Mit einem virtuellen Guide durch eine Ausstellung gehen, mit KI unleserliche alte Handschriften entziffern – die Künstliche Intelligenz biete Museen enorme Chancen. Doch die Risiken seien gewaltig, sagt Denise Tonella, Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums, im Talk mit Host Felix Münger.
Im Museum der Zukunft werden dereinst Chatbots Touren anbieten, die auf die Interessen der Besucherinnen und Besucher zugeschnitten sind. Hinter den Kulissen dürfte es möglich werden, dank Künstlicher Intelligenz die zum Teil riesigen Sammlungen an Objekten, Fotografien und Dokumenten rasch zu erfassen und der Forschung zugänglich zu machen. Allerdings steht laut Denise Tonella viel auf dem Spiel: Eine KI sei für Museen erst dann wirklich einsetzbar, wenn sie auf kuratierten Informationen beruhe. Ansonsten setzten die Museen ihr wichtigstes Gut aufs Spiel: die Glaubwürdigkeit.