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Fünf Dinge, die ich heute nie wieder tun würde.
Heute wird es persönlich.
Ich erzähle euch von fünf Dingen, die ich mit meiner ersten Hündin Momo gemacht habe und bei denen ich heute ganz klar sagen würde: Das würde ich nie wieder tun.
Ich habe ihr Futter an Gehorsam geknüpft. Ich habe sie aus Wut und Empörung körperlich „unterworfen“. Ich habe sie mit einem Spiel immer weiter hochgedreht, obwohl ihre Kommunikation längst gezeigt hat, dass etwas nicht stimmt. Ich habe Futterentzug als Strafe eingesetzt. Und ich habe sie auf Anweisung eines vermeintlichen Experten angebunden, allein gelassen und bin schließlich sogar mit dem Auto weggefahren.
Manches davon habe ich aus Überzeugung getan. Manches, weil ich es so gelernt habe. Und manches, obwohl sich mein eigenes Gefühl schon damals dagegen gewehrt hat.
Hinter diesen völlig unterschiedlichen Methoden steckte für mich rückblickend immer dieselbe Vorstellung: Mein Hund weiß, was ich will. Wenn er es trotzdem nicht tut, dann widersetzt er sich – und ich muss konsequenter oder härter werden.
Heute stelle ich andere Fragen:
Kann mein Hund das gerade überhaupt? Was hat er verstanden? Wie hoch ist seine Erregung? Welche Bedürfnisse spielen eine Rolle? Was habe ich trainiert – und was vielleicht nicht gut genug gemanagt?
Und vor allem:
Was braucht mein Hund, um sich anders verhalten zu können?
Eine sehr persönliche Folge über Fehler, Verantwortung, Hundeerziehung und darüber, wie sehr sich der Blick auf einen Hund verändern kann.
Timestamps
Warum ist die Arbeit mit dem Futterbeutel etwas anderes, als einen Hund mit Leckerchen zu belohnen? Ich spreche über Jagdverhalten und Ersatzjagd, intrinsische und extrinsische Motivation und darüber, warum Verhalten oft nur die sichtbare Spitze des Eisbergs ist.
Außerdem geht es um die Frage, warum im Futterbeutel überhaupt Futter steckt – und welche Bedeutung das Essen am Ende einer Jagdsequenz hat.
Kapitel
00:00 Futterbeutel oder Leckerchen?
01:13 Jagdverhalten ist bereits im Hund angelegt
03:19 Spiel, Jagd und Beutegreifen
04:19 Warum Futterbeutel statt Leckerchen?
05:23 Intrinsische und extrinsische Motivation
06:35 Mein 5-Meter-Turm
08:46 Das Eisbergmodell: Verhalten ist nur die Spitze
09:48 Bedürfnisse und Emotionen hinter Verhalten
11:49 Warum wir mit Ersatzjagd arbeiten
12:53 Jagen, Beute machen, essen, Ruhe
Dein Hund findet den Futterbeutel langweilig, läuft zwar hinterher, bringt ihn aber nicht zurück – oder möchte ihn auf keinen Fall wieder hergeben?
Dann geht es wahrscheinlich noch gar nicht ums Apportieren.
In dieser Folge erfährst du, wie der Futterbeutel für deinen Hund zunächst überhaupt Bedeutung bekommt und warum du nicht mit „Bring“ und „Aus“ starten solltest. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie aus einem Stoffbeutel eine sinnvolle, definierte Beute werden kann: vom Füttern aus dem Beutel über die ersten gemeinsamen Spiele bis hin zu Regeln, Kooperation und Jagdkontrolle.
Außerdem sprechen wir darüber, warum Beute sich vom Hund wegbewegen muss, weshalb mehrere Futterbeutel Konflikte verhindern können und wann du bei Ressourcenverteidigung unbedingt aufhören solltest, allein weiterzuprobieren.
Denn gute Futterbeutelarbeit beginnt nicht damit, dass dein Hund dir etwas perfekt in die Hand legt. Sie beginnt mit Bedeutung, gemeinsamer Freude, Kommunikation und der Erfahrung: Mit meinem Menschen kann ich sinnvoll Beute machen.
