didacta - der Bildungspodcast

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didacta - der Bildungspodcast episodes

  • Lernen: „KI als Abkürzungsmaschine widerstehen“

    Künstliche Intelligenz im Unterricht einsetzen – ohne dass Schülerinnen und Schüler ihr Denken bequem auslagern, sondern stattdessen sogar besser lernen: Dieses Ziel stellt Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal wurde jüngst für sein KI-Konzept ausgezeichnet. Wie die Schule mit Künstlicher Intelligenz umgeht, erzählt Lehrer und KI-Koordinator Felix Urban in der neuesten Episode des didacta-Bildungspodcast. Im Gespräch mit Moderatorin Anna Petersen geht es um digitale Lernbegleiter, die Vermittlung eines Zukunfts-Mindset und die Frage, ob und wie sich die Rolle der Lehrkraft durch KI verändert.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 3. August.

    Foto: Lioba Urban

    Shownotes:

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     Quellen:

    Anmoderation: „Denn: Dessen KI-Konzept wurde Anfang des Jahres mit dem erstmals vergebenen KI-Schulpreis ausgezeichnet.“

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    49 min
  • Gute Kita? „Wir könnten uns viele dieser teuren Einzelmaßnahmen sparen“

    Immer mehr Kinder in Deutschland fallen bei der Einschulung durch sprachliche oder motorische Schwierigkeiten auf. Bildungsministerin Karin Prien will das Problem mit einem neuen Kita-Gesetz angehen. Helfen sollen beispielsweise verpflichtende Sprachtests für Vierjährige. Aber: Ist das der richtige Weg, um Bildungsungleichheit in Kitas zu begegnen? Was brauchen Erzieher:innen, um gut arbeiten zu können? Antworten gibt Rahel Dreyer

    im didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen spricht die Erziehungswissenschaftlerin über ein vielerorts chronisch überlastetes System.  

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 21. Juli.

    Foto: Hertrich/ZDF

    Rahel Dreyer ist Professorin für Pädagogik und Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

    Shownotes:

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    Quellen:

    Anmoderation: „Immer mehr Kinder in Deutschland müssen die 1. Klasse wiederholen.“

    Anmoderation: Sprechen möchte ich mit ihr auch über ein Memorandum, das sie mit verfasst hat.

    [ca. 14:38] „Sie halten wenig von einer solchen „Vermessung der Kinder“, wie Sie es gegenüber der „Zeit“ genannt haben.“

    [ca. 18:44] „In dem Entwurf von Karin Prien wird ja festgelegt, dass, wenn Förderbedarf vorliegt, den Kindertageseinrichtungen personelle Ressourcen im Umfang von mindestens 30 Minuten je Kind pro Woche zur Verfügung gestellt werden.“

    [ca. 29:40] „Sie haben in einem Interview mit der „Zeit“ Ende 2025 erzählt, dass Sie bei Ihren Studien zu kindlichem Stress auch mit Videoanalysen aus dem Kitaalltag arbeiten.“

    [ca. 32:25] „Sie haben beispielsweise 2024 einen Aufruf zum Handeln gegen die Kitakrise mitinitiiert.“

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    39 min
  • Schulabsentismus: „Wir können nur gut intervenieren, wenn wir gut diagnostizieren“

    Wenn junge Menschen regelmäßig in der Schule fehlen, ist das problematisch. Hat ein Kind Schulangst oder eine Depression? Pflegt eine Jugendliche zuhause ihren Vater? Oder boykottieren die Eltern das Schulsystem? Die Ursachen für Schulabsentismus sind vielfältig. Was Lehrkräfte, Eltern und Schulen tun können – auch präventiv, sagt Heinrich Ricking in der 50. Folge des didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen spricht der Erziehungswissenschaftler über ein Problem des deutschen Schulsystems, das viele Jahre kaum untersucht wurde.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 19. Juni.

    Foto: Universität Leipzig

    Prof. Dr. Heinrich Ricking befasst sich mit emotionaler und sozialer Entwicklung unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Förderung und inklusiver Kontexte an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Seine Forschung zielt darauf ab, die Qualität formeller Bildung für Kinder und Jugendliche in Risikolagen zu verbessern und die schulische Partizipation zu fördern.

    Shownotes:

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    53 min
  • Bildungsungleichheit: „Viele Probleme, die in Schule sichtbar werden, sind gar kein Problem von Schule“

    Deutschland hat ein Problem mit Bildungsungleichheit. Daran hat sich in den letzten 25 Jahren wenig geändert. Warum viele Maßnahmen nicht gefruchtet haben, wo Ungleichheiten entstehen und wie unser Bildungssystem alle Kinder besser mitnehmen könnte, sagt Kai Maaz im didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen wirft der Bildungsforscher einen Blick auf Ganztagsausbau und Startchancenprogramm, Selektion nach Schulformen, Sprachstandserhebungen und insbesondere den Bildungsauftrag von Kita. Kai Maaz bezieht sich dabei auch auf Ergebnisse des neuen nationalen Bildungsberichts, den der Soziologe mitverantwortet und der am 15. Juni veröffentlicht wurde.

    Kai Maaz leitet das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssysteme und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2014 ist er Sprecher der Autorengruppe des Nationalen Bildungsberichts, zudem ist er Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 11. Juni.

    Foto: fotorismus für DIPF

    Shownotes:

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    Den nationalen Bildungsbericht 2026 finden Sie hier: https://www.bildungsbericht.de/de

    Quelle Anmoderation: „Jedes vierte Kind kann am Ende der 4. Klasse nicht ausreichend lesen.“ (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/iglu-studie-lesekompetenz-der-viertklaessler-verschlechtert-sich-deutlich/)

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    55 min
  • Künstliche Intelligenz in der Schule: „Der Normalfall kämpft noch mit KI“

    Verlernen Kinder und Jugendliche durch KI-Nutzung das Denken? Oder können Lehrkräfte bald individueller auf ihre Schülerinnen und Schüler eingehen? Und so mithilfe von KI vielleicht sogar für mehr Chancengleichheit sorgen? Sicher ist: Künstliche Intelligenz in der Schule ist ein polarisierendes Thema – zwischen Sorge und Hoffnung. Für die neueste Folge des didacta-Bildungspodcast hat Moderatorin Anna Petersen deshalb eine Digitalexpertin eingeladen: Ulrike Cress ist Direktorin des Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen. Wie wichtig geeignete Lern-Tools sind, welche Kompetenzen junge Menschen im Umgang mit KI dringend brauchen und wie sich die Rolle der Lehrkraft verändert, sagt die Lernforscherin im Podcast. Dabei verdeutlicht sie: Ein Kind, das sich schlecht selbst regulieren kann, ist von ChatGPT und Co. „völlig überfordert“.

    Ulrike Cress ist Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fachbereich Psychologie. Sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutsche Telekom Stiftung und Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK).

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 11. Mai.

    Foto: Leibniz-Institut für Wissensmedien

    Shownotes:

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    Quelle bei 0:23:45: „Und eine aktuelle Forsa-Befragung zeigt eben auch, dass sich ein knappes Drittel der Lehrkräfte gut informiert fühlt, wie sie KI gestützte Anwendungen bei schulischen Aufgaben nutzen dürfen.“ (https://www.telekom-stiftung.de/fileadmin/media/analysen/pdf/trendmonitor-spezial-ki-regelwerke.pdf, S.55)

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    47 min
  • Wissensvermittlung: „Der Weg in den Kopf geht über den Bauch“

    Wie sicher ist unser Wasser? Ist die Energiewende am Ende? Sind Süßstoffe eigentlich ungesund? Möglichst unterhaltsam, verständlich und wissenschaftlich korrekt beantwortet Mai Thi Nguyen-Kim solche Fragen seit vielen Jahren in ihren Videos und Sendungen. Zeit für Science! ist hier die Devise. In der neuesten Folge des didacta-Bildungspodcast spricht die promovierte Chemikerin und Moderatorin über ihr Erfolgsrezept: die „Zwiebel der Wissenschaftskommunikation“. Die hat Mai für ihre Sendung „MaiThink X – Die Show“ gerade einen Grimme-Preis beschert. Außerdem geht es im Gespräch mit Host Anna Petersen um Medienkompetenz für Groß und Klein, das Aufmerksamkeitsdilemma von Wissenschaft und den Plural von Oktopus.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 18. März.

    Foto: ZDF/Lennart Speer

    Shownotes:

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    39 min
  • Mentale Gesundheit: „Warum reicht es nicht, wenn wir sagen: Uns geht es schlecht?“

    Schulischer Druck, Zukunftsängste, Einsamkeit: Die Bundesschülerkonferenz (BSK) schlägt Alarm und spricht von einer „Krise der mentalen Gesundheit unter jungen Menschen“. Warum geht es vielen Schüler:innen schlecht? Wer hört ihnen zu? Und was muss sich ändern? Antworten gibt der stellvertretende Generalsekretär der BSK im didacta-Bildungspodcast. Im Gespräch mit Redakteurin Anna Petersen redet der 17-jährige Erik Sczygiol über seine Erwartungen an die Bildungspolitik, die Perspektive seiner Generation und den gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Problemen.

