Der Immobilienmilliardär und politische Quereinsteiger hat die Vorwahlen seiner Partei souverän gewonnen und dabei gleich 16 Rivalen aus dem Weg geräumt. Der Parteitag der Republikaner wird Donald Trump in der nächsten Woche in Cleveland mutmaßlich zum Präsidentschaftskandidaten erklären und ins Rennen gegen Hillary Clinton schicken. Trump sorgt nach wie vor mit seinen Äußerungen bei vielen in der Partei für Unbehagen bis Entsetzen. Seine radikalen Forderungen zu Einreiseverboten, Abschiebungen und sein jüngstes Lob für Saddam Hussein lösen auch unter Anhängern Kopfschütteln aus. Hinzu kommt die Furcht vor der Wahlniederlage: Laut jüngsten Umfragen hat Trump unter den Wählern an Unterstützung verloren und liegt nun deutlich hinter der voraussichtlichen Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton.