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Der Verlauf der Berliner Mauer in Google Maps: So blendet ihr die ehemalige Grenze ein


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Mit Google Maps könnt ihr euch zu wichtigen Erinnerungsorten und Etappen des Berliner Mauerwegs navigieren lassen. (Bildquelle: IMAGO / Alex Amoros / Bildbearbeitung GIGA)

Ihr wollt den Verlauf der Berliner Mauer in Google Maps sehen? Wir zeigen euch die einfachste Lösung mit vorbereiteten Karten.

Berliner Mauerweg: ein Rad‑ und Wanderweg entlang der Grenze

Der Berliner Mauerweg ist ein rund 160 Kilometer langer Rad‑ und Fußweg, der weitgehend dem früheren Verlauf der Grenze um West‑Berlin folgt und euch an Mauerresten, Gedenkorten und ehemaligen Grenzübergängen vorbeiführt.

In Google Maps wird dieser Verlauf nicht automatisch als durchgehende Linie eingeblendet, es gibt also keinen offiziellen historischen Karten-Layer. Wenn ihr „Berliner Mauerweg“ eingebt, seht ihr nur einzelne Abschnitte.

Am sinnvollsten ist es deshalb, den offiziellen Mauerweg, die Karten der Stadt Berlin oder verlinkte Karten von Reise-Websites als Grundlage zu nutzen. In der Innenstadt helfen euch außerdem Markierungen, wie zum Beispiel eine Doppelfurche aus Kopfsteinpflaster, die an vielen Stellen den früheren Verlauf der Mauer markiert.

So nutzt ihr vorbereitete Karten des Mauerverlaufs in Google Maps

Viele Reiseseiten verlinken Karten, auf denen der Mauerverlauf bereits eingezeichnet ist. Solche Karten findet ihr zum Beispiel mit Suchanfragen wie:

  • „Berliner Mauer Verlauf Karte Google Maps“,
  • „Berliner Mauerweg Route Google Maps“
  • oder „Berlin Wall Map Google“.

Geht folgendermaßen vor, damit ihr keine eigene Karte erstellen müsst und trotzdem den Verlauf der Berliner Mauer direkt auf dem Stadtplan nachvollziehen könnt:

  1. Öffnet im Browser eine Seite mit einer Mauer‑Karte oder einer Mauerweg‑Route und klickt auf „In Google Maps ansehen“ beziehungsweise auf den Karten‑Link.
  2. Ist der Link in Google Maps geöffnet, könnt ihr euch mit eurem Google‑Konto anmelden und in den Bereich zoomen, der euch interessiert.
  3. Nutzt nun die Standort‑Funktion, um zu sehen, wo ihr euch gerade befindet, und folgt den Markierungen oder der eingezeichneten Route entlang des ehemaligen Mauerverlaufs.

Schon gewusst? Mit Immersive View könnt ihr den Berliner Fernsehturm in realistischer 3D‑Ansicht erleben. Mehr dazu im Video:

» Video ansehen: Immersive View in Google Maps: Berliner Fernsehturm

Offizielle Karten von Stadt und Stiftung nutzen

Für eine historisch saubere Orientierung stehen euch auch offizielle Angebote zur Verfügung. Die Stadt Berlin zeigt den Verlauf der Mauer in einer Übersichtskarte (hier ansehen) und stellt Etappen‑Karten des Berliner Mauerwegs (hier ansehen) bereit, die sich gut mit Google Maps kombinieren lassen.

Die Stiftung Berliner Mauer bietet auf ihrem Online‑Portal „Spuren der Berliner Mauer“ ebenfalls eine digitale Karte (hier ansehen) mit dokumentierten Mauerresten und Gedenkstätten. Wenn ihr die dort genannten Orte, wie die „Gedenkstätte Berliner Mauer“ oder die „East Side Gallery“ in Google Maps eingebt, könnt ihr euch bequem zu den jeweiligen Punkten navigieren lassen.

Die Geschichte der Berliner Mauer kurz erklärt

Die Berliner Mauer wurde 1961 errichtet, um die Flucht von Menschen aus der DDR in den Westen zu verhindern. Sie trennte West-Berlin vom Ostteil der Stadt und vom Umland der DDR. Mindestens 140 Menschen verloren an dieser Grenze ihr Leben, viele bei Fluchtversuchen.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer nach anhaltenden Protesten. Das war der Auftakt zur deutschen Wiedervereinigung. Wenn ihr euch den Verlauf heute in Google Maps oder auf dem Berliner Mauerweg anschaut, bewegt ihr euch also immer entlang eines Stücks deutscher Zeitgeschichte.

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