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Zu Gast:
Regie / Technik:
Rückkanal: [email protected]
Aufnahmetermin: 06.01.2026, 15:00 Uhr
Inhalt:
Die Teilnehmer des Podcast sprachen darüber, dass Inklusion auch Auseinandersetzung bedeutet, dass Inklusion auch anstrengend ist und dass Teilhabe in Wechselwirkung zur Teilgabe steht und so in Teilsein übergeht. Teilsein im Sinne Krauthausens scheitert oft nicht am guten Willen, sondern an (gesetzlichen) Strukturen. Und hier trägt die Politik die Verantwortung dafür, dass Beteiligungsprozesse heute noch ausschließen und dass sie es in Zukunft es nicht mehr tun.
Zu Altwerden und Behinderung sowie der doppelten Unsichtbarkeit wurde die These aufgeworfen: „Lieber behindert alt werden, als alt behindert“. Denn die Akzeptanz von individuellen Einschränkungen, die Adaption und der konstruktive Umgang damit gestaltet sich in dieser Reihenfolge leichter. Außerdem würde alten Menschen bei uns z.B. im Gegensatz zu Japan oft nichts zugetraut und so ältere Menschen ausgeschlossen. Auch sollte kein Preisschild an einem Menschenrecht wie dem Recht auf Teilsein kleben.
Da die Barrierefreiheit über den Weg der Freiwilligkeit nicht erreicht worden sei, müsse die rechtliche Verpflichtung das Mittel zur Umsetzung von Barrierefreiheit sein, postuliert Krauthausen. Das schließt aus seiner Sicht die Einbindung betroffener Menschen bei der Gestaltung der Barrierefreiheit selbstverständlich mit ein. Sein Appell zum Schluss: „Gehen Sie der Politik auf den Keks!“
Hausmeisterei:
Eis und Schnee bringen Schneeräumer und Menschen mit einer Sehbehinderung zusammen: Gemeinsam gegen wild geparkte E-Roller. Dass auch Wirtschaftsbetriebe dem Free Floating kritisch gegenüberstehen, könnte beim nächsten Anlauf einer Verbandsklage ein bisschen zusätzlichen Schub verleihen.
Das Geräuschrätsel
Unter dieser Anschrift erreichen auch Lob, Kritik und Themenvorschläge die Redaktion, und natürlich auch die Tipps, wie Sie mit dem Langstock durch den Winter kommen. Über jede persönliche Weiterempfehlung, jedes Abonnement und jedes Like für den Podcast, auch im Podcatcher Ihrer Wahl, freut sich die Redaktion ebenfalls ganz besonders. Und vielen Dank fürs Zuhören!
By DBSV – Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. Projekt "Sehen im Alter"Zu Gast:
Regie / Technik:
Rückkanal: [email protected]
Aufnahmetermin: 06.01.2026, 15:00 Uhr
Inhalt:
Die Teilnehmer des Podcast sprachen darüber, dass Inklusion auch Auseinandersetzung bedeutet, dass Inklusion auch anstrengend ist und dass Teilhabe in Wechselwirkung zur Teilgabe steht und so in Teilsein übergeht. Teilsein im Sinne Krauthausens scheitert oft nicht am guten Willen, sondern an (gesetzlichen) Strukturen. Und hier trägt die Politik die Verantwortung dafür, dass Beteiligungsprozesse heute noch ausschließen und dass sie es in Zukunft es nicht mehr tun.
Zu Altwerden und Behinderung sowie der doppelten Unsichtbarkeit wurde die These aufgeworfen: „Lieber behindert alt werden, als alt behindert“. Denn die Akzeptanz von individuellen Einschränkungen, die Adaption und der konstruktive Umgang damit gestaltet sich in dieser Reihenfolge leichter. Außerdem würde alten Menschen bei uns z.B. im Gegensatz zu Japan oft nichts zugetraut und so ältere Menschen ausgeschlossen. Auch sollte kein Preisschild an einem Menschenrecht wie dem Recht auf Teilsein kleben.
Da die Barrierefreiheit über den Weg der Freiwilligkeit nicht erreicht worden sei, müsse die rechtliche Verpflichtung das Mittel zur Umsetzung von Barrierefreiheit sein, postuliert Krauthausen. Das schließt aus seiner Sicht die Einbindung betroffener Menschen bei der Gestaltung der Barrierefreiheit selbstverständlich mit ein. Sein Appell zum Schluss: „Gehen Sie der Politik auf den Keks!“
Hausmeisterei:
Eis und Schnee bringen Schneeräumer und Menschen mit einer Sehbehinderung zusammen: Gemeinsam gegen wild geparkte E-Roller. Dass auch Wirtschaftsbetriebe dem Free Floating kritisch gegenüberstehen, könnte beim nächsten Anlauf einer Verbandsklage ein bisschen zusätzlichen Schub verleihen.
Das Geräuschrätsel
Unter dieser Anschrift erreichen auch Lob, Kritik und Themenvorschläge die Redaktion, und natürlich auch die Tipps, wie Sie mit dem Langstock durch den Winter kommen. Über jede persönliche Weiterempfehlung, jedes Abonnement und jedes Like für den Podcast, auch im Podcatcher Ihrer Wahl, freut sich die Redaktion ebenfalls ganz besonders. Und vielen Dank fürs Zuhören!