Timestamps/Kapitelmarken:
00:00 – Warum dein Hund nicht einfach „keine Lust aufs Apportieren“ hat
00:36 – Der Hund als Beutegreifer und die Idee einer sinnvollen Ersatzbeute
01:57 – Warum das Futter dem Beutel einen echten Wert gibt
03:02 – Objektfixierung ist nicht dasselbe wie Beziehung
03:52 – Warum der Futterbeutel ein Hundeleben lang wichtig bleiben darf
04:22 – Frühe Prägung und Parallelen zur jagdlichen Ausbildung
06:00 – Schritt 1: Den Napf durch den Futterbeutel ersetzen
08:30 – Schritt 2: Draußen füttern, ohne etwas zu verlangen
09:36 – Schritt 3: Erste Spiele – und warum Beute vom Hund wegläuft
10:23 – Es geht noch nicht ums Zurückbringen
11:39 – Gemeinsames Spiel, Beziehung und erste Regeln
15:09 – Warum du mehrere Futterbeutel brauchst
17:19 – Ressourcenverteidigung: Wann es gefährlich werden kann
18:09 – Kein Tauschen, kein Zwang: Abgeben beginnt im Kopf
19:53 – Leine und Management, wenn dein Hund mit dem Beutel abhaut
23:07 – Die Futterbeutelarbeit von der Wohnung nach draußen übertragen
24:27 – Wie aus der definierten Beute Jagdkontrolle entstehen kann
26:52 – Das klare Ende: Beute machen, fressen und ruhen
29:01 – Motivation statt Futterbeutel-Junkie
30:00 – Alle Schritte noch einmal im Überblick
Wann solltest du deinem Hund helfen – und wann ist es besser, ihn etwas selbst lösen zu lassen?
Darauf gibt es keine pauschale Antwort.
Denn manchmal braucht dein Hund die Möglichkeit, auszuprobieren, Fehler zu machen und selbst eine Lösung zu finden. Genau daraus können Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und echte Lernprozesse entstehen.
Und manchmal versucht dein Hund längst, dir zu sagen: „Ich kann das gerade nicht. Hilf mir.“ Nur bekommen wir Menschen diese Kommunikation nicht immer mit.
In dieser Folge geht es darum, warum wir in Lernsituationen häufig zu früh eingreifen – und in schwierigen Alltagssituationen oft viel zu spät.
Ich erzähle dir unter anderem von einer Hundebegegnung, bei der vermeintlich schlechte Leinenführigkeit eigentlich Kommunikation war, von Futterbeuteln, die auch mal zu schwer versteckt sein dürfen, und von Ashoka, der mich wegen drei heruntergefallener Maiswaffeln um Hilfe gebeten hat.
Die wichtigste Frage ist nicht: „Soll ich meinem Hund helfen oder nicht?“
Sondern: Was ist das hier gerade für eine Situation – eine Lernchance oder ein Moment, in dem mein Hund meine Unterstützung braucht?
Kapitelmarken
00:00 Wann helfen – wann selbst lösen lassen?
00:30 Lernumfeld oder Alltagssituation?
01:18 Warum Fehler Helfer sind
03:40 Beispiel: Sitz, Bleib und Futterbeutel
05:09 Wann Hilfe beim Lernen sinnvoll wird
06:25 Warum wir im Alltag oft zu spät helfen
08:13 Was macht das mit der Beziehung?
09:45 Ashoka und die Maiswaffeln
12:38 Was du aus der Folge mitnehmen solltest
14:34 Wenn Hunde gelernt haben, nach Hilfe zu fragen
Wie krass genial ein Futterbeutel eigentlich ist, wurde mir bei einer ziemlich simplen Waldrunde mit Shoki nochmal bewusst.
Denn während wir eigentlich einfach gemeinsam Spaß hatten, brauchten wir plötzlich all das, was Hunde oft jahrelang einzeln „trainieren“:
Sitzen und warten.
Distanz aushalten.
Impulskontrolle.
Rückruf.
Frustrationstoleranz.
Orientierung.
Freigabe.
