Drehmoment und dünnes Eis - der Podcast ohne Abgasnorm

Drehmoment und dünnes Eis - der Podcast ohne Abgasnorm

By Alex und VeitLeisureAutomotive
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Drehmoment und dünnes Eis - der Podcast ohne Abgasnorm episodes

  • Folge 37: Altmetall, Resthirn & Strandhaubitzen

    Früher war alles besser! Oder zumindest roch es besser. Nach altem Opel, kaltem Zigarettenrauch und einer Mischung aus Motoröl und fragwürdigen Lebensentscheidungen.

    In dieser Folge stellt Veit die ganz große Frage: Warum machen alte Autos eigentlich glücklicher als neue? Warum reicht ein rostiger T3, ein alter Omega oder ein Golf 2, um wildfremde Menschen ins Gespräch zu bringen, während moderne Autos bestenfalls noch durch ihre monatliche Leasingrate Emotionen auslösen?

    Alex sieht das etwas differenzierter, muss aber zugeben: So eine alte Karre hat schon was. Und plötzlich sind wir mittendrin in einer Zeitreise voller Kassettenradios, spontaner Roadtrips, ölverschmierter Schrauberabende und der Erkenntnis, dass ein Opel mit Notrad manchmal mehr Aufmerksamkeit verdient als ein nagelneuer Porsche.

    Apropos Porsche: Während Tesla mit einem angeblich fliegenden Roadster die Physik herausfordert, präsentiert Porsche den Mission S. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze, jede Menge Technik und die Frage, ob ein Auto heutzutage überhaupt noch fahren können muss, um die Leute zu begeistern.

    Und dann wird’s philosophisch. Macht künstliche Intelligenz uns eigentlich klüger oder verwandelt sie unsere Gehirne langsam in Kartoffelpüree? Was haben Londoner Taxifahrer, der gute alte Brockhaus und Menschen, die nicht einmal mehr einen PDF-Reader googeln können, gemeinsam? Mehr, als uns lieb sein dürfte.

    Dass man Menschen mit ausreichend überzeugend vorgetragenem Schwachsinn praktisch alles verkaufen kann, beweist Veit anschließend mit einer frei erfundenen Vogelart namens Strandhaubitze. Alex fällt fast darauf rein. Und damit wäre die Theorie zur kollektiven Verdummung auch gleich praktisch demonstriert.

    Nebenbei klären wir noch, welche Tätigkeiten auf dem Firmenklo als Arbeitszeitbetrug gelten, warum der amerikanische Dieselverbrauch für Verwirrung sorgt und wie lange ein Bugatti bei Vollgas braucht, um seinen Tank leerzusaufen.

    70 Minuten zwischen automobilem Kulturgut, künstlicher Dummheit und menschlichen Ausscheidungen.

    Drehmoment & Dünnes Eis – der Podcast, bei dem selbst der größte Schwachsinn noch irgendwie einen Bildungsauftrag hat.

    1 hr 14 min
  • Folge 36: Mit dem VW-Bürodrehstuhl besoffen in den Ackerschacht.

    Früher war nicht alles besser. Aber definitiv schlechter dokumentiert. 🍻

    Diese Woche öffnen Alex und Veit die Büchse der Pandora – und die riecht nach abgestandenem Wodka Energy, Jägermeister mit Baileys und einem Mettbrötchen, das seinen letzten Auftritt noch vor sich hat.

    Es geht um Klassenfahrten mit getarnten Schnapsflaschen, eingefrorene Kotze auf Hausdächern, verschwundene Freunde in irgendwelchen Ackerschächten und die Frage, wie zwei erwachsene Männer anderthalb Stunden brauchen können, um ein verdammtes Wurfzelt aufzubauen.

    Dazu gibt’s verbogene Brillen, kollektive Erinnerungslücken und die beruhigende Erkenntnis, dass unsere Jugend vor allem deshalb so schön war, weil damals noch niemand ein Smartphone hatte.

    Aber weil wir ja schließlich einen Bildungsauftrag haben, wird’s zwischendurch sogar ernst: Alkohol ist nämlich nicht nur lustig, sondern kann auch verdammt gefährlich werden. Wissen wir. Haben wir teilweise schmerzhaft recherchiert.

