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In ihrem Buch „Bitch Hunt“ schreibt Veronika Kracher über die Facetten von Frauenhass im Netz. Digitale Misogynie und Gewalt gegen Frauen und Queers ist allgegenwärtig: von Menschenfeindlichkeit in Online-Subkulturen über digitale sexualisierte Gewalt wie im Fall Collien Fernandes bis hin zu rechten Hasskampagnen. Im Dissens Podcast spricht Veronika darüber, warum Frauenhass so verbreitet und anschlussfähig ist, wie die sozialen Medien den Hass verstärken und warum vermeintlich aufgeklärte Männer lieber wegschauen.
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Veronika Kracher ist als Autorin, Publizistin und Bildungsreferentin tätig. Seit 2015 beschäftigt sie sich mit den Themenfeldern digitale Misogynie, Antifeminismus, Online-Radikalisierung und Rechtsextremismus. 2020 veröffentlichte sie das breit besprochene Buch "Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults" im Ventil Verlag. Von 2021 bis 2024 war Kracher bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig, um dort Recherche- und Monitoring-Arbeit zu misogynen und rechtsextremen Online-Communities zu leisten. "Bitch Hunt" ist ihr zweites Buch.
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Dissens verlost ein Exemplar von Veronika Krachers "Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Vom Widerstand gegen Abschiebe-Razzien bis zum Ausweis für alle: Lokale Kämpfe für Bleibefreiheit gewinnen angesichts der brutalen Migrationsabwehr auf nationalstaatlicher Ebene an Bedeutung. In seinem Buch „Sichere Häfen" blickt Volker Heins darauf, wie in solidarischen Städten die Rechte und Freiheiten von Menschen ohne Aufenthaltsstatus verteidigt und erweitert werden. Ein Gespräch über Städte als Zuflucht, eine notwendige Erneuerung der Seebrücke-Bewegung in Deutschland und Hoffnung in Zeiten von Abschottung.
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Volker M. Heins ist Sozialwissenschaftler und Autor. Er lehrte an der Universität Duisburg-Essen sowie in Frankfurt am Main, Montreal und Jerusalem. Volker Heins ist Mitbegründer der Academy in Exile und engagiert sich u. a. im Bellevue di Monaco, einem Kulturzentrum für geflüchtete Menschen und ihre Verbündeten in München. Zu seinen Publikationen zählen »Offene Grenzen für alle. Eine notwendige Utopie« {2021) und »Hinter Mauern. Geschlossene Grenzen als Gefahr für die offene Gesellschaft« (2023), womit er im Dissens Podcast zu Gast war.
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Dissens verlost ein Exemplar von Volker Heins "Sichere Häfen - Städte als Zuflucht" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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100 Milliarden Euro verliert die Gesellschaft allein in Deutschland pro Jahr durch Steuerkriminalität. Anne Brorhilker hat im Fall Cum-Ex gegen die größten Steuerverbrecher der deutschen Geschichte ermittelt. Dann schmiss sie hin, aus Frust über eine Politik, die beim organisierten Verbrechen innerhalb der Finanzindustrie ein Auge zudrückt. Ein Gespräch über das Mindset der Täter, den Einfluss der Finanzlobby und Möglichkeiten das Staatsversagen bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität zu korrigieren.
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Anne Brorhilker ist der Öffentlichkeit durch ihre Ermittlungen im Cum-Ex-Skandal bekannt geworden. Als Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Köln verfolgte sie jahrelang Tausende Täter, die beim größten Steuerraub der deutschen Geschichte den Fiskus zwischen 2001 und 2006 um mehrere Milliarden Euro brachten. Im April 2024 ließ Anne Brorhilker sich aus dem Staatsdienst entlassen, um als Teil der "Bürgerbewegung Finanzwende" für eine härtere Bekämpfung von Finanzkriminalität zu streiten. Ihre Erfahrungen aus dem Cum-Ex-Skandal, mit der Macht der Finanzlobby und dem Behördenversagen hat Anne Brorhilker im Buch "Cum/Ex, Milliarden und Moral" aufgeschrieben.
