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Eine bewegende Geschichte: 2022 flüchteten Direktor und Betreuerinnen mit Kindern eines ukrainischen Heims zu Beginn des russischen Angriffskriegs nach Österreich. Die Kleinkinder wachsen über drei Jahre lang im sicheren burgenländischen Neudauberg auf, unterstützt werden sie von österreichischen und ukrainischen Helfer:innen. Dann holt der ukrainische Staat die Kinder im Juni 2025 überraschend zurück - obwohl sich das Land nach wie vor im Krieg befindet. Eine Doku über das Ringen um die ukrainischen Heimkinder und die Gründe für ihre Rückholung. Für die Doku wurden Interviews mit Beteiligten in Österreich und in der Ukraine geführt.
"Hin- und hergerissen." Das Ringen um die ukrainischen Heimkinder von Neudauberg", von Jan Decker, wurde am 27.6.2026 in den Ö1 Hörbildern ausgestrahlt.
Ursula Strauss liest aus teilweise unveröffentlichten Tagebüchern der Pionierin der Frauenbewegung. Und die beiden Urenkelinnen, die Marianne Hainisch noch persönlich gekannt haben erzählen von ihr sowie ihre Anfang 20-jährige Urururenkelin, die ihre vorwissenschaftliche Arbeit ihrer großen Ahnin gewidmet hat. Gestaltung: Lea Roma. Die Doku wurde am 1.5.2026 in den Ö1 Hörbildern gesendet.
Jürgen Pettinger erzählt Geschichte eines jungen Mannes - und zugleich die Geschichte einer ganzen Generation, die den Höhepunkt der HIV/AIDS-Krise erlebt hat. Doku über Abschied, Erinnerung und eine verpasste medizinische Zeitenwende. Gesendet in den Ö1-Hörbildern am 25.04.2026
Im modernen Japan verschwinden Menschen mit Hilfe von sogenannten Nachtfluchtagenturen. Bekannt als Johatsu, oder "die Verdunsteten", lassen diese Menschen alles zurück, um an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Johatsu in Japan - Wenn Menschen verdunsten. Von Andreas Hartmann. Eine Ko-Produktion von DLF und ORF, gesendet am 7.2. in den Ö1 Hörbildern. Für ein besonderes Hörerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer aufzusetzen.
Einen Sommer lang hat Dokumentarfilmerin Ulli Gladik die junge Bäuerin Petra Miedl begleitet - und sie hat drei ehemalige Almhalterinnen zu ihren Erinnerungen befragt, die bis in die 1930er Jahre zurückreichen, als eine einzige Kuh das Leben der gesamten Familie gesichert hat. Diese vergnügliche Doku wurde am 31.5.2025 in den Ö1 Hörbildern gesendet.
Nominiert für den CIVIS Medienpreis für Integration 2025.
Das Feature erzählt die Geschichte der Salzburgerin Maria G., die als 17-Jährige nach Syrien ging, dort einen mutmaßlichen IS-Kämpfer heiratete und mit ihm zwei Kinder bekam. Seit 2019 sitzt sie mit ihren Kindern in einem Gefangenenlager in Nordost-Syrien fest. Doch im Unterschied zu anderen europäischen Ländern verweigern die österreichischen Behörden die offizielle Rückholung von Müttern wie Maria.
Nach Erstausstrahlung dieses Ö1 Hörbildes am 22.6.2024 hat eine Beschwerde gegen den ablehnenden Bescheid des Außenministeriums Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht. Es ordnet die Rückholung von Maria (mittlerweile 28 Jahre) und ihren Kindern (7 und 9 Jahre) an. Im März 2025, nach sechs Jahren Internierung, werden die drei nach Österreich zurückgebracht. Wann das Strafverfahren gegen Maria G. stattfinden wird, ist noch offen.