    Und dann? Dann bekommt Volkswagen wieder ordentlich auf die Fresse. Während die Amerikaner geile elektrische Offroader bauen, gibt’s hier Golf-4-Nostalgie auf dem Touchscreen und einen Bürostuhl mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit. Danke, Wolfsburg. Genau darauf haben wir gewartet.

    Eine Stunde voller schlechter Entscheidungen, fragwürdiger Erinnerungen und zwei Typen, die sich gegenseitig zuverlässig den letzten Rest Würde nehmen.

    🎧 Drehmoment & Dünnes Eis – der Podcast, bei dem selbst der rote Faden irgendwann besoffen im Straßengraben liegt.

    1 hr 6 min
  • Folge 35: Zwei Gehirnzellen, beide im Drehzahlbegrenzer und einem amerikanischen Spenderherz im E92.

    Manche Menschen hinterlassen Eindruck. Andere 120 Meter Gummi auf dem Asphalt. 🏆

    Diese Woche gibt’s bei Drehmoment & Dünnes Eis wieder das komplette Unterhaltungsprogramm für Menschen mit einem lockeren Radbolzen im Kopf.

    Veit berichtet von einer Hochzeit mit Hüpfburgen, Feuershow und erfreulich wenig Schischi, während Alex von der ILLICIUM Nachtschicht schwärmt: geile Karren, 2000er-Hip-Hop, Unterbodenbeleuchtung und ein Parkhaus voller automobiler Kindheitsträume. Bis ein besonders begabter BMW-Pilot beschließt, sein Ego mittels Burnout auf dem Asphalt zu verewigen. Dumm nur, wenn die Veranstaltung ausdrücklich eine Null-Toleranz-Politik hat. 💀

    Außerdem treffen wir nachts an einer Tankstelle einen völlig entspannten Porsche-Fahrer mit Rennsporterfahrung, philosophieren über die wunderbare Welt der Autoverrückten und stellen fest, dass man offenbar auch ohne Türschlösser einen Chrysler 300C umbauen kann. Zumindest, wenn einem die eigene Lebenserwartung nicht allzu wichtig ist.

    Und dann wäre da noch Saschas möglicherweise völlig geisteskranker Plan, einen Hellcat-V8 in einen BMW E92 zu verpflanzen. Weil 700+ PS im Driftwagen natürlich genau die Art von Vernunft sind, die wir unterstützen. 🔥

    Zum Schluss eskaliert Alex an der Hamburger Führerscheinstelle, Veit beantragt seine internationale Fahrerlaubnis quasi im Vorbeifahren und die beiden teasern einen bevorstehenden Trip an, dessen Ziel noch streng geheim bleibt. Angeblich Bayern. Vielleicht Dubai. Wer weiß das schon?

    Ach ja: Der Aldi-Eistee ist wieder da! Und plötzlich gibt es im Leben wieder Dinge, für die es sich lohnt, morgens aufzustehen.

    Eine Stunde automobile Leidenschaft, Bürokratiehass, technische Fragwürdigkeiten und zwei Typen, die eigentlich nur über alte Sachen reden wollten.

    Drehmoment & Dünnes Eis – wo der Verstand längst Feierabend hat, aber der Motor noch läuft. 🏁

    1 hr 2 min
  • Folge 34: Wirkungstrinker, Hasentoupet und mit PlöPi auf Reifenmission.

    Diese Woche senden wir nicht aus dem Studio, sondern live aus PlöPi – einem Renault Master voller Felgen, semiguter Ladungssicherung und zwei Männern, die eigentlich nur schnell Reifen holen wollten.


    Wir sind auf den Nordic Race Days und völlig überraschend schwer begeistert. Drifter prügeln ihre Autos mit Hass und Präzision über den Kurs, Supermotos sorgen zuverlässig für Hörschäden und irgendwo steht ein Bus, dessen Musikanlage vermutlich problemlos kleinere Nutztiere töten könnte. Während Sascha beim Drifttaxi einen Reifensatz nach dem anderen in Rauch konvertiert, starten wir kurzerhand die humanitäre Hilfsmission „Gummis für Sascha“ und fahren mit ungefähr 20 Felgensätzen Richtung Werkstatt.


