Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • Rund um die Welt mit Jacob Bellens, Caci Vorba, Media Aetas und dem Kronos Quartett & mehr Musik grenzenlos
    Mit seiner Freundin bildet der dänische Singer/Songwriter Jacob Bellens ein wirklich tolles Team und es fühlt sich so an, als wären sie schon einmal rund um die Welt gekommen.
    In Rumänien machen wir Station mit Caci Vorba und der Sängerin Maria Natanson, die uns in einem Volkslied ihr Leid klagt, verlassen worden zu sein. Ist aber musikalisch weit weniger melancholisch als zu erwarten. Der Musikethnologe Roberto di Simone hat sich tief eingegraben in die neapolitanische Kultur und kreiert in deren Geiste neue Stücke mit seiner Formation Media Aetas. Und das wie immer grenzenlos agierende Kronos Quartett hat sich diesmal mit den beiden iranischen Sängerinnen Mahsa und Marjan Vahdat zusammengetan.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    57 min
  • Singer/Songwriter-Kunst vom Feinsten mit Mélanie Pain & mehr Musik grenzenlos
    Bekannt wurde Mélanie Pain zunächst als Mitglied der Band "Nouvelle Vague", die mit ihren Cover-Versionen von Rock- und Pop-Hits ab den 2000er Jahren einigen Erfolg hatte. Das erste Solo-Album erschien 2009, jetzt sind wir bei Nummer Vier und das trägt den Titel "How and why".
    Darauf zu hören ist allerfeinste Singer/Songwriter-Kunst, gesungen auf Englisch, mit wohlig einlullender, samtig weicher Stimme, gelegentlichem Country-Touch und dezent eingepflegtem kammermusikalischen Einschlag mit Klavier und einer jazzig verhangenen Trompete. 10 Songs und eine gute halbe Stunde, die sich wirklich lohnen.
    Außerdem gibt’s einen unverwüstlichen Klassiker von Astor Piazzolla mit Escolaso, die Damen des A-Cappella-Quartetts Kongero sind mit einem schwedischen Volkslied vertreten, und Patrick Bruel und Johnny Hallyday sind auf der Suche nach dem Glück, für das bei Polkageist vor allem die Sonne scheinen muss.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    55 min
  • Hits mit Gitarren und Orchester von Café del Mundo & mehr Musik grenzenlos
    Café del Mundo, das sind die beiden Gitarristen Alexander Kilian und Jan Pascal, und auf ihrem neuen Album "Guitarrevolution Symphonic" haben sie sich - wie der symphonische Name schon andeutet - großorchestrale Verstärkung geholt: das Deutsche Filmorchester Babelsberg.
    Vor zwei Jahren gab’s schon mal ein "Café del Mundo"-Album mit Orchester, nur mit Eigenkompositionen, diesmal sind ausschließlich Coverversionen eingespielt. Und man hat zu den ganz großen Namen und Hits gegriffen, von Bach und Rachmaninoff über Ennio Morricone und Hans Zimmer bis hin zu Michael Jackson, Coldplay und ja auch AC/DC. Alles mit hohem Wiedererkennungswert, sehr schön arrangiert, zum Schwelgen und Genießen und durchaus auch zum Mitgrooven…
    Außerdem widmet sich die finnische Sängerin Emmi Kuittinen der nordischen Melancholie, Les Yeux d'la Tete aus Paris machen sich Gedanken über ihre Freunde, und der Wahlafrikaner Nils Kercher gibt ein ungebrochenes Versprechen.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    56 min
  • Indonesischer Vintage-Pop mit Nusantara Beat & mehr Musik grenzenlos
    Aus Amsterdam kommt die Formation "Nusantara Beat", sechs Musikerinnen und Musiker, von denen einer wirklich aus Indonesien kommt, die anderen haben aber alle indonesische Wurzeln.
    Und so kamen sie vor ein paar Jahren auf die Idee, auf Indonesisch zu singen, und das funktionierte ihrer Meinung nach wunderbar, und jetzt liegt das Ergebnis in Gestalt des ersten Albums vor. Heißt einfach nur "Nusantara Beat", und was die Band hier macht, ist ein psychedelischer Vintage-Pop mit Surf-Gitarre und indonesischen Roots, orientiert am indonesischen Sunda-Pop der 1960er Jahre.
    Außerdem macht sich Habib Koité Sorgen um sein Land Mali, das Vokalensemble "6-Zylinder" covert einen Hit von Billy Joel, Kuba-Altstar Compay Segundo trauert einer ehemaligen Geliebten nach, und die Bläser des Markovic Orchestra sind unterwegs mit der Balkan-Karawane.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    56 min
  • Hommage an "Shiraz" mit Dhafer Youssef & mehr Musik grenzenlos
    Seiner Frau Shiraz hat der tunesische Oud-Spieler und Sänger Dhafer Youssef sein neues Album gewidmet und er erweist sich hier ein weiteres Mal als ein versierter Wanderer zwischen den Welten: und das ist die arabische Sufi-Tradition seiner tunesischen Heimat und der Jazz.
