Die Kurzgeschichte ist ein typisches Beispiel der Trümmerliteratur und greift zeitgenössische Motive der unmittelbaren Nachkriegszeit auf. Vor dem Hintergrund der herrschenden Nahrungsmittelknappheit stellt der durch eine Lüge getarnte heimliche Verzehr einer Scheibe Brot das gegenseitige Vertrauen eines Paares in Frage. Das Brot gehört zu den bekanntesten Kurzgeschichten Wolfgang Borcherts, wurde mehrmals verfilmt und häufig im Schulunterricht behandelt.