Deutsches Institut für Sporternährung e.V. (DiSE) Podcast

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Deutsches Institut für Sporternährung e.V. (DiSE) Podcast episodes

  • Grünes Kraftfutter Teil 2
    Bio, Eiweiß und Ernährung rund ums Training

    Wie einfach kann gute Sporternährung sein? Und braucht es dafür wirklich spezielle Produkte, komplizierte Rezepte oder einen perfekt durchgetakteten Ernährungsplan?

    Im zweiten Teil von „Grünes Kraftfutter“ sprechen wir weiter mit Thomas Wolff von Querbeet und dem erfolgreichen Berg- und Langstreckenläufer Tom Knauer. Dabei geht es um Bio-Lebensmittel, Lebensmittelqualität und nachhaltige Landwirtschaft – vor allem aber um die praktische Ernährung im Trainings- und Wettkampfalltag.

    Tom erzählt, wie er sich trotz eines hohen Trainingsumfangs überwiegend vegetarisch ernährt, welche Lebensmittel bei ihm fast immer im Haus sind und wie er seine Versorgung mit Eiweiß, Eisen und anderen wichtigen Nährstoffen im Blick behält. Außerdem verrät er, was er vor einem Wettkampf isst, warum zwischen der letzten größeren Mahlzeit und dem Start meist rund drei Stunden liegen und was nach dem Training für ihn auf den Teller kommt.

    Gemeinsam sprechen wir darüber …

    wie sich Bioland-Qualität vom EU-Bio-Standard unterscheidet,
    warum möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel auch im Sport sinnvoll sein können,
    welche Rolle Vielfalt, Darmgesundheit und sekundäre Pflanzenstoffe spielen,
    wie eine eiweißreiche Ernährung auch mit wenig Fleisch gelingt,
    wann Rote Bete, Banane, Haferflocken, Hülsenfrüchte oder Skyr praktisch werden,
    und warum einfache Grundnahrungsmittel häufig mehr bringen als der nächste Spezialshake.

    Thomas Wolff zeigt zudem, warum Bio für ihn weit über das einzelne Lebensmittel hinausgeht und wie sich regionaler Anbau, Nachhaltigkeit und Sport miteinander verbinden lassen.

    Eine Folge für alle, die leistungsfähig bleiben, gut regenerieren und ihre Ernährung verbessern möchten – ohne daraus eine Wissenschaft für jeden einzelnen Teller zu machen.

    Viel Spaß beim Hören!

    51 min
  • Grünes Kraftfutter
    Wie regionale Bio-Ernährung, kluges Carbo-Loading und die heimische Kartoffel deine Lauf-Performance auf das nächste Level heben

    Grünes Kraftfutter

    Wie regionale Bio-Ernährung, kluges Carbo-Loading und die heimische Kartoffel deine Lauf-Performance auf das nächste Level heben

    Erfahre im ersten Teil der Episode mit zwei Gästen, warum die Kartoffel das heimliche Superfood für (Hobby-)Läuferinnen und -Läufer ist und wie du mit echter Bio-Qualität deine sportlichen Bestzeiten knackst!

    DARUM GEHT ES

    In dieser Episode von „Lecker zum Erfolg“ trifft Spitzen-Ernährung auf Spitzen-Sport. Host Uwe Schröder spricht mit Thomas Wolff, dem Gründer und Geschäftsführer des Bio-Lieferservices Querbeet, und dem herausragenden Berglauf-Talent und Langstreckenspezialist Tom Knauer über die perfekte Symbiose von biologischen Lebensmitteln und sportlicher Leistungsfähigkeit.

    Gemeinsam räumen sie mit alten Mythen der Sportlerernährung auf, vergleichen klassische Pasta-Partys mit der Kraft der Kartoffel und geben konkrete Einblicke in den Trainings-Speiseplan eines Top-Athleten. Eine Must-Hear-Folge für alle, die wissen wollen, warum echte Frische und regionale Qualität der beste Treibstoff für den Körper sind.

    Wichtiger Hinweis: Diese Episode ist der erste Teil des spannenden Zweiteilers mit Thomas und Tom. Der zweite Teil steckt bereits in der Pipeline und folgt zeitnah!

    DIE WICHTIGSTEN TAKEAWAYS

    🏃‍♂️ Keep it simple: Porridge mit Apfel oder Banane ist die optimale Basis vor harten Trainingseinheiten und Wettkämpfen.

