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Marktupdate #50 - 06.05.2026
Diese Woche markiert für den Kryptomarkt eine seltene Konstellation. Bitcoin hat erstmals seit Ende Januar wieder die Marke von 80.000 US-Dollar überschritten, nach zwei aufeinanderfolgenden grünen Monaten (März plus 1,81 Prozent, April plus 11,87 Prozent). Vier grüne Wochen liegen hinter uns, die fünfte könnte folgen. Wal-Wallets haben in 30 Tagen 270.000 BTC akkumuliert, der größte monatliche Zuwachs seit 2013. Trotzdem bleibt die On-Chain-Aktivität auf Zwei-Jahres-Tief, was zeigt: Diese Rallye wird von Institutionen getragen, nicht von Retail. Genau dieses Spannungsfeld zwischen bullischen saisonalen Signalen und dünner Retail-Beteiligung ist der Kontext für die zentrale Frage dieser Episode.
🧠 Thema der Woche: Sell in May and go away?
Im Fokus dieser Woche steht die Frage, ob das alte Börsen-Sprichwort „Sell in May and go away" 2026 wieder zuschlägt oder ob diesmal alles anders ist. Auf den ersten Blick sprechen mehrere Datenpunkte gegen den Pessimismus: Mai schließt in 8 von 13 Jahren positiv (rund 60 Prozent Trefferquote), die Durchschnittsrendite liegt bei plus 7,82 Prozent, und ein bullischer MACD-Crossover vom 13. April hat in den letzten drei Fällen Rallyes von 35, 75 und 147 Prozent ausgelöst. Gleichzeitig würde der klassische 4-Jahres-Zyklus den Boden erst auf Mitte Oktober 2026 datieren, also rund 370 Tage nach dem ATH von 126.198 USD am 6. Oktober 2025. In allen letzten drei US-Midterm-Jahren (2014, 2018, 2022) verlor Bitcoin ab Mai zwischen 61 und 66 Prozent. Sieben strukturelle Argumente sprechen dafür, dass 2026 wirklich anders ist: ETFs mit 165 Milliarden USD in 21 Monaten, tägliche Nachfrage 20-fach über Supply, Strategy mit 818.334 BTC, Whale-Akkumulation auf 13-Jahres-Hoch, sinkende Volatilität, schwindender Halving-Effekt und Macro statt Retail als Treiber. Der entscheidende Punkt: Wenn der 4-Jahres-Zyklus reines Halving-Phänomen war, ist er tot. Wenn er Macro-Phänomen war, lebt er, aber das Tief könnte deutlich flacher ausfallen.
🌍 Kurznachrichten weltweit:
🎲 Wette der Woche:
Wird der CLARITY Act 2026 verabschiedet? Die Polymarket-Wahrscheinlichkeit ist nach dem Stablecoin-Yield-Kompromiss von 46 auf 64 Prozent gesprungen.
🙀 Skurrilität der Woche:
Wenn Sam Bankman-Frieds FTX seine Investments nach dem Kollaps nicht liquidiert hätte, wäre das Portfolio heute rund 114 Milliarden US-Dollar wert.
💫 Tipp der Woche:
Hörenswert sind die aktuellen Folgen des Beyond-Cast von Bitpanda-CEO Eric Demuth und Co-Host Christina Wolf, die sich zuletzt intensiv mit dem Thema Auswandern beschäftigen
🔮 Ausblick:
Die Vienna Blockchain Week von 18.-19.05.2026: https://events.neob.ai/event/4/vienna-blockchain-week-vbw26?promo_code=kryptologenwb26
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Hinweis:
Die Inhalte dieser Sendung stellen keine Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Alle geäußerten Meinungen und Einschätzungen sind ausschließlich persönliche Ansichten der Hosts und dienen lediglich Informations- und Unterhaltungszwecken. Bitte führt eigene Recherchen durch und konsultiert professionelle Berater, bevor ihr finanzielle Entscheidungen trefft.
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Marktupdate #49 - 02.04.2026
Diese Woche wirkt der Markt auf den ersten Blick widersprüchlich: Entspannungssignale im Nahen Osten, steigende Aktienmärkte, gleichzeitig aber weiterhin hohe Ölpreise, Inflationssorgen und ein Bitcoin, der an Momentum verliert. Während klassische Risikoassets kurzfristig profitieren, bewegt sich BTC eher seitwärts und entkoppelt sich nicht mehr wie zuletzt vom Nasdaq. Genau das macht die aktuelle Lage so spannend. Bitcoin bewegt sich wieder stärker als klassisches Risk Asset und weniger als eigenständiges Makro-Asset. Der Fear and Greed Index entspannt sich merklich, viele Projekte im Markt erholen sich preislich. Gleichzeitig verschieben sich institutionelle Kapitalströme zunehmend in Richtung Stablecoins, Rendite-Produkte und tokenisierte Assets.
🧠 Thema der Woche: Ist das Schlimmste überstanden?
Im Fokus steht diese Woche die Frage, ob der Kryptomarkt und die Weltwirtschaft das Gröbste bereits hinter sich haben. Für den Kryptomarkt könnte die Antwort vorsichtig „ja“ lauten – allerdings vor allem deshalb, weil der Bärenmarkt bereits weit fortgeschritten ist. Viele schlechte Nachrichten sind eingepreist, die Stimmung ist sehr negativ und genau das spricht oft dafür, dass sich ein Tief nähert. Trotzdem wirkt es noch zu früh für Entwarnung. Es könnte noch eine letzte, tiefere Abwärtsbewegung fehlen, bevor der Markt wirklich bereinigt ist. Für die Weltwirtschaft sieht die Lage dagegen anders aus. Ein nachhaltiger Frieden ist nicht in Sicht und auch der Ölpreis signalisiert weiterhin Unsicherheit. Solange Energie teuer bleibt, bleibt auch der Inflationsdruck hoch und Zinssenkungen werden erschwert. Genau das belastet Risikoassets strukturell. Der entscheidende Punkt: Der Markt handelt gerade das Ende der Krise. Aber er hat die Folgen der Krise noch nicht vollständig verstanden.
🌍 Kurznachrichten weltweit:
🎲 Wette der Woche:
Normalisiert sich der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bis Ende Mai wieder? Die Chancen stehen ca. 50-50.
🙀 Skurrilität der Woche:
Während die USA über ein Verbot von Stablecoin-Zinsen diskutieren, zahlt Chinas e-CNY bereits Zinsen auf Guthaben.
💫 Tipp der Woche:
Unsere umfangreiche neue Website der Kryptologen ist da! Schaut vorbei auf www.diekryptologen.com und gebt uns Feedback!
🔮 Ausblick:
- 09.04.2026: Veröffentlichung des US-BIP. Der Wert gibt Hinweise auf die aktuelle wirtschaftliche Dynamik in den USA.
- 10.04.2026: Veröffentlichung der Inflationsdaten aus den USA und China. Sie gelten als wichtige Indikatoren für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und die Geldpolitik.
- April 2026: Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für keine Zinssenkung im April aktuell bei rund 98%.
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Marktupdate #48 - 21.03.2026
Diese Woche wirkt der Markt auf den ersten Blick widersprüchlich: geopolitische Eskalation, steigende Ölpreise, Inflationssorgen und trotzdem zeigt Bitcoin relative Stärke. Während klassische Risikoassets und auch Tech-Aktien unter Druck stehen, hält sich BTC überraschend stabil und entkoppelt sich phasenweise sogar vom Nasdaq. Genau das macht die aktuelle Lage so spannend. Bitcoin bewegt sich nicht mehr nur als reines Risk Asset, sondern wird ernsthaft als eigenständiges Makro-Asset diskutiert. Gleichzeitig steigt die Stablecoin-Marktkapitalisierung weiter an, was ein Zeichen dafür ist, dass viel Kapital im System bleibt und auf den nächsten Einsatz wartet. Im Marktupdate schauen wir wie immer auf Bitcoin, Ethereum, Solana, BNB, die größten Gewinner und Verlierer, Stablecoins, DeFi, NFTs, Dominanz, Fear and Greed und die Frage: Wie schlimm wird die aktuelle Krise am Markt und wie lange wird sie andauern?
