OpenClaw: Der Coding Agent ohne GuardrailsIn dieser Episode spreche ich über OpenClaw (ehemals Moldbot/Cloudbot) – den Coding Agent, der gerade die Developer-Szene aufmischt. Mit 154k GitHub-Stars und 23.000 Forks ist es eines der am schnellsten wachsenden Open-Source-Projekte überhaupt.
Was ist OpenClaw?
Ein Coding Agent, der in Messengern wie WhatsApp oder Telegram lebt und – anders als Copilot & Co. – praktisch keine Guardrails hat. Gibst du ihm Zugänge, fängt er an zu handeln: Überweisungen tätigen, auf Instagram posten, Code schreiben und deployen.
Der Kopf dahinter: Peter Steinberger
Österreichischer Gründer von PSPDFKit (100 Mio. Funding, Kunden wie Dropbox, SAP, Volkswagen). Sein Ansatz: Er hat OpenClaw komplett von Coding Agents bauen lassen – ohne den Code selbst zu lesen. Sein Claim: „I ship code I don't read."
Agentic Engineering – die neue Arbeitsweise
Die Rolle des Entwicklers verschiebt sich: weg vom Coden, hin zum Orchestrieren. Wichtig dabei ist eine extrem enge Feedback-Schleife – alles lokal, alles schnell. Keine Cloud-CI abwarten, sondern sofort testen, builden, mergen.
Security-Alptraum?
Ja, absolut. Prompt Injection, Identity Hijacking und Crypto-Scams sind reale Risiken. Wer dem Agent alle Credentials gibt, macht ihn mächtig – aber auch zum Angriffsziel.
Meine Einschätzung
Die großen Anbieter werden sich einiges abschauen. Ich sehe lokales Testing wichtiger werden, neue UIs für Agent-Management entstehen, und die Frage nach Git Worktrees für parallele Agent-Sessions wird relevant.
Timestamps
00:00 – Intro & Bitcoin-Prediction Update
02:30 – Was ist OpenClaw?
06:00 – Warum der Hype so groß ist
09:00 – Peter Steinberger & PSPDFKit
12:00 – „I ship code I don't read"
15:00 – Agentic Engineering erklärt
20:00 – Security-Risiken
25:00 – Ausblick: Was kommt als nächstes?