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Arne Handt und Carsten Pohl, die Veranstalter des Symposiums der Schrecken berichten im Interview mit Julia über ihre in Deutschland einzigartige Veranstaltung, die 2026 bereits das zweite Mal stattfand. Das Symposium der Schrecken ist die erste deutschsprachige Konferenz zu Horror, Thriller, Mystery und Dark Fantasy im Pen-and-Paper- und Freeform-Rollenspiel. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich zu allen erdenklichen Themen rund um das Entwickeln, Veröffentlichen, Leiten und Spielen in den genannten Rollenspielgenres auszutauschen und zu vernetzen. Das Format findet als Open Space statt und richtet sich explizit an alle, die Lust haben teilzunehmen und sich auf der Metaebene mit Rollenspiel zu beschäftigen.Links:
Alle Jahre wieder haben wir Gäste aus dem Orga-Team der anRUFung zu Gast, der jährlichen Rollenspiel-Convention der dLG.
Lauscht Ines und Madi, wenn sie über die anRUFung 2025 berichten, die mit ihrem maritimen Motto “Der RUF aus der Tiefe” die Teilnehmenden im vergangenen August in die Tiefen des Ozeans gezogen hat, und erfahrt einiges über die Organisationsarbeit hinter den Kulissen, die Madi als Neuzugang im Orga-Team nun erstmalig von Anfang bis Ende mitverfolgen konnte.
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Ist Hannibal Lecter wirklich nur ein gewöhnlicher Mensch? Um den kannibalistischen Serienmörder aus der Feder des Thriller-Autors Thomas Harris ranken sich diverse mythologisierende Fan-Theorien. Eine davon behauptet: Hannibal Lecter ist eigentlich Nyarlathotep, der Götterbote aus den Geschichten H. P. Lovecrafts.
Stefan M. Preis und Nils Gampert gehen der Sache auf den Grund und diskutieren über die Verbindungen zwischen Lovecrafts Werk und den Geschichten um Hannibal Lecter. Dabei kommen nicht nur die Romane zur Sprache, sondern natürlich auch die zahlreichen Verfilmungen mit Anthony Hopkins sowie auch die Serie mit Mads Mikkelsen. Stefan und Nils gehen auf die Vielgestaltigkeit Nyarlathotephs ein, kommen auf kriminologische Aspekte zu sprechen und schlagen dabei auch einen Bogen zu mythologischen Deutungen allgemein. Kann Hannibal Lecter als luziferische Figur gesehen werden? Ein surrealer Zugang, der intuitiv nicht einleuchtend erscheint, letztlich aber möglicherweise reizvolle Interpretationsweisen eröffnet.
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Bild von Engin Akyurt auf Pixabay
Rahel und Nils sprechen über den Essayband "Kulturelle Spiegelungen zwischen H. P. Lovecraft und Deutschland", der von ihnen und Max – allesamt Kultist:innen der dLG – herausgegeben wurde.
Aus dem Klappentext:
Das Verhältnis zwischen H. P. Lovecraft und Deutschland gestaltet sich als eine vielschichtige, komplexe und zentrifugale Wechselbeziehung zweier Kulturräume: Dass Spuren deutscher Einflüsse in den Erzählungen, Gedichten, Briefen und Aufsätzen des Schriftstellers äußerst zahlreich sind, wird bereits beim Auftreten deutscher Figuren im Werk immer wieder offensichtlich. Bei genauerer Betrachtung erschließt sich jedoch Lovecrafts unmittelbare Bezugnahme auf (Fach-)Diskurse, die unter einflussreichen, beim Autor teilweise explizit genannten Namen wie etwa Oswald Spengler, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud oder Albert Einstein firmieren. Jene Rezeptionsspuren reichen von einer bloßen Namensnennung bis hin zu elaborierten intertextuellen Verweisstrukturen und zeugen so von ihrer werkimmanenten Relevanz. Nicht zuletzt Lovecrafts Thematisierung des Ersten Weltkriegs, der ihm als narrative Kulisse dient, bietet immer wieder Anlass zu Reflexionen über die Rolle der Deutschen innerhalb des Konfliktes und der hochgradig zwiespältigen Verbindung der Kulturräume.
