Utopisches Denken mag in unsicheren Zeiten anachronistisch wirken. Und doch gehört es zum Menschen. Das Maison d’Ailleurs in Yverdon widmet sich seit 50 Jahren Vorstellungen einer besseren Welt. Host Felix Münger spricht mit SRF-Gesellschaftsredaktor Raphael Zehnder über das einzigartige Museum.
Das «Maison d’Ailleurs» in Yverdon ist ein Museum für Science Fiction, Utopien und aussergewöhnliche Reisen. Gegründet hat das Museum Pierre Versins, Holocaust-Überlebender, Science-Fiction-Autor und leidenschaftlicher Sammler. Seine Vision war ein Ort, an dem über mögliche Zukunftsszenarien nachgedacht wird. Inwiefern löst das «Maison d’Ailleurs» dieses Versprechen ein? Und was kann es gerade in unserer von Unsicherheiten und Zukunftsängsten geprägten Zeit dazu beitragen, neue Perspektiven zu entwickeln?
Buchhinweise:
- Ray Bradbury: «Die Mars-Chroniken» (1950), Zürich: Diogenes, aus dem Englischen von Peter Naujack, Thomas Schlück und Margarete Bormann, 2008, 384 S.
- Ray Bradbury: «Fahrenheit 451» (1953), Zürich: Diogenes, aus dem Englischen von Peter Torberg, 2024, 272 S.
- Stanislas Lem: «Solaris» (1961), Berlin: Ullstein, aus dem Englischen von Irmtraud Zimmermann-Göllheim, 2021, 336 S.
- Pierre Versins: « Encyclopédie de l’utopie, des voyages extraordinaires et de la science-fiction », Lausanne : L’Âge d’Homme, 1972, 997 S., nur noch antiquarisch erhältlich
Film über Pierre Versins:
Auf der französischen Wikipedia-Seite (Pierre Versins – Wikipédia). Den Link finden Sie unten bei «Mehr zum Thema».