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Bei den Landtagswahlen sind die Mitte-Parteien für ihre marktgläubige Wirtschaftspolitik abgestraft worden, sagt der Ökonom Tom Krebs. Nur eine radikal progressive Wirtschaftswende kann den Aufstieg der AfD noch verhindern. In seinem Buch "Kapital und Krise" skizziert er einen solchen Wirtschaftsplan als Basis für eine linke Reformregierung, die grüne Jobs schafft und für die Bezahlbarkeit des Lebens Essentials wie Wohnraum dem Markt entzieht. Ein Gespräch über sein Modell einer "geplanten Marktwirtschaft", den Erfolg der Linkspartei in Berlin und die Rote-Socken-Kampagne gegen eine mögliche Vergesellschaftungs-Koalition.
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Eva von Redecker, geboren 1982, ist Philosophin und freie Autorin. Sie beschäftigt sich mit Kritischer Theorie, Feminismus, Kapitalismuskritik und Autoritarismus. Von ihr erschienen sind die Bücher "Revolution für das Leben", "Bleibefreiheit" und nun "Dieser Drang nach Härte". Aufgewachsen auf einem Biohof, lebt sie heute im ländlichen Brandenburg.
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Eva von Redecker war bereits im Dissens Podcast zu Gast, hier die weiteren Folgen mit Ihr zum Hören oder Nachhören:
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Der neue Faschismus ist kein Betriebsunfall der Geschichte, sondern wurzelt in der Eigentumslogik und den Leiderfahrungen des Spätkapitalismus, sagt Eva von Redecker. In ihrem Buch "Dieser Drang nach Härte" analysiert die Philosophin die Anziehungskraft der extremen Rechten in ihrem Angebot aggressiver Verteidigung von Besitzansprüchen: Im Augenblick verallgemeinerter Unsicherheit werden ideologisch überhöhte Objekte wie Nation, Familie oder Verbrennermotor als Quasi-Eigentum gegen imaginierte Feinde verteidigt, auch mit mörderischer Gewalt. Ein Gespräch über das faschistische Moment in unsrer Gegenwart, den AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt und welchen Antifaschismus wir brauchen.
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Eva von Redecker, geboren 1982, ist Philosophin und freie Autorin. Sie beschäftigt sich mit Kritischer Theorie, Feminismus, Kapitalismuskritik und Autoritarismus. Von ihr erschienen sind die Bücher "Revolution für das Leben", "Bleibefreiheit" und nun "Dieser Drang nach Härte". Aufgewachsen auf einem Biohof, lebt sie heute im ländlichen Brandenburg.
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Ohne den Kolonialismus würde der globale Kapitalismus nicht existieren. Wie genau die koloniale Unterwerfung und Plünderung bis heute die Nord-Süd-Beziehungen prägt, zeigt der Politökonom Robin Jaspert in seinem Buch "Neokolonialer Kapitalismus". Ein Gespräch über die Wurzeln des heutigen Neokolonialismus, den Abstieg des Westens als Möglichkeitsfenster für Bewegungen im Süden und die Notwendigkeit eines neuen Internationalismus.
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Robin Jaspert ist Politökonom, promoviert an der Goethe-Universität in Frankfurt und lehrt an der Freien Universität Berlin sowie der Universität Kassel. Er forscht zu Süd-Nord-Beziehungen, Finanzmärkten sowie Geld- und Fiskalpolitik. Gerade ist sein Buch "Neokolonialer Kapitalismus: Eine Geschichte globaler Ausbeutung" erschienen.
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Die im "Über rechts"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Sebastian Friedrich und Nils Schniederjann.
Gerade richten sich alle Augen auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dort könnte der AfD in wenigen Wochen der Sprung in die Landesregierung gelingen - mit schwer abschätzbaren Konsequenzen für die kritische Zivilgesellschaft und staatliche Behörden, aber vor allem für alle, die nicht in das Weltbild der AfD passen. Doch statt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen, wollen wir bei "Was tun?" über die Wahlen hinaus denken. Denn aktuell kippt die Stimmung im ganzen Land immer weiter nach rechts - und so scheint es eine Frage der Zeit zu sein, bis Rechtsextreme mindestens in Bundesländern an die Regierung kommen. Umso wichtiger, sich jetzt schon zu fragen, wie es dann für alle, die für eine solidarische Gesellschaft kämpfen, weiter geht.
In der Miniserie "Was tun, wenn Rechte regieren?" sprechen Inken und Valentin mit Aktivist:innen aus Polen, Israel und Brasilien. Sie alle haben Erfahrungen mit rechten Regierungen - und sind sie im Fall von Polen und Brasilien auch wieder losgeworden. Inken und Valentin fragen nach: Wie müssen wir uns Aktivismus unter den neuen Rahmenbedingungen vorstellen? Welche Strategien wirken noch, wenn Rechte unsere Bewegungen zum Feindbild erklären? Und: Wie wird man rechte Regierungen wieder los?
In Folge 2 spricht Inken mit Raluca Ganea aus Israel. Dort regiert Benjamin Nathanjahu seit 2022 in einer Koalition mit religiösen Hardlinern und rassistischen Siedlern. Parallel zu den Kriegsverbrechen in Gaza und der Westbank läuft der rechte Staatsumbau in Israel selbst in Hochgeschwindigkeit: politische Rechte palästinensischer Bürger:innen werden immer weiter beschnitten, es gibt Vorstöße, eine Segregation zwischen Männern und Frauen zu etablieren und die demokratische Zivilgesellschaft wird zunehmend eingeschränkt. Raluca ist Gründerin von Zazim, einer Organisation, die in den letzten Jahren zu einer der lautesten Stimmen für ein progressives Israel geworden ist. Gemeinsam mit ihren Kolleg:innen kämpft sie bei Zazim für Solidarität und Demokratie. Inken und Raluca diskutieren darüber, welche Gemeinsamkeiten es zwischen der israelischen Rechten und der AfD gibt, Inken fragt nach, was sich hinter dem Schlagwort der "Re-Humanization" verbirgt und welche drei "Lessons Learned" Raluca für Aktivist:innen in Deutschland parat hat. Zum Schluss diskutieren Valentin und Inken, was wir aus dem Aktivismus in Israel für den Kampf gegen die AfD lernen können. Jetzt reinhören!
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Zazim: https://www.zazim.org.il/en/home
Zazim bei Instagram: https://www.instagram.com/p/Dac14r2kilb/?hl=de
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Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
Gerade richten sich alle Augen auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dort könnte der AfD in wenigen Wochen der Sprung in die Landesregierung gelingen - mit schwer abschätzbaren Konsequenzen für die kritische Zivilgesellschaft und staatliche Behörden, aber vor allem für alle, die nicht in das Weltbild der AfD passen. Doch statt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen, wollen wir bei "Was tun?" über die Wahlen hinaus denken. Denn aktuell kippt die Stimmung im ganzen Land immer weiter nach rechts - und so scheint es eine Frage der Zeit zu sein, bis Rechtsextreme mindestens in Bundesländern an die Regierung kommen. Umso wichtiger, sich jetzt schon zu fragen, wie es dann für alle, die für eine solidarische Gesellschaft kämpfen, weiter geht.
In der Miniserie "Was tun, wenn Rechte regieren?" sprechen Inken und Valentin mit Aktivist:innen aus Polen, Israel und Brasilien. Sie alle haben Erfahrungen mit rechten Regierungen - und sind sie im Fall von Polen und Brasilien auch wieder losgeworden. Inken und Valentin fragen nach: Wie müssen wir uns Aktivismus unter den neuen Rahmenbedingungen vorstellen? Welche Strategien wirken noch, wenn Rechte unsere Bewegungen zum Feindbild erklären? Und: Wie wird man rechte Regierungen wieder los?
In Folge 1 der Miniserie "Was tun, wenn Rechte regieren?" interviewt Valentin die polnische Aktivistin Dominika Lasota. Dominika kämpfte jahrelang gegen die rechte Regierungspolitik der "Law & Justice" Partei PiS an. Sie war Teil einer Kampagne, die es sich im entscheidenden Wahlkampf zum Ziel gemacht hatte, junge Frauen zur Wahl zu mobilisieren. Doch auch, wenn die Kampagne ein Erfolg war und "Law and Justice" nach acht Jahren an der Macht abgewählt wurde, blickt Dominika mittlerweile kritisch auf ihre Bemühungen, Donald Tusk und seine Mitte-Links-Koalition ins Amt zu hieven. Im Interview spricht sie sich dafür aus, gerade im Kampf gegen Rechts das Verhältnis sozialer Bewegungen zu Parteien zu überdenken - was das bedeutet, hört ihr in der Folge!
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Dominikas Text bei Frontline Notes: https://frontlinenotes.org/we-got-rid-of-polands-right-wing-government-the-hardest-part-the-liberals-that-came-next/ Dominikas Instagram: https://www.instagram.com/lasotellia Das Kampagnen-Video von WSCHOD: https://www.youtube.com/watch?v=3D4p1q-wuhM Wschod - die Bewegung in der Dominika aktiv ist: https://www.wschod.org Szenario-Analyse der Amadeo-Antonio-Stiftung zu Sachsen-Anhalt unter einer AfD-Regierung: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/szenario-sachsen-anhalt/ Hintergrund; Historische Gründe für den Austieg rechtsextremer Parteien in post-sowjetischen Ländern: https://researchonline.lse.ac.uk/id/eprint/63230/1/democraticaudit.com-Historical%20legacies%20and%20national%20political%20contexts%20have%20shaped%20todays%20far-right%20in%20Eastern%20and%20Centr.pdf Hintergrund: Emotional Roots of Right wing political Populism: https://www.polsoz.fu-berlin.de/soziologie/arbeitsbereiche/emotionen/team/Professur/preprints/Salmela-_-von-Scheve-Emotional-Roots-of-Right-Wing-Political-Populism-Final-SSI.pdf
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
Berlin steht bei der Wahl am 20. September vor einer Richtungsentscheidung: Dass es nach der Wahl für eine linke Regierungsmehrheit reicht und die Parteien auch die Erwartungen an einen Politikwechsel erfüllen, dafür setzt sich die Bewegungsplattform "Berlin zusammen" ein. Die Graswurzel-Initiative verspricht Wahlkampfhilfe - dafür sollen sich Kandidaten:innen auf sozialpolitische Forderungen verpflichten und der Stadtgesellschaft gegenüber Rechenschaft ablegen. Kann es gelingen, genug Druck für eine fortschrittliche Neuauflage von Rot-rot-grün aufzubauen - etwa indem die SPD zur Enteignung großer Wohnkonzerne gedrängt wird? Wie lässt sich verhindern, dass angesichts von Sparzwängen linkes Regieren in Berlin zum Reinfall wird? Und steckt in dem Modell ein erster Schritt für eine Demokratisierung der Politik von unten? Darüber sprechen Ceren Türkmen und Kalle Kunkel von "Berlin zusammen" im Dissens Podcast.
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"Berlin zusammen" ist eine parteiunabhängige und bewegungsübergreifende Plattform, die sich für einen progressiven Politikwechsel in Berlin einsetzt. Mit einem Bündel an sozialpolitischen Forderungen mischt sich die Kampagne in die Berliner Abgeordnetenhauswahl ein, mit dem Ziel, eine linke Regierungsmehrheit zu erreichen. Kandidierende von Linkspartei, Grünen und SPD sollen sich auf eine progressive Wende verpflichten und auch nach der Wahl gegenüber der Stadtgesellschaft in Verantwortung genommen werden. Im Gegenzug erhalten sie Wahlkampfhilfe durch die Plattform und ihre Aktivist:innen. Hier geht's zur Internetseite https://berlinzusammen.de/
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Hier die Verlosungsgewinner:innen des letzten halben Jahres
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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It is a bold vision for a new economic order: The "Global Justice Report", led by star-economist Thomas Piketty, models a global economy that could reconcile planetary boundaries and prosperity for all by 2100. How is it done? By taxing the ultra rich and transferring their shareholder power towards a World Sovereign Fund, a democratic body redirecting investment toward public and sustainable global goods. Thomas Piketty joins Dissens to talk about the report and how socialists can win the battle for the hearts and minds in times of an ultra-nationalist regression.
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Thomas Piketty, 1971, is a renowned French economist, best-selling author, and professor specializing in wealth and income inequality. He serves as a professor at the School for Advanced Studies in the Social Sciences (EHESS) and the Paris School of Economics, alongside a role as Centennial Professor at the London School of Economics (LSE). Thomas Piketty is know for his groundbreaking book "Capital in the Twenty-First Century". Together with a team of economists from the "World Inequality Lab" he published the "Global Justice Report", which can be read in full on the webiste https://globaljusticeproject.wid.world/global-justice-report/.
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Ein brutales Grenzregime, Einschränkung von Grundrechten und Angriffe auf die Zivilgesellschaft: Vor unseren Augen vollziehen die Parteien der Mitte eine autoritäre Wende - und das ganz ohne die Regierungsbeteiligung der AfD, sagt Politikwissenschaftler und Aktivist Arne Semsrott. Was sich dieser Verrohung der politischen Mitte entgegenhalten lässt, darum geht es in seine neuen Buch "Gegenmacht". Ein Gespräch über den Rechtsruck und Möglichkeiten, wie die kritische Zivilgesellschaft zurückschlagen kann.
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Arne Semsrott, geboren 1988, ist Politikwissenschaftler und Aktivist. Er leitet das Recherche- und Transparenzportal FragDenStaat, mit dem er unter anderem für die Veröffentlichung der hessischen NSU-Akten sorgte. Zudem war er Mitinitiator des Freiheitsfonds, der Menschen aus dem Gefängnis befreit, die dort wegen Fahrens ohne Fahrschein eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Sein Bestseller "Machtübernahme" erschien 2024 bei Droemer, nun ist sein zweites Buch "Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück" erschienen.
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A world without climate barbarism is no longer on the table, says Japanese Marxist philosopher Kohei Saito. In his latest groundbreaking book "Dark Socialism" Saito argues that we need to face head-on a future of disastrous climate overshoot – and develop a socialist project that can deliver hope in times of natural disasters, permanent scarcity and end-time fascism. Kohei Saito joins Dissens to talk about the exhaustion of liberal democracies, capitalist elites aligning more and more with fascists and what a socialist vision for dark times might look like.
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Kohei Saito, born in 1987, is an Associate Professor of Philosophy at the University of Tokyo. He is famous for his best-selling book “Slow Down” (dt. ”Systemsturz”), where he argued for a post-capitalist democracy to prevent climate breakdown. In his lates book "Dark Socialism" (dt. "Am Ende des Fortschritts") Saito grapples with the reality, that climate action failed and ecological collapse is inevitable - he envisions a socialism that is suitable to face a future not being shaped by abundance and emancipation, but rather by natural disasters and permanent scarcity.
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Dissens verlost ein Exemplar von Kohei Saitos "Am Ende des Fortschritts:
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