Dennoch finden diese weiterführenden Spuren in der internationalen Forschung bisher wenig Beachtung; wenn sie diskutiert werden, passiert dies meist in Hinblick auf Lovecrafts Haltung zum Ersten Weltkrieg oder als Ausgangspunkt für den kritischen Umgang mit Lovecrafts Xenophobie. An genau dieser Stelle versteht sich der vorliegende Sammelband als interdisziplinärer Brückenschlag, der die Forschungslücke schließt, indem er den Formen und Funktionen der kulturellen Spiegelungen, Resonanzen und Netzwerken zwischen Lovecraft und dem Deutschen auf reziproke Weise nachspürt.
Links:
Das Buch beim Herder Verlag: https://www.herder.de/wissen/shop/p8/88948-kulturelle-spiegelungen-zwischen-h-p-lovecraft-und-deutschland-gebundene-ausgabe/
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Anhand zweier realer Kriminalfälle, die lovecraftige Assoziationen zulassen, denken Stefan Preis und Nils Gampert über Verbindungen und Unterschiede zwischen True Crime und fiktionalen Stoffen nach und sprechen über mögliche Kritikpunkte an der medialen Aufarbeitung realer Verbrechen.
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Aus einer Schnapsidee geboren und als eine von vielen Aktionen im Rahmen des 10-jährigen Vereinsjubiläums gestartet ist der Book Club, der Lesezirkel der Deutschen Lovecraft Gesellschaft. Der Book Club liest moderne lovecraftsche Literatur und tauscht sich dann bei entspannter Atmosphäre in virtuellen Treffen auf dem Discord-Server der dLG über ihre Leseerfahrungen aus, spekuliert gemeinsam darüber, wie es weitergehen könnte und verliert sich manchmal auch in unerwartete und spannende Diskussionen rund um das Gelesene.
Laura hat in dieser Folge die dLG-Mitglieder Antonia und Jens zu Gast, die den Book Club ins Leben gerufen haben. Zusammen sprechen sie über das Konzept und die Entstehung des Book Clubs, über Diversität bei moderner lovecraftscher Horror-Literatur und über Zukunftspläne (denn obwohl das Jubiläumsjahr sich dem Ende zuneigt, ist beim Book Club kein Ende in Sicht).
Außerdem haben Antonia und Jens zwei bestimmte Bücher mitgebracht, die im Laufe dieses Jahres beim Book Club gelesen wurden und für Begeisterung sorgten: “Winter Tide” von Ruthanna Emrys und “Mexican Gothic” von Silvia Moreno-Garcia. Die beiden geben einen (relativ) spoiler-freien Einblick in diese Werke und sprechen gemeinsam mit Laura über die darin aufkommenden Themen und darüber hinaus. Ist das vielleicht der Beginn einer ganzen Book-Club-Buchgespräch-Serie im dLG-Radio? Wer weiß… ;)
Links:
Infoseite zum Book Club
Anstehende Termine des Book Clubs im dLG-Kalender
Discord-Server der dLG
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Diese Folge ist gleichzeitig Vorstellung und Auftakt eines spannenden Spin-Offs des dLG-Radios: “dLG spielt”, unser vereinseigener Actual-Play-Podcast!
Laura und Madi erklären euch das Konzept dieses Formats, welches am “Pocket-Sized Actual Play Podcast”-Format von Jason Cordova (u.a. Schöpfer von Brindlewood Bay) angelehnt ist.
Außerdem berichten sie von ihren Erfahrungen mit dem Erzählspiel “Gegen das Monster” von Andrea Rick & Jasmin Neitzel, erschienen bei Plotbunny Games, welches zugleich das erste gespielte Spielsystem im “dLG spielt”-Podcast darstellt: In “Die hungernde Stadt” spielen Laura und Madi eine Gardistin und eine Jägerin in einer belagerten preußischen Stadt im 17. Jahrhundert, die nicht nur mit den Belagerern vor ihren Toren zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Bedrohung innerhalb der Stadtmauern…
Links:
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
In dieser Folge präsentieren wir euch ein Hörspiel und ein Instrumental, die beide auf dem Holodeck der anRUFung 2024 liefen. Das Holodeck war ein spezieller Raum, in dem sich Teilnehmende der RUF zwischen Spielrunden diverse Hörstücke bei einer spacigen Atmosphäre anhören und so zwischen Spielrunden entspannen konnten. Das RUF-Team hatte dabei im Vorfeld sowohl dLG-Mitglieder als auch RUF-Teilnehmer:innen dazu aufgerufen, entsprechende Hörstücke zu schicken.
