In dieser Folge reden Jens und Jörg über die enormen emotionalen und professionellen Herausforderungen, mit denen Mitarbeitende konfrontiert werden, wenn sie einem toxischen Vorgesetzten – dem sogenannten „persönlichen Arschloch“ – ausgesetzt sind.
Jens Alsleben teilt dabei ein eindrückliches Praxisbeispiel eines Klienten, dessen Chef vor Kunden durch massives Overpromising glänzt und die Verantwortung für die unhaltbare Lieferung komplett auf sein Team abwälzt. Dieses hoch manipulative Verhalten und der damit einhergehende Vertrauensbruch führen bei Betroffenen oft zu beruflicher Ohnmacht, Dauerstress und starken Angstzuständen.
Die Episode beleuchtet praxisnahe Konzepte, um sich aus dieser reaktiven Opferrolle zu befreien und wieder handlungsfähig zu werden. Jörg und Jens analysieren, warum die Definition eines „Arschlochs“ stets eine eigene Bewertung ist, die getriggert wird, wenn fundamentale persönliche Werte verletzt werden. Ein wesentliches Werkzeug zur Bewältigung ist der Perspektivenwechsel hin zum „souveränen Über-Ich“. Dieser mentale Ansatz hilft dabei, emotionale Attacken aus einer Distanz zu betrachten, eigene Handlungsmöglichkeiten wieder klar zu erkennen und die Situation deutlich gelassener auszufüllen.
Darüber hinaus geben die beiden tiefe Einblicke in die psychologische Beziehungsdynamik solcher Konflikte. Es wird besprochen, wie Betroffene lernen können, dem Gegenüber bewusst die Macht zu entziehen, indem sie die innere Konzeption des Chefs von einer Bedrohung zu einem bedauernswerten „armen Würstchen“ oder schlichtweg einem Inkompetenten verändern. Solche strategischen Umbewertungen ermöglichen es, emotionale Trigger zu kontrollieren, sich wirksam abzugrenzen und kompromisslos Augenhöhe einzufordern. Ein weiterer essenzieller Kern der Folge ist das Erreichen der ultimativen „inneren Freiheit“.
Wer versteht, dass toxische Personen oft nur jene schikanieren, die durch ihr Selbstbild dazu einladen, kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Durch klare Entscheidungen, das Aufzeigen von Grenzen und eine veränderte innere Haltung werden Hörer ermutigt, sich niemals völlig ausgeliefert zu fühlen und langfristig stark im Sturm zu bleiben.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
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