DIESSEITS VON JEDEM

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DIESSEITS VON JEDEM episodes

  • AUSGABE 22: Trost

    In Krankheit, Schmerz, Verlust und Trauer wollen Leidende getröstet, aber nicht vertröstet werden. Das sinnlose Leid und seine grundlose Ursache nicht mit Mutmaßungen, sondern mit Mutzufuhr zu lindern, ist die Aufgabe für die »Getreuen«, den »Troß« der Traurigen. Daher kommt das Wort »Trost« nämlich. Und von einem radikalen Gottesbild: Die Henne, die panisch herumirrende Küken unter ihre Flügel nimmt. Der Geist Gottes, den die Bibel als »mütterliche Trösterin« beschreibt, kann Energiezufuhr und Befreiung sein, wenn wir es schaffen, beieinander bleibend zu schweigen.

    44 min
  • AUSGABE 21: Männlichkeit

    »Wann ist ein Mann ein Mann?« fragen 40 Jahre nach Herbert Grönemeyer vor allem jene jungen Männer, die von frauenhassenden Influencern aus der »Manosphere«-Blase zu einer lächerlichen Mucki-&-Macht-Männlichkeit verführt werden. Die aber ist weder auf dem realen Arbeitsmarkt noch bei Frauen erfolgreich. Es gibt Szenen im Leben des antiken biblischen Königs David, die wertvolle aktuelle Marker für eine reife, gesunde Männlichkeit liefern. Von Johannes, Petrus und Jesus ganz beziehungsweise nicht zu schweigen. Echte »Detox Male Identities«, finden Andreas Malessa und Martin Hünerhoff.

    46 min
  • AUSGABE 20: Gerechtigkeit

    Wenn alte Villenbesitzer dieselbe Renten-Erhöhung bekommen wie alte Pfandflaschensammler, ist das dann »gleiches Recht für alle« oder ungerecht? Zwei Lehrerinnen unterrichten dasselbe, aber die eine ist Beamtin, die andere ist Angestellte … tja, Pech gehabt? Der Lohn einer Leistung und der Wert eines Menschen sind zwei verschiedene Paar Schuhe, sagt Jesus und setzt noch einen drauf: Ein Unqualifizierter bekommt den Tagessatz eines Highperformers als Stundenlohn! Denn »im Himmel werden die Ersten die Letzten sein«. Gnädig sein ist aber doch ungerecht, oder?

    48 min
  • AUSGABE 19: Identität

    Politiker plötzlich ohne Bart und Showstars mit neuer Frisur haben sich nicht »ganz neu erfunden«, sondern sind charakterlich vermutlich ganz die Alten. Geschlecht, ethnische und familiäre Herkunft, Werdegang und Beruf, Lebensstil und Denkweise mögen äußere Identitätsmarker sein, beantworten aber nicht die Frage »Wer bin ich wirklich?« Eine ab- und ausgrenzende Identitätspolitik, die Verachtung und Benachteiligung aller, die anders sind als ich, verhindert die eigene Persönlichkeitsreifung. Selbstoptimierung statt Ichfindung, Identität Marke Eigenbau, übersieht die Tatsache, dass jede und jeder von Zeugung an ein unverwechselbares Original ist. Gewollt, geschaffen und geliebt als individuelles Gegenüber zu Gott. Was aber bedeutet dann der Satz des Paulus »Nun lebe nicht ich, sondern Christus lebt in mir«?

    52 min
  • AUSGABE 18: Erinnerung

    Spielt uns das Gedächtnis Streiche, wenn es nur die emotionalen Höhe- und Tiefpunkte unserer Vergangenheit speichert und wir diese Einzel-Anekdoten dann zu »typischen« und prägende Erfahrungen verlängern? Jedes liegengebliebene Handy beweist: Wir können vergessen. Und jedes erlittene Trauma sagt: Nein, kannst Du nicht. Aber wer nachtragend ist, trägt zu viel und wird unerträglich. Wie man biografische Erlebnisse objektiviert und Erinnerungen sortiert, kurz: wie wir »Gutes behalten und Böses vergessen« lernen, darum geht`s in diesem Podcast. Denn sogar Gott verspricht, vergesslich sein zu können, sagt die Bibel.

    42 min
  • AUSGABE 17: Humor

    »Humor ist, wenn man…« ? Trotzdem lacht, sagt das Sprichwort. Trotz widriger Umstände und widerwärtiger Zeitgenossen mit selbstironischer Distanz über sich und andere lachen kann. Humor ist der offene Knopf, damit uns nicht der Kragen platzt. Aber: Wo »hört der Spaß auf«? Was unterscheidet Comedyklamauk von religionskritischen Kabarett?. Ausgerechnet die Bibel enthält deftigste Satire und obendrein die Zusage, »wer zuletzt lacht, lacht am besten«. Ganz zuletzt. Sogar dann, ja.

    41 min
  • AUSGABE 16: Heimat

    Eine Mobilfunk-Nummer verrät nicht, ob der Angerufene im Nebenraum oder auf Hawaii sitzt. Eine E-Mail-Adresse sagt nichts über den Firmensitz. Das Call-Center befindet sich sonstwo. Macht solche digitalisierte Ortlosigkeit die »Heimat« wieder wichtig? »Wo meine Wiege stand« und welche regionale Folklore es dort gab? Es sind Orte, Menschen und Erinnerungen, die als Identitätsmarker herhalten. Die Bibel hält mit einer unbequemen Idee dagegen: Beheimatung gibt`s nicht rückwärtsgewandt, sondern zukunftsorientiert. »Mein Vaterland heisst Ewigkeit« dichtete jemand vor 250 Jahren. Aber was bedeutet das?

    0 min
  • AUSGABE 15: Macht

    Das Gefühl, ohnmächtig zu sein, täuscht. Jede und jeder hat Macht. Mehr, als man denkt. In der Familie, im Beruf, sogar in politischer Einflussnahme auf die Gesellschaft. Durchsetzungsvermögen ist eine Tugend. Manipulation ist Machtmissbrauch und der ist Sünde. Ab wann geht in einer Demokratie nicht mehr »alle Macht vom Volke aus«, weil ein Autokrat sie an sich reisst und die Macht der Moral ignoriert? Was meint die Bibel, wenn sie erzählt »Jesus predigte mit Vollmacht« und er von sich sagt »mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden«?

    48 min
  • AUSGABE 14: Sprache

    Hass ist keine Meinung, Liebe mehr als ein Gefühl. Aber beide werden durch Worte ausgedrückt. Wir wollen verstanden werden und andere verstehen, wir benutzen dazu unsere Sprache – bloß welche? »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« sagen die Rechten, »alles Un-Wörter, die gehen ja gar nicht« sagen die Woken. Gibt es sowas wie eine »Sprachpolizei«? Sollen oder müssen wir gendern, und was bitte ist »kultursensible, nicht rassistische Sprache«? Im modernen Alltagsdeutsch steckt ganz viel Lutherbibel, im beschönigenden Sozialpädagogen- und Marketingsprech viel Verschleierung.

    55 min
  • AUSGABE 13: Hoffnung

    »Die Hoffnung stirbt zuletzt«, sagt der Volksmund, »aber sie stirbt.« Komisch: Hoffende werden als naiv belächelt oder argwöhnisch bezweifelt und Resignierte sind irgendwie selbstlegitimiert? »Seid bereit, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in Euch ist« sagt die Bibel. Eine apokalyptisch gestimmte Gesellschaft fordert das auch. Warum wir, die Christinnen und Christen, nicht aus Angst vor dem Untergang schon mal vorsorglich Selbstmord machen. Sondern begründet hoffen. Und uns zutrauen, auf die Zuverlässigkeit Gottes zu sehen. Zu-ver-sicht. Hauptwort mit drei Silben. Haltung mit drei Eigenschaften. Braucht man zu Beginn eines Landtage-Wahl-Jahres 2026.

    48 min

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Gespräche über das Leben, das Zeitgeschehen, die Bibel und die Hoffnung