    🍌 Timing ist alles: Warum nur die perfekt gereifte – und weniger die grüne – Bio-Banane der ideale Energielieferant an der Strecke ist, um Magenprobleme zu vermeiden.

    🥔 Das Kalium-Wunder: Die Kartoffel ist eine massiv unterschätzte Waffe fürs Carbo-Loading und die Regeneration im Freizeitsport, da sie das für die Kohlenhydratspeicherung essenzielle Kalium direkt mitliefert.

    🌱 Main-Bio läuft: Wie die Initiative der Biorunner seit fast 20 Jahren beweist, dass ökologisches Bewusstsein und sportliche Großevents (wie der Frankfurt Marathon) perfekt zusammenpassen.

    🍝 Der Pasta-Party-Mythos: Woher das klassische Carbo-Loading mit Nudeln wirklich stammt (Spoiler: nicht aus den USA) und warum es nicht immer die einzige Lösung für Ausdauersportler/innen sein muss.

    📚 GENANNTE RESSOURCEN & FACHBEGRIFFE

    Querbeet: Regionaler Bio-Lieferservice und Direktvermarkter aus der Wetterau (Pappelhof, Reichelsheim).

    Biorunner ("Main-Bio läuft"): Eine lockere Laufgemeinschaft für Bio-Begeisterte. (Mehr Infos und Anmeldung unter www.biorunner.de))

    Carbo-Loading / Tapering-Prinzip: Ernährungsstrategie zur gezielten Maximierung der Kohlenhydratspeicher vor Ausdauerwettkämpfen.

    Muskelglykogen: Die direkt in der Muskulatur gespeicherte Form von Kohlenhydraten, die als schneller und ökonomischer Energielieferant dient.

    Kalium: Ein wichtiger Mineralstoff, der u.a. benötigt wird, um Kohlenhydrate erfolgreich in die Muskulatur einzulagern.

    🎧 JETZT REINHÖREN & TEILEN

    Hat dir der erste Teil geschmeckt und neue Energie geliefert? Dann abonniere den DiSE Podcast „Lecker zum Erfolg“ auf deiner Lieblingsplattform und verpasse so auf keinen Fall den in Kürze erscheinenden zweiten Teil mit Thomas und Tom! Teile diese Folge gerne mit deinen Laufbuddys und lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dir weiter "lecker zum Erfolg" und in Bewegung zu kommen!

    38 min
  • Frauen im Sport: Zyklus, REDs, Training und Ernährung - Teil 2
    Frauen im Sport – RED-S, Energieverfügbarkeit und Nährstoffversorgung

    Wie viel Energie braucht der Körper wirklich, um gesund und leistungsfähig zu bleiben? Und was passiert, wenn Training, Alltag und Ernährung langfristig nicht mehr zusammenpassen?

    In dieser Folge von Lecker zum Erfolg sprechen Ernährungswissenschaftlerin Madeleine Beer und Uwe Schröder über das Relative Energiedefizit im Sport (RED-S) – ein häufig unterschätztes Syndrom, das weit mehr betrifft als nur Leistungssportlerinnen. Dabei geht es um die Bedeutung der Energieverfügbarkeit, mögliche Warnsignale wie Zyklusstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit oder Leistungseinbußen sowie die langfristigen Folgen für Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit.

    Außerdem diskutieren die beiden die Rolle von Eisen, Vitamin D, Calcium, Protein und weiteren Mikronährstoffen, sprechen über Hydration im Sport, vegane Ernährung und geben praktische Empfehlungen für Training und Alltag.

    Eine wichtige Botschaft der Folge: Eine ausbleibende Periode ist kein Zeichen besonderer Belastbarkeit oder sportlicher Härte, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal des Körpers.

    Themen dieser Episode:

    Was ist RED-S?
    Energieverfügbarkeit und Leistungsfähigkeit
    Warnsignale und gesundheitliche Folgen
    Zyklus und Frauengesundheit im Sport
    Eisen, Vitamin D, Calcium und weitere kritische Nährstoffe
    Proteinversorgung im Sport
    Hydration und Trinkverhalten
    Vegane Ernährung bei Sportlerinnen
    Social Media, Körperbilder und gesunder Umgang mit Vergleichen

    Weiterführende Informationen:

    Das im Podcast erwähnte IOC RED-S Clinical Assessment Tool (CAT2) zur Einschätzung eines möglichen RED-S-Risikos gibt's hier:
    https://stillmed.olympics.com/media/Documents/Athletes/Medical-Scientific/Consensus-Statements/REDs/IOC-REDs-CAT-V2.pdf

    Gast

    Madeleine Beer ist Ökotrophologin mit eigener Praxis für Ernährungsberatung und Ernährungstherapie in der Nähe von Bad Kissingen. Sie arbeitet außerdem als Referentin, in der betrieblichen Gesundheitsförderung und schreibt wissenschaftlich fundierte Inhalte rund um Ernährung und Gesundheit.