    Nebenbei erfahren wir, dass Camping mit über 40 inzwischen bedeutet, mit Feldbett, Powerstation, Heißluftfritteuse, Kaffeemühle und halbem Hausstand anzureisen. Veit schläft trotzdem draußen und entdeckt dabei eine bislang von der Wissenschaft ignorierte Funktion von Hasenfell: Glatzenheizung.


    Danach eskaliert eine vollkommen unnötige Kaffeediskussion. Veit mahlt Bohnen von Hand, hantiert mit French Press, Perkolator und Gerätschaften, die Alex nicht einmal benennen kann. Alex hingegen verfolgt beim Kaffee dasselbe Konzept wie beim Alkohol: Wirkungstrinker. Muss net schmegge, muss wirke.


    Außerdem fragen wir uns, warum ein Elektroauto zur Inspektion muss, diskutieren über vermeintliche Lifehacks für Menschen, die ein Nudelsieb nicht von einer Schüssel unterscheiden können, und lernen: Wer seinen Spind im Fitnessstudio nicht wiederfindet, besitzt bereits ein Gerät mit eingebauter Kamera. Folgt uns für weitere revolutionäre Alltagstipps.


    Kurzum: 55 Minuten gepflegtes Abschweifen zwischen Driftreifen, Kaffee, Camping, Elektromobilität, Internetverdummung und der neuerlichen Erkenntnis, dass man auch ohne Vorbereitung problemlos einen Podcast aufnehmen kann - und niemand hält uns davon ab.


    Ansonsten gilt auch ein ums andere Mal wieder:

    Drehmoment & Dünnes Eis – wir besorgen es euch einmal die Woche völlig für lau.

    57 min
  • Folge 33: Die eilige Dreifaltigkeit trifft auf Automobile Technikflut und die Clubsport-Oma.

    Automobiltechnologie, Alltagsirritationen und skurrile Anekdoten – dieses Episode ist eine wilde Fahrt durch die Absurditäten moderner Autos, Verkehrskultur und Glaubensfragen.


    Wenn du dich fragst, warum dein digitales Cockpit dich mehr stresst als unterstützt oder warum deutsche Polizisten echte Helden im Umgang mit skurrilen Autofahrern sind, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Einmal mehr zeigen Alex und Veit: Die Technik in unseren Fahrzeugen ist längst zum Overload geworden.

    Du erfährst, warum dein digitaler Tacho zwar cool aussieht, aber dein Gefühl für Geschwindigkeit auf den Kopf gestellt wird – und wie viel Fun es macht, sich darüber aufzuregen, dass in der Automobilwelt manchmal der gesunde Menschenverstand auf der Strecke bleibt.

    Sie diskutieren, warum moderne Autos immer uniformer werden, wie Leuchtlogos und künstliche Blinker das Stadtbild prägen und warum selbst der teuerste Tesla nur noch ein weiteres Baukastenteil im Großraum-Design-Dschungel ist.

    Du wirst entdecken: Warum Verkehrszeichenerkennung nur Wunschdenken ist, warum Blinker setzen eine Kunst für sich ist, und warum die raffinierte Technik in Autos oft mehr Chaos als Komfort stiftet.

    Außerdem gehen sie auf die skurrile Polizeierlebnisse ein, zeigen auf, warum Hamburger Polizisten echte Helden sind, und warum die ewige Suche nach dem perfekten Familienauto genauso verrückt ist wie alles andere im Straßenverkehr.

    Dabei bleibt kein Vehikel verschont – von G-Klasse-Panzer bis zu elektrischen Kinderfahrzeugen. Warum das alles wichtig ist? Weil die Technik uns nicht nur auf dem Weg begleitet, sondern auch unsere Kontrolle darüber herausfordert.

    Wer in der Zukunft noch mit klarem Kopf fahren will, sollte wissen, was hinter all dem Overload steckt – und wie man trotzdem souverän bleibt. Diese Folge ist ideal für Autofans, Technikhasser, Verkehrswahnsinnige und alle, die sich darüber aufregen, wie unsere Autos langsam den Verstand verlieren. Hier erfährst du, warum das echte Fahren – mit Drehschlüssel, Schaltknauf, und Zeit für den Blick in den Rückspiegel – immer noch das Beste bleibt. Nicht verpassen! Klick jetzt auf Play und entdecke, warum der Weg zum entspannten Fahren noch lang ist – und warum doch alles irgendwie auch wieder lustig ist.

    52 min
  • Folge 32: Asoziale Kontakte im Dacia-Kofferraum

    Es gibt Menschen, die kaufen für 959 Euro einen Roboter, weil sie zu faul sind, ihre Socken vom Boden aufzuheben. Und dann gibt es Veit. Der setzt sich freiwillig in den Kofferraum eines Dacia, zieht die Klappe zu und stellt anschließend durch ein eigenes kleines Jugend forscht! Projekt fest: Jo. Geht von innen wirklich nicht auf.


    Willkommen zu einer weiteren Stunde angewandter Wissenschaft bei Drehmoment & Dünnes Eis.


    Während Professor Dr. Dödelhuber zunächst die Zukunft der automatisierten Sockenentsorgung erforscht, zerlegt sein irdisches Alter Ego Veit einen Dacia von innen mit dem Leatherman, um seine Freiheit wiederzuerlangen. Danach betreten wir endgültig den Bereich, in dem Spotify, Apple Podcasts, Youtube Music und Amazon Music eigentlich eine Kindersicherung verlangen sollten - inkl. FaceID, Fingerabdruck-Scan, Retina-Abtastung und Voice-Recognition... sicher ist sicher: >>Chemtrails.<<


    Warum werden sie versprüht? Wetter? Landwirtschaft? Bevölkerungsreduktion? Telekommunikation? Mehr Steuereinnahmen? Niemand weiß es – aber offenbar wäre es betriebswirtschaftlich sinnvoller, die geheimen Giftstoffe einfach in die 69-Cent-Mortadella zu packen.


    Alex wiederum beweist, warum man ihm niemals einen Internetkommentar und gleichzeitig eine Fahrgestellnummer geben sollte. Ein vermeintlicher Widebody-Challenger wird innerhalb weniger Minuten vom Stadtfest-Schnäppchen zum internationalen Unfallwagen-Krimi, während seine Halsschlagadern langsam das Format der VW-Currywürste annehmen.


    Zur Entspannung reden wir anschließend über soziale Kontakte. Veit möchte nämlich weniger davon. Asoziale Kontakte hingegen sind ausdrücklich willkommen. Deshalb existiert dieser Podcast weiterhin.


    Außerdem entwickeln wir den ersten Bundeswehr-Saugroboter mit Spindmännchen-Funktion, fragen uns, ob Volkswagen inzwischen ein soziales Experiment ist, bestaunen den „stärksten GTI aller Zeiten“, der bei 200 km/h Feierabend macht, und stellen fest, dass ein faltbares iPhone ungefähr so viel kostet wie ein Auto – nur dass sich beim Auto sogar das Dach auf- und zuklappen lässt.


    Eine Folge zwischen Chemtrails, Kofferraumhaft, Litauenbombern, Sockenrobotern, VW-Wut und konsequenter Kontaktvermeidung.


    Also: Jogginghose an, soziale Kontakte absagen und mit uns eine Stunde lang in den Himmel glotzen.


    Vielleicht könnt ihr dabei an ein paar Chemtrails lecken.


    Ciao Kakao.

    1 hr 1 min
  • Folge 31: Chemtrails überm Hungrigen Wolf

    Folge 31 – und diesmal scheitert es bereits an der technischen Grundversorgung. Alex hat seinen Rechner beim Versuch, eine Partition zu vergrößern, fachgerecht ins digitale Jenseits geschickt und nimmt deshalb mit dem Handy auf. Veit übernimmt notgedrungen Teile der Moderation. Was soll da schon schiefgehen?


