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Warum wirken manche Menschen einfach? Sie betreten einen Raum, greifen zum Mikrofon – und schon hören alle hin. Jürgen Klopp ist dafür ein gutes Beispiel. Aber auch Politiker wie Boris Pistorius haben eine besondere mediale Ausstrahlung. Und selbst stark polarisierende Figuren können ein Publikum faszinieren.
Doch woher kommt diese Wirkung? Ist Charisma eine persönliche Eigenschaft oder entsteht es erst durch Medien und Publikum? Warum machen Medien aus manchen Menschen regelrechte Hauptfiguren? Und warum folgen wir diesen Menschen oft so gerne?
Charisma kann dabei zum Verstärker werden. Wer sympathisch, authentisch oder besonders nahbar wirkt, bekommt Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit verstärkt wiederum die Bekanntheit. So kann aus einer Person eine Marke werden. Doch der Charisma-Bonus hält nicht immer. Karl-Theodor zu Guttenberg zeigt, wie schnell sich die Wahrnehmung drehen kann. Was gestern noch souverän und charismatisch wirkte, kann plötzlich ganz anders aussehen.
In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer über Medienlieblinge, Personalisierung und die Macht der Öffentlichkeit. Sie fragen, warum wir uns von bestimmten Menschen faszinieren lassen – und welche Rolle Journalisten dabei spielen.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Terroristen wollen Menschen töten, Angst und Schrecken verbreiten. Aber sie wollen noch etwas anderes: Aufmerksamkeit. Ein Anschlag endet nicht mit der Tat. Er geht weiter in den Nachrichten, auf Bildern und in den sozialen Netzwerken. Genau das stellt Journalisten vor ein Dilemma: Sie müssen über Terror berichten, sie sollen informieren, einordnen und die Öffentlichkeit aufklären. Gleichzeitig können sie den Terroristen genau das geben, was viele Täter unbedingt wollen: eine große Bühne. Wie viel Aufmerksamkeit ist zu viel? Sollten sie Täter beim Namen nennen und Bekennervideos verbreiten? Und was passiert, wenn sich Terroristen über Social Media längst selbst an ein Millionenpublikum wenden?
In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer über die Macht der Bilder, die Wirkung von Terrorberichterstattung und die Verantwortung der Journalisten. Es geht um die schwierige Frage, wie Medien über Terror berichten können, ohne selbst Teil der Inszenierung zu werden.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Journalistenpreise gelten als Ritterschlag in der Branche. Namen wie der Pulitzer-Preis oder der Grimme-Preis stehen für große Recherchen, Aufmerksamkeit und Prestige. Wer ausgezeichnet wird, bekommt Sichtbarkeit – und häufig einen Karriereschub. Aber wie kommen diese Preise eigentlich zustande? Wer entscheidet, was „guten“ Journalismus auszeichnet? Und: Fördern Preise wirklich die Qualität oder eher bestimmte Erzählmuster, die bei Jurys gut ankommen? In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer über diese und andere Fragen. Es geht um Ruhm und Relevanz einer Branche, um Anspruch und Eitelkeit.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Zensur – kaum ein Begriff wird derzeit so kontrovers diskutiert. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Wann wird Meinungsfreiheit tatsächlich eingeschränkt – und wann geht es schlicht um journalistische Verantwortung? In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer über die Fälle Danger Dan und Ben Ungeskriptet. Sie schauen auf die Rolle der Landesmedienanstalten und fragen, warum ausgerechnet Podcaster immer häufiger im Mittelpunkt solcher Debatten stehen. Müssen sie dieselben Regeln einhalten wie Journalisten? Oder reicht es, „nur das Mikrofon hinzuhalten“? Eine Folge über Meinungsfreiheit, journalistische Standards und die Frage, wie viel Verantwortung eine demokratische Öffentlichkeit braucht.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Wenn ein neues Wohngebiet entsteht, die Buslinie gestrichen wird oder ein Krankenhaus schließen muss, liest man davon meist nichts in den großen Zeitungen. Lokaljournalisten sind es, die diese Themen sichtbar machen. Sie verfolgen Stadtratssitzungen, sprechen mit Bürgern, fragen nach und schauen genau hin, wenn vor Ort Entscheidungen fallen. Doch während ihre Arbeit wichtig bleibt, verändert sich die Medienwelt rasant. Immer mehr Menschen informieren sich digital, soziale Netzwerke bestimmen die Aufmerksamkeit – und Zeitungen müssen sich neu erfinden. Dabei stellen sich viele Fragen: Wie erreicht man Menschen, die kaum noch eine Zeitung in die Hand nehmen? Warum lohnt es sich, für lokale Nachrichten zu bezahlen? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in den Redaktionen?
Darüber sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer mit Dennis Rink. Er ist Chefredakteur der VRM und verantwortet viele Zeitungen und digitale Angebote in Rheinland-Pfalz und Hessen. Eine Folge über die Kraft des Lokalen, den Wandel der Medien und die Zukunft der Zeitung.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Wenn Deutschland wählt, ist Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte meist nicht weit. Seit Jahrzehnten analysiert der Politikwissenschaftler Wahlergebnisse, erklärt politische Entwicklungen und ordnet Machtverschiebungen für Millionen Zuschauer ein. Doch wie erklärt man komplexe Politik so, dass Menschen sie wirklich verstehen? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft und Journalismus? Und warum verstehen sich diese drei Welten manchmal gut – und manchmal gar nicht? Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte vermittelt Orientierung in einer immer unübersichtlicheren Welt – Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer sprechen mit ihm darüber. Eine Folge über lange Wahlabende im Fernsehen, die Kunst der Einordnung und den Zustand unserer demokratischen Streitkultur.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Ist das noch Journalismus oder Werbung? Eine scheinbar einfache Frage – und doch ist es kompliziert. Werbung tarnt sich mitunter als redaktioneller Inhalt. Anzeigen sehen aus wie Artikel. Und in Podcasts sprechen plötzlich dieselben Stimmen einen Werbetext, die zuvor Themen journalistisch eingeordnet haben. Dabei gibt es dafür eigentlich eine klare Regel: das journalistische Trennungsgebot. Es soll dem Journalismus helfen, unabhängig zu bleiben. Warum das zuweilen schwierig ist, diskutieren Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer in dieser Folge. Sie sprechen über konkrete Fälle, aktuelle Debatten und die grundsätzliche Frage, was Journalismus seinem Publikum schuldet.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Journalisten berichten über Machtmissbrauch, über Skandale, über Fehlverhalten. Aber was passiert, wenn Journalisten Fehler machen? Dann kommt ein Gremium ins Spiel, von dem viele schon gehört haben – aber kaum jemand kennt: der Deutscher Presserat. Er tritt dafür ein, ethische Standards einzuhalten und verteidigt die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen. Aber ist er wirklich eine scharfe Instanz? Oder eher ein moralischer Kompass ohne echte Sanktionsmacht? Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer schauen in dieser Folge genauer auf den Presserat, sie sprechen über Kompetenzen und Grenzen der freiwilligen Selbstkontrolle.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Livestreams, Blogs und tägliche Updates: Wochenlang berichten deutsche Medien über einen Wal, der in der Ostsee gestrandet ist. Wird er überleben? Muss man ihm helfen? Und: Wer bezahlt dafür? Timmy schafft es auch in den Qualitätsmedien teils ganz nach vorn. Das Wal-Drama steht stellvertretend für ein wiederkehrendes Phänomen: Manchmal sind es nicht die großen Themen, die viel Aufmerksamkeit bekommen, sondern die kleinen und kuriosen Geschichten. Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer fragen sich: Warum eigentlich? Sind das nur nette Zwischentöne im Nachrichtenfluss oder steckt dahinter ein System? Und was sagt es aus über unser Medienverhalten, unsere Aufmerksamkeit und unsere Erwartungen an Journalismus? Eine Folge über die erstaunliche Karriere scheinbar nebensächlicher Themen.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
Journalismus – für viele klingt das nach einem Traumjob. Nach Neugier, nach spannenden Geschichten, nach dem Gefühl, Dinge sichtbar zu machen, die sonst verborgen bleiben. Gleichzeitig hört man immer wieder von Problemen: prekäre Jobs, Dauerstress, viel Idealismus – wenig Sicherheit. Wie passt das zusammen? In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Tanjev Schultz und Dr. Markus Wolsiffer über den Einstieg in den Journalismus. Was hilft wirklich? Wie wichtig sind Talent, Hartnäckigkeit und Netzwerke? Die Forscher werfen einen ehrlichen Blick auf die Sonnen- und Schattenseiten des Berufs. Für sie steht fest: Trotz mancher Widrigkeiten bleibt es ein Traumjob.
Prof. Dr. Tanjev Schultz, Jahrgang 1974, ist ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er forscht und lehrt Journalismus an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Mehr dazu
Dr. Markus Wolsiffer, Jahrgang 1991, ist Journalist, Reporter und Moderator. Er steht unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor der Kamera. Mehr dazu
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