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KI schreibt längst nicht mehr nur Texte. Sie könnte Forschung beschleunigen, Programme entwickeln und Aufgaben für uns erledigen. Markus Kirchmair und Thomas Seiger sprechen darüber, was diese Entwicklung für Arbeit, Unternehmen und kreative Berufe bedeutet.
Zum Einstieg geht es um KI in der Mathematik: Welche Rolle könnten Forscher künftig spielen, wenn Maschinen neue Lösungswege liefern? Anschließend diskutieren die beiden Europas KI-Anbieter und den Modellwettlauf. Markus schildert dabei einen Widerspruch aus seinem Arbeitsalltag: Bei Programmierung und logischem Denken erlebe er Fortschritte, während ihm manche KI-Texte weniger natürlich vorkämen.
Thomas berichtet von einem persönlichen Aha-Moment: Er habe Projekte per Sprachbefehl bearbeitet, ohne ständig auf den Bildschirm zu schauen. Das führt zur zentralen Frage der Folge: Wie viel Zugriff brauchen hilfreiche KI-Assistenten auf E-Mails, Kalender und andere Daten, und wie behalten wir die Kontrolle über ihre Aktionen?
Zum Schluss geht es um mit KI entwickelte Software, simulierte Spielewelten und kreative Produktion. Was könnte sich an bisherigen Geschäftsmodellen ändern, und welchen Wert behalten persönlicher Stil und menschliche Stimmen?
KAPITEL
Aus einem Screenshot wird eine spielbare Welt: Thomas Seiger und Markus Kirchmair diskutieren die Fähigkeiten von Astra und die Frage, wie nah wir allgemeiner künstlicher Intelligenz, kurz AGI, bereits sind. Im Mittelpunkt stehen Spieleentwicklung, Simulationen und die Bedienung von Software durch KI.
Doch mit den Möglichkeiten wachsen die Sicherheitsfragen: Wie behalten wir leistungsfähige Systeme unter Kontrolle? Was bringt ein Not-Aus-Schalter? Und wie beeinflussen die Warnungen aus der KI-Branche die öffentliche Debatte über Regulierung?
Außerdem geht es um offene KI-Modelle, Nvidias Rolle und mögliche Folgen für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Zum Schluss wird es alltagsnah: Wie verändern KI-generierte Inhalte unsere sozialen Medien, und was passiert mit Vertrauen, wenn Spam, Betrugsnachrichten und gefälschte Stimmen immer überzeugender werden?
Das nehmt ihr mit
Kapitel
Nach der Sommerpause melden sich Markus Kirchmair und Thomas Seiger mit einer ungewöhnlich dichten Nachrichtenwoche zurück. Sie ordnen Claude Fable 5.1, Gemini 3.8 Flash, Meta Muse Spark 1.3, Qwen 3.8 Max und OpenAIs GPT-6 Astra ein. Dabei geht es nicht nur um Benchmarks, sondern um die Frage, welches Modell im Arbeitsalltag zuverlässig liefert - auf Deutsch, im passenden Kostenrahmen und mit möglichst wenig Nacharbeit.
Auch unter der Haube wird es schneller: Google baut seine TPU-Strategie aus, OpenAI arbeitet an eigener Spezialhardware und Ultrafast-Systeme liefern Antworten in einem Tempo, das Menschen kaum noch vollständig verfolgen können. Damit verschiebt sich der Engpass. Nicht mehr die Rechenzeit bremst, sondern unsere Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, mehrere KI-Agenten sinnvoll zu steuern.
Zum Schluss wird es praktisch: Wie viel Zugriff brauchen Agenten, um wirklich nützlich zu sein? Was spricht für lokale Modelle? Und warum dürfte für viele Unternehmen ein hybrider Ansatz aus lokaler Vorverarbeitung und leistungsstarken Cloud-Modellen der realistische Weg sein?
Aktualitätshinweis: Die Folge wurde am 3. September 2026 aufgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt wurde GPT-6 Astra im Gespräch noch als unmittelbar bevorstehende Veröffentlichung behandelt. OpenAI stellte das Modell später am selben Tag offiziell vor.