Selbstständiges Arbeiten.
Ressourcen abgeben.
Und immer wieder miteinander kommunizieren.
Nur war nichts davon Selbstzweck.
All diese Fähigkeiten waren Teil einer echten gemeinsamen Aufgabe: unserer Ersatzjagd.
In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Futterbeutel. Es geht um die Frage, was nach dem Erlernen der Grundlagen eigentlich kommen sollte.
Warum lassen wir erwachsene Hunde immer wieder das ABC schreiben, obwohl sie längst komplexere Aufgaben lösen könnten?
Ich spreche darüber,
Und ganz nebenbei erzähle ich auch, warum meine eigenen Aufgaben eher simpel sind und ich ziemlich froh bin, dass Elli und Annett mit dem Dummy Adventure an deutlich kreativeren Herausforderungen arbeiten.
Vielleicht fragst du dich nach dieser Folge beim nächsten Spaziergang nicht mehr nur:
„Was muss mein Hund heute üben?“
Sondern:
„Was könnten wir heute gemeinsam erleben?“
Kapitel / Timestamps
00:00 Warum der Futterbeutel so krass genial ist
00:28 Was ist eigentlich ein Futterbeutel?
01:16 Mit Shoki im Wald: Unsere Ersatzjagd beginnt
02:55 Wie viel „Training“ plötzlich nebenbei passiert
03:29 Futterbeutel verstecken – und erstmal weitergehen
05:13 Erst Verantwortung übernehmen, dann loslassen
06:21 Management: Was kann mein Hund wirklich leisten?
07:31 Blickkontakt, Freigabe und Verantwortung übergeben
08:19 Suchen, finden und freiwillig abgeben
09:35 Selbstwirksamkeit – gerade auch für einen alten Hund
10:51 Die Beute wird gefressen
11:25 Wie komplex eine simple Futterbeutelrunde eigentlich ist
13:55 Warum wir mit erwachsenen Hunden nicht ständig das ABC üben sollten
17:25 Bei Shoki geht es nicht mehr um Erziehung, sondern Beziehung
19:59 Warum Ersatzjagd so viel mehr ist als Beschäftigung
22:52 Der Hund muss den Futterbeutel nicht apportieren
24:18 Was passiert, wenn der Hund seine Beute freiwillig abgibt?
27:59 Warum die Fütterung die Ersatzjagd abschließt
29:31 Gehen wir wirklich gemeinsam mit unserem Hund spazieren?
30:55 Outro
Trockenfutter kaufen, Sack umdrehen, Rückseite lesen, fertig – so einfach ist es leider nicht. Jule spricht mit Futter-Dennis darüber, warum Zutatenlisten, Prozentangaben und Nährstofftabellen auf Verpackungen oft weniger verraten, als man denkt: von versteckten Kohlenhydraten über schwankende Zusatzstoffgehalte bis zu der Frage, warum ein teures Futter nicht automatisch das bessere ist. Es geht nicht darum, Trockenfutter schlechtzureden – Jule und Dennis füttern es selbst –, sondern darum, wie du als Halter:in eine informierte statt eine gefühlte Entscheidung triffst. Und warum echte Sicherheit am Ende weniger mit Marketing und mehr mit unabhängigen Messwerten zu tun hat.
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00:00 – Intro & Rückblick auf die letzte Folge
01:04 – "Ich lese doch die Rückseite" – der Alltagsglaube ans Etikett
02:09 – Wie wenig die Verpackung wirklich über Qualität verrät
04:04 – Zutatenliste & Splitting: Wenn Kohlenhydrate sich hinter Fleisch verstecken
09:08 – Zusatzstoffe, Chargenschwankungen & die Kupfer-Warnung
16:07 – Bioverfügbarkeit: Warum nicht jede Kupferverbindung gleich wirkt
20:14 – Monoprotein-Etiketten & Stiftung Warentest als Maßstab
23:29 – Allergien: Ausschlussdiät statt Bluttest
25:48 – Der naturalistische Fehlschluss: Warum "natürlich" nicht automatisch besser ist
28:05 – Omega-3 ist nicht gleich Omega-3
30:09 – Der Preis-Mythos: Warum teuer nicht hochwertig heißt
33:26 – Die Grenzen der Stiftung Warentest selbst
36:45 – Wenn Hunde sich holen, was ihnen fehlt
38:51 – Wie Jule & Dennis ihre eigenen Hunde füttern
44:29 – Drei Kernfragen für den Futterkauf
48:54 – Der neue Kurs & Abschluss
What the fuck?! Ich bin sauer. Und zwar richtig.
