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Faktenchecks reichen längst nicht aus, meint Sebastian Zollner. Mit dem Sprachwissenschaftler von der Universität Greifswald sprechen wir in dieser Folge über Desinformation. Zollner erklärt, wie künstliche Intelligenz Redaktionen bei Fake News und Falschmeldungen vor neue Probleme stellt und welche Mittel es gibt, um sinnvoll dagegen vorzugehen.
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Dazwischen und mittendrin: Das Podcast-Radio detektor.fm aus Leipzig hat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem das Team in einem Doppelpack aus Podcast und Newsletter einen ganzheitlichen Blick auf Sachsen-Anhalt wirft. Wie „Dazwischen“ zu einer größeren Medienvielfalt in dem Bundesland beitragen soll und wie es entstand, erklärt Christian Bollert, der Gründer von detektor.fm, in dieser Folge.
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Aufrufe in Millionenhöhe – das schaffen Lokalzeitungen auf den meisten Plattformen nur selten. Nicht so auf TikTok! Mit lokalen Nachrichten kann man dort auch bei jungen Menschen punkten. Worauf es dabei ankommt, erzählen uns in dieser Folge Jessica Orlowicz (Ostsee-Zeitung) und Christina Wicke (Funke Medien Niedersachsen).
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Aus einer „Schnapsidee“ wird eine lokaljournalistisch-philosophische Reise: Lars Reckermann, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Ostfriesland, war kürzlich mit dem Wohnmobil eine Woche lang im ostfriesischen Rheiderland unterwegs. Sein Ziel: Mit den Menschen ins Gespräch kommen. In dieser Folge erzählt er von Reitstunden und plattdeutschen Theateraufführungen. Und er erklärt, warum in Ostfriesland melancholisch-philosophische Texte entstehen können.
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Heraus zum 5. Mai! 2026 findet zum zweiten Mal der Tag des Lokaljournalismus statt – dieses Mal in deutlich größerem Rahmen. Die Branche will an diesem Tag ein Zeichen für mehr Dialog und Lesernähe setzen. Im Podcast erzählt uns Nikola Nording von der Südostschweiz (Chur), warum die besten Geschichten nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Bergen liegen. Und Marc Rath berichtet von den Plänen von Mitteldeutscher Zeitung (Halle) und Volksstimme (Magdeburg), in denen unter anderem das DDR-Kultgefährt Schwalbe eine Rolle spielt.
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Vielen ist das beliebte Survival-Format „Seven versus Wild“ bekannt, in dem bekannte YouTuber und Personen des öffentlichen Lebens unter extremen Bedingungen in der Wildnis ausgesetzt werden. Dort müssen sie Challenges bestehen, um Vorteile einzuheimsen, die Gruppendynamik aushalten und um ihr Überleben kämpfen. Claus Arne Hock und Jasmin Oltmanns von der Ostfriesen-Zeitung berichten in dieser Folge über das spannende Experiment „Ausgesetzt“: Ähnlich wie in dem extremen Survival-Format wurden vier Volontärinnen auf einem Camping-Platz in Wismoor ausgesetzt und „mussten“ von dort aus eine gute Woche ihre Arbeit erledigen. Dabei konnten sie durch Challenges Bonus-Punkte erspielen, die ihnen den Redaktionsalltag auf dem Campingplatz erleichtert hätten – wie das Experiment abgelaufen ist, zu welchen Herausforderungen und Erkenntnissen es kam, das erfahren Sie in dieser Folge!
Jeden Monat produziert das Team Schwerpunkt-Ausgaben rund um die Themen, die das Lokale und unsere Gesellschaft bewegen. Es wurde ausgiebig recherchiert, konferiert und auf allen Kanälen produziert. Das drehscheibe-Team ist auch reichlich auf Tour gewesen: Etwa auf dem Forum Lokaljournalismus oder auf Konferenzen. Was Stefan Wirner, dem Redaktionsleiter der drehscheibe und den Redaktionsmitgliedern – Josephine MacFoy, Marcus Klose, Laura Denndorf und Nina Sabo – im letzten Produktionsjahr begegnet ist, was die Highlights 2025 waren und welche Themen das Team bewegt haben, hören Sie in dieser Folge.
