Bildung, Integration, Fachkräftesicherung und gesellschaftliche Teilhabe werden in Deutschland häufig als getrennte Handlungsfelder betrachtet. Gleichzeitig verbindet sie eine Voraussetzung, die in politischen und gesellschaftlichen Debatten oft erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erhält: die Sprache.
In diesem ersten Essay-Podcast gehe ich der Frage nach, warum Sprache aus sprachwissenschaftlicher und bildungswissenschaftlicher Perspektive eine besondere Stellung einnimmt und weshalb eine stärkere Verbindung vorhandener Kompetenzen, Erfahrungen und Verantwortlichkeiten neue Perspektiven eröffnen könnte.
Es geht um Bildungswege, Integration, Arbeitsmarkt, Mehrsprachigkeit und die Frage, welche Potenziale entstehen können, wenn wir Sprache nicht länger als Einzelthema, sondern als gemeinsame Grundlage unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche betrachten.
Eine persönliche Einordnung zu Sprache, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Daniela Lotzen | Sprachbildung sichtbar machen – zwischen Unterrichtspraxis und Systemlogik
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