    Erstaunlich viel.


    Wir klären zunächst, warum Alex zwar nahezu jedes Apple-Gerät besitzt, ein MacBook aber trotzdem zuverlässig und wiederkehrend durch die Wohnung werfen möchte, diskutieren über handtellergroße Smartphones, Alienfinger und Telefone, die in manchen Händen aussehen wie ein Tamagotchi.


    Dann gibt’s große Neuigkeiten: Drehmoment & Dünnes Eis geht auf Geschlechtsreife…, sorry, Geschäftsreise! Ende September findet ihr die beiden Knalltüten bei den Nordic Race Days am Hungrigen Wolf. Camping, Driftcars, Aufkleber, Mitfahrten und selbstverständlich eine organisatorisch derart ausgefeilte Vorbereitung, die ungefähr daraus besteht, dass sie Tickets haben und ansonsten mal gucken.


    Danach wird aus dem Podcast endgültig ein Bildungsauftrag.


    Wir lernen die korrekte Aussprache von Suburban und Tucson, erfinden Franzbrötgen, neue Wochentage und stolpern anschließend mit Anlauf ins Kaninchenloch der Verschwörungstheorien. Flache Erde? Logisch – auf einem Ball würde schließlich das ganze Wasser runterlaufen. Chemtrails? Hohle Erde mit eigener Sonne? Reptiloiden? Australien gibt’s vielleicht gar nicht? Und Elon Musk könnte sowieso ein Außerirdischer sein.


    Irgendwo zwischen Galileo Mystery, Jesus als Zimmermann und der Erkenntnis, dass Dinosaurier schon Eier hatten, bevor überhaupt jemand ein Huhn erfinden konnte, wird daraus überraschend kurz ein Gespräch über Religion, unterschiedliche Meinungen und die Frage, warum Menschen sich im echten Leben wunderbar widersprechen können, während online bereits beim kleinsten Gegenargument kollektiv die Synapsen kündigen.


    Und weil nach gut 55 Minuten offensichtlich noch viel zu wenig Themen auf dem Tisch lagen, reden die Kleinen anschließend über F-35, Eurofighter, Flugzeuge am dänischen Strand und die Frage, warum Alex Kampfflugzeuge inzwischen offenbar nach denselben Kriterien bewertet wie Autos: Hauptsache hübsch.


    Am Ende schließt sich sogar der Kreis: Alien-Technologie, Lockheed Martin, Tesla und Elon Musk gehören möglicherweise doch alle zusammen.


    Beweisen können wir nichts.


    Aber wir sind da etwas ganz Großem auf der Spur.


    Im Prinzip befriedigt Folge 31 einen Bildungsauftrag vom Format Terra X. Nur eben so, als wäre die gesamte Fachredaktion geschlossen mit Magen-Darm zuhause oder im Urlaub.


    Bildungspodcast, Verschwörungszentrale, Techniksprechstunde und Logopädie in einem. Wenn das mal nichts ist!


    Suburban. Tucson. Suburban. Tucson.


    Wir üben weiter.

    1 hr 5 min
  • Folge 30: Fettbämme, Fixkosten & Fennek - Polsky Schwarz präsentiert den neuen Befruchtungspanzer

    Diese Folge beginnt, wie jede seriöse Fachsendung beginnen sollte: Veit schiebt sich eine Fettbämme quer in den Schacht, Alex hört beim Schmatzen zu und gemeinsam stellen wir fest, dass nach vier Bissen praktisch Weihnachten ist.


    Danach wird es überraschend wirtschaftlich: Warum kostet eine Werkstattstunde mehr als 20 Euro, obwohl der Kumpel das doch in seiner Garage „genauso gut“ macht? Wir öffnen den kompletten Rattenschwanz aus Miete, Strom, Werkzeug, Versicherungen, Software-Abos, Steuerberater, Prüfpflichten und Haftung – bis aus „mal eben schnell“ zuverlässig vier Stunden, Blut, Schweiß, Tränen und ein quer durch die Halle fliegender Knarrenkasten werden.