🧠 Thema der Woche: Krypto im Schatten der Ölkrise
Im Fokus steht diese Woche die Eskalation rund um den Iran und ihre Folgen für die Weltmärkte. Die Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des globalen Ölhandels laufen, ist ein echter Risikofaktor für das gesamte Finanzsystem. Steigende Ölpreise erhöhen den Inflationsdruck, erschweren Zinssenkungen und belasten damit eigentlich alle Risikoassets. Historisch hätte Bitcoin in so einem Umfeld gemeinsam mit Tech-Aktien schwächeln müssen. Doch genau das passiert aktuell nicht in derselben Form. Bitcoin zeigt relative Stärke, ETF-Kapital fließt weiter in den Markt und institutionelle Nachfrage absorbiert einen Teil des Drucks. Dadurch entsteht vielleicht ein völlig neues Narrativ: Nicht mehr nur Liquidität treibt Bitcoin, sondern auch seine geopolitische Neutralität, seine Knappheit und seine mögliche Rolle als digitales Makro-Asset.
🌍 Kurznachrichten weltweit:
🎲 Wette der Woche:
Die US-Regierung hat offenbar heimlich die Domain aliens.gov registriert und man frag sich nun, ob die USA noch vor 2027 offiziell die Existenz von Aliens bestätigen werden.
🙀 Skurrilität der Woche:
Boris Johnson bezeichnet Bitcoin öffentlich als Ponzi. Die Reaktionen aus der Kryptoszene ließen nicht lange auf sich warten. Besonders Michael Saylor widersprach deutlich.
💫 Tipp der Woche:
Schaut aktuell nicht nur auf Krypto-Charts, sondern vor allem auf die Makrolage. Ölpreis, Inflationserwartungen, Zentralbanken und geopolitische Risiken sind derzeit mindestens genauso wichtig. Fokus auf Ölpreise!
🔮 Ausblick:
Nächste Woche stehen vor allem wichtige Einkaufsmanagerindizes für Europa, die USA und das Vereinigte Königreich im Fokus.
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Der neue Linzer Crypto Hub startet emeinsam mit onchainaustria: https://www.meetup.com/onchainaustria/events/313830787/
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Marktupdate #46 - 09.03.2026
Etwas ist anders. Nachdem Bitcoin die letzten Woche auf jede noch so kleine negative Nachricht mit einer Preisreduktion reagierte, zeigt es Stärke während dem Iran-Konflikt. Bitcoin bewegte sich diese Woche in einer breiten Range zwischen etwa 63.000 und 74.000 USD und stabilisierte sich zuletzt wieder um die Marke von rund 66.000 USD. Gleichzeitig geraten auch die traditionellen Finanzmärkte zunehmend unter Druck. Besonders auffällig ist zudem der starke Anstieg des Ölpreises, der erstmals seit fast zwei Jahren wieder über 90 USD notiert. Der Fear and Greed Index bleibt im Bereich „Fear“, während die Bitcoin-Dominanz weiter steigt und viele Altcoins schwächeln. Die zentrale Frage ist nun: Kann Bitcoin sich in dieser Krise als sicherer Vermögenswert beweisen?
🧠 Thema der Woche: Der Iran-Konflikt und seine Auswirkungen auf Bitcoin
Die militärische Eskalation rund um Iran hat diese Woche die globalen Finanzmärkte spürbar beeinflusst. Auslöser waren gemeinsame US-israelische Luftangriffe Ende Februar, woraufhin sich der Konflikt zu einer regionalen Krise ausweitete. Besonders relevant für die Märkte ist die Straße von Hormus, über die etwa 20% des weltweiten Ölhandels laufen. In Folge der Spannungen stieg der Ölpreis erstmals seit fast zwei Jahren wieder über 90 USD, was Inflationserwartungen erhöht und mögliche Zinssenkungen der Notenbanken unwahrscheinlicher macht. Ein Umfeld, das Risikoassets wie Aktien und Kryptowährungen belastet. Bitcoin reagierte entsprechend volatil, gleichzeitig nutzten institutionelle Investoren den Rücksetzer teilweise für Käufe, was sich in über einer Milliarde Dollar Zuflüssen in Bitcoin-Spot-ETFs zeigte. Parallel kam es innerhalb Irans zu verstärkten Abhebungen von lokalen Kryptobörsen, was erneut die Rolle von Kryptowährungen als Instrument zur Kapitalflucht in Krisensituationen unterstreicht.
🌍 Kurznachrichten weltweit:
🎲 Wette der Woche:
Das sogenannte „Citrini-Szenario“ prognostiziert eine mögliche globale Finanzkrise bis 2028. Die Wette basiert auf mehreren wirtschaftlichen Stressindikatoren, darunter ein Aktienmarkteinbruch von über 30 Prozent oder eine Arbeitslosenquote über 10 Prozent.
🙀 Skurrilität der Woche:
Bitcoin sorgt zunehmend für Chaos in Scheidungsverfahren. Experten sprechen bereits von einer „Crypto Divorce Cliff“. Selbstverwahrung, verlorene Private Keys und extreme Volatilität machen die Bewertung von Krypto-Vermögen für Gerichte besonders schwierig.
💫 Tipp der Woche: Bitcoin-Adoption Report 2026
Der neue Report von River zeigt, dass Bitcoin weltweit weiter an Bedeutung gewinnt. Institutionelle Investoren steigen zunehmend ein, das Lightning-Netzwerk wächst stark und in den USA besitzen mittlerweile mehr Menschen Bitcoin als physisches Gold.
🔮 Ausblick:
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Marktupdate #46 - 16.02.2026
Der Kryptomarkt ist offiziell im Bärenmarkt angekommen. Bitcoin notiert deutlich unter dem Zyklushoch vom 6. Oktober 2025 und bewegt sich aktuell in einer volatilen Seitwärtsrange zwischen 60.000 und 70.000 USD. Die Stimmung bleibt angespannt: Der Fear & Greed Index verharrt im Bereich „Extreme Fear“ (13/100), die Bitcoin-Dominanz steigt leicht an und Altcoins zeigen aber noch ein wenig Stärke. Die entscheidende Frage: War das bereits der Boden oder steht uns eine weitere Abwärtswelle bevor? Alex und Lukas ordnen die aktuelle Marktlage historisch ein und analysieren mögliche Szenarien.
🧠 Thema der Woche: Der Bärenmarkt – Wie lange dauert er und wo liegt der Boden?
Die 4-Jahreszyklus-These lebt weiter. Nach dem Allzeithoch am 6. Oktober 2025 begann der Abwärtstrend. Wir befinden uns nur eindeutig in einem Bärenmarkt, ohne dass es diesmal klare Gründe dafür gibt. Historisch dauerten die letzten beiden Bärenmärkte rund 12 Monate vom Hoch bis zum finalen Tief. Das würde einen möglichen Boden im Zeitraum September bis Oktober 2026 nahelegen. Dabei formt sich ein Tief meist über mehrere Wochen bis Monate, nicht an einem einzelnen Tag.
Wir diskutieren den 200-Wochendurchschnitt als potenziellen Magneten für den Boden, aktuell knapp über 58.000 USD, sowie historische Unterschreitungen von bis zu 30 Prozent in früheren Zyklen. Das Bitcoin Power Law Modell deutet zusätzlich auf eine starke Unterstützung rund um 50.000 USD hin. Bei einer abnehmenden Volatilität könnten dieses Mal 70 Prozent Drawdown vom Hoch realistisch sein, was rechnerisch einen Bereich knapp unter 40.000 USD bedeuten würde.
🌍 Kurznachrichten weltweit:
🎲 Wette der Woche:
Polymarket etabliert kurzfristige BTC Up/Down Wetten im Minutenbereich. Eine neue Form der Kurzzeitwette.
🙀 Skurrilität der Woche:
Sam Bankman-Fried ist nun auf Truth Social aktiv und bittet öffentlich um Begnadigung durch Donald Trump.
💫 Tipp der Woche: Der Durchschnittskosteneffekt:
Dollar Cost Averaging bleibt gerade im Bärenmarkt eine sinnvolle Strategie. Wer beispielsweise sechs Monate lang monatlich 1.000 USD investiert, senkt seinen Durchschnittspreis deutlich gegenüber einer Einmalinvestition. Disziplin schlägt Emotion.
🔮 Ausblick:
Makrodaten stehen im Fokus: Japanisches BIP, deutsche Inflationszahlen, britischer VPI, FED-Protokoll sowie US-Konsumdaten. Der Markt preist aktuell keine Zinssenkung im März ein. Truflation signalisiert zwar rückläufige Inflation, offizielle Zahlen bleiben jedoch erhöht.
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Ein Gespräch mit dem Langzeit-Kryptoinvestor Helmut Siedl Bitcoin-Zyklen, frühe Krypto-Jahre und den langen Weg von DMD Diamond.
In dieser Episode sprechen wir mit Helmut Siedl, einem der frühesten Bitcoin- und Blockchain-Pioniere in Österreich. Ausgehend von seinem Einstieg 2013 erzählt Helmut offen von den ersten Fehlern, den harten Jahren im Bärenmarkt und dem Mindset, das es braucht, um extreme Marktphasen auszuhalten. Statt kurzfristigem Trading geht es um Geduld, Sammeln, konträres Investieren und den langen Atem, der ihn durch mehrere Bitcoin-Zyklen getragen hat.
Gemeinsam blicken wir auf historische Bitcoin-Preisbewegungen, wiederkehrende Marktphasen und die Frage, wie sich der aktuelle Zyklus von früheren unterscheidet. Helmut erklärt, warum er nie mit Verlust verkauft hat, wie er Risiken bewertet und weshalb Zeit im Markt für ihn wichtiger war als perfektes Timing. Dabei ordnen wir auch Europas Rolle ein und sprechen darüber, warum Bitcoin-Adoption hier oft langsamer verläuft als anderswo.
Im zweiten Teil der Folge schlagen wir die Brücke von Bitcoin zur Blockchain-Technologie insgesamt und zu DMD Diamond. Helmut erklärt, warum ihn Bitcoin als Innovation begeistert hat, wo ihn die Entwicklung der Bitcoin-Community enttäuscht hat und weshalb genau daraus die Motivation entstanden ist, mit DMD zu zeigen, was Blockchain jenseits von „digitalem Gold“ leisten kann. Wir sprechen über die lange Entwicklungsgeschichte von DMD, Community-Takeover, technologische Fehlentscheidungen, Neuanfänge und den Relaunch von DMD v4.
