Das Thema Schönheit im Lokaljournalismus
„Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Auch wenn die Frage der Königin im Märchen Schneewittchen längst überholt scheint, gewinnt sie doch angesichts neuer Trends auf den sozialen Medien wieder an Bedeutung: Während klassische Schönheitsideale einerseits immer wieder hinterfragt werden, werden Zweifel und Optimierungszwänge am eigenen Körperbild durch Influencerinnen und Influencer, deren Marketing und Beauty-Filter befeuert. Wie greifen Lokalredaktionen diese Bewegungen auf? Im ersten Teil sprechen wir mit Sophie Sommer von der WAZ. Sie wurde mehrfach für ihre Recherchen ausgezeichnet und hat sich in ihrem Beitrag mit sogenannten Christfluencern beschäftigt – Influencerinnen und Influencern, die in sozialen Medien einen „Jesus-Glow“ predigen: ein strahlendes Hautbild als sichtbares Zeichen religiöser Frommheit. Wir beleuchten mit ihr, wie sich Social-Media-Trend, Glaubensbotschaften und lokale Lebenswirklichkeiten miteinander verschränken. Im zweiten Teil der Folge geht es um eine ungewöhnliche Porträtgeschichte aus dem Harz-Kurier. Dafür sprechen wir mit Redakteurin Herma Niemann, die einen 15-jährigen Jugendlichen begleitet hat, der seinen Alltag im Stil der Titanic-Ära lebt.
Mehr dazu hören Sie in dieser Folge – viel Freude beim Hören!
Sophie Sommers Beitrag über den Jesus-Glow (WAZ). Zum BeitragSoophie Sommer über den Bold-Glammour-Filter auf TikTok (WAZ). Zum Beitrag.Herma Niemanns Beitrag über einen 15-Jährigen, der sich im Stil der 1920er Jahre kleidet (Harz-Kurier). Zum Beitrag