Ein Highlight für das Jahr 2026 können wir Ihnen schon verraten: Am 5. Mai findet der Tag des Lokaljournalismus 2026 statt. Gemeinsam mit Ippen.Media und der dpa stellen regionale Zeitungsverlage aus der DACH-Region ihre Bedeutung und Leistungsstärke in einer zunehmend digitalen Medienwelt unter Beweis – und auch die drehscheibe ist mit von der Partie.
Auf unserer Website informieren wir Sie fortlaufend über den Tag des Lokaljournalismus 2026: www.drehscheibe.org
„Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Auch wenn die Frage der Königin im Märchen Schneewittchen längst überholt scheint, gewinnt sie doch angesichts neuer Trends auf den sozialen Medien wieder an Bedeutung: Während klassische Schönheitsideale einerseits immer wieder hinterfragt werden, werden Zweifel und Optimierungszwänge am eigenen Körperbild durch Influencerinnen und Influencer, deren Marketing und Beauty-Filter befeuert. Wie greifen Lokalredaktionen diese Bewegungen auf? Im ersten Teil sprechen wir mit Sophie Sommer von der WAZ. Sie wurde mehrfach für ihre Recherchen ausgezeichnet und hat sich in ihrem Beitrag mit sogenannten Christfluencern beschäftigt – Influencerinnen und Influencern, die in sozialen Medien einen „Jesus-Glow“ predigen: ein strahlendes Hautbild als sichtbares Zeichen religiöser Frommheit. Wir beleuchten mit ihr, wie sich Social-Media-Trend, Glaubensbotschaften und lokale Lebenswirklichkeiten miteinander verschränken. Im zweiten Teil der Folge geht es um eine ungewöhnliche Porträtgeschichte aus dem Harz-Kurier. Dafür sprechen wir mit Redakteurin Herma Niemann, die einen 15-jährigen Jugendlichen begleitet hat, der seinen Alltag im Stil der Titanic-Ära lebt.
Mehr dazu hören Sie in dieser Folge – viel Freude beim Hören!
Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung hat untersucht, wie sich die veränderten Arbeitsbedingungen im Zuge der digitalen Transformation auf Redaktionen auswirken. Dabei wurde festgestellt: In der ständigen Anpassung im Arbeitskontext bei gleichzeitig hohem wirtschaftlichem Druck kommt es zu verschiedenen Formen der psychischen Belastung. Neben Stress und Überforderung fragen sich viele, ob ihre Arbeit noch gewertschätzt wird oder ob sie irgendwann durch die KI ersetzt werden. Wie kann es so weit kommen? Und was tun Lokalredaktionen, um ihre Teams zu schützen? In dieser Folge sprechen wir darüber – und zwar mit dem Medienwissenschaftler Dr. Stephan Weichert und der stellvertretenden Chefredakteurin des Bonner General-Anzeigers, Sylvia Binner.
Mehr darüber hören Sie in dieser Folge – viel Spaß beim Hören!
Ob beim Aufräumen zuhause oder auf dem Weg von A nach B: Podcasts boomen! Vor allem die Gen Z ist ganz vorne mit dabei, wenn es um das Hörvergnügen geht. Eine Podcast-Studie 2025 der Podstarts by OMR fand heraus: Über 47 Prozent der 14- bis 29-jährigen nutzen regelmäßig Podcasts – ein Trend, der natürlich nicht am Lokaljournalismus vorbei geht. In dieser drehmoment-Episode stellen wir Ihnen gleich zwei Formate von Volontärinnen und Volontären vor, die die junge Zielgruppe ansprechen. Mit dabei sind Laura Mies und Matthias Keck von der Landshuter Zeitung mit ihrem Format „mies keck“ und Carolin Heilig vom Verlag der Nürnberger Presse, die den Podcast „Bye Bye Baby Boom“ vorstellt.
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