    Von festgegammelten Golf-Hinterachsen und fragwürdigen Elektroauto-Services driften wir anschließend konsequent zu Probefahrten mit falschen Telefonnummern, Fenneks auf Lidl-Parkplätzen und der überraschend großen Tierwelt der Bundeswehr ab. Außerdem geht es um Social Media als Klärbecken der Selbstdarsteller, Menschen als Raketentreibstoff, einen musikalischen Happy Moment mit The Offspring, Malcolm mittendrin im Mustang und die Frage, ob medizinisches Personal Grey’s Anatomy schaut, während Büromenschen bei Stromberg hängen bleiben.


    Eine Folge wie eine saubere Achsvermessung: erst schied, dann nicht so günstig wie erwartet und am Ende wissen wir nicht mehr, wie wir vom Werkstattstundensatz beim Befruchtungspanzer gelandet sind. Zum Einschlafen ausdrücklich ungeeignet.

    1 hr 8 min
  • Folge 29: 2.639 € für einen Porsche & 40.000.000 € für einen Ferrari auf dem Weg zur KI-Apokalypse.

    Veit ist zurück aus Halunkistan – und nach drei Wochen Pause gibt es offenbar einiges aufzuarbeiten.


    Wir starten nostalgisch bei der guten alten Spielepyramide, auf der man früher für 9,99 € Games gekauft hat, die schon damals niemand haben wollte. Von dort geht es erstaunlich schnell zu GTA 6, Steam Machines, kaputten Controllern und der Frage, warum man mittlerweile für gefühlt alles ein Abo braucht. Spielen? Abo. Musik? Abo. Filme? Abo. Auto? Natürlich auch Abo. Fehlt eigentlich nur noch „Drehmoment & Dünnes Eis Premium“ für 4,99 € im Monat.


    Dann wird es kurz seriös: KI verändert gerade ziemlich viel. Vielleicht macht sie uns produktiver. Vielleicht repariert sie irgendwann unsere Autos. Vielleicht rennt aber auch in zehn Jahren ein Terminator durch die HafenCity. Wir halten beide Szenarien für ausreichend realistisch.


    Außerdem erfahren wir, warum ein Porsche-Modell aus 190 Zeitschriften am Ende 2.639 € kostet, weshalb „Management by Helikopter“ erschreckend viele Führungskräfte ziemlich präzise beschreibt und warum unser Gehirn inzwischen offenbar nur noch in der Demo-Version läuft.


    Natürlich bleibt auch Zeit für kreative Beleidigungen, Dänemark-Sehnsucht, Navigationssysteme mit Luftlinienfetisch, einen absurd teuren Ferrari und die Erkenntnis, dass man für 40 Millionen Dollar verdammt viele schönere Autos kaufen könnte.


    Kurz gesagt: Retro-Gaming trifft KI-Apokalypse, Abo-Wut trifft Altersdemenz und irgendwo dazwischen versuchen zwei kognitiv teilmöblierte Männer, einen roten Faden zu finden.


    Spoiler: Sie finden ihn nicht.


    Drehmoment & Dünnes Eis – es kommt schließlich nicht auf die Länge an, sondern auf den Inhalt.

    1 hr 2 min
  • Folge 28: Wie man Polizeikontrollen überlebt (meistens).

    Zwei Männer, mehrere Autos und eine erschreckend lange Liste an Begegnungen mit der Polizei – irgendwo zwischen harmloser Kontrolle und „das hätte auch richtig schiefgehen können“.


    Was als normale Verkehrskontrolle beginnt, endet oft in absurden Diskussionen, spontanen Ausreden und Momenten, in denen plötzlich Physik, Logik und gesunder Menschenverstand gegen Blaulicht antreten.


    Eine Folge über Nervenkitzel, jugendlichen Leichtsinn und die leise Erkenntnis: Manchmal entscheidet nicht das Gesetz – sondern wie überzeugend man gerade lügen kann.


    Oder einfacher gesagt: Wir hatten Glück. Verdammt oft.

    48 min

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Drehmoment und Dünnes Eis ist ein Podcast über Autos – und über alles, was uns geprägt hat.