    Die Bundesschülerkonferenz ist die ständige Konferenz der Landesschüler:innenvertretungen der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Sie behandelt bildungspolitische Angelegenheiten von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 24. Februar.

    Foto: Christoph Timmermann

    Shownotes:

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    Quellen:

    Anmoderation: „Fast jeder vierte Heranwachsende in Deutschland gilt als psychisch auffällig.“

    Ergebnis der 8. Ausgabe der COPSY-Studie vom 04.12.2025.

    Frage bei 3:56: „Da gab es ja auch eine Umfrage des Schulbarometers, wo beispielsweise Schulleitungen angegeben haben, dass nur 69 Prozent ein Angebot der Schulsozialarbeit und tatsächlich nur 35 Prozent ein Angebot der Schulpsychologie an ihren Schulen haben.“

    Die Zahlen beziehen sich auf das „Deutsche Schulbarometer: Aktuelle Herausforderungen der Schulen aus Sicht der Schulleitungen“ der Robert-Bosch-Stiftung.

    28 min
  • Messe Special: „Wir brauchen in der Bildung einen Paradigmenwechsel“

    Die didacta 2026 steht unter dem Motto „Alles im Wandel. Bildung im Fokus“: Im didacta-Bildungspodcast gibt Dinah Korb Einblicke in Europas größte Bildungsmesse. Die Geschäftsführerin der Didacta GmbH spricht in unserer Spezialausgabe über Themen, Trends und strategische Weichenstellungen einer Messe, die als Seismograf für Bildungsdebatten gilt.

    Die didacta findet vom 10. bis 14. März 2026 in Köln statt.

    Das Gespräch führte Stefany Krath am 9. Februar.

    Foto: ©Didacta Ausstellungs- und Verlagsgesellschaft mbH 

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    17 min
  • „Es ist hochrentabel, viele internationale Studierende im Land zu haben“

    Bildungsqualität, Visaregelungen, Wohnraum? Malaysia statt Kanada? Internationale Studierende weltweit suchen ihr Gastland nach vielen Kriterien aus – und die unterliegen aktuell einem Wandel. Wie steht es um die Wissenschaftsfreiheit der USA? Wie attraktiv sind deutsche Universitäten? Darüber spricht DAAD-Generalsekretär Dr. Kai Sicks im didacta-Bildungspodcast.

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert jährlich rund 150.000 Studierende und Forschende, unterstützt den Hochschulbetrieb in der Ukraine ebenso wie den Aufbau von Hochschulen in Ländern des Globalen Südens. Inwiefern geopolitische Veränderungen und Spannungen die internationale Bildungszusammenarbeit beeinflussen, schildert Sicks im Gespräch mit Redakteurin Anna Petersen. Außerdem erzählt der DAAD-Generalsekretär, warum immer mehr internationale Studierende nach Deutschland kommen – und bleiben.

     

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 15. Januar.

    Foto: ©DAAD/Ittermann

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    36 min
  • „Wir haben ein strukturell unterfinanziertes Bildungssystem“

    Investitionsstau, Digitalpakt, Chancengleichheit: Nach dem Aus der Ampelregierung vor gut einem Jahr forderte Maike Finnern „einen deutlichen Kurswechsel in der Bildungspolitik“. Was hat sich seitdem getan? Im didacta-Bildungspodcast zieht die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bilanz. Mit Redakteurin Anna Petersen spricht Maike Finnern über ungleiche Mittelverteilung, verunsicherte Lehrkräfte und die Arbeit ihrer Gewerkschaft. Und die GEW-Vorsitzende verrät, an welchem Punkt sie das Bildungssystem umgehend verändern würde.

    Das Gespräch führte Anna Petersen am 9. Januar.

    Foto: GEW/Kay Herschelmann

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    33 min

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Bildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Im didacta Bildungspodcast sprechen wir daher mit Expert:innen, Forschenden und Prominenten über ihren persönlichen Zugang zu Bildung und die deutsche Bildungslandschaft - ob Kita, Schule, Ausbildung, Studium an einer Hochschule oder Weiterbildung am Arbeitsplatz. Was läuft gut, wo gibt es Verbesserungspotenziale, wie waren die eigenen Erfahrungen?