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Die türkische Autorin Ece Temelkuran: Was Leben im Exil bedeutet


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«Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir» heisst das neue Buch der Autorin Ece Temelkuran, die inzwischen in Berlin lebt. SRF-Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner erzählt bei Barbara B. Peter, warum sich die Lektüre auch für Menschen lohnt, die keine Absicht haben, ihr Land zu verlassen.
In ihrem Roman «Stumme Schwäne» hat Ece Temelkuran den Militärputsch von 1980 aus der Sicht von zwei achtjährigen Kindern beschrieben. Das war 2015. Seither lebt sie im Exil und hat statt Romane politische Analysen beispielsweise für die New York Times, den Spiegel und den Guardian verfasst. Und als gefragter Gast von hochkarätigen Podien reist Temelkuran um die Welt. Doch Im Alltag ist sie eine Intellektuelle im Exil, die wie alle anderen Aslybewerbenden auf Ämtern Schlange stehen muss. Über diese Gegensätze schreibt sie in ihrem aktuellen Buch «Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir». In diesem Sachbuch verbindet sie erhellende Analysen mit gekonnten «Micro-Romanen», sagt SRF-Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner, die bei Barbara B. Peter zu Gast ist.
Buchhinweis: Ece Temelkuran. «Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir». 2026, Rowohlt Verlag, Hamburg.
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Kulturplatz TalkBy Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)