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Was ist das Verhältnis von Diagnose und psychischer Störung in der Welt? Der Naive Realismus geht davon aus, dass jeder Diagnose eine feinsäuberlich getrennte und eindeutig bestimmbare Störungsentität in der Welt entspricht. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen unplausibel.
Alternative Vorschläge zum Naiven Realismus verfallen oft in einen Relativismus, demzufolge kein Bild der Welt wahrer oder besser ist als irgendein anderes. Diese Position hat jedoch unplausible Konsequenzen im Einzelfall und ist anfällig für das sogenannte Selbstanwendungsproblem.
Schließlich skizziere ich meine eigene Position, den Moderaten Konstruktivismus, der das Beste aus beiden Welten vereint. Demzufolge enthält jedes Bild der Welt immer subjektive Anteile, die sich aus unseren Interessen, unseren Bedürfnissen und unserem Statusstreben ergeben.
Andererseits werden Konstruktionen oft durch weltseitige Korrektursignale als unangemessen markiert, was es uns erlaubt, zwischen unterschiedlichen Konstruktionen zu selektieren. Zu guter Letzt stelle ich noch kurz Peters Lieblingsmassenhysterie dar: die Tanzwut.
Viel Spaß beim Zuhören! 🚀🚀🚀
_______________________________
Quellen:
Mein Text zu Naivem Realismus, Relativismus und Moderatem Konstruktivismus: substack.com/inbox/post/187068647
Kritik an Störung = Diagnose: substack.com/inbox/post/187606868
_______________________________
Inhalt:
0:00 Einleitung
3:18 Recap Naiver Realismus
9:05 Alternativen zum Naiven Realismus
16:22 Relativismus
27:02 Radikaler Konstruktivismus
30:53 Moderater Konstruktivismus
42:25 Prinzipielle und praktische Prüfbarkeit
46:00 Fazit
48:05 Tanzwut auf Wunsch von Peter Kuhn
By Henning LütjeWas ist das Verhältnis von Diagnose und psychischer Störung in der Welt? Der Naive Realismus geht davon aus, dass jeder Diagnose eine feinsäuberlich getrennte und eindeutig bestimmbare Störungsentität in der Welt entspricht. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen unplausibel.
Alternative Vorschläge zum Naiven Realismus verfallen oft in einen Relativismus, demzufolge kein Bild der Welt wahrer oder besser ist als irgendein anderes. Diese Position hat jedoch unplausible Konsequenzen im Einzelfall und ist anfällig für das sogenannte Selbstanwendungsproblem.
Schließlich skizziere ich meine eigene Position, den Moderaten Konstruktivismus, der das Beste aus beiden Welten vereint. Demzufolge enthält jedes Bild der Welt immer subjektive Anteile, die sich aus unseren Interessen, unseren Bedürfnissen und unserem Statusstreben ergeben.
Andererseits werden Konstruktionen oft durch weltseitige Korrektursignale als unangemessen markiert, was es uns erlaubt, zwischen unterschiedlichen Konstruktionen zu selektieren. Zu guter Letzt stelle ich noch kurz Peters Lieblingsmassenhysterie dar: die Tanzwut.
Viel Spaß beim Zuhören! 🚀🚀🚀
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Quellen:
Mein Text zu Naivem Realismus, Relativismus und Moderatem Konstruktivismus: substack.com/inbox/post/187068647
Kritik an Störung = Diagnose: substack.com/inbox/post/187606868
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Inhalt:
0:00 Einleitung
3:18 Recap Naiver Realismus
9:05 Alternativen zum Naiven Realismus
16:22 Relativismus
27:02 Radikaler Konstruktivismus
30:53 Moderater Konstruktivismus
42:25 Prinzipielle und praktische Prüfbarkeit
46:00 Fazit
48:05 Tanzwut auf Wunsch von Peter Kuhn