Eine Hundebegegnung im Wald, zwei Minuten erbetene Rücksichtnahme – und ein Mensch, der entscheidet, dass unsere Grenze für ihn nicht zählt.
In dieser Folge nehme ich die Situation auseinander: Was bedeutet es eigentlich, einem Hund Raum zu geben? Wann ist eine Hundebegegnung wirklich Training – und wann schlicht Überforderung? Warum kann Ausweichen eine verdammt kompetente Entscheidung sein? Und was passiert, wenn unser Handlungsspielraum immer kleiner wird?
Dabei wende ich mein Rot-Gelb-Grün-Prinzip nicht nur auf Hunde an, sondern auch auf mich selbst: Wann war ich noch handlungsfähig? Wann brauchte ich Kooperation? Wann entstand Ohnmacht – und warum wurde ich schließlich laut?
Es geht um Führung und Selbstführung, Grenzen und Grenzüberschreitungen, Rücksichtnahme auf andere Mensch-Hund-Teams und um die feinen Signale, die lange vor einer Eskalation da sind. Denn kein Hund wird einfach aus dem Nichts laut.
Die Frage dieser Folge: Was passiert, bevor jemand laut wird – dein Hund, der Hund gegenüber oder vielleicht auch du selbst?
00:00 – What the fuck?! Warum sind Hundehalter so?
01:18 – Was passiert ist
08:58 – „Auch eine Hundeschule muss das können“
13:13 – Kompetenz entsteht nicht durch Aushalten
15:42 – Rot-Gelb-Grün: Wann Lernen möglich ist
17:57 – Warum Ausweichen kein Versagen ist
21:05 – Führung und Selbstführung
21:30 – Wie geht es eigentlich dem anderen Hund?
26:43 – Rot-Gelb-Grün auf mich selbst angewendet
30:54 – „Arschloch“ und meine eigene Verantwortung
32:00 – Was bedeutet es, Raum zu haben?
33:25 – Grenzen, Ohnmacht und die Mann-Frau-Ebene
36:36 – Die feinen Signale unserer Hunde
38:41 – Was passiert, bevor jemand laut wird?
„Der Malinois von meinem Bekannten ist 13 Wochen alt, läuft durch Köln und es ist überhaupt kein Problem.“
Diese Frage kam diese Woche in meiner Welpengruppe – verbunden mit der Sorge: Jule, machen wir vielleicht zu wenig?
Und ich finde diese Sorge richtig wichtig.
Denn wenn wir sagen: „Geh mit deinem Welpen nicht einfach spazieren“, meinen wir nicht: Bleib zu Hause und mach bloß nichts mit deinem Hund.
Ganz im Gegenteil.
Wir überlegen ziemlich genau, was ein junger Hund wann und wie kennenlernen und lernen soll – und vor allem in welchem Kontext.
In dieser Folge spreche ich darüber,
– was heißt eigentlich„es läuft gut“?,
– warum klassische Spaziergänge gerade am Anfang schnell zu ziemlich schlechten Trainingssituationen werden,
– wie dein Hund Umwelt erleben kann, ohne jedem Reiz hinterherzulaufen,
– warum Beobachten und Nichtstun wichtige Fähigkeiten sind,
– wie wir Abschalttraining aufbauen,
– wann Leinenführung sinnvoll trainiert werden kann,
– warum Wiederholung auch das verstärkt, was wir eigentlich gar nicht haben wollen,
– wie du deinen Hund gezielt auf DEIN späteres Leben vorbereitest,
– und wie dir unser Grün-Gelb-Rot-Modell dabei hilft, Überforderung frühzeitig zu erkennen.
