Dimensionen
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Dimensionen episodes

  • Grauwasser besser nutzen

    Wenn die Temperaturen weiter steigen, wird Wasser zum knappen Gut. Da wäre es Verschwendung, Trinkwasser weiterhin in großen Mengen für Hygiene- und Haushaltszwecke zu verwenden: zum Duschen, Kleider waschen, bei der Gartenbewässerung oder in der Toilettenspülung. Dafür würde auch sogenanntes Grauwasser ausreichen: fäkalienfreies und gering verschmutztes Abwasser. Ein neues Forschungsprojekt widmet sich dem effizienteren Grauwasser-Management in Österreich. Gestaltung: Ilse Huber. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 10. 2025.

    25 min
  • Die KI sucht den Humor

    Sie gewinnen Gold bei Mathematik-Olympiaden und schaffen die US-amerikanische Anwaltsprüfung. Sprachmodelle wie ChatGPT haben den Menschen in vielen Bereichen überflügelt. Doch Humor bleibt für sie ein Buch mit sieben Siegeln. Weil in den Trainingsdaten wenig davon zu finden ist und ihre Optimierung bislang auf faktische Richtigkeit ausgelegt war. Ihre Humorlosigkeit könnte aber auch prinzipielle Gründe haben. Ob Sprachmodelle ein Verständnis für Kontext und Bedeutung und echte Kreativität entwickeln können, bleibt eine offene Frage. Gestaltung: Robert Czepel. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesdendet in Ö1 am 21. 10. 2025.

    25 min
  • Polsprung-Panik?

    In der Erdgeschichte wurde aus dem magnetischen Nordpol wiederholt der magnetische Südpol und umgekehrt. Die magnetischen Pole sind nicht identisch mit den geografischen. Das Magnetfeld der Erde ist alles andere als stabil. Aber steht es vor dem Zusammenbruch? Geophysiker versuchen mit aufwendigen Methoden herauszufinden, wie es wirklich um den Schutzschild der Erde steht. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur: 03. 07. 2025) Gestaltung: Jan Tolzmann. - Diese Sendung wurde am 20. 10. 2025 in Ö1 ausgestrahlt.

    25 min
  • Wie Darm-Mikrobiom und Immunsystem zusammenspielen

    Studiogast im Open Space am Donnerstag: der Molekularbiologe Thomas Vogl

    Die Bakterien unseres Verdauungstrakts beeinflussen die Funktionsweise unseres Immunsystems. Kommt es zu einem Ungleichgewicht des Darmmikrobioms hat das auch Auswirkungen auf dieses sensible Zusammenspiel, und es können verschiedene Erkrankungen entstehen - die dahinterliegenden Mechanismen sind aber noch nicht genau bekannt. Thomas Vogl will einen ganzheitlichen Überblick über die Interaktionen des Darm-Mikrobioms mit der körpereigenen Abwehr gewinnen und berichtet von seinen Forschungen und Erkenntnissen.

    Moderation: Sabrina Adlbrecht

    25 min
  • Joseph Weizenbaum und seine frühe KI-Kritik

    Die Computerindustrie ist ein Bordell und das Pentagon ihr Zuhälter. Aus diesem Hurenhaus sollte ein schönes, neues Paradies geboren werden?" Das, so der deutsch-amerikanische Informatiker Joseph Weizenbaum 1980, sei ein Widerspruch und nichts, worauf die Menschheit stolz sein könnte. Genauso verhält es sich mit der künstlichen Intelligenz, die Weizenbaum den Menschen nicht vorenthalten wollte. Ganz im Gegenteil. Aber er verknüpfte die Umsetzung an eine Bedingung: Der Mensch sollte eine derartige Maschine nie als Abbild seiner Selbst begreifen. Anderenfalls, so der Programmierer des ersten Chatprogramms "Eliza/Doctor", könne das nur in einer Katastrophe enden. Wie gelangte Weizenbaum zu dieser Überzeugung? Welche Ereignisse ließen ihn ab den 1970er Jahren zum Kritiker einer ganzen Forschungsbranche werden?

