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Seed Cycling ist der neue Trend auf Instagram, über den viele Coaches sprechen und ihr Wissen teilen. Aber ist Seed Cycling wirklich die richtige Wahl für dich? In ihrer neuen Podcast-Episode erklärt Nike Tiemann zunächst, was Seed Cycling genau ist.
Seed Cycling ist eine natürliche Methode, die darauf abzielt, den Hormonhaushalt auszugleichen und beispielsweise PMS oder Menstruationsbeschwerden zu regulieren. Dabei werden Samen konsumiert, die angeblich positive und ausgleichende Auswirkungen auf die verschiedenen Phasen des Zyklus haben sollen. Samen sind reich an Antioxidantien, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Beispiele dafür sind Leinsamen und Kürbiskerne. Zudem enthalten Samen Ballaststoffe, die sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirken. Beim Seed Cycling werden diese Samen gezielt in verschiedenen Phasen des Zyklus eingesetzt.
Allerdings gibt es auch einen Nachteil. Samen enthalten Lektine, die von den Pflanzen produziert werden, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Wir Menschen verarbeiten die Samen, um ihren Lektin-Gehalt zu verringern, aber wir können sie nicht komplett lektinfrei machen. Diese Lektine können die Darmbarriere beeinträchtigen. Durch übermäßigen Verzehr von Samen und damit von Lektinen kann die Darmwand durchlässig werden und das sogenannte Leaky Gut-Syndrom entstehen. Dies kann auch bei Veganern häufig beobachtet werden, da sie oft vermehrt Samen essen, um ausreichend Proteine zu sich zu nehmen.
Ein ungesunder Darm kann häufig zu Hautproblemen führen. Wenn du bereits unreine Haut hast oder unter Autoimmunerkrankungen leidest, ist Seed Cycling wahrscheinlich nicht der richtige Ansatz für dich. Es ist ratsam, zunächst den Fokus auf die Gesundheit des Darms zu legen und eine individuelle Strategie zu entwickeln, die auf deine spezifische Gesundheit abgestimmt ist.
Gundry, S. (2017). The Plant Paradox: The Hidden Dangers in "Healthy" Foods That Cause Disease and Weight Gain. Harper Wave.
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00:00:00 Seed Cycling – der Trend von Instagram
By Nike Elena TiemannSeed Cycling ist der neue Trend auf Instagram, über den viele Coaches sprechen und ihr Wissen teilen. Aber ist Seed Cycling wirklich die richtige Wahl für dich? In ihrer neuen Podcast-Episode erklärt Nike Tiemann zunächst, was Seed Cycling genau ist.
Seed Cycling ist eine natürliche Methode, die darauf abzielt, den Hormonhaushalt auszugleichen und beispielsweise PMS oder Menstruationsbeschwerden zu regulieren. Dabei werden Samen konsumiert, die angeblich positive und ausgleichende Auswirkungen auf die verschiedenen Phasen des Zyklus haben sollen. Samen sind reich an Antioxidantien, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Beispiele dafür sind Leinsamen und Kürbiskerne. Zudem enthalten Samen Ballaststoffe, die sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirken. Beim Seed Cycling werden diese Samen gezielt in verschiedenen Phasen des Zyklus eingesetzt.
Allerdings gibt es auch einen Nachteil. Samen enthalten Lektine, die von den Pflanzen produziert werden, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Wir Menschen verarbeiten die Samen, um ihren Lektin-Gehalt zu verringern, aber wir können sie nicht komplett lektinfrei machen. Diese Lektine können die Darmbarriere beeinträchtigen. Durch übermäßigen Verzehr von Samen und damit von Lektinen kann die Darmwand durchlässig werden und das sogenannte Leaky Gut-Syndrom entstehen. Dies kann auch bei Veganern häufig beobachtet werden, da sie oft vermehrt Samen essen, um ausreichend Proteine zu sich zu nehmen.
Ein ungesunder Darm kann häufig zu Hautproblemen führen. Wenn du bereits unreine Haut hast oder unter Autoimmunerkrankungen leidest, ist Seed Cycling wahrscheinlich nicht der richtige Ansatz für dich. Es ist ratsam, zunächst den Fokus auf die Gesundheit des Darms zu legen und eine individuelle Strategie zu entwickeln, die auf deine spezifische Gesundheit abgestimmt ist.
Gundry, S. (2017). The Plant Paradox: The Hidden Dangers in "Healthy" Foods That Cause Disease and Weight Gain. Harper Wave.
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00:00:00 Seed Cycling – der Trend von Instagram