Außerdem erzähle ich von Sandra und ihrem Dackel Buddy. Sandras Ziel war von Anfang an klar: Sie möchte mit ihrem Hund entspannt mit dem Zug nach Paris fahren und dort ihre Tochter besuchen.
Also haben wir nicht darauf gewartet, dass Buddy irgendwann zufällig „alltagstauglich“ wird. Wir haben überlegt, was er dafür können und aushalten muss – und genau diese einzelnen Fähigkeiten Schritt für Schritt aufgebaut.
Darum geht es mir in dieser Folge: genau zu wissen, was du machst – und achtsam damit zu sein, was du noch nicht machst, damit du dir nichts verbaust.
00:00 Der Malinois läuft durch Köln – machen wir zu wenig?
01:29 Was heißt eigentlich „Es läuft gut“?
02:13 Warum wir nicht einfach spazieren gehen
05:36 Abschalttraining: Umwelt erleben statt Reizen hinterherlaufen
09:35 Erst beobachten, dann die Umwelt aktiv erkunden
13:35 Wann und wo Leinenführung trainieren?
15:23 Sandra & Buddy: Schritt für Schritt bis nach Paris
20:23 Wiederholung ist Verstärkung
22:55 Bereite deinen Hund auf DEIN Leben vor
25:50 Grün, Gelb, Rot: Wann Lernen möglich ist
Warum zeigt ein Hund plötzlich wieder Verhalten, das längst überwunden schien?
Togo reagiert bei Hundebegegnungen wieder heftig, bisherige Lösungen funktionieren nicht mehr und Elli spürt: Irgendetwas hat sich verändert. Gemeinsam mit Annett und Jule schaut sie nicht nur auf das sichtbare Verhalten, sondern auf Togos Geschichte, frühere Verluste und eine neue Veränderung in Ellis Leben.
Eine persönliche Folge über zeitversetzte Reaktionen, Beziehungsaufbau, gemeinsame Erfahrungen und die Frage, was Hunde uns mit ihrem Verhalten eigentlich mitteilen.
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00:00 – Zum ersten Mal zu dritt im Podcast
Elli, Annett und Jule erzählen eine Geschichte, deren Ausgang Jule selbst noch nicht kennt.
01:08 – Togo zeigt plötzlich wieder altes Verhalten
Hundebegegnungen eskalieren und eine bisher verlässliche Lösung funktioniert nicht mehr.
05:35 – Elli braucht einen Blick von außen
Verhaltensveränderung, alte Muster und die Frage: Was stimmt gerade nicht?
06:24 – Hundetausch auf dem Hundeplatz
Annett arbeitet mit Togo, Elli mit Balou – und beide Hunde zeigen neue Seiten.
11:04 – Was ein anderer Mensch aus dem eigenen Hund herausholen kann
Togo lässt sich auf Annett ein – solange Elli nicht sichtbar ist.
15:39 – Motivation statt Zwang
Was Togo braucht, um über seinen Schatten zu springen.
19:07 – Elli arbeitet mit Balou
Andere Regeln, anderes Tempo und eine sehr begehrte Hetzangel.
21:05 – Balou zeigt, dass etwas vergessen wurde
Warum es sich lohnt, das Verhalten des Hundes ernst zu nehmen.
24:30 – Vom Hundetraining ins eigentliche Gespräch
Mögliche Ursachen werden gesammelt und nach und nach überprüft.
28:26 – Togo hat schon einmal eine Trennung erlebt
Ein früherer Partner verschwand vollständig aus seinem Leben.
30:46 – Was Ellis eigener Schmerz mit Togo zu tun haben könnte
Der Mann war schon einmal da – und sein Weggehen hatte Elli tief getroffen.
32:36 – Weshalb Togo damals aus dem Bett auszog
Eine abrupte Veränderung, die aus seiner Perspektive mit diesem Mann verbunden sein könnte.
35:31 – Hunde verlieren ebenfalls Bezugspersonen
Warum nicht nur die Gefühle des Menschen, sondern auch die Beziehung des Hundes zählen.
38:04 – Togo und der Mann in der Wohnung
Kontrolle, Nähe, Abgrenzung und die Frage, ob Togo ausgeschlossen werden sollte.
