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Verena würde gern wieder im Chor singen. Doch einen festen Abend dafür einzuplanen, fällt der Lehrerin und Mutter zweier Töchter schwer. Regina Wysocki kennt das: Eigene Interessen kommen oft erst nach den Aufgaben für die Familie. Die beiden sprechen darüber, warum selbst beim Sport die Gedanken noch um anstehende Termine und unerledigte Arbeit kreisen.
Verena erzählt, weshalb sie Unterrichtsvorbereitung und Kinderbetreuung inzwischen zeitlich trennt und nach der Kita bewusst gemeinsam mit ihren Töchtern zur Ruhe kommt. Auch Zeit als Paar braucht einen festen Platz: Verena und ihr Mann schenken sie sich zum Geburtstag. Regina blickt darauf zurück, wie lange sie ihre eigenen Pausen und die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann hintenangestellt hat.
Und wenn die Geduld trotzdem nicht reicht? Dann geht es um Entschuldigungen, offen ausgesprochene Bedürfnisse und die Frage, wann Eltern einen Streit unter Geschwistern auch einmal selbst klären lassen können. Dabei erzählen beide ehrlich von ihrer Erschöpfung und dem Wunsch nach einem ruhigen Abend. Selbst eine lange geplante Verabredung zu zweit haben die Freundinnen bislang nicht geschafft.
Zehn Jahre lang wird Wiebke immer wieder schwanger und verliert neun Kinder. Familie und Freunde geben ihr in dieser Zeit Halt, gleichzeitig geraten sie und ihr Partner an ihre Grenzen. Als sie schließlich mit Laurens schwanger ist, verbringt sie einen großen Teil der Schwangerschaft mit strenger Bettruhe im Krankenhaus. Ihr Sohn kommt gesund zur Welt.
Doch mit der Geburt sind die schwierigen Fragen nicht vorbei. Wiebke erzählt vom Alltag mit einem Schreibaby, von ihrer Angst, das lang ersehnte Kind wieder verlieren zu können, und davon, wie stark diese Vorgeschichte ihr Mama-Sein geprägt hat. Die enge Bindung belastet zeitweise auch die Partnerschaft.
Heute ist Laurens 23 Jahre alt. Mutter und Sohn stehen sich noch immer sehr nahe. Im Gespräch mit Regina Wysocki geht es deshalb auch ums Loslassen, um gesellschaftliche Erwartungen an Mütter und darum, warum Wiebke andere Familien heute weniger schnell beurteilt. Eine persönliche Geschichte über Trauer, Elternschaft und eine Verbindung, die sich über Jahrzehnte verändert hat.
Ein schöner Spielplatz vor der eigenen Haustür brachte Julia auf die Idee für BiberTipp. Inzwischen stellt die zweifache Mutter zahlreiche Ausflugsziele in der Region vor. Im Gespräch mit Regina Wysocki erzählt sie, wie sie neue Orte findet und warum der Account für sie ein Hobby bleiben soll.
Zu Julias Empfehlungen zählen das Aquamarin in Wasserburg und Erlebniswege wie der Kleine Wunderweg in Bad Saulgau. Solche Ziele motivieren auch Kinder, die bei längeren Spaziergängen schnell die Lust verlieren. Entscheidend sind abwechslungsreiche Stationen und gemeinsame Erlebnisse, an die sich alle gern erinnern.
Die beiden sprechen außerdem über günstige Ferien zu Hause, spontane Ausflüge an den Badesee, Nachtwanderungen und ein Freiluftkino an der Garagenwand. Auch Campingurlaub, unterschiedliche Interessen innerhalb der Familie und barrierefreie Ausflugsziele sind Thema.
Seit wenigen Monaten lebt Nat mit ihrem dreijährigen Sohn Jackson allein. Ihre Familie lebt größtenteils in England, die Familie ihres Ex-Partners weiter entfernt. Unterstützung bekommt sie deshalb vor allem vom Vater ihres Sohnes, von Freunden und durch Betreuung und andere Angebote im Alltag.
Auch für Jackson hat sich nach der Trennung vieles verändert. Nat erzählt, wie sie ihn auf die neue Wohnsituation vorbereitet hat, warum sie offen mit ihm über zwei Zuhause spricht und weshalb auch der Kindergarten früh über die Veränderungen Bescheid wissen sollte.