Themen der Episode sind unter anderem:
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie sich Bitcoin-Zyklen wirklich anfühlen, warum langfristiges Denken im Krypto-Markt entscheidend ist und wie aus frühen Bitcoin-Idealen ein eigenes Blockchain-Projekt entstanden ist. 🎧
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Marktupdate #45
In dieser Episode gibt Alex ein umfassendes Update über die aktuellen Entwicklungen am Kryptomarkt. Da Lukas heute aufgrund seiner Arbeit fehlt, führt Alex allein durch die Folge. Aktuell befindet er sich in Chile und berichtet zunächst über die deutsche Kultur dort. Dann geht es direkt in die Hauptthemen: den aktuellen Zustand des Kryptomarktes, wobei er auf die signifikanten Preisschwankungen von Bitcoin, Ethereum und anderen Altcoins eingeht. Zudem bespricht Alex die zukünftigen Entwicklungen im Markt, inklusive des Einflusses globaler Handelskonflikte, der veränderten Nasdaqs-Kontingentierung und neuen Berichten über Krypto-Kriminalität. Weitere Themen umfassen Neuigkeiten zu den institutionellen Käufen von Gold durch Tether und Binance sowie die Wiederbelebung der DAO im Ethereum-Ökosystem.
Krypto-Kriminalitätsbericht: https://www.trmlabs.com/reports-and-whitepapers/2026-crypto-crime-report
Tipp der Woche - Flying Tulip: https://x.com/CoinList/status/2017356534653829245?s=20
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Marktupdate #44 - 21.01.2026
Die Kryptomärkte starteten mit einer vorsichtigen Erholung ins neue Jahr, die nun ein weiteres Mal nicht lange anhält. Bitcoin bewegt sich wieder merkbar unter die Marke von 90.000 US-Dollar, Ethereum fällt unter 3.000 US-Dollar. Während sich große Teile des Altcoin-Segments weiterhin uneinheitlich entwickeln, verlagert sich der Fokus der Marktteilnehmer zunehmend auf makroökonomische Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen etwa im Nahen Osten, in Fernost und durch Handelskonflikte treffen auf eine unsichere geldpolitische Lage in den USA. Zugleich zeigen sich erste Signale von Kapitalumschichtung. Institutionelle Investoren beginnen, liquide Mittel schrittweise in härtere, inflationsgeschützte Assets wie Bitcoin umzuschichten. Der Fear & Greed Index verharrt bei 42 von 100 Punkten, noch weit entfernt von Euphorie, aber mit Anzeichen wachsender Resilienz.
🧠 Thema der Woche: Was erwartet uns 2026?
2026 beginnt in einem selten komplexen Spannungsfeld aus Geldpolitik, geopolitischer Unsicherheit und struktureller Reifung im Kryptomarkt. Im Zentrum steht die US-Notenbank, deren Führung in den kommenden Monaten neu besetzt wird. Die Märkte erwarten einen Übergang von restriktiver zu expansiver Politik, begleitet von sinkenden Realzinsen, weiter steigender Staatsverschuldung und wachsendem politischen Druck vor den Midterms 2027. Für Bitcoin bedeutet dieses Umfeld keinen explosiven Anstieg, sondern vielmehr eine makroökonomische Bestätigung seiner Rolle als langfristiges strategisches Asset. Die Institutionalisierung schreitet langsam weiter voran. Kann sich Bitcoin als Antwort auf systemische Unsicherheit, monetäre Verzerrung und politisches Risiko etablieren?
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🎲 Wette der Woche:
Wird Donald Trump in dieser Legislaturperiode erneut impeached? Polymarkets Kontrakt läuft und zeigt rege Beteiligung.
🙀 Skurrilität der Woche:
Der NYC Token von Eric Adams verliert nach Launch über 80 Prozent seines Wertes. Abhebungen und Unklarheiten über Verantwortlichkeiten sorgen für massive Kritik.
💡 Tipp der Woche:
Ray Dalio spricht in einem vielbeachteten Interview über das Ende des Fiat-Zeitalters, den Bedeutungsverlust des US-Dollars und warum Bitcoin Teil der globalen Geld-Debatte geworden ist.
🔮 Ausblick: Makro & Termine der Woche
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Ein Gespräch mit Timo und Manuel von Serwas über Bitcoin Rechenleistung und die Zukunft des Heizens!
