Verena Hausmann über tiergestützte Bildungsarbeit, Tierwohl und die Don-Bosco-Haltung
Darum geht es:
Schafe sind für Verena Hausmann weit mehr als ruhige Weidetiere. Sie lebt mit ihnen, betreibt gemeinsam mit ihrer Familie eine Herdbuchzucht des Alpinen Steinschafs und arbeitet im Bildungszentrum des Don Bosco Kloster Benediktbeuern mit einer kleinen Schafherde.
Im Gespräch mit Benedikt Hartmann erzählt sie, warum Tiere jungen Menschen einen besonderen Raum eröffnen können, in dem Nähe, Ruhe und Verletzlichkeit möglich werden. Dabei geht es nicht nur darum, was die Schafe für Menschen bewirken können. Freiwilligkeit, klare Grenzen und das Wohl der Tiere stehen immer an erster Stelle.
Wie entsteht eine Begegnung, bei der weder Mensch noch Tier zu etwas gezwungen werden? Warum gibt es bei den Schafen bewusst keine Leckerlis? Und was meint Verena, wenn sie sagt: „Don Bosco ist eine Haltung“?
In dieser Folge:
Warum Verena sich selbst als „Schafmensch“ bezeichnetWie sie zur Schafhaltung und zum Alpinen Steinschaf gekommen istWie die Schafe Teil der Bildungsarbeit in Benediktbeuern wurdenWarum Kinder und Jugendliche auf der Schafwiese Gäste sindWas Tiere bei jungen Menschen auslösen könnenWarum Nähe, Ruhe und Verletzlichkeit bei Tieren manchmal leichter möglich werdenWeshalb die Schafe nicht mit Leckerlis angelockt werdenWarum Freiwilligkeit für Mensch und Tier entscheidend istWelche Regeln und Grenzen eine gute Begegnung ermöglichenWie viel tägliche Arbeit und Fachwissen hinter einer Schafherde stecktWelche Rolle die Schafe auch in der Arbeit mit Erwachsenen spielenWas Verena mit dem Satz „Don Bosco ist eine Haltung“ verbindetÜber Verena Hausmann:
Verena Hausmann ist Diplom-Geografin, Schafhalterin und Mitarbeiterin im Bildungszentrum des Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Gemeinsam mit ihrer Familie betreibt sie seit 2015 eine Herdbuchzucht des Alpinen Steinschafs. Ihre Erfahrung mit den Tieren bringt sie auch in die Bildungsarbeit in Benediktbeuern ein.
Dabei steht nicht das bloße Erleben von Tieren im Mittelpunkt. Entscheidend sind ein achtsamer Umgang, klare Regeln, Freiwilligkeit und die Frage, wie Begegnungen gestaltet werden können, von denen Mensch und Tier profitieren.
Mitwirkende:
Gast: Verena Hausmann, Diplom-Geografin, Schafhalterin und Mitarbeiterin im Bildungszentrum des Don Bosco Kloster BenediktbeuernHost: Benedikt Hartmann, Einrichtungsleiter des Don Bosco Kloster BenediktbeuernRedaktion und Produktion: Michael EiblKapitel:
00:00 Don-Bosco-Zitat und Begrüßung
00:37 „Ich bin ein Schafmensch“
01:43 Verenas Schäferei und das Alpine Steinschaf
03:25 Zucht, Landwirtschaft und der Kreislauf des Lebens
06:31 Warum Schafe uns so berühren
07:31 Blind Ranking: Was wir von Schafen lernen
09:16 Wie die Schafe ins Bildungszentrum kamen
11:27 Regeln, Grenzen und Verantwortung
13:14 Was Schafe bei Kindern und Jugendlichen bewirken
17:29 Tierwohl und Freiwilligkeit
19:03 Wie Erwachsene auf die Schafe reagieren
20:19 Benes Ruheplatz bei den Schafen
22:34 Was verantwortungsvolle Schafhaltung braucht
26:14 Ein herausforderndes Jahr im Bildungszentrum
28:47 „Don Bosco ist eine Haltung“
31:16 Entwicklung, Teamkultur und Grenzen
35:11 Entweder-oder mit Verena
37:06 Natur schützen oder Natur nutzen?
Mehr zum Don Bosco Kloster Benediktbeuern:
https://www.kloster-benediktbeuern.de
Über „Don-Bosco-Straße 2“:
„Don-Bosco-Straße 2“ ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen aus Bildung, Jugend, Natur, Spiritualität und Gesellschaft über das, was junge Menschen stärkt, was Orientierung geben kann und wie wir heute Verantwortung für morgen übernehmen können.
Jugend. Schöpfung. Bildung. Heute für morgen.