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00:00 Zurück aus der Sommerpause: KINN im Außerfern
01:15 Datenschutz, Datensouveränität und das Tempo der KI-Welt
01:57 Fable 5.1, Gemini 3.8, Muse Spark 1.3, Qwen 3.8 und Astra
03:08 Claude Fable 5.1 im Praxistest
05:30 Deutsche Sprache, Modell-Destillation und der Blick auf Opus 5
06:17 KI-Kosten, Caching und automatisches Model-Routing
11:01 Googles Flash-Offensive und das Warten auf Gemini 4
17:07 KI-Hardware: TPUs, Jalapeño, Groq, Cerebras und Huawei
20:31 Ultrafast-KI und wie Tempo die Arbeit verändert
22:20 Wenn Agenten andere Agenten führen
24:32 Die menschliche Rolle: reale Probleme für KI übersetzen
28:58 Astra, Sicherheitsstufen und der Hugging-Face-Vorfall
31:40 Microduck und Nvidias Übernahme von Hugging Face
33:58 Claude-Browser, Grok Bot und neue Agenten-Werkzeuge
35:20 Zugriff gegen Datenschutz: das Dilemma produktiver Agenten
37:22 Lokale Modelle und hybride KI im Unternehmen
40:26 KINN-Termine, Ausblick und Rückkehr zum Wochenrhythmus
42:20 Abschluss
LinkedIn- und KI-Creatorin Maray Paul spricht mit Markus Kirchmair über Midjourney 8.2, Flux 3 und Seedance 2.5. Warum eignet sich Midjourney 8.1 für fantastische Welten manchmal besser als die realistischere Version 8.2? Und wie kombiniert Maray Midjourney, GPT Image 2, Seedance und ElevenLabs für ihre KI-Kurzfilme?
Außerdem geht es um KI-generierte Spiele, neue Chancen für einzelne Kreative und die Frage, wie KI die Film- und Games-Branche verändern wird.
Maray Paul
- https://www.linkedin.com/in/maray-paul/
- https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ
Mehr zum Thema auf Die KI Woche
Kapitel
Muss KI überhaupt intelligent sein, um Wirtschaft und Arbeit grundlegend zu verändern? Reinhold M. Karner und Markus Kirchmair diskutieren, was hinter dem KI-Hype steckt, wo Sprachmodelle und Agenten an ihre Grenzen stoßen und wann Automatisierung zur echten Disruption wird. Es geht um Milliardeninvestitionen, Produktivität, gefährdete Jobs und Europas Chance auf mehr digitale Souveränität.
KapitelWas passiert, wenn Tokens fast nichts kosten, Software in Tagen statt Monaten entsteht und ein Entwickler gleichzeitig mehrere KI-Agenten dirigiert? Kevin Riedl, Gründer eines Software Product Studios, spricht mit Thomas Seiger und Markus Kirchmair über die Folgen dieses Tempos für Entwickler, Agenturen und Unternehmen.
Zum Auftakt geht es um den Preiskampf zwischen OpenAI, Anthropic, Google und den offenen Modellen aus China. Kevin erklärt, warum Model-Routing für ihn zum Pflichtwerkzeug wird: Ein kleines lokales Modell übernimmt einfache Aufgaben, ein stärkeres Modell plant Architektur oder löst schwierige Probleme. Die Runde vergleicht die aktuellen Token-Resets mit den Airdrops der Krypto-Zeit - viel geschenkte Nutzung bringt schnell neue User, aber noch keine loyalen Kunden.
Danach wird es praktisch. Kevin berichtet von Vibe-Coding-Prototypen, die sein Team monatelang aufräumen musste, aber auch von KI-generierten Smart Contracts, bei denen externe Prüfer keine Sicherheitslücke fanden. Der Unterschied liegt für ihn nicht im Etikett, sondern in Spezifikation, Tests, Refactoring, Backups und der Frage, wer am Ende Verantwortung übernimmt. Auch besserer KI-Code macht aus einem schnellen Prototypen noch kein belastbares Produkt.
Wavect arbeitet heute im Kern zu zweit; das frühere Team umfasste zehn Personen einschließlich Marketing und Administration. Trotzdem sei der Output heute deutlich höher. Damit verschiebt sich der Engpass: Nicht mehr das Tippen limitiert, sondern der menschliche Fokus beim Steuern paralleler Agenten. Die Folge endet bei der größeren wirtschaftlichen Frage: Wenn Software immer billiger wird, wer gewinnt dann noch Aufmerksamkeit, Vertrauen und zahlende Kunden?
Diese Folge in drei Punkten
Gast und Hosts
Kevin Riedl ist Gründer und Produktverantwortlicher des Tiroler Software Product Studios Wavect. Er berichtet aus internationalen Kundenprojekten, Software-Qualitätssicherung und KI-gestützter Entwicklung.
Markus Kirchmair ordnet den Preis- und Modellwettbewerb, die Folgen für Agenturen und die Aufmerksamkeitsökonomie neuer KI-Produkte ein.
