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Die Methodenstrickmaschine


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Some lyrics of my own
Song
Die Methoden-Strickmaschine,
lügt nicht, wie ich's meine.
Wahrheit, krankes Kind,
woher weht der Wind?
"Sag es mir geschwind,
dann bin ich froh."
Winde wehen so,
Lügen kurz und klein.
Wessen Beine mein'?
Spricht der Wind, gar fein?
Wahrheit, Morgenlicht,
Kummer, Sorgen dicht.
Fette Beute heut',
windig sind die Zeit'n.
Bescheiden still ich weit,
sonnenklar und rein.
Zynisch, unfrei, gebunden,
Winde gehn vorüber.
Vorbei die Wonnenstunden,
morgen scheint die Sonne wieder.
Doch jetzt in dunkler Nacht,
verzeiht mir niemand, ach!
Übellaunigkeit und Klagen,
Urteil über mein Verzagen.
Winde rascheln leis',
mutig ist der Gang.
Aufrecht steh'n die Leut',
Windstille, heut' ist's bang.
Zwanzig Jahre später nun,
sprech' ich dies Gedicht.
Wind streichelt nicht,
alles bricht entzwei.
Vergnügen find ich nicht,
Wind, sei wieder frei!
Entfessle Deine Kraft,
spazieren, ohne Haft.
"Sprech dies und das, oh sprich!"
Ist Dir alles klar?
Kümmerlich erschrocken ich,
Sorgen, Windesfahr.
Feld bestellt, die Welt,
wer erwählt den Drang?
Winde wehen schnell,
am Ende kommt der Klang.
Lied entsteht und schwebt,
kümmert hier den Herrn kaum.
Pups verweht im Windesstreben,
Schläge gehn durch mich hindurch eben.
Was das mit mir macht,
nach Mitternacht, die Acht!
Stimmt ja, sag ich nun,
"Gute Nacht" und schlaf in Ruh'.
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Brangassivo's FeedBy Mathias Schneider