[Die Wahrheit]

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[Die Wahrheit] episodes

  • Die Wahrheit 006 – Die Gerichtsmaschine
    Judges Court (Some rights reserved by AnnieGreenSprings)

     Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, durfte ich neulich für Fritz einen Thementag machen. Dabei ging es darum, wie es möglicherweise im Jahr 2053 aussehen könnte. Acht Themen haben wir uns ausgedacht und zu jedem Thema ein Hörspiel und einen erklärenden Beitrag gemacht.

    Ein Hörspiel handelt davon, dass ein junger Mann von einem Computer verurteilt wird, weil seine Gesellschaftsschädigungsprognose zu schlecht ist. Die Prognose wird aus sozialem Umfeld, beruflicher Laufbahn, finanziellem Mitteln und natürlich Spuren im Netz errechnet.

    Daran schliesst sich natürlich die Frage an, ob so eine (vor)Verurteilung durch einen Computer geleistet werden kann. Und soll. Ich habe versucht diese Frage im Radio zu klären, aber dafür war natürlich zu wenig Sendezeit. Um noch ein wenig weiter zu spekulieren, habe ich mir Agata Królikowski eingeladen, die nicht nur Informatik und Jura studiert hat, sondern auch eine klare Meinung mitbringt.

    • Das Hörspiel „Staatsgewalt 2053“ (bis „Gerichtscomputer berechnen Eure Schuld“ scrollen)
    • Der Beitrag „Moral in Silizium“ vom Deutschlandfunk
    • Prof. Dr.-Ing. Markus Maurer forscht an der TU Braunschweig am Autonomen Fahren
    • Der Beitrag Die Wahrheit 006 – Die Gerichtsmaschine erschien zuerst auf richter.fm.

      33 min
    • Die Wahrheit 005 – Bitcoins

      Bitcoin-Logo (© bitcoin.org)

      Die Idee im Netz so eine Art Bargeld zu haben, gibt es schon lange. Die Realisierung hat aber bis jetzt auf sich warten lassen. Anscheinend ist es nicht so einfach, die Transaktion von nicht-greifbaren Werten ((Geld)) zu realisieren, aber die Macher von Bitcoin haben es geschafft, eine Schranke zu überschreiten.

      Bitcoin ist nämlich das erste System dieser Art, dass mir über den Weg gelaufen ist, dass man einfach benutzen kann. Also: Runterladen, Programm aufrufen, benutzen. Aber natürlich ist es ((Gerade, wenn es um Geld geht!)) nicht uninteressant zu wissen, was da eigentlich im Hintergrund bei einer Transaktion passiert und wie das Verhältnis von Bitcoin zu „echtem“ Geld aussieht.

      Andreas Bogk hat sich in den letzten Tagen ausführlich zu dem Thema informiert und mich an seinem Wissen teilhaben lassen. Los geht’s:

      Und falls ihr nicht hinwisst, wohin mit all euren Bitcoins: Andreas nimmt unter 132u7iyRX3hGYdkE7MHG5iFU3YfjTJspEK gerne Spenden entgegen. Und weil ich natürlich alles immer gleich ausprobieren muss, gebe ich ab sofort jeden Coin, der bei 1EMh8FNs59SKfRe3YJvCDbGCGeXXt2aYAX eingeht, für neue Audiohardware aus.

      Shownotes:

      • Währungsdeckung
      • Cypherpunks
      • Paper über P2P-Währung von 2009
      • Liberty Reserve
      • Bitcoin-Händler
      • Bitcoin: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten?
      • Dienstleister, die Bitcoins akzeptieren
      • TOR
      • Hardwarevergleich für Bitcoin-Hash-Mining
      • Alternativlos 15 über Drogen
      • Programm zum Errechnen von Hashes
      • PS: Ich habe in diesem Podcast zum ersten Mal mit einem neuen Audiosetup und mit anderen Einstellungen beim Encoding gespielt. Wie ist euer Höreindruck?

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        55 min
      • Die Wahrheit 004 – Warum WLAN auf Konferenzen nie funktioniert

        Netzecke auf der re:publica 2011, (cc) Anja Pietsch/re:publica

        Ich besuche seit Jahren regelmäßig und gerne Veranstaltungen wie den Chaos Communication Congress oder die re:publica. Diese Nerd-Klassentreffen, sind eine willkommene Abwechslung und ich lerne auch jedes Mal etwas über Projekte, von denen ich vorher noch nie gehört habe.

        Natürlich gibt es immer was zu meckern: Räumlichkeiten, Programm, Rahmenbedingungen, Sprecher – irgendwas findet sich immer. Was aber konsequent bei jeder Veranstaltung durchgehalten wird: Netzwerkverbindung von WLAN ist bestenfalls als „unter Umständen online und funktionsfähig“ zu bezeichnen.