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Dissens verlost ein Exemplar von Anne Brorhilkers "Cum/Ex, Milliarden und Moral: Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt" unter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Der ausufernde Frauenhass und die zur Schau gestellte Romantisierung traditioneller Geschlechterrollen sind nicht Beweise für das Wiedererstarken des Patriarchats, sondern für sein Ende, sagt Antje Schrupp. In Ihrem Essay "Postpatriarchales Chaos" untersucht die Politologin den aktuellen Backlash gegen feministische Errungenschaften – und auch die Frustration mit den Emanzipationsversprechen eines liberalen Feminismus. Ein Gespräch über die Austrocknung der Manosphere, Tradwives als Antwort auf die Vereinbarkeitslüge und Feminismus als Projekt der Befreiung.
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Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin und lebt in Frankfurt am Main. Sie forscht vor allem zur politischen Ideengeschichte von Frauen und promovierte über feministische Sozialistinnen im 19. Jahrhundert. Außerdem beschäftigt sie sich seit Langem mit feministischer Wirtschaftsethik. Im Dissens Podcast war sie zum Thema reproduktive Freiheit zu Gast. 2025 erhielt sie den Luise-Büchner-Preis für Publizistik.
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Dissens verlost ein Exemplar von Antje Schrupps "Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern" wunter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Aya Jaff war einst selbst Teil der Tech-Bro-Welt, heute argumentiert sie für die Entmachtung von Big Tech. In ihrem Buch "Broligarchie" erzählt die Autorin davon, wie die Tech-Oligarchen unsere Demokratien bedrohen und was wir ihnen entgegenhalten können. Ein Gespräch über die Macht und Ideologie der Tech-Bros, Europas digitale Abhängigkeit von den Plattformkonzernen und den Kampf für eine demokratische Cloud.
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Aya Jaff ist Autorin und Tech-Kritikerin. 1995 im kurdischen Teil des Iraks geboren, brachte sie sich früh das Programmieren bei und arbeitete schnell in der Welt der Start-ups – als Coderin und Gründerin. Diese Arbeit beendete Aya Jaff, als ihr klar wurde, wie sehr sie Teil derselben Wachstumsmaschine geworden war, die sie heute kritisiert. Aktuelle Takes von ihr zu den Themen Tech-Kapitalismus und Digitale Commons gibt's in ihrer Kolumne "Code und Capital" im Surplus-Magazin und in ihrem Instagram-Feed.
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Dissens verlost ein Exemplar von Aya Jaffs "Broligarchie. Die Machtspiele der Tech-Elite und wie sie Fortschritt verhindern" wunter allen Fördermitgliedern des Podcasts.
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Klimakrise, Kriege, unterbrochene Lieferketten: wir stehen kurz vor der nächsten fossilen Energiekrise. Trotzdem setzt die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerade einen Gaseinstieg durch - mit hohen Kosten für Mieterinnen und Mieter. Die Klimabewegung will sich dem fossilen roll-back entgegen stellen und zeigen, dass die Erneuerbaren Energien die bezahlbare Alternative zu fossilen Risikotechnologien sind.
Über Auswege aus dem Gaseinstieg diskutieren Inken und Valentin in der neuen Folge "Was tun?" mit Annka Esser. Annka ist seit über zehn Jahren in der Klimabewegung aktiv. Sie erzählt, wie Ende Gelände die nächste Massenaktion zivilen Ungehorsams Ende Mai im Ruhrgebiet plant, welche neuen Narrative im Kampf fürs Klima gewinnen können und spricht über die Herausforderungen des Bewegungsaufbaus und Bündnisse zwischen Klimaaktivist:innen und den Beschäftigten in der Industrie.
Danke an alle Fördermitglieder - ihr macht unseren Podcast möglich! Falls Du noch nicht dabei bist, dann unterstütze "Was tun?" und Dissens jetzt im Doppelpack mit einem kleinen Beitrag. Schon ab 3 Euro im Monat geht's los: https://steadyhq.com/de/dissens/about
Weitere Links zur Folge: Die Speakers-Tour des Movement Hubs - bestimmt auch in deiner Nähe: https://movement-hub.org/2026/03/16/power-to-the-future-organisieren-fuer-den-gasausstieg/ Power to the future - Organisieren für den Gasausstieg! 10 Städte, 10 Veranstaltungen, eine Bewegung! | 📅📍1. April in Kassel, 15. April in München, 18. April in Essen, und Berlin, Bonn, Bochum tbd | ➡️ In 10 Veranstaltungen diskutieren wir gemeinsam mit Energieexpertinnen, Klimagruppen, Gewerkschafterinnen, Bürgerenergie-Projekten und euch, wie wir gemeinsam handlungsfähig werden und den Gasausstieg umsetzen.