Besonders überraschend ist für sie der Umgang mit dem Mental Load. Arzttermine, Kleidung, Kita und Organisation liegen weiterhin größtenteils bei ihr. Trotzdem empfindet sie die Belastung heute als geringer, weil Erwartungen an einen Partner weggefallen sind. Gleichzeitig lernt sie, ihren Alltag flexibler zu organisieren und die kinderfreie Zeit bewusst für sich zu nutzen.
Jasmina, die Mama von Milana und Damian, reist seit Jahren mit ihren Kindern. Schon wenige Wochen nach der Geburt ging es zum ersten Mal ins Ausland. Im Gespräch mit Regina Wysocki erzählt sie, warum Flugreisen oft entspannter liefen als erwartet und weshalb lange Autofahrten schnell zur Geduldsprobe werden können.
Es geht um Snacks, Spiele, Kinderlieder in Dauerschleife und Pausen, die nicht nur der Erholung dienen. Jasmina betrachtet bereits die Anreise als Teil des Urlaubs. Statt möglichst schnell anzukommen, darf unterwegs gespielt, gegessen und spontan entschieden werden.
Auch Krankheiten und Arztbesuche im Ausland gehören zu ihren Erfahrungen. Gerade solche Situationen haben ihr gezeigt, dass nicht alles kontrollierbar sein muss. Reisen mit Kindern bleiben anstrengend, können Eltern und Kinder aber auch als Familie enger zusammenbringen.
Vor der Geburt war Verena sicher: Mama-Sein wird schön, anstrengend vielleicht, aber planbar. Mit Luise und Romy kam die Erkenntnis, dass jedes Kind seinen eigenen Charakter mitbringt und viele vermeintliche Erziehungserfolge beim ersten Kind schlicht Glück waren.
Verena und Regina sprechen über Schlafmangel, selbst gekochten Babybrei, perfekte Pausenbrote und all die Ansprüche, die im Familienalltag schnell an der Realität scheitern. Warum das zweite Kind mehr mitlaufen muss, weshalb beim ersten noch Blaubeeren halbiert werden und wie sich Prioritäten mit jedem Kind verschieben.
Außerdem geht es um Geschwisterrollen, fehlende Zeit für Fotobücher, Veränderungen in der Partnerschaft und den Wunsch, manche Phasen noch einmal bewusster zu erleben. Ein ehrliches Gespräch über weniger Perfektion, mehr Gelassenheit und die Frage, ob der Gedanke an ein weiteres Kind wirklich irgendwann verschwindet.
Patchwork klingt oft nach moderner Familienlösung. Für Tabsi ist es vor allem eine Geschichte, die gewachsen ist: Sie lernte ihren Mann mit Anfang 20 kennen, er war geschieden und hatte bereits zwei Söhne. Heute gehören die beiden längst fest zur Familie.
Regina Wysocki spricht mit ihr darüber, wie der Start damals war, warum ihre eigene Mutter zunächst skeptisch reagierte und weshalb ein langsames Kennenlernen für alle wichtig war. Es geht um Unsicherheit, Eifersucht, das Verhältnis zur Ex-Frau und um die Frage, welche Rolle man als neue Partnerin überhaupt einnimmt.
Besonders ehrlich wird es, wenn Tabsi beschreibt, wie sehr Kinder unter Trennungen leiden können und warum Patchwork nicht einfach nebenbei funktioniert. Gleichzeitig zeigt die Folge, wie aus Abstand Vertrauen werden kann: zwischen Erwachsenen, zwischen Geschwistern und in einer Familie, die nicht klassisch begonnen hat, aber heute zusammenhält.
Kindergeburtstage – das sind die Momente zwischen Kerzen auspusten, Zuckerschock und Topfschlagen, die für mindestens zehn kleine Gäste unvergesslich werden sollen. Aber wie überstehen wir Mamas das? Und muss es wirklich die Motto-Party mit riesiger Hüpfburg im Garten sein oder reicht auch noch eine normale Schatzsuche? Fragen über Fragen – die klärt DONAU3FM Newsmoderatorin Regina Wysocki in der neuen Folge "Die Mama von…" mit ihrer Freundin und Zweifach-Mama Verena. Welche Tipps die beiden eventuell für andere Mamas haben und ob Regina und Verena beim Thema Kindergeburtstag voll dabei sind oder den Tag nur überstehen wollen, das hört ihr in der neuen Folge „Die Mama von…“
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