Thomas Seiger führt durch die Folge und fragt nach Haftung, Ausbildung, Datenschutz und der praktischen Vorbereitung auf schnelle Modellwechsel.
Kapitel
00:00 Die Zukunft der KI-Infrastruktur und -Entwicklung
32:18 Die Zukunft der Softwareentwicklung
39:05 Die sich verändernde Landschaft der Softwareentwicklung
47:43 Die Auswirkungen von KI auf die Softwareentwicklung
56:07 Die Rolle von Google und Microsoft in der Softwareentwicklung
KI-Agenten bauen heute bereits spielbare Spiele, Full-Stack-Apps und erste Software-Prototypen. Markus Kirchmair und Thomas diskutieren, was davon technisch belastbar ist, wo noch Qualitätsgrenzen liegen - und warum gerade Agenturen und Softwareteams ihre Rolle neu definieren müssen.
Kapitelmarken
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00:00 Begrüßung: Was KI heute schon bauen kann
00:32 Geopolitik: Abhängigkeit von US- und chinesischen KI-Modellen
02:23 Starbucks, Softwarekosten und der Wunsch nach eigener KI-Software
06:17 Warum Architektur und Backend-Wissen wichtiger werden
09:58 Remote Labor Index: KI-Agenten bei echten Freelance-Aufgaben
14:05 Higgsfield Supercomputer, Fable 5 und der Andreas-Hofer-Multiplayer-Test
14:59 GPT-5.6 Sol, Fable 5, Grok 4.5, Meta und das Warten auf Gemini
22:17 KI-Treffen in Tirol: Kitzbühel und Wörgl
22:54 Der Einstieg in die Spiel-Demos
23:00 Command & Conquer Generals nativ auf iPhone und iPad
25:03 Wuslbucht: Ein KI-generiertes Aufbauspiel mit Gegnern und Wegfindung
35:39 Colt Hardly: Western-Adventure mit Story, Sound und Sprachausgabe
43:22 Taktikspiel, Wegfindung und die letzten 20 Prozent der Produktqualität
46:41 Wird GTA 6 das letzte Milliarden-Spiel?
47:06 Kann KI guten Geschmack imitieren?
51:30 Plattformspiel und das Update für 1809.fun
54:06 Multiplayer-Shooter aus dem Higgsfield Supercomputer
58:09 Skills statt leerer Projektmappe: Was spezialisierte KI-Werkzeuge ändern
01:00:27 Schwierigkeit, Balancing und automatisiertes Testen
01:02:21 Ausblick: Unity, Unreal und die nächste Welle der KI-Spiele
Ist Europa im KI-Wettlauf schon abgehängt? Der ehemalige österreichische Finanzminister Gernot Blümel – heute Philosoph, Newsletter-Autor („Mensch Macht Maschine") und Aufbau-Verantwortlicher des KI-Medizin-Parks MARE in Venedig – ordnet ein.
In Teil 1 von Folge 5 sprechen Markus Kirchmair (kiwoche.com) und Thomas Seiger (kinn.at) mit ihm über:
Chapters
Im neuen KI-Woche-Podcast sprechen wir mit Maray Paul! Die renommierte Creatorin hat sich besonders auf LinkedIn mit ihren eindrucksvollen, visuell atemberaubenden KI-Welten einen großen Namen gemacht.
Gemeinsam beleuchten wir das gesamte Spektrum der künstlichen Intelligenz im kreativen Schaffen – von der technischen Entwicklung über die künstlerische Praxis bis hin zu den gesellschaftlichen und ethischen Implikationen. Im Fokus steht dabei das faszinierende Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und technologischen Werkzeugen.
Kanäle von Maray Paul:
https://www.linkedin.com/in/maray-paul/
https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ
Takeaways
Chapters
Zu gefährlich? Warum die USA das bislang stärkste Modell nach wenigen Tagen wieder vom Netz nahmen, was das für Europa bedeutet – und warum ein Fake-Modell namens Le Chaton Fat das Internet erobert...
www.kiwoche.com
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Die KI Woche - Der Podcast ist der wöchentliche Gesprächs-Podcast zu künstlicher Intelligenz für Entscheider im deutschsprachigen Raum.
Gastgeber Markus Kirchmair vereint drei…
Es geht nicht um Benchmarks und Modellnamen, sondern um die eine Frage, die Unternehmer wirklich umtreibt: Was bedeutet das für mein Geschäft, und was sollte ich jetzt tun? Jede Folge bringt eine konkrete Einordnung, eine ehrliche Diskussion mit Platz für Widerspruch und einen Tipp, den man sofort anwenden kann.
Neue Folge jede Woche. Newsletter und Artikel auf kiwoche.com.