Alle Infos zur Massenaktion von Ende Gelände am letzen Maiwochenende: https://www.ende-gelaende.org/aktion-2026/#m
Aktionstag Anti-Gas von Fridays for Future am 24.04.2026: https://fridaysforfuture.de/aktionstag-24-4-2026/#:~:text=Wir%20sind%20bereit%3A%20Am%2018,Protest%20in%20die%20ganze%20Republik!
Der Protest gegen die Gasbohrungen in Reichling: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/gasausstieg/gas-bohrung-in-reichling
Unsere Folge zu den Protesten gegen den Ausbau der LNG-Infrastruktur auf Rügen: https://was-tun.podigee.io/36-lng-ruegen
Die Folge zu "Wir fahren zusammen": https://was-tun.podigee.io/15-streikmachtfuersklima
Unsere Folge zu Mieter:innen-Organizing für die Soziale Wärmewende: https://was-tun.podigee.io/68-vom-heizhammer-zur-warmewende
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Disclaimer
Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
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Abonniert "Was tun?"!
Hier findet Ihr sämtliche Folgen von "Was tun?". Wenn Ihr es noch nicht gemacht habt, dann abonniert jetzt den Podcast von Inken und Valentin: Hier findet Ihr "Was tun?" auf allen wichtigen Podcast-Plattformen. Und folgt "Was tun?" auf Twitter und auf Instagram.
Über zehn Jahre Bürgerkrieg in Syrien, dann plötzlich der überraschende Sturz des Diktators Baschar al-Assad - und jetzt? In der neuen Folge „Was tun?" sprechen Inken und Valentin mit Sophie Bischoff von Adopt a Revolution. Sophie berichtet von ihren Reisen nach Syrien, über die aktuelle Lage im Land, erzählt, wie sie demokratische Graswurzel-Initiativen unterstützen, warum die kurdische Selbstverwaltung Rojava im Nordosten des Landes kein relevanter Bezugspunkt für Menschen in Syrien ist - und wir überlegen, was Solidaritätsinitiativen in Deutschland von Adopt a Revolution lernen können.
Das Interview wurde am 13.2. aufgezeichnet.
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Weitere Links zur Folge:
´Hier könnt ihr an adopt a revolution spenden: https://civicrm.adoptrevolution.org/civicrm/contribute/transact?reset=1&id=8
Hier könnt ihr Adopt a Revolution folgen:
Instagram: @adoptarevolution
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2018 beginnen im Sudan Proteste gegen die Erhöhung des Preises für Lebensmittel. Obwohl die Proteste zu Beginn schnell und repressiv niedergeschlagen werden, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer und entflammen eine Revolution für den Fall des Regimes. Als in vielen Städten Platzbesetzungen vor den Militärhauptsitzen entstehen, sehen sich die Offiziere schließen gezwungen, den Diktator nach 30 Jahren abzusetzen. Aber die Protestierenden bleiben. Sie wollen eine zivile Regierung. Und in den Platzbesetzungen und in tausenden Nachbarschaftskomitees, die sich dezentral und konsensbasiert organisieren, leben sie bereits eine Demokratie, die der Diversität des Sudans entspricht.
Acht Jahre später verliert man im Dickicht des grausamen Kriegs im Sudan schnell diesen Moment des Aufbruchs aus den Augen. Dabei muss man sich mit der Dezemberrevolution beschäftigen, um zu verstehen, dass dieser Krieg auch eine Konterrevolution ist.