        Dabei werden diese Veranstaltungen doch genau von denen gemacht, die eigentlich alles darüber wissen müssten! Wieso klappt das nicht? Technisches Versagen? Böse User? Verpeilung? Zu wenig WLAN-Voodoo-Tänze?

        Die Antwort auf diese Frage scheint mir genauso aussichtsreich, wie die Suche nach dem Jungbrunnen. Also habe ich @wetterfrosch verhaftet, der bei der letzten re:publica ein Teil des Netzwerkmanagements war und ihn gebeten uns einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.

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        1 hr 6 min
      • Die Wahrheit 003 – Das perfekte Backup

        Fakefestplatte: HDD-Gehäuse mit eingebautem USB-Stick (© gsmarena.com)

        Das wir Backups machen sollen, ist klar. Das wir immer wieder Backups machen sollen, ist auch klar. Und das diese Backups bei Erstellung, Lagerung und Benutzung möglichst sicher sein sollen, ist auch klar.

        Das alle Theorie grau ist, liegt aber ebenfalls auf der Hand und wer schon mal versucht hat, auf einem Apple-Rechner ein perfektes Backup hinzubekommen, wird festgestellt haben, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist.

        Ich habe versucht herauszufinden, warum das so ist und ob sich das ändern lässt und dafür @PhilDav vor mein Mikrofon gezerrt.

        Soviel kann ich schon hier verraten: Die beste Lösung ist momentan immer noch, eine Festplatte per Kabel an den Rechner zu hängen und die Time Machine darüber laufen zu lassen.

        Disclaimer: Das ist kein Interview mit einem Security/Backup-Experten, das ist ein Gespräch zweier interessierter User.Wenn ihr also Vorschläge, Verbesserungen oder Pläne für weitere Basteleien habt: Immer her damit.

        PS: Ich habe noch eine Liste mit Stichwörtern und Links zu den angesprochenen Themen, aber war zu faul, die einzupflegen. Wie sehr wollt ihr das?

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        1 hr 6 min
      • Die Wahrheit 002 – Unsere Computer sind Scheiße. Oder: Grundlagen formaler Verifikation.

        „Defense is not dead. Why we will have more secure computers – tomorrow“ hieß einer der Vorträge auf dem 27. Chaos Communication Congress, die von Anfang an auf meiner Liste standen. Das Versprechen sichererererer Computer bekommt man schließlich nicht alle Tage.

        Der Vortrag von Andreas Bogk war interessant und gespickt mit Dingen, die ich mir gerade so merken, aber nicht sofort verstehen konnte. Lambda-Kalkül zum Beispiel. Oder mein persönliches Lieblingswortungetüm: Curry-Howard-Isomorphismus. Oder mit anderen Worten: Hä?

        Grundidee ist: In Zukunft werden keine Programme mehr runtergeschrieben, sondern so formuliert, dass sie mathematisch beweisbar sind. Grob vereinfacht gesagt, gibt es im Idealfall keine Fehler mehr, jeder Zustand eines Programms ist wohldefiniert und vorhersehbar. Und falls nicht, sind die Rechner und zugrundeliegenden Systeme so sicher, dass nur das abstürzt, was gerade abstürzt. Sonst nichts.

        Das hört sich natürlich ziemlich fantastisch an und ist bei weitem nicht so einfach. Andreas hat sich glücklicherweise die Zeit genommen, mich in seine Küche einzuladen und die Idee der Beweisbarkeit von Hard- und Software noch einmal ganz genau zu erklären. Nebenbei erfahrt ihr außerdem, warum die Computer, die wir heutzutage benutzen, aufgrund eines einzelnen Videospiels entstanden sind und dass der Begriff „Account“ tatsächlich aus der Buchhaltung kommt.

        Einen Cameoauftritt hatten in dieser Folge von Der Wahrheit außerdem der einzige Starcraft-2-Fan, der das Spiel noch mehr liebt, als mein Chef, sowie Coq und Coq. Andreas‘ Literaturempfehlung zum tieferen Einstieg in das Thema: Benjamin Pierce – Software Foundations.

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        1 hr 9 min
      • Die Wahrheit 001 – Kein Skandal auf der GC

        Auf der Spielemesse in Köln treffen sich die seltsamsten Menschen der Erde. Zum Beispiel Chris Guse, seelenverkaufter Rocksänger von den Dukes und Monoxyd Mac Judge rocksingender Seelenverkäufer.

        Und dort finden sie alles raus was wichtig ist: Powerschlaf live, Kölner Opfer und Killerspiele.

        (Die Musik hat der famose Professor Kliq gebaut.)

        [Anmerkung: Das ist ein ReRun einer alten Aufnahme, weil ich die Podcastfähigkeiten von Posterous ausprobieren will.)

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        21 min

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      Ausführliche Besprechungen am Tellerand. Protoganisten, die über ein Thema mehr zu wissen scheinen, als der Autor, werden befragt und antworten. Beinahe ungekürzt.