    Diesmal dominieren dabei die ruhigen, intimen Töne: es ist eine poetische Klangreise, bei der sich Youssefs Kurzhalslaute Oud auf das Feinste mischt mit dem gewissermaßen klassisch besetzten Jazz-Quartett aus Klavier, Trompete, Bass und Schlagzeug, und auf einigen Titeln ist noch Youssefs alter musikalischer Weggefährte Nguyên Lê an der Gitarre mit von der Partie.
    Außerdem besingt Cyrille Aimée die wohl drei wichtigsten Worte überhaupt, Artur & Vanessa sind enttäuscht vom Leben, mit Maria Bethânia und Chico César kommen zwei Größen der Musica Popular Brasileira zusammen und Symphonisches gibt’s vom schwedischen Duo Fjarill.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    56 min
  • Jazziges mit Gitarre und Harfe von Bekmulin und Mangold & mehr Musik grenzenlos
    Es ist eine eher seltene Kombination, mit der Gitarrist Christian Bekmulin und Anton Mangold uns an der Harfe beglücken.
    Schlicht "Duo Time" haben die beiden jungen Jazzer ihr erstes gemeinsames Album genannt, mit ausschließlich eigenen Stücken - melodisch entspannt dahinfließenden und angenehm ins Ohr gehenden Nummern, gelegentlich versehen mit dezentem fernöstlichem Einschlag oder auch einem swingenden Latin-Touch.
    Außerdem sinniert Tori Amos über den Winter, George Dalaras und Akkordeonist Dasho Kurti bringen Griechenland und Albanien zusammen, das Kronos Quartett klingt irgendwie chinesisch, und Cristina Branco zeigt, dass der Fado nicht immer trist sein muss.
    Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
    56 min
  • Betörende Sounds von Garden of Silence & mehr Musik grenzenlos
    Still ist der Garden of Silence nicht. Das weltmusikalische Kammerorchester um den schwedischen Bassisten Björn Meyer entfesselt auf dem neuen Album nach langer Pause einen kleinen Sturm zwischen Orient und Okzident, Introspektion und tanzender Ekstase.
    "Neither You Nor I" heißt die neue Platte. Die Aufnahmen zum Album begannen schon 2011, kamen aber kurz darauf zum Erliegen, als Björn Meyers Partnerin Asita Hamidi an Krebs verstarb. Erst jetzt, fühlte Meyer, war die Zeit reif, das Projekt wieder hervorzuholen und zu Ende zu führen - auch als Hommage an Asita.
    Neun Musiker*innen aus drei Kontinenten, aus Schweden, Iran, Ägypten, Schweiz und Deutschland, verbinden hier ihr Können an Nyckelharpa, Duduk, Geige, Bass, Klarinette, Saxofon, Drums und Gesang. Ihre gemeinsame Sprache ist grenzenlos, ihre Vision sensibel und offen, ihr Sound mitreißend.
    56 min
  • Neues von Amber & The Moon und mehr Musik grenzenlos
    Das neue, zweite Album der Hamburger Indie-Folkband um Songschreiberin Ronja Pöhlmann und Gitarrist Jonathan Riedel ist ideale Herbstmusik.
    "Are we alright" heißt es: Geht’s uns gut? Wer gerade ein bisschen Trost braucht - so klingt musikalische Selfcare.
    Amber & The Moon stehen dafür bereit, mit ihrer ruhigen Kraft. Sie erschaffen eindrückliche Bilder und verhandeln auf dem neuen Album "was uns trennt und was uns verbindet".
    Die Band hat in den letzten Jahren eine schöne, eigene Sprache für ihre Songstories gefunden, mit Zweistimmigkeit, feinen Arrangements und einer Atmosphäre zwischen Folk, Americana und melancholischem Pop. Wer die Kings of Convenience und Laura Marling mag, ist hier goldrichtig.
    56 min
  • Sarah Maison: Pop the Kasbah! & mehr Musik grenzenlos
    Wer Gaye Su Akyol und Altın Gün mag, dürfte auch an Sarah Maisons Albumdebüt "Divad" Spaß haben: Diese Musik schimmert und schillert mit einem faszinierend rauchigen Noir-Mix, mit dramatischen Streichern, arabischer Percussion, Surfgitarre und Elektronik.
    Die in Paris lebende Singer-Songwriterin, Arrangeurin und Produzentin bezieht sich auf marokkanischen, ägyptischen und iranischen Pop - ebenso wie auf die Chansons von Dalida und Brigitte Fontaine und den schneidenden Elektro-Wave von Suicide. Früher hat Sarah Maison eher akustischen Folk gespielt; mittlerweile ist ihr Entwurf sehr viel üppiger und weltläufiger.
    Ihre Stimme ist magisch, klingt aber auch verletzlich. Mit Texten von Freiheit, Selbstbejahung und einem tanzenden In-der-Welt-Sein.
    56 min

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