Vielen Dank an Myriam Ahmed, die wir für diese Folge interviewen durften. Mehr über ihre Arbeit könnt ihr auf Instagram erfahren: @myri.ahm
Hier kann man die Arbeit der Emergency Response Rooms unterstützen:
https://www.sudansolidarity.com/
In dieser Folge kommen Ausschnitte aus folgenden Videos vor:
What's going on in Sudan? von Labournet TV
Gidam: Protesttrommeln in Khartum
Sudan Deposed a Dictator, but Protests Won't Stop. Here's Why
Außerdem empfehlen wir noch diese beiden Videos, wenn ihr euch noch mehr informieren wollt:
Sara Abbas The Problem with Icons. Feminist Contestations in Sudan’s Ongoing Revolution
Sudan's War and the Counter-Revolution: Neighborhood Resistance Committees Explained
Episodenbild von Osama Elfaki als Creative Commons
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"Die Mitglieder der Grünen in UK sind links. Aber lange gab es den Glauben, dass man in in der Öffentlichkeit zentristische Positionen vertreten muss, um die Wähler:innen nicht zu verschrecken. Heute ist das anders: Wir gewinnen mit den ökopopulistischen und antikapitalistischen Positionen." - so fasst Adam Ramsay den Erfolg der Grünen in Großbritannien zusammen. In Umfragen belegen sie den zweiten Platz hinter der rechtsextremen Partei Reform. Das Erfolgsrezept: Die Green Party UK setzt auf Ökopopulismus statt auf grünen Liberalismus, wie ihre deutsche Schwesterpartei.
Im Interview bei "Was tun?" sprechen der Journalist Adam Ramsay und Steve Jackson von Greens Organise über ihre grüne Erfolgsstrategie und fragen, was die Grünen in Deutschland von ihnen lernen können.
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Video aus der Anmoderation: „I met a man recently“: https://www.instagram.com/p/DMcN-iOCDR0/
Zack Polansky auf Instagramm: https://www.instagram.com/p/DMcN-iOCDR0/
Zack explains eco-populism: https://www.youtube.com/shorts/JUJfLxpWh48
Greens Organize Manifesto: https://greensorganise.uk Substack Adam Ramsay on Eco-Populism: https://substack.com/home/post/p-169030563
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Draußen ist es eisig - drinnen will man es sich gemütlich machen. Doch Millionen Mieter:innen in Deutschland geht es anders. Sie leben in zugigen, schlecht gedämmten Wohnungen. Die Mieten steigen trotzdem jedes Jahr. Und dort, wo Vermieter:innen sanieren, legen sie die Kosten auf ihre Mieter:innen um. Damit bezahlen die Mieter:innen die Wertsteigerung der Immobilien, die ihnen gar nicht gehören. Sozial- und Klimapolitik können dadurch gegeneinander ausgespielt werden. Dabei müssten sich die Interessen von Mieter:innen und Klimaschützer:innen gar nicht widersprechen. Wie es anders geht, zeigt das Bündnis "Soziale Wärmewende". Sie fordern eine energetische Modernisierungspflicht für Vermieter:innen und wollen gleichzeitig die Umlage der Modernisierungskosten auf die Mieter:innen verbieten. Lisa Vollmer - Aktivistin der ersten Stunde bei der Sozialen Wärmewende erklärt im Gespräch bei "Was tun?", wie der Brückenschlag zwischen Klima- und Mieter:innenbewegung gelingt und welche Rolle Organizing dabei spielt. Jetzt reinhören.
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**Weitere Infos & Shownotes: **
Links:
Homepage Soziale Wärmewende: https://soziale-waermewende-jetzt.de
Kontakt zum Mitmachen bei der Sozialen Wärmewende: [email protected]
Vollmer, Michel: "Wohnen in der Klimakrise": https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/552
Correctiv Recherche: "Wirtschaftslobby gegen Mieterschutz": https://correctiv.org/aktuelles/wirtschaft/2025/12/04/wirtschaftslobby-gegen-mieterschutz/
Hofrogge: "Das laute Berlin": https://brumaireverlag.de/Ralf-Hoffrogge-Das-laute-Berlin
Mau: "Klimapolitik, das ist ein Klassenkampf im Werden": https://www.freitag.de/autoren/pep/soziologe-steffen-mau-klimapolitik-das-ist-ein-klassenkampf-im-werden
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