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Warum gehen Menschen aus einer Fortbildung manchmal nicht nur mit neuen Ideen, sondern auch mit neuer Kraft nach Hause? Für Martin Malkmus gehören Wissen, Begegnung und persönliche Erfahrung zusammen.
Der Bildungsreferent für Erwachsenenbildung im Don Bosco Kloster Benediktbeuern spricht mit Benedikt Hartmann über seine Arbeit mit Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und anderen Menschen, die Kinder und Jugendliche begleiten. Er erzählt, warum er Teilnehmende als Kolleg:innen mit eigenem Wissen und eigenen Erfahrungen sieht, weshalb Austausch so wichtig ist und warum eine Fortbildung manchmal mit zehn Minuten Nichtstun beginnt.
Dabei wird deutlich, wie Erwachsenenbildung zum Auftrag eines Ortes für junge Menschen passt: Wer Erwachsene erreicht, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, kann Ideen und Impulse weit über den eigenen Standort hinaus weitergeben.
Außerdem geht es um Martins Begeisterung für die Natur, seinen persönlichen Zugang zu Spiritualität und den Fachtag „Demokratie muss erlebbar sein“. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Räume und Strukturen junge Menschen brauchen, um mitreden und mitgestalten zu können.
Martin Malkmus ist Bildungsreferent in der Erwachsenenbildung im Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Er arbeitet unter anderem mit Lehrkräften, Lehramtsanwärter:innen, pädagogischen Fachkräften und Engagierten aus dem Naturschutz. In seinen Formaten verbindet er Naturerfahrungen, fachliche Impulse und den Austausch zwischen den Teilnehmenden.
Gast: Martin Malkmus, Bildungsreferent in der Erwachsenenbildung im Don Bosco Kloster Benediktbeuern
Der Fachtag findet am Montag, 23. November 2026, von 9 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist das Willkommenszentrum. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro inklusive Mittagessen und Getränken. Das Angebot richtet sich an Lehrer:innen und Multiplikator:innen aus der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.
Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft über das, was uns bewegt: Jugend, Schöpfung, Bildung, Verantwortung und Gemeinschaft. Ganz besonders kommen Menschen zu Wort, die diesen Ort täglich prägen: unsere Mitarbeitenden.
Naturschutz klingt eindeutig: Lebensräume erhalten, Tiere schützen, Moore bewahren. In der Praxis treffen dabei unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Wie kann Landwirtschaft auf nassen Flächen funktionieren? Welche Eingriffe sind für ein Beweidungsprojekt nötig? Und wie lässt sich überprüfen, ob Maßnahmen tatsächlich etwas bewirken?
Joachim „Aki“ Strobel, Leiter des Naturschutzzentrums ZUK e. V., spricht mit Benedikt Hartmann über Naturschutz im Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Als Agraringenieur, Jäger, Fischer und Bergsportler kennt er unterschiedliche Perspektiven. Sein Anliegen: miteinander arbeiten, statt sich auf den eigenen Blickwinkel zu beschränken.
Im Gespräch geht es um ein geplantes Beweidungsprojekt, Wiedervernässung, wissenschaftliche Begleitung und die Menschen hinter der Arbeit. Aki spricht außerdem offen über seine persönliche Haltung zur Jagd, den Schutz seltener Wiesenbrüter und die Frage, warum Naturerfahrung für Kinder und Erwachsene so wichtig ist.
Joachim „Aki“ Strobel ist Diplom-Agraringenieur und leitet das Naturschutzzentrum ZUK e. V. im Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Er beschreibt sich als Generalisten, der Naturschutz aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Im Gespräch erzählt er von seiner Arbeit, seiner Begeisterung für die Landschaft und seinem Anspruch, Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen.
Gast: Joachim „Aki“ Strobel, Leiter des Naturschutzzentrums ZUK e. V.
Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft über das, was uns bewegt: Jugend, Schöpfung, Bildung, Verantwortung und Gemeinschaft. Ganz besonders kommen Menschen zu Wort, die diesen Ort täglich prägen: unsere Mitarbeitenden.
Melvin Mendritzki hatte einen sicheren beruflichen Weg in der Pflege vor sich. Er arbeitete unter anderem in einer zentralen Notaufnahme und auf einer neurologischen Intensivstation. Trotzdem begann irgendwann die Frage, ob sein Leben noch in eine andere Richtung führen könnte.
Mit Ende 20 entschied er sich, „alles auf eine Karte zu setzen“ und seinen Weg bei den Salesianern Don Boscos zu beginnen. In dieser Folge spricht er mit Benedikt Hartmann darüber, wie Berufung entsteht, warum Zweifel dazugehören und was es konkret bedeutet, sich für ein Leben im Orden zu entscheiden.
Dabei geht es auch um Ehelosigkeit, den Wunsch nach Familie, Gemeinschaft, die evangelischen Räte und die Frage, warum Salesianer Don Boscos ihr Leben besonders jungen Menschen widmen.
