Diese Woche startet der Podcast mit einem unangekündigten Mathematiktest, der innerhalb von fünf Sekunden komplett entgleist. Statt Quantenphysik gibt's Erinnerungen an die Schulzeit, Zeugnisverleihungen, Orientierungsstufen, Tischtennisplatten aus Beton und die Erkenntnis, dass man früher eigentlich gar nicