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Warum glauben wir im Management oft, Führung bestünde nur aus dem Tragen von Verantwortung und dem Delegieren von Aufgaben – anstatt uns der schwersten, aber entscheidendsten Pflicht eines CEOs zu stellen: glasklar zu definieren, was im Unternehmen richtig und was falsch ist?
In dieser Episode dekonstruieren Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld den weit verbreiteten Irrglauben, dass Unternehmenskultur durch gedruckte Leitbilder oder gelegentliche Entscheidungen im Management-Meeting entsteht. Sie entlarven Lippenbekenntnisse an der Rezeption als Kokolores und stellen ihnen die absolute Notwendigkeit der Kongruenz zwischen Worten und Taten gegenüber. Statt Micromanagement fordern sie den kompromisslosen Aufbau eines "ersten Teams", das aus zu 99 Prozent fähigen Köpfen besteht, die die ungeschriebenen Gesetze des Unternehmens authentisch vorleben und in die Organisation tragen.
Anhand griffiger Metaphern – von der perfekt aufeinander abgestimmten Rockband bis zum sprichwörtlichen „Hund vom Hausmeister“ – machen die beiden klar: Wahre Führung bedeutet, als Sinnstifter und Hindernisräumer zu agieren und das eigene Ego dem großen Ganzen unterzuordnen. Sie zeigen auf, dass das Fundament für dieses Verständnis nicht in starren Regeln liegt, sondern im ehrlichen Austausch über die biografischen Prägungen jedes Einzelnen. Ein intensiver Blick auf die Wertearbeit im Team zeigt, warum ein scheinbar universeller Begriff wie "Ehrlichkeit" aus tiefer persönlicher Erfahrung für jeden eine völlig andere emotionale Tragweite haben kann.
Dabei wird klar: Wer in einem Unternehmen arbeitet, dessen gelebte Praxis im ständigen Konflikt mit den eigenen moralischen Überzeugungen steht, verliert unweigerlich seine Integrität und innere Kraft. Wahre Leadership zeigt sich in der konsequenten Reflexion der eigenen Haltung – bis hin zur „imaginativen Laudatio“, die klärt, wofür man als Führungskraft von seinem Team wirklich in Erinnerung bleiben will. Ein eindringlicher Appell, kompromisslos für die eigenen Werte einzustehen und Inkonsistenzen mutig aufzudecken, denn am Ende ist absolute Glaubwürdigkeit die einzige Währung, die Führungskräfte im Sturm wirklich trägt.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
By Jens Alsleben und Jörg WeidenfeldWarum glauben wir im Management oft, Führung bestünde nur aus dem Tragen von Verantwortung und dem Delegieren von Aufgaben – anstatt uns der schwersten, aber entscheidendsten Pflicht eines CEOs zu stellen: glasklar zu definieren, was im Unternehmen richtig und was falsch ist?
In dieser Episode dekonstruieren Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld den weit verbreiteten Irrglauben, dass Unternehmenskultur durch gedruckte Leitbilder oder gelegentliche Entscheidungen im Management-Meeting entsteht. Sie entlarven Lippenbekenntnisse an der Rezeption als Kokolores und stellen ihnen die absolute Notwendigkeit der Kongruenz zwischen Worten und Taten gegenüber. Statt Micromanagement fordern sie den kompromisslosen Aufbau eines "ersten Teams", das aus zu 99 Prozent fähigen Köpfen besteht, die die ungeschriebenen Gesetze des Unternehmens authentisch vorleben und in die Organisation tragen.
Anhand griffiger Metaphern – von der perfekt aufeinander abgestimmten Rockband bis zum sprichwörtlichen „Hund vom Hausmeister“ – machen die beiden klar: Wahre Führung bedeutet, als Sinnstifter und Hindernisräumer zu agieren und das eigene Ego dem großen Ganzen unterzuordnen. Sie zeigen auf, dass das Fundament für dieses Verständnis nicht in starren Regeln liegt, sondern im ehrlichen Austausch über die biografischen Prägungen jedes Einzelnen. Ein intensiver Blick auf die Wertearbeit im Team zeigt, warum ein scheinbar universeller Begriff wie "Ehrlichkeit" aus tiefer persönlicher Erfahrung für jeden eine völlig andere emotionale Tragweite haben kann.
Dabei wird klar: Wer in einem Unternehmen arbeitet, dessen gelebte Praxis im ständigen Konflikt mit den eigenen moralischen Überzeugungen steht, verliert unweigerlich seine Integrität und innere Kraft. Wahre Leadership zeigt sich in der konsequenten Reflexion der eigenen Haltung – bis hin zur „imaginativen Laudatio“, die klärt, wofür man als Führungskraft von seinem Team wirklich in Erinnerung bleiben will. Ein eindringlicher Appell, kompromisslos für die eigenen Werte einzustehen und Inkonsistenzen mutig aufzudecken, denn am Ende ist absolute Glaubwürdigkeit die einzige Währung, die Führungskräfte im Sturm wirklich trägt.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.