Diesem aufRUF folgten auch Michael Heller und Arne Handt: Michaels “Ich falle” ist ein melancholisches Horror-Hörspiel, während Arnes “Sputnik” ein atmosphärisches, spaciges Instrumental darstellt, bei dem man einfach mal loslassen entspannt zu den Sternen reisen kann.
Diese beiden Stücke veröffentlichen wir nun mit freundlicher Genehmigung von Michael und Arne im dLG-Radio. Wir wünschen ein tolles Hörvergnügen!
Besucht doch gerne auch die Webseite von Arne Handt: https://handtwerk.de
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Hörspiel “Ich falle” von Michael Heller mit freundlicher Genehmigung
Instrumental “Sputnik” von Arne Handt mit freundlicher Genehmigung
Alle Jahre wieder ist anRUFungs-Zeit, und das auch im dLG-Radio: Willkommen zu unserer dritten Folge zur anRUFung (kurz RUF), der jährlichen großen Rollenspielveranstaltung der Deutschen Lovecraft Gesellschaft!
Dieses Mal schauen wir auf die letzten drei anRUFungen der Jahre 2022 bis 2024 zurück. Diese waren insofern besonders, als dass sie durch ihren Metaplot miteinander verwoben waren und eine Trilogie bildeten: von der Studienzeit an der Miskatonic Universität zu weltweiten Expeditionen auf der Suche nach dem Dekan Prof. Qatsi bishin zu einer Reise zu den Sternen…
Laura spricht mit Jana aus dem RUF-Orga-Team über die Entstehung dieser Trilogie und über den Metaplot rund um den verschwundenen Prof. Qatsi und mit Vereinsmitglied Madi darüber, wie sie als Teilnehmerin die anRUFungen 2022-24 wahrgenommen hat.
Du weißt nicht, was die anRUFung ist? Dann höre dir vorher am besten die dLG-Radio-Folge #4 vom 15.09.2022 an, in der Jana und Hilke allgemein erklären, was die anRUFung ist und wie sie entstand, und genieße einen genaueren Bericht samt akustischer Impressionen von der RUF 2023 in der dLG-Radio-Folge #22 vom 15.08.2023.
Wahrheit, Wissen, Werte: Diese Folge wurde von der ehrenhaften Studentenverbindung DIGAMMA DIGAMMA DIGAMMA gesponsert.
Links:
Anmeldung zum Newsletter: https://www.deutschelovecraftgesellschaft.de/verein/newsletter/
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
Eine Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat…
Für einige Menschen in der deutschen Rollenspielszene ist diese Zeit genau jetzt! Denn die legendären Froschkönigfragmente erheben sich dieser Tage aus dem tiefen Brunnen der 1990er Jahre, wo der Cthulhu-Klassiker von Steffen Schütte erstmalig erschienen ist.
In dieser Folge sprechen Julia und Volker von der FHTAGN-Redaktion mit Jonas über den langen Prozess der Neuveröffentlichung dieses sagenumwobenen Szenarios. Was macht die Froschkönigfragmente eigentlich so besonders? Worauf wurde bei der Bearbeitung ganz besonders geachtet? Muss man ein alter Rollenspielhase sein, um mit dem Band etwas anfangen zu können oder ist die Überarbeitung vor allem für ein neues Publikum geeignet?
Begleitet uns in den Märchenwald und erfahrt die wundersame Geschichte von der Entstehung dieses neuen Buches aus erster Hand.
Es kann demnächst über den Shop der dLG erworben werden, wo auch das umfangreiche Spielmaterial zum Download zu finden ist. https://www.deutschelovecraftgesellschaft.de/shop/
Mehr zu FHTAGN gibt es unter https://fhtagn-rpg.de/de/
Credits:
Intro gesprochen von Jenny Seewald
Outro von Huan Vu mit freundlicher Genehmigung
Ambiances/Musik von http://tabletopaudio.com (CC BY-NC-ND 4.0)
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