Serwas ist ein Tiroler Startup, das digitale Infrastruktur nutzt um Serverabwärme in nutzbare Heizenergie für Gebäude zu verwandeln. Dabei kommt unter anderem Rechenleistung aus Bitcoin Mining zum Einsatz. Anstatt die bei Rechenprozessen entstehende Wärme ungenutzt an die Umwelt abzugeben wird sie direkt in bestehende Heiz und Warmwassersysteme eingespeist. So sollen Gebäude effizienter und kostengünstiger beheizt werden und gleichzeitig die Rechenleistung der Server wirtschaftlich nutzbar gemacht werden.
In dieser Folge von „Die Kryptologen“ sprechen wir mit dem Team hinter SERWAS über ihre persönliche Bitcoin Geschichte den Ursprung des Projekts und die konkrete technische Umsetzung. Gemeinsam analysieren wir wie aus einer Idee Server als Wärmequelle zu nutzen ein marktreifes System wurde welches Rechenleistung und Wärmeversorgung miteinander verbindet und warum dieser Ansatz für Energieeffizienz und die zukünftige Energieinfrastruktur so vielversprechend ist.
Themen der Episode sind unter anderem:
Darüber hinaus diskutieren wir:
Eine Folge für alle die verstehen wollen wie Bitcoin Rechenleistung und Energieinfrastruktur zusammenspielen und warum digitale Abwärme mehr ist als nur ein Nebenprodukt.
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📑 15% Rabatt auf deinen Blockpit-Steuerbericht: https://www.blockpit.io
Marktupdate #43 - 29.12.2025
Zum Jahresende bleibt der Kryptomarkt überraschend stabil, trotz dünner Liquidität rund um die Feiertage. Der Markt sieht besser aus, aber noch ist keine merkbare Erholung zu erkennen. Bitcoin hält sich im Bereich der letzten Wochen rund um $87.500, während Altcoins sich weiter selektiv entwickeln. Parallel läuft im Makro ein klarer Risk-on-Impuls: Der S&P 500 markiert ein neues Allzeithoch, Gold und Silber erreichen Rekordwerte. Trotzdem gilt: Die Volatilität bei Bitcoin und Krypto ist vermutlich noch nicht weg, sie genießt nur die Feiertage. Seit dem 10. Oktober herrscht weiterhin Risiko im Kryptomarkt. Der Fear and Greed Index verharrt weiterhin auf "Fear" bei einem Wert von 29/100 und der Altcoin Season Index liegt nur noch bei 19/100. Alex und Lukas ziehen ihr Resümee aus einem ereignisreichen Jahr und freuen sich gemeinsam mit euch auf 2026!
🧠 Thema der Woche: Das war 2025, was erwartet uns 2026?
2025 markiert einen strukturellen Wendepunkt für Bitcoin und den gesamten Kryptosektor. Nicht durch einzelne Preisbewegungen, sondern durch fundamentale Veränderungen auf institutioneller, staatlicher und infrastruktureller Ebene. Wir ordnen ein, warum Bitcoin 2025 endgültig im Makro-Kontext angekommen ist, welche Rolle Spot-ETFs und institutionelles Kapital gespielt haben und weshalb Staaten erstmals aktiv über Bitcoin-Reserven nachdenken. Außerdem analysieren wir den Aufstieg von Digital-Asset-Treasuries (DATs) bei Unternehmen sowie den Durchbruch von Stablecoins und Tokenisierung als reale Finanzinfrastruktur. Auch wenn die Preise unter unseren Erwartungen lagen: 2025 war jenes Jahr, in dem Krypto erstmals systemisch relevant wurde. Wie es weiter geht, wird spannend bleiben.
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Flash-Crash auf Binance: Im Paar BTC/USD1 fällt der Preis kurzzeitig unter 25.000 USD, während der echte Marktpreis nahe 87.000 USD bleibt. Ein Lehrbuchbeispiel dafür, was illiquide Orderbooks anrichten können.
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