Es heißt, es komme nicht auf die Länge an, sondern auf die, äh, Technik. Ungeachtet dieser vermeintlich Wahrheit, sprechen wir lang und ausführlich über Laufzeit-Traditionen in Medien. Lange Filme und Serien, die eigentlich auch Filme sein könnten. Binge-Verhalten und Kapitel-Pausen, Stephen King und seine 1000-Seiten Wälzer, Doppelalben und die vergessene Zeit von Radio-Versionen bekannter Songs.
Zuvor wird erörtert, wie lange man auf dem Porzellanthron verbringen sollte. Dann ist es reichlich lange her, seit zu letzt über "True Detective" gesprochen wurde.
"It's a wonderful Knife" mutet unschuldig an, doch Hauptdarsteller Justin Long kennt die Wahrheit. Und die Überlänge von Martin Scorseses "Killers of the Flower Moon" führt zu einer heißen Diskussion.