    Hinweis

    Diese Folge ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung. Besonders bei starken Zyklusbeschwerden, ausbleibender Menstruation, Essverhaltensproblemen, Verdacht auf RED-S oder Leistungseinbruch sollte fachliche Unterstützung eingeholt werden.

    Mehr Informationen zum Deutschen Institut für Sporternährung:

    www.dise.online

    Internetseite von Madeleine Beer:

    https://madeleine-beer.de/

    52 min
  • Frauen im Sport: Zyklus, Training und Ernährung - Teil 1
    Brauchen Frauen im Sport eine eigene Ernährungsstrategie? Wie sinnvoll sind zyklusbasiertes Training und Ernährung wirklich?
    Brauchen Frauen im Sport eine eigene Ernährungsstrategie? Und wie sinnvoll ist zyklusbasiertes Training wirklich?

    In dieser Folge von „Lecker zum Erfolg“ spricht Uwe Schröder mit der Ernährungswissenschaftlerin und Ökotrophologin Madeleine Beer über Frauen im Sport, den Menstruationszyklus und die Frage, wie Training, Regeneration und Ernährung sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können.

    Dabei wird schnell klar: Der Zyklus ist nicht einfach „28 Tage lang“. Er ist individuell, variabel und in der Praxis deutlich komplexer, als viele Social-Media-Empfehlungen vermuten lassen. Genau deshalb braucht es weniger starre Regeln und mehr individuelle Beobachtung, gutes Tracking und eine sportartspezifische Ernährung.

    Schematische Übersicht der Hormonverläufe von Östrogen, Progesteron, FSH und LH im Verlauf eines typischen Menstruationszyklus mit Follikelphase, Ovulation und Lutealphase:

    Wichtig: Diese Darstellung zeigt einen typischen Verlauf stark vereinfacht. Individuelle Zykluslängen, hormonelle Verläufe, Beschwerden und die Wirkung auf Training, Regeneration und Ernährung können deutlich variieren. Deshalb ist ein gutes Zyklustracking im Sport hilfreich, ersetzt aber keine individuelle sportmedizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung.

    Zentrale Botschaften

    Zyklusbasiertes Training kann Orientierung geben. Aber gute Sporternährung für Frauen beginnt nicht mit starren Zyklusregeln, sondern mit Energieverfügbarkeit, Kohlenhydraten, Protein, Mikronährstoffen, Regeneration und individueller Beobachtung.

    Entscheidend ist, wie eine Sportlerin sich tatsächlich fühlt, welche Belastung ansteht und welches Ziel das Training verfolgt. Gerade bei intensiven Einheiten bleiben Kohlenhydrate wichtig. Wer hart trainiert, braucht verfügbare Energie. Das gilt unabhängig davon, ob gerade Follikelphase oder Lutealphase ist.

    Eine wirklich gute Sporternährung für Frauen beginnt deshalb nicht mit komplizierten Zyklusmodellen, sondern mit den Basics: ausreichende Energieverfügbarkeit, genug Kohlenhydrate, ausreichend Protein, Mikronährstoffversorgung und ein sinnvoller Umgang mit Regeneration.

    Für wen ist die Folge interessant?

    Diese Folge richtet sich an Sportlerinnen, Trainerinnen und Trainer, Ernährungsfachkräfte und alle, die Frauen im Sport besser verstehen und begleiten möchten. Besonders spannend ist sie für alle, die sich fragen, was hinter dem Trend „zyklusbasiertes Training“ wirklich steckt und welche Empfehlungen wissenschaftlich belastbar sind.

    Gast

    Madeleine Beer ist Ökotrophologin mit eigener Praxis für Ernährungsberatung und Ernährungstherapie in der Nähe von Bad Kissingen. Sie arbeitet außerdem als Referentin, in der betrieblichen Gesundheitsförderung und schreibt wissenschaftlich fundierte Inhalte rund um Ernährung und Gesundheit.

    Hinweis

    Diese Folge ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung. Besonders bei starken Zyklusbeschwerden, ausbleibender Menstruation, Essverhaltensproblemen, Verdacht auf RED-S oder Leistungseinbruch sollte fachliche Unterstützung eingeholt werden.

    Mehr Informationen zum Deutschen Institut für Sporternährung:

    www.dise.online

    Internetseite von Madeleine Beer:

    https://madeleine-beer.de/

    35 min
  • Die HAWEI Methode mit Dr. Winfried Keuthage, Teil 2
    Hafer und Eiweiß praxisnah - Eiweiß beim Sport und im Alltag

    DiSE Podcast „Lecker zum Erfolg“: Die HAWEI-Methode, – Teil 2

    Eiweiß und der HAWEI-Shake
    Zu Gast: Dr. med. Winfried Keuthage

    Im zweiten Teil der Podcast-Episode mit Dr. med. Winfried Keuthage rückt die Eiweiß-Komponente der HAWEI-Methode in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Uwe Schröder geht es um die Frage, warum Eiweiß nicht nur für Muskelaufbau, sondern gerade auch für den Muskelerhalt mit zunehmendem Alter so wichtig ist – und warum eine sinnvolle Strategie immer aus ausreichender Eiweißzufuhr plus kraftorientiertem Training bestehen sollte. Auch klassische Formula-Diäten und reine Mahlzeitenersatz-Shakes werden kritisch eingeordnet.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Eiweißversorgung im Alltag: Besprochen werden die Gesamtmenge, die Verteilung des Eiweißes über den Tag, die Bedeutung der Eiweißqualität sowie die sinnvolle Kombination verschiedener Proteinquellen.

    Dr. Keuthage erläutert, warum die Verbindung von Hafer und Magerquark, Skyr oder Molkenprotein besonders interessant ist und wie sich damit alltagstauglich eiweißreiche Mahlzeiten umsetzen lassen. Außerdem geht es um den von Dr. Wolz angebotenen HAWEI-Shake als praktische Convenience-Lösung. Thema sind dabei der spezielle Glucanhafer mit besonders hohem Beta-Glucan-Gehalt, die Kombination aus pflanzlichem Hafer und Molkenprotein, der mögliche Nutzen im Rahmen einer gewichtsreduzierten Ernährung sowie die Ergänzung durch Cholin mit Blick auf den Fettstoffwechsel.

    Zum Schluss weitet sich der Blick noch einmal: Welche Fehler werden bei Hafertagen und beim eiweißorientierten Abnehmen häufig gemacht? Welche Rolle spielen Krafttraining, Insulintherapie, Typ-1- und Typ-2-Diabetes, aber auch Alkohol, Schlaf und andere Lebensstilfaktoren? Damit wird deutlich: Die HAWEI-Methode ist kein isoliertes Ernährungskonzept, sondern eingebettet in einen größeren gesundheitsorientierten Gesamtansatz.

    In dieser Folge erfährst Du unter anderem:

    • warum Eiweiß nicht nur für Muskelaufbau, sondern besonders auch für den Muskelerhalt wichtig ist
    • weshalb Eiweiß allein nicht reicht und immer mit Krafttraining zusammengedacht werden sollte
    • warum klassische Formula-Diäten kritisch zu sehen sind und nachhaltige, alltagstaugliche Rezepte oft der bessere Weg sind
    • welche drei Faktoren bei der Eiweißversorgung entscheidend sind: Gesamtmenge, Verteilung über den Tag und Eiweißqualität
    • wie sich tierische und pflanzliche Eiweißquellen sinnvoll kombinieren lassen, um die biologische Wertigkeit zu verbessern
    • warum Hafer auch als Eiweißquelle interessanter ist, als viele denken
    • wie sich mit Magerquark, Skyr oder Whey praxisnah eiweißreiche Mahlzeiten und Shakes umsetzen lassen
    • was hinter dem HAWEI Glucanhafer-Eiweiß-Shake steckt und für wen er besonders interessant sein kann
    • welche Rolle Beta-Glucan, Cholin und der spezielle Glucanhafer spielen
    • welche typischen Fehler beim Abnehmen, bei Hafertagen und im Umgang mit Eiweiß gemacht werden
    • warum Schlaf, Alkohol und allgemeiner Lebensstil in der Praxis nicht unterschätzt werden dürfen.

    Für wen ist diese Episode besonders interessant?

    • Ernährungsfachkräfte und Berater:innen
    • Menschen mit Interesse an Gewichtsmanagement, Stoffwechselgesundheit und Diabetesprävention
    • sportlich Aktive, die mehr über Eiweiß, Muskelerhalt und praktische Umsetzung lernen möchten
    • Trainer:innen, Therapeut:innen und alle, die Ernährung stärker mit Training und Alltag verknüpfen wollen.

    Zentrale Takeaways

    Die Folge zeigt sehr klar: Eine gute Eiweißstrategie ist mehr als nur ein Shake. Entscheidend sind Qualität, Verteilung, Alltagstauglichkeit und die Kombination mit Krafttraining. Die HAWEI-Methode verbindet dabei Hafer und Eiweiß zu einem Ansatz, der sowohl im gesundheitlichen Kontext als auch für sportlich Aktive spannend sein kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass Themen wie Schlaf, Alkohol und Bewegung immer mitgedacht werden sollten.

    32 min
  • Die HAWEI Methode mit Dr. Winfried Keuthage
    Hafer und Eiweiß praxisnah - beim Sport und im Alltag (Teil1)

    In dieser Episode des DiSE Podcasts „Lecker zum Erfolg“ ist Dr. med. Winfried Keuthage zu Gast. Wie können Hafer, Eiweiß und Ballaststoffe zusammenwirken, um Stoffwechsel, Blutzuckerregulation und Sättigung positiv zu beeinflussen? DiSE Vorstandsmitglied Uwe Schröder spricht mit dem Allgemeinmediziner, Diabetologen und Ernährungsmediziner Dr. med. Winfried Keuthage aus Münster über die von ihm entwickelte HAWEI-Methode. Das Kürzel steht für Hafer und Eiweiß und verbindet ernährungsmedizinische Ansätze mit alltagstauglicher Umsetzung – auch mit Blick auf Sport, Muskelmasse und Prävention.

    Im Gespräch geht es darum, warum Hafer weit mehr ist als nur ein klassisches Frühstückslebensmittel: Hafer liefert zwar Kohlenhydrate, enthält aber zugleich relevante Mengen an Ballaststoffen, insbesondere Beta-Glucan. Besprochen wird, warum dieser Bestandteil für Blutzuckeranstieg, Cholesterinspiegel und das Darmmikrobiom interessant ist und weshalb Hafer gerade im Vergleich zu vielen stark eiweißbetonten Produkten ernährungsphysiologisch oft die rundere Lösung sein kann.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Übertragbarkeit auf die Sporternährung: Warum beschäftigen sich auch sportlich gesunde Menschen zunehmend mit ihrer Glukoseregulation? Welche Rolle spielen starke Blutzuckerschwankungen für Leistungsbereitschaft und Belastungsempfinden? Und warum lohnt sich der Blick auf eine aktivitätsferne Basisernährung, die nicht nur Kalorien und Protein, sondern auch Ballaststoffqualität und Mikrobiom mitdenkt?

    Außerdem sprechen Uwe Schröder und Dr. Keuthage über Hafertage: Woher das Konzept ursprünglich kommt, wie ein modifizierter Hafertag heute praktisch aussehen kann und warum manche Diabetolog:innen damit weiterhin gute Erfahrungen machen. Thema sind dabei auch alltagstaugliche Rezeptideen, die Hafer, Eiweiß und Ballaststoffe sinnvoll kombinieren – von süß bis herzhaft.

    In dieser Folge erfährst Du unter anderem:

    • was sich hinter der HAWEI-Methode verbirgt und warum der Fokus nicht nur auf Eiweiß, sondern ausdrücklich auch auf Hafer und Ballaststoffen liegt
    • warum Hafer traditionell in der Diabetologie eingesetzt wird und weshalb Hafertage seit Langem als praktische Option diskutiert werden
    • welche Bedeutung ein stabilerer Blutzuckerverlauf nicht nur für Menschen mit Diabetes, sondern auch für sportlich Aktive haben kann
    • was Beta-Glucan ist und warum Hafer damit sowohl beim Cholesterin als auch beim Blutzuckeranstieg eine besondere Stellung einnimmt
    • warum viele klassische Proteinprodukte ernährungsphysiologisch oft zu kurz greifen, wenn Ballaststoffe und Mikrobiom vernachlässigt werden
    • weshalb Krafttraining, Muskelerhalt und höhere Eiweißzufuhr gerade auch in Prävention und Ernährungsmedizin wichtig sind
    • wie ein modifizierter Hafertag praktisch aussehen kann, inklusive Kombinationen mit Gemüse, Beeren und kleinen Mengen Nüssen
    • warum Prävention nicht ohne Bewegung und Muskeltraining gedacht werden sollte – gerade mit Blick auf Insulinsensitivität und Stoffwechselgesundheit

    Für wen ist diese Episode besonders interessant?

    • Ernährungsfachkräfte und Berater:innen
    • Sportmediziner:innen, Trainer:innen und sportlich Aktive
    • Menschen mit Interesse an Stoffwechselgesundheit, Gewichtsmanagement und Diabetesprävention
    • alle, die verstehen möchten, wie sich Hafer, Eiweiß und Ballaststoffe sinnvoll in einen gesunden Alltag integrieren lassen

    Zentrale Takeaways

    Die Folge macht deutlich: Eine wirksame Ernährungsstrategie für Stoffwechsel und Körperzusammensetzung ist oft nicht nur eine Frage von mehr Eiweiß, sondern auch von Ballaststoffqualität, Lebensmittelmatrix und Praxistauglichkeit. Genau hier setzt die HAWEI-Methode an: Hafer plus Eiweiß, ergänzt um alltagstaugliche Rezepte und die Einordnung in Bewegung, Prävention und Sporternährung.

    28 min
  • Court Fuel Teil 2 – wie Basketball Profis ernährungsbetreut werden
    Bogdan -Bo- Suciu zu Darm, Entzündungen & Spieltags-Strategien – Praxiswissen für Team- und Freizeitsport

    Teil 2 der Court-Fuel-Doppelfolge mit Bogdan „Bo“ Suciu von den Telekom Baskets Bonn. Es geht es vom Blick auf Strukturen und Belastungsprofile aus Teil 1 einen Schritt weiter in die Praxis:

    Wie sieht konkrete Ernährung, Regeneration und Supplement-Strategie im Profi-Basketball aus – vom Spieltag über Reisetage bis hin zu Vitamin D, Darmgesundheit und Entzündungsmanagement? Und was davon lässt sich praktikabel auf andere Sportarten und den ambitionierten Freizeitsport übertragen?
    Host Uwe Schröder und Bo Suciu sprechen darüber, wie man die Hydratation,den Schlaf oder spezielle Zielgruppen sinnvoll priorisiert – und wo im Alltag der Telekom Baskets Bonn gezielte Supplemente einen Mehrwert bieten.
    In dieser Episode (Teil 2) erfährst du unter anderem:
    • Welche Hydrations- und Elektrolytstrategien bei den Telekom Baskets Bonn genutzt werden, inklusive Umgang mit „heavy sweaters“ und einfachen Monitoring-Tools wie Wiegen und Urinfarbskala
    • wie und warum im Sport-Alltag oft „Compliance vor Perfektion“ gilt
    • warum Indoor-Teams ein spezielles Thema bei der Vitamin-D-Versorgung haben, wie Screening, Zielbereiche und Dosierung verantwortungsvoll gehandhabt werden und warum ärztliche Begleitung dabei Pflicht ist
    • welche typischen Magen-Darm-Trigger (Stress, Reisetage, NSAR) im Basketball eine Rolle spielen – und wie sinnvolle pro- und präbiotische Strategien in belasteten Phasen aussehen können
    • wie ein sinnvolles, entzündungsbewusstes Ernährungsmanagement gestaltet werden kann
    • welche Prinzipien sich für Bo aus seiner Arbeit mit Jugend- und Damenteams sowie aus seiner Erfahrung im DBB-Umfeld bewährt haben und als ganz konkreten To-dos für Freizeitaktive unmittelbar umsetzbar sind

    Auch wenn der Praxisfall aus dem Profi-Basketball kommt: Die gezeigten Strategien lassen sich auf viele andere Sportarten adaptieren – von Fußball und Handball bis hin zu ambitionierten Hobbysport-Teams.

    Für wen ist diese Episode besonders spannend?

    • sportlich ambitionierte Freizeitsportler:innen (Teamsport, Ausdauer, Fitness)
    • Trainer:innen, Physios und Betreuer:innen im Vereins- und Leistungsbereich
    • Eltern von Kindern und Jugendlichen im Vereinssport, die Ernährung rund um Training und Wettkampf besser strukturieren möchten
    • Ernährungsfachkräfte, die sehen wollen, wie evidenzbasierte Empfehlungen im Profi-Setting der Telekom Baskets Bonn praktisch umgesetzt werden und wie sich das auf den Alltag übertragen lässt

    Transparenzhinweis

    Diese Folge wird unterstützt von Dr. Wolz. Im gekennzeichneten Werbeeinspieler geht es um ausgewählte Produkte rund um Entzündungsmanagement und Darmgesundheit im Leistungssport-Kontext. Im eigentlichen Fachgespräch betonen Uwe und Bo den Food-First-Ansatz und ordnen Supplemente als gezielte Ergänzung nach individueller Bedarfsklärung und unter Berücksichtigung von Doping-Sicherheit ein.

    32 min
  • Court Fuel – wie Basketball Profis ernährungsbetreut werden (Teil 1)
    Zu Gast: Bogdan "Bo" Suciu (Telekom Baskets Bonn)

    Wie sieht eigentlich der Alltag hinter den Kulissen eines Profi-Basketballteams aus – und welche Rolle spielt Ernährung wirklich? In dieser ersten von zwei Court-Fuel-Episoden sprechen Host Uwe Schröder (Ernährungswissenschaftler, DiSE e.V.) und Bogdan „Bo“ Suciu, langjähriger Physiotherapeut, Trainer und Teambetreuer der Telekom Baskets Bonn, über Belastung, Regeneration und Ernährungsroutinen im Profi-Basketball – und was davon für andere Sportarten und ambitionierte Freizeitsportler:innen relevant ist.

    Teil 1 legt den Schwerpunkt auf Struktur, Rollen und Grundlagen der Betreuung: Wie ist das Staff-Team aufgestellt? Welche Belastungen bringt der Profi-Alltag mit sich? Und welche Basis-Bausteine in Training, Regeneration und Ernährung müssen überhaupt stehen, bevor man über „Feintuning“ nachdenkt?

    In dieser Folge (Teil 1) erfährst du unter anderem:

    • wie das Belastungsprofil im Profi-Basketball aussieht – mit Sprints, Sprüngen, Richtungswechseln und hohen Spielergewichten
    • wie die Betreuungsstruktur rund um die Telekom Baskets Bonn aufgebaut ist (Physio, Athletik, Medizin, Ernährung)
    • welche Rolle Screening, Prävention und Athletikentwicklung im Saisonalltag spielen
    • wie typische Belastungen von Gelenken, Sehnen und Muskulatur im Basketball aussehen
    • welche Basis-Prinzipien in Sachen Kohlenhydrate, Protein und Schlaf immer wieder eine Rolle spielen
    • wie sich der Alltag zwischen Training, Spiel, Reisen und Hotel organisiert – und welche ernährungspraktischen Herausforderungen das mit sich bringt
    • warum viele dieser Strukturen und Gedanken auch für andere Teamsportarten und ambitionierte Amateure interessant sind

    Ausblick auf Teil 2

    In Teil 2 von „Court Fuel – Wie Basketball-Profis ernährungsbetreut werden“ geht es dann praxisnah darum,
    • wie konkrete Snack- und Ernährungsstrategien vor, während und nach Spielen aussehen,
    • welche Supplements im Profialltag eine Rolle spielen (und welche nicht),
    • wie man mit Reisetagen, Magen-Darm-Themen und „safe foods“ umgeht
    • und welche konkreten To-dos Trainer:innen, Vereine und Einzelsportler:innen unmittelbar in ihren Alltag übertragen können.
    So wird aus zwei Episoden ein kompletter Überblick: von der Struktur der Betreuung über Belastungsprofile bis hin zu ganz konkreten Ernährungslösungen für Court, Kabine und Bus.

    Für wen ist diese Episode besonders spannend?

    • sportlich ambitionierte Freizeitsportler:innen (Ausdauer, Teamsport, Fitness)
    • Trainer:innen, Physios und Betreuer:innen in Vereinen
    • Eltern von Kindern und Jugendlichen im Vereinssport
    • Ernährungsfachkräfte, die Einblicke in praxisnahe Betreuungsstrukturen im Leistungssport suchen
    Auch wenn das Beispiel aus dem Profi-Basketball kommt: Die Prinzipien lassen sich auf viele andere Sportarten übertragen – von Fußball und Handball bis hin zu ambitionierten Hobbysport-Teams.