Melvin Mendritzki SDB ist Salesianer Don Boscos. Bevor er seinen Weg in der Ordensgemeinschaft begann, arbeitete er im Gesundheitswesen, unter anderem auf einer neurologischen Intensivstation. Nach seiner Zeit in Benediktbeuern führt ihn sein nächster Schritt nach Berlin.
Gast: Melvin Mendritzki SDB, Salesianer Don Boscos
Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft über das, was uns bewegt: Jugend, Schöpfung, Bildung, Verantwortung und Gemeinschaft. Ganz besonders kommen Menschen zu Wort, die diesen Ort täglich prägen: unsere Mitarbeitenden.
Schafe sind für Verena Hausmann weit mehr als ruhige Weidetiere. Sie lebt mit ihnen, betreibt gemeinsam mit ihrer Familie eine Herdbuchzucht des Alpinen Steinschafs und arbeitet im Bildungszentrum des Don Bosco Kloster Benediktbeuern mit einer kleinen Schafherde.
Im Gespräch mit Benedikt Hartmann erzählt sie, warum Tiere jungen Menschen einen besonderen Raum eröffnen können, in dem Nähe, Ruhe und Verletzlichkeit möglich werden. Dabei geht es nicht nur darum, was die Schafe für Menschen bewirken können. Freiwilligkeit, klare Grenzen und das Wohl der Tiere stehen immer an erster Stelle.
Wie entsteht eine Begegnung, bei der weder Mensch noch Tier zu etwas gezwungen werden? Warum gibt es bei den Schafen bewusst keine Leckerlis? Und was meint Verena, wenn sie sagt: „Don Bosco ist eine Haltung“?
Verena Hausmann ist Diplom-Geografin, Schafhalterin und Mitarbeiterin im Bildungszentrum des Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Gemeinsam mit ihrer Familie betreibt sie seit 2015 eine Herdbuchzucht des Alpinen Steinschafs. Ihre Erfahrung mit den Tieren bringt sie auch in die Bildungsarbeit in Benediktbeuern ein.
Dabei steht nicht das bloße Erleben von Tieren im Mittelpunkt. Entscheidend sind ein achtsamer Umgang, klare Regeln, Freiwilligkeit und die Frage, wie Begegnungen gestaltet werden können, von denen Mensch und Tier profitieren.
00:00 Don-Bosco-Zitat und Begrüßung
https://www.kloster-benediktbeuern.de
„Don-Bosco-Straße 2“ ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen aus Bildung, Jugend, Natur, Spiritualität und Gesellschaft über das, was junge Menschen stärkt, was Orientierung geben kann und wie wir heute Verantwortung für morgen übernehmen können.
Jugend. Schöpfung. Bildung. Heute für morgen.
Naturschutz wird oft dann sichtbar, wenn er etwas begrenzt. Jonathan Hehr zeigt, warum gute Gebietsbetreuung mehr bedeutet: empfindliche Lebensräume schützen und zugleich Landwirtschaft, Erholung, Tourismus und andere Interessen ernst nehmen.
Jonathan Hehr arbeitet in der Gebietsbetreuung des Naturschutzzentrums ZUK e. V. und verbindet seine Arbeit im Naturschutz mit Bildung und Jugendsozialarbeit.
Auf den Social-Media-Kanälen des Naturschutzzentrums ZUK e. V. gibt es regelmäßig Einblicke in Naturschutz, Artenvielfalt und Moorschutz. Beim Moor-Mittwoch erklären Jonathan und seine Kolleg:innen Wissenswertes rund ums Moor.
Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Menschen über Jugend, Schöpfung, Bildung und das, was heute für morgen zählt.
In Folge 10 werden die Rollen getauscht: P. Karl Geißinger übernimmt den Platz des Hosts und Benedikt Hartmann muss selbst die Fragen beantworten.
Wie wird aus einem jungen Mann mit Hauptschulabschluss, Hotelfach-Ausbildung und wenig Lust auf sein FSJ irgendwann der Einrichtungsleiter des Don Bosco Kloster Benediktbeuern?
Benedikt spricht über Umwege in seinem eigenen Leben, seine Begeisterung für Don Bosco, seinen Blick auf junge Menschen und darüber, warum das Kloster für ihn mehr sein soll als ein historischer Ort.
Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern. Menschen aus dem Kloster und darüber hinaus sprechen über Jugend, Schöpfung, Bildung und die Frage, wie wir heute Verantwortung für morgen übernehmen können.
https://www.kloster-benediktbeuern.de
Joseph von Fraunhofer zählt zu den bedeutendsten Wissenschaftlern Deutschlands. Weniger bekannt ist, dass er entscheidende Jahre seines Lebens in Benediktbeuern verbrachte.