40:17 – Integrieren statt abschieben
Warum räumliche Trennung nicht automatisch die passende Lösung ist.
44:35 – Beziehung entsteht nicht nur durch Regeln
Gemeinsame Aktivitäten als Grundlage für Vertrauen und Verbindung.
48:32 – Spaß als Beziehungsmotor
Warum Menschen mit neuen Hunden nicht zuerst mit Training und strengen Regeln beginnen sollten.
49:54 – Der Praxistest: Togo und der Mann arbeiten gemeinsam
Elli bleibt ansprechbar, ohne die Begegnung vollständig zu kontrollieren.
55:02 – Ein neuer Mensch wird Teil des Alltags
Füttern, Gassigehen und kleine Aufgaben schaffen gemeinsame Beziehungserfahrungen.
56:23 – Nähe ermöglichen und trotzdem Grenzen setzen
Warum Elli bestimmte Konflikte zunächst noch selbst regelt.
57:20 – Eine Trennung betrifft auch die Hunde
Beziehungen zwischen Menschen verändern ganze soziale Systeme.
58:39 – Auch Hundetrainerinnen brauchen Unterstützung
Fragen, Spiegelung und der Blick eines Menschen, der Hund und Halterin kennt.
59:24 – Hunde reagieren manchmal zeitversetzt
Warum die Ursache einer Verhaltensveränderung nicht immer unmittelbar davor liegt.
01:00:35 – Raus aus dem eigenen Gedankentunnel
Der Wert von Austausch, verschiedenen Hypothesen und neuen Perspektiven.
01:04:34 – Was ein gutes Team ausmacht
Ein persönlicher Abschluss über Vertrauen, Freundschaft und gemeinsames Denken.
Es gibt keine gute Bindung.
Es gibt keine „gute Bindung“. Trotzdem wird der Begriff im Hundetraining gern benutzt, um Gehorsam, Aufmerksamkeit und Kontrollierbarkeit zu verkaufen.
In dieser Folge erklärt Jule, was Bindung tatsächlich bedeutet, welche Bindungsmuster unterschieden werden und warum ein sicher gebundener Hund nicht ständig an seinem Menschen kleben muss. Es geht um den Menschen als sicheren Hafen, um Grundbedürfnisse, Sättigung und verlässliche Versorgung – und um die Frage, was mit einer Beziehung passiert, wenn Futter, Aufmerksamkeit und andere Ressourcen dauerhaft gegen gewünschtes Verhalten getauscht werden.
Außerdem erzählt Jule, welchen Fehler sie früher bei ihrer Labradorhündin Momo gemacht hat, und zeigt anhand konkreter Alltagsroutinen, wie Menschen mehr Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit schaffen können.
Kapitel:
00:00 Warum es keine „gute Bindung“ gibt
02:20 Beziehung und Bindung unterscheiden
03:25 Primäre und sekundäre Beziehungen
04:36 Wenn Hundetraining zum Tauschgeschäft wird
05:50 Die Grundlagen der Bindungstheorie
08:03 Sichere und unsichere Bindungsmuster beim Hund
10:11 Der Mensch als sicherer Hafen
12:24 Schutz und soziale Unterstützung im Alltag
13:25 Grundbedürfnisse und Verantwortung des Menschen
14:30 Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden
15:30 Momos Geschichte: Futter gegen Gehorsam
16:43 Fütterung als verlässliche Versorgung
18:01 Fragen zur Beziehung mit deinem Hund
19:05 Die Hundeperspektive einnehmen
20:12 Verlässliche Routinen schaffen
21:17 Eine klare Fütterungsroutine
22:04 Zusammenfassung und Abschluss
Du möchtest die Beziehung zu deinem Hund nicht nur über Verhalten betrachten, sondern wirklich verstehen, was er braucht und welche Verantwortung bei dir liegt?
Auf www.dertutwas.de findest du mehr über unsere Arbeit, unsere Angebote und darüber, wie wir Menschen und Hunde auf dem Weg zu mehr Sicherheit, Orientierung und Verbindung begleiten.
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