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Vorlesung von Michael Staudigl, gehalten am 8. 4. 2019. Am 1. 4. ist die Vorlesung aufgrund von Krankheit entfallen.
Vorlesung von Michael Staudigl, gehalten am 18. 3. 2019.
(Da die erste Vorlesungseinheit noch nicht in medias res ging, beginnt die Veröffentlichung in der Audiothek mit dem Vortrag dieser Woche)
Fünf Mitglieder der Redaktion der Philosophischen Brocken stellen folgende neue Bücher vor:
Paul Thom: The Logic of the Trinity. Augustine to Ockham. Fordham University Press 2012, 260 Seiten, € 52,99 (David Wagner).
Hans Ulrich Obrist: Ai Weiwei Speaks: with Hans Ulrich Obrist. Penguin Books 2011, 128 Seiten, € 6,99 (Natascha Gruver).
Dieter Thomä, Christoph Henning, Olivia Mitscherlich-Schönherr (Hg.): Glück: Ein interdisziplinäres Handbuch. Metzler 2011, 466 Seiten, € 49,95 (Charlotte Annerl).
Wolfgang Horvath: Glücklich standardisiert: Vom heimlichen Nutzen der Bildungsstandards. Löcker 2012, 299 Seiten, € 24,80 (Thomas Hübl).
Christoph Türcke: Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur. Beck 2012, 123 Seiten, € 9,95 (Katharina Lacina).
Alain Ehrenberg: Das Unbehagen in der Gesellschaft. (La société du malaise. Odile Jacob 2010) Suhrkamp 2012, 525 Seiten, € 20,00 (Ulrike Kadi).
Revision der Sendung vom 18.3.2013
Erich Fromm (1900-1980), Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, erteilt den Trieb- und Instinkttheoretikern eine Absage, die die menschliche Aggression zum Naturgesetz erklären. Er versucht zu zeigen, dass die Destruktivität nicht angeboren ist, sondern dass sie im Charakter des jeweiligen Menschen wurzelt. Fromms Darstellungen zeichnet diese Sendung nach und stellt sein Verständnis von Aggression vor dem Hintergrund seines Menschenbildes dar.
Musik: John Frusciante | Ramparts | 1:12 Playing For Change (Bob Marley) | Song Around The World (War) | 5:10 Angus & Julia Stone | The Beast | 3:50 John Frusciante | Murderers | 2:42 Leonard Cohen | There Is A War | 3:02 Rastafahnda | Böse | 6:16 Kings Of Leon | Closer | 4:00
Quellen und weiterführende Literaturtipps:
Berkel, I. (2008). Sigmund Freud. Paderborn: UTB Profile.
Fenichel, O. (1935). Kritik des Todestriebes. Imago. Zeitschrift für psychoanalytische Psychologie ihre Grenzgebiete und Anwendungen XXI, Heft 4, 458 – 465.
Freud, S. (1999a): Das Unbehagen in der Kultur. Gesammelte Werke Band 14. Frankfurt: Fischer.
Freud, S. (1999b). Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Gesammelte Werke Band 5. Frankfurt: Fischer.
Freud, S. (1999c). Jenseits des Lustprinzips. Gesammelte Werke Band 13, Frankfurt: Fischer.
Freud, S. (1999d). Triebe und Triebschicksale. Gesammelte Werke Band 10, Frankfurt: Fischer.
Freud, S. (1999e). Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. Gesammelte Werke Band 15, Frankfurt: Fischer.
Freud, S. (1999f). Warum Krieg? (Briefwechsel mit Einstein). Gesammelte Werke Band 15, Frankfurt: Fischer.
Fromm, E. (2008). Anatomie der menschlichen Destruktivität. Hamburg: Rowohlt.
Fromm, E. (1979). Die Seele des Menschen. Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen. Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt.
Fromm, E. (1963). Das Menschenbild bei Marx. Mit den wichtigsten Teilen der Frühschriften von Karl Marx. Erschienen in Sammlung „res novae“ Veröffentlichungen zu Politik, Wirtschaft, Soziologie und Geschichte. Band 21. Europäische Verlagsanstalt: Frankfurt.
Fromm, E. (1981). Psychoanalyse. Band VIII. Gesamtausgabe. Herausgegeben von Rainer Funk. Deutsche Verlags-Anstalt: Stuttgart.
Fromm, E. (2006a). Jenseits der Illusionen. Die Bedeutung von Marx und Freud. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.
Fromm, E. (1989). Schriften über Sigmund Freud. Ausgewählt und eingeleitet von Rainer Funk. Deutsche Verlags-Anstalt: Stuttgart 1989.
Fromm, E. (2006b): Wege aus einer kranken Gesellschaft. Eine sozialpsychologische Untersuchung. München: Deutscher Taschenbuch Verlag. Funk, R. (1983):
Erich Fromm. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Rainer Funk. Hamburg: Rowohlt.
Hardeck, J. (2005). Erich Fromm. Leben und Werk. Darmstadt: Primus Verlag.
Jacoby, Russell. (1985). Die Verdrängung der Psychoanalyse oder Der Triumph des Konformismus. Frankfurt: Fischer.
List, E. (2009). Psychoanalyse. Geschichte, Theorien, Anwendungen. Facultas: Wien.
Nagera, H. (1976). Psychoanalytische Grundbegriffe. Eine Einführung in Sigmund Freuds Terminologie und Theoriebildung. Frankfurt: Fischer.
Rattner, Josef (2011). Klassiker der Psychoanalyse. Hamburg:
Nikol. Wehr, Helmut (1990). Fromm zur Einführung. Hamburg: Junius.
Revision der Sendung vom 10.10.2013.
Als Anfang der 2000er Jahre in den Kultur- und Sozialwissenschaften wie auch in den Politikwissenschaften und der Philosophie der affective turn ausgerufen wurde, haben diesen Befreiungsschlag von einem rein vernunftgeleiteten und die Körper verdrängenden Wissensdispositiv auch viele queere und feministische Autor_innen affirmativ begleitet. Kritik begleitete den affective turn von Beginn an insbesondere in Hinblick auf die Fragen, wie mit den freigelegten affektiven Kräften sowohl gesellschaftspolitisch, ethisch, ästhetisch usw. umgegangen werden kann, wie zwischen Kultivierung der Affekte und deren Manipulation zu differenzieren sein wird, welche Instanz hier als ethisches Korrektiv gedacht werden kann. Diese kritischen Implikationen haben sich als äußerst wichtig herausgestellt, zeigen sich gegenwärtig vielleicht die größten Bedenken verwirklicht. Der Radio-Essay fragt, ob der affective turn weniger die Vielfalt der Affekte zu befreien als das Ressentiment zu entfesseln vermochte. Revision der Sendung vom 12.9.2018
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Nina Simone: I Wish I Knew How It Would Feel To Be Free
Sound AfD Demo und Gegendemo Berlin 2018
Tocotronic Aber hier leben nein danke
Tocotronic Pure Vernunft darf niemals siegen
Rammstein Du hast
Günther Friesinger ist bei den „Philosophischen Brocken“ von Anfang an dabei und hat die Sendungsreihe entscheidend mitgestaltet. Er hat im Jänner 2014 den Förderungspreis der Stadt Wien für Volksbildung erhalten. Aus diesem Anlass berichtet die Sendung etwas von ihm und seinem Umfeld.
Revision der Sendung vom 11.2.2014.
„Gibt es historisch ein Interesse der europäischen bzw. deutschen Philosophiehistorie an philosophischen Diskursen in osmanischer oder türkischer Sprache? Gibt es Besonderheiten in universitären Curricula oder auch bei Philosophiehistorikern in der Türkei in Darstellungen westlicher Philosophie im Vergleich zu okzidentalen Darstellungen und/oder zu Darstellungen aus anderen Regionen? Welches Bild von Philosophie vermitteln neuere Studien über die Geschichte des Denkens im osmanischen Reich bzw. in türkischer Sprache? Wie wird darin der Status dieser Regionalgeschichte der Weltphilosophie im Verhältnis zu anderen Regionalgeschichten, insbesondere zur europäischen, gesehen?“
So beginnt ein Aufsatz von Franz Martin Wimmer, einem namhaften Vertreter der interkulturellen Philosophie. In einem Gespräch mit Herbert Hrachovec skizziert er die Antwort auf einige dieser Fragen.
Revision der Sendung vom 10.4.2013
P.S: „sanat“ bedeutet Kunst und „özgürlük“ Freiheit.
Die Jahrestagung der Österreichischen Computergesellschaft war dem 100. Geburtstag Alan Turings gewidmet. Günther Haring sprach zur Biographie und zum Werk, Reinhard Posch und Herbert Hrachovec boten Stellungnahmen zur Aktualität des sogenannten „Turingtests“, den sie danach auch kontrovers diskutierten. Revision der Sendung vom 23.5.2012.
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