Was würde passieren, wenn du heute den Mut aufbringst, sie auszusprechen?
Warum Dissonanz echte Führung erst möglich macht
Die meisten Teams haben kein Konfliktproblem.
Sie haben ein Harmonieproblem.
Denn genau dort, wo niemand mehr widerspricht, entstehen die gefährlichsten Entscheidungen: Risiken werden übersehen, Ideen nicht hinterfragt und Teams verlieren ihre Fähigkeit zur echten Innovation.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum kognitive Dissonanz kein Störfaktor ist, sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen für Fortschritt, gute Entscheidungen und starke Führung.
Wir verbinden dabei drei Perspektiven:
Warum geraten manche Menschen in Meetings immer wieder aneinander?
Warum wirken manche Kollegen wie „Bremser“, obwohl sie eigentlich Risiken absichern wollen?
Und warum schweigen oft genau die Menschen, deren Perspektive ein Team am dringendsten gebraucht hätte?
Wir sprechen darüber,
Außerdem zeigen wir konkrete Werkzeuge für den Führungsalltag:
Übung der Woche
Achten Sie in dieser Woche bewusst auf den Moment, in dem es in einer Diskussion „knirscht“.
Fragen Sie sich:
Und testen Sie in Ihrem nächsten Meeting eine neue Frage:
Nicht:
„Gibt es Einwände?“
Sondern:„Welche Risiken oder Perspektiven übersehen wir gerade?“
Oft beginnt genau dort die bessere Entscheidung.
Konflikte im Berufsalltag sind selten ein reines Kommunikationsproblem. Oft sind sie das Ergebnis unterschiedlicher Perspektiven auf dieselbe Situation.
In dieser Folge geht es darum, warum Perspektivwechsel für Führungskräfte weit mehr ist als Empathie oder Reflexion. Er ist ein konkretes Werkzeug, um in schwierigen Situationen wieder handlungsfähig zu werden.
Anhand eines klaren Beispiels aus dem Business-Alltag zeigen wir, wie sich durch einen bewussten Perspektivwechsel neue Optionen eröffnen – und wie Führung bedeutet, genau diesen erweiterten Handlungsspielraum zu erkennen und zu nutzen.
Die zentrale Frage der Folge:
Wie komme ich im Konflikt zurück in den Driver’s Seat?
Die 3-Perspektiven-Übung – Fokus auf Handlungsfähigkeit
Nehmen Sie eine aktuelle Situation aus Ihrem Arbeitsalltag, in der Sie feststecken oder nicht weiterkommen.
Schritt 1 – Eigene Perspektive
Beschreiben Sie die Situation aus Ihrer Sicht.
Was passiert? Was stört Sie? Was wollen Sie erreichen?
Schritt 2 – Perspektive des Gegenübers
Versuchen Sie, die Situation aus Sicht der anderen Person zu beschreiben.
Was könnte für diese Person wichtig sein? Welche Logik steckt dahinter?
Schritt 3 – Handlungsspielraum erweitern
Stellen Sie sich folgende Frage:
Wenn beide Perspektiven gleichzeitig „wahr“ sind – welche neuen Optionen entstehen dann?
Ziel der Übung ist nicht, „recht zu haben“, sondern den eigenen Handlungsspielraum zu vergrößern. Genau dort beginnt Führung.
Small Talk gilt oft als oberflächlich oder unangenehm. Im Geschäftsalltag ist er jedoch ein wichtiger Türöffner für Beziehungen, Vertrauen und erfolgreiche Gespräche. In dieser Folge von „Der Ton macht die Musik“ sprechen Max und Frank darüber, warum Small Talk im Business mehr ist als belangloses Gerede, welche typischen Fehler viele machen und wie man Gespräche elegant von einer lockeren Unterhaltung zu relevanten Themen führt. Außerdem zeigen sie einfache Fragen und Strategien, mit denen Small Talk natürlicher wirkt und nicht mehr „weird“ ist.
Übung der Folge – Die 3-Fragen-Challenge
Beim nächsten Gespräch im beruflichen Alltag:
Ziel: Den Gesprächsfluss trainieren und Small Talk bewusst als Einstieg in echte Gespräche nutzen.
Der erste Eindruck ist kein rhetorisches Ereignis. Er ist ein Regulationsereignis.
In den ersten Sekunden einer Begegnung wirken nonverbale Signale stärker als Worte. Atemrhythmus, Muskeltonus, Blickstabilität und Reaktionsgeschwindigkeit prägen, wie wir wahrgenommen werden. Nervensysteme synchronisieren sich. Wer innerlich stabil ist, wirkt stabil.
In dieser Folge sprechen wir über:
Übung: Atemregulation vor der Begrüßung
Teste diese Abfolge in den nächsten 48 Stunden bewusst:
1. Langsam und kontrolliert ausatmen.
Lass dabei die Schultern minimal sinken und halte einen kurzen Moment inne.
2. Langsam und ruhig einatmen.
Kein hektischer Atemzug, sondern kontrolliert und gleichmäßig.
3. Vor dem ersten Wort fast vollständig ausatmen.
Erst dann sprechen oder die Hand geben.
Beobachte danach:
Ziel ist dabei nicht Dominanz, sondern Stabilität durch bewusste Selbstregulation.
Sprachnachrichten können Beziehung stärken und Konflikte entschärfen, aber auch schnell misslingen. In dieser Folge: wann Voice sinnvoll ist (Ton, Vertrauen, asynchrones Leadership), wann es schiefgeht (Struktur, Dokumentation, Emotion) und eine klare Netiquette inkl. 45-Sekunden-Formel.
Keywords: Kommunikation, Führung, Konfliktklärung, Vertrieb, Verhandlung, Sprachnachricht, Netiquette
Warum wirken manche Menschen durchsetzungsstark, noch bevor sie inhaltlich überzeugen? In dieser Folge sprechen Max und Frank darüber, wie stark Stimme unsere Kommunikation prägt: Was Stimmcharisma wirklich ausmacht, wie sich Vocal Power von Lautstärke unterscheidet und warum Stimmlage und Stimmhöhe Beziehung, Vertrauen und Autorität beeinflussen. Mit bekannten Beispielen aus Politik und öffentlicher Kommunikation sowie einer kurzen, praktischen Übung am Ende, die du direkt ausprobieren kannst.
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