Der Koh-i-Noor ist der wohl berühmteste Diamant der Welt. Er ist Teil der britischen Kronjuwelen. Den Stein umgibt einen Fluch und seine Geschichte erzählt mehr über die Geschichte Südasiens als sämtliche Abhandlungen. Jeder männliche Träger, so heißt es, werde ein übles Schicksal erleiden. Und die Geschichte scheint das zu bestätigen: seine Träger gierten wie besessen nach dem Edelstein und wurden ermordet, gefoltert, geblendet, vom Thron geputscht oder starben an Cholera und Schlaganfällen. Der Koh-i-Noor stammt aus Süd-Indien. Seine jahrhundertelange Reise führte ihn zum Taj Mahal, nach Delhi, in den heutigen Iran, Afghanistan und Lahore im heutigen Pakistan. Die Briten raubten ihn schließlich aus Südasien. Und bis heute toben Debatten um die Frage: Wem gehört der Koh-i-Noor?