„Glaubt ihr wirklich, jemand wird uns hier rausholen?“ Von Eva Roither
Dienstag, 10. März 1925. Der Journalist Hugo Bettauer betritt seine Redaktion in der Wiener Josefstadt. Ein junger Mann, Otto Rothstock (21 Jahre), wartet dort bereits auf ihn. Rothstock zieht eine Pistole und schießt - fünf Mal.
Hugo Bettauer wird schwer verletzt, überlebt aber. Im Krankenhaus gibt er seine Aussage zu Protokoll. Am 25. März erliegt er seinen Verletzungen.
Der Prozess gegen seinen Mörder verkommt zu einer Farce. Rothstock wird am Ende freigesprochen.
Ein Ö1 History-Podcast von Christine Marth. Mit u.a. Karl Markovics als Hugo Bettauer. Zu hören in sound.ORF.at.
Ein Jahr lang hat Margit Atzler Veronika Aigner und ihre Schwester Elisabeth Aigner begleitet. Ebenso wie die Paraski – Athleten Johannes Aigner und den Kärntner Markus Salcher. Alle nehmen an der Para-Ski WM in Maribor teil. Sie erzählen u.a. wie man mit einer Sehbehinderung Skirennen fährt: mit einem Guide. Teamwork lautet das Zauberwort für Veronika Aigner und für ihren Bruder Johannes. Veronikas Guide ist Schwester Elisabeth, und Johannes bleibt Nico Haberl auf den Fersen – in Slalom, Riesenslalom, Super-G und Abfahrt. Verbale Kommandos während des Rennens kommen über Funk. Auch mit einer Halbseitenlähmung kann man schnell Skifahren. Das beweist Markus Salcher – 7-facher Medaillengewinner bei den Paralympischen Spielen. Seit 2013 fährt er professionell Ski. Alle jungen Athlet:innen erzählen beeindruckende Geschichten vom Überwinden großer Hindernisse. Diese Doku wurde in Ö1 am 8.2.2025 in der Reihe Hörbilder gesendet.
Das Wiener Künstlerpaar Lotte Profohs und Leherb, in den 1960er und 1970er Jahren umschwärmt und bewundert, begründete seinen Erfolg mit skandalösen Performances. Es war eine Jugendliebe, die ein Leben lang andauerte, wenn es auch keine glückliche Verbindung war. Lotte zog sich in ihren mittleren Jahren aus der Öffentlichkeit zurück. Leherb dagegen trat weiter auf - in barocker Kostümierung mit lebenden Mäusen und ausgestopfter Taube, bis er 1997 mit 64 Jahren starb. Lotte Profohs überlebte ihn, umgeben von Taube Arabella und den Mäusen Paul und Pierre, bis 2012. Das Feature von Susanne Ayoub wird am 16.11.2025, Lottes 90. Geburtstag, in den Hörbildern, Ö1, ausgestrahlt.
Verbindungen, bei denen so viel wie möglich dazwischen liegt, sind die Interessantesten, sind sich Ljuba Arnautovic und Ana Marwan einig. So ist es ein schöner Zufall, dass sie als Orte für ihre Begegnung zwei Endpunkte einer Wiener U-Bahn-Linie gewählt haben. Ana Marwan, Jahrgang 1980, ist gebürtige Slowenin. Ljuba Arnautovic wurde 1954 als Tochter eines österreichischen Vaters und einer russischen Mutter in Kursk in der Sowjetunion geboren. Die zwei Löwenskulpturen über der Nussdorfer Schleuse im Norden Wiens führen in Ljuba Arnautovics Kindheit. Auf den Sonntagsspaziergängen dorthin brachte die Stiefmutter den Kindern Arbeiterlieder bei. Auf der anderen Seite der Stadt trifft Stadtwildnis auf Graffitikunst. Der Ort ist einsam und menschenleer. Ana Marwan, die noch nicht so lange in Wien lebt, geht an diesem unbestimmten Ort gerne mit ihrem Hund spazieren. Das Doppelporträt der beiden Schriftstellerinnen lief am 17.09.2024 in der Reihe "Unterwegs mit..." in den Tonspuren, Ö1.
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