    Transparenzhinweis

    Diese Folge wird unterstützt von Dr. Wolz.
    Im klar gekennzeichneten Werbeeinspieler geht es um ausgewählte Produkte rund um Regeneration, Mikronährstoffversorgung, Entzündungsmanagement und Darmgesundheit von Dr. Wolz. Im Gespräch selbst ordnen Uwe und Bo Supplemente überwiegend nach dem Prinzip „Food first, but not always food only!“

    41 min
  • DISE Podcast Lecker zum Erfolg: Diabetes Mellitus Typ 1 im Sport

    In dieser Episode des DiSE-Podcasts „Lecker zum Erfolg“ sprechen die beiden freien Mitarbeiterinnen des DISE e.V. Jessica Habenicht und Annika Twele mit Gerhard Schöpke, M.Sc. Public Health, Dipl. oec.troph., Diabetesberater und erfahrener Experte im Bereich Sport und Diabetesmanagement.

    Im Mittelpunkt steht der Typ-1-Diabetes bei Kindern – eine Erkrankung, die das Leben der ganzen Familie beeinflusst. Doch mit dem richtigen Wissen, einer bewussten Ernährung und regelmäßiger Bewegung können betroffene Kinder ein aktives, gesundes und selbstbestimmtes Leben führen.
    Gerhard Schöpke erklärt anschaulich:
    • wie sich Typ 1 Diabetes von Typ 2 unterscheidet,
    • worauf es bei Bewegung und Sport im Kindes- und Jugendalter ankommt,
    • welche Sportarten sich besonders gut eignen,
    • wie Ernährung, Blutzuckerkontrolle und Insulinmanagement optimal aufeinander abgestimmt werden,
    • und welche praktischen Tipps Eltern und Betroffene beachten sollten.
    Ein informatives und motivierendes Gespräch für jeden, der Kinder mit Diabetes begleitet, selbst betroffen ist oder für alle, die Interesse an dem Thema zeigen – mit dem klaren Fazit: Sport ist nicht das Problem, sondern Teil der Lösung!

    33 min
  • DiSE Podcast Lecker zum Erfolg: Best-Ager Energie mit Extrem-Ausdauersportler Guido Kunze
    Extrem-Ausdauersportler Guido Kunze verrät seine Ernährungs- und Nahrungsergänzungsstrategien

    In dieser spannenden Episode des DiSE Podcasts "Lecker zum Erfolg" begrüßt DiSE-Vorstandsmitglied Uwe Schröder den Extrem-Ausdauersportler Guido Kunze. Guido ist bekannt für seine extremen sportlichen Leistungen. Noch immer steht seine Rekordzeit für die Durchquerung des australischen Kontinents von Perth nach Sydney sowie der im Rathaus-Center in Dessau aufgestellte Weltrekord im 24-Stunden-Rolltreppenlauf. Derzeit bereitet er sich auf eine neue Herausforderung vor: die schnellste Durchquerung Deutschlands auf dem Rad. Dieses ambitionierte Projekt soll im August stattfinden und könnte ihm einen weiteren Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde einbringen.

    Guido, der im nächsten Jahr 60 Jahre alt wird, stellt seine beeindruckenden Projekte vor und gewährt wertvolle Einblicke in seine Ernährungs- und Nahrungsergänzungsstrategien. Er teilt seine umfangreichen Erfahrungen und gibt detaillierte Tipps zum Essen und Trinken rund um den Sport. Seine Empfehlungen zur Vorbereitung auf sportliche Events, zur Versorgung beim Ausdauersport und zur Optimierung der Regeneration sind nicht nur für Best-Ager wertvoll, um eigene sportliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Kreatin insbesondere für ältere Athletinnen und Athleten. Mit den vom DiSE e.V. empfohlenen Kreatin Energie Plus-Tabletten aus der Apotheke lassen sich Empfehlungen zur Kreatin-Einnahme leicht umsetzen.

    In dieser Episode erfährst Du:

    • Welche großen Projekte Guido bereits erfolgreich abgeschlossen hat.
    • Welche Ernährungsstrategien ihm helfen, Höchstleistungen zu erzielen.
    • Wie und warum er Kreatin und andere Nahrungsergänzungsmittel einsetzt.
    • Welche besonderen Herausforderungen und Anpassungen es für ältere Athleten gibt.
    • Tauche ein in die Welt des Extrem-Ausdauersports und lasse Dich von Guidos Leidenschaft und Expertise inspirieren! Mehr über Guido Kunze: https://guido-kunze.de

      58 min

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    Hier treffen sich Theorie, Therapie und Praxis: Deutsches Institut für Sporternährung e.V. (DiSE) auf dem Medical Campus Peil Bad Nauheim. Die im dem Medical Campus Peil Bad Nauheim gesammelten…