In dieser Folge von Don-Bosco-Straße 2 spricht Benedikt Hartmann mit Autor, Schauspieler und Lehrer Andreas M. Bräu über den außergewöhnlichen Lebensweg Fraunhofers, seinen historischen Roman Die Gesetze des Lichts und die Frage, warum seine Geschichte bis heute Mut macht. Gemeinsam schlagen sie die Brücke zwischen Wissenschaft, Bildung und den Chancen, die das Leben verändern können.
Andreas M. Bräu
Autor, Schauspieler und Lehrer
Roman:
Don Bosco Kloster Benediktbeuern:
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🎙️ Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Mitarbeitenden, Ordensleuten und Gästen aus Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft, Politik und Kultur über die Themen, die diesen besonderen Ort prägen.
Weitere Informationen:
Ein Freiwilligendienst ist kein Urlaubsjahr. Und genau darin kann seine Stärke liegen.
Was bedeutet es, zum ersten Mal von zu Hause auszuziehen, in einer WG zu leben und echte Verantwortung zu übernehmen? Wie findet man zwischen Naturschutz, Technik, Gästeservice, Bildung und der Arbeit mit Schulklassen den eigenen Platz? Und warum gehören Konflikte, Dienstpläne und Fehler genauso dazu wie Gemeinschaft, neue Freundschaften und wachsendes Selbstbewusstsein?
Daniela erzählt offen von großen Entwicklungssprüngen, schwierigen Momenten und einer Begleitung, die nicht an der Bürotür endet. Die Folge zeigt, warum ein FSJ, BFD oder FÖJ mehr sein kann als eine Zwischenlösung: ein Jahr für Orientierung, lebenspraktische Erfahrungen, neue Talente und Beziehungen, die bleiben.
Für junge Menschen, die nach Schule, Ausbildung oder Studium noch nicht genau wissen, wie es weitergeht. Und für Eltern, die nach einem sinnvollen und gut begleiteten nächsten Schritt suchen.
Du suchst ein Jahr mit Sinn, Gemeinschaft und echten Aufgaben? Informiere dich über die Freiwilligendienste im Don Bosco Kloster Benediktbeuern und bewirb dich. Oder leite diese Folge an jemanden weiter, für den genau dieses Jahr passen könnte.
Mehr Informationen und Bewerbung: www.kloster-benediktbeuern.de/Bildungszentrum/Junges-Engagement
Finn wollte ursprünglich gar nicht nach Benediktbeuern. Wenige Monate später steht für ihn fest: Er möchte in der Region bleiben.
Es geht um das Leben in einer großen Volo-WG, zwölf unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit, die besondere Gemeinschaft auf dem Klostergelände und die Frage, wie junge Menschen Schritt für Schritt lernen, Verantwortung zu übernehmen. Finn berichtet außerdem offen von seiner persönlichen Sinn- und Glaubenssuche und davon, warum niemand religiös sein muss, um sich hier willkommen zu fühlen.
Eine ehrliche Folge über Gemeinschaft, Orientierung und ein Jahr, in dem man nicht schon alles können muss, sondern durchs Tun wachsen darf.
Du möchtest selbst ein freiwilliges Jahr machen?
Im Don Bosco Kloster Benediktbeuern kannst du dich für ein FSJ, einen BFD oder ein FÖJ bewerben.
Weitere Informationen und Bewerbung: kloster-benediktbeuern.de/Bildungszentrum/Junges-Engagement
Annika ist 19, kommt aus der Nähe von Stuttgart und macht ihren Freiwilligendienst im Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Mehr Infos zu unseren Freiwilligendiensten und offenen Stellen findest Du hier: kloster-benediktbeuern.de/Bildungszentrum/Junges-Engagement
In dieser Folge von Don-Bosco-Straße 2 spricht Benedikt Hartmann mit ihr über ein Jahr zwischen Natur, Bildung, Hausdienst, WG-Leben und persönlicher Entwicklung. Annika erzählt, warum sie nach dem Abi nicht einfach irgendetwas machen wollte, sondern ein Jahr, in dem sie weiterkommt. Aus der ersten Idee wurde ein Freiwilligendienst im Maierhof, mitten im Kloster, im Naturschutzzentrum ZUK e. V., im Bildungsbereich und im Alltag des Hauses.
Es geht um Moor-Exkursionen, Tümpel-Safaris, Bänke bauen, Rezeption, körperliche Arbeit, Verantwortung vor Schulklassen und das Leben in einer WG mit anderen jungen Menschen. Annika spricht ehrlich darüber, was schön ist, was anstrengend ist und warum genau diese Mischung ein Freiwilligenjahr besonders macht.
Eine Folge für alle, die überlegen, nach der Schule ein FSJ, BFD oder FÖJ zu machen. Und für alle, die wissen wollen, warum junge Menschen im Don Bosco Kloster Benediktbeuern nicht nur mitarbeiten, sondern diesen Ort mitprägen.
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