    25 min
  • Sauwohl - Das natürliche Verhalten von Hausschweinen

    Seit dem Jahr 2023 dürfen neue Schweineställe keine Vollspaltenböden mehr haben, bestehende müssen bis 2034 umgebaut werden. Außerdem müssen Schweine organisches Beschäftigungsmaterial erhalten. Dass Schweine sich auf einem harten Beton- oder Plastikboden nicht wohl fühlen und ihren natürlichen Trieben nicht nachgehen können, war schon lange klar. Doch, wie würden sich neu gezüchtete Hausschweinrassen verhalten, wenn sie freie Wahl hätten? Das möchte die Schweizerische Albert-Koechlin Stiftung wissen, sie finanziert ein dreijähriges Projekt, das auf einem Bauernhof im Kanton Luzern durchgeführt wird. Dort dürfen Schweine im Freien tun, was sie wollen, und werden dabei von Forscherinnen, Kameras und KI beobachtet. Auch Besucher sind willkommen und können die Forschung unterstützen - und dabei aus erster Hand etwas über Tierwohl erfahren.

    Gestaltung: Sonja Bettel

    25 min
  • Exnovation in der Wirtschaft

    Gewohntes aufgeben - Innovation ermöglichen

    Die Wirtschaft hat sich bisher vor allem damit befasst, wie neue Erfindungen (Innovationen) etabliert werden können. Doch die Herausforderung besteht auch darin, Bestehendes aufzugeben (Exnovation). Bevor etwa ein Rathaus seine Dienste digital anbieten kann, müssen die Verwaltungsmitarbeitenden alte Arbeitsweisen aufgeben. Auch in der Industrie braucht es Strategien, um mit alten Produktionsverfahren gut abzuschließen. Wer das E-Auto durchsetzen möchte, muss sich vom Verbrennungsmotor verabschieden. Exnovation hilft, Beharrungskräfte zu überwinden. Und sie ist die Voraussetzung dafür, dass sich das Neue durchsetzen kann.

    Gestaltung: Jeannette Schindler
    Eine Produktion des SWR

    25 min
  • Quantenphysik erklären

    Die UNESCO hat das Jahr 2025 zum "Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologien" ausgerufen. 57 Länder beteiligen sich an diesem Quantenjahr. Vom 6. bis 10. Oktober 2025 haben Schulen in Innsbruck, Linz, Wien und deren näheren Umgebung die Möglichkeit, Workshops teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Escape Challenge, die Quantenphänomene spielerisch vermittelt - und zwar direkt im Klassenzimmer. Lothar Bodingbauer spricht mit den Organisatorinnen, den Innsbrucker Quantenphysikerinnen Lea Trenkwalder und Andrea López-Incera.

    25 min
  • Historische Gärten im Klimawandel

    Akkurat geformte Strauchskulpturen, Baumalleen und Blumenbeete - kaum ein Schloss oder eine Burg kommt ohne historischen Garten aus. Er erfordert stetige Pflege, vor zu großen ästhetischen Veränderungen bewahrt sie der Denkmalschutz, das historische Aussehen soll bewahrt werden. Trockenheit, hohe Temperaturen, Schädlinge und Pflanzenkrankheiten - sie werden als Folge des Klimawandels häufiger und setzen auch den Pflanzen in historischen Gärten zu. So ist heute mehr gärtnerische Pflegearbeit als noch vor einigen Jahren erforderlich, manchmal ist die Fällung von Bäumen die einzige Lösung. Stadtgärtnereien können dann Baumarten pflanzen, die mit den Veränderungen besser klarkommen. Bei denkmalgeschützten Anlagen sind diese Alternativen oft nicht möglich. Was bedroht die künstlich angelegten Landschaften der historischen Gartenanlagen? Und wie kann man sie im gewünschten Erscheinungsbild erhalten und gleichzeitig klimafit machen?
    Von Lukas Tremetsberger

    25 min
  • Metalle vom Meeresgrund

    Nickel, Kobalt, Kupfer: Die Metalle der Zukunft liegen zu Abermilliarden Tonnen in der Tiefsee. Das Regelwerk ist noch nicht beschlossen, und doch drängen Unternehmen, Strategen und Staaten auf den Abbau. Fakten schaffen könnten jetzt die USA. Meeresforscherinnen und Umweltschützer wollen kein übereilt beschlossenes Regelwerk, denn über dieses Ökosystem ist noch viel zu wenig bekannt. (Übernahme: Deutschlandfunk 2025) Gestaltung: Dagmar Röhrlich. - Diese Sendung wurde am 06. 10. 2025 in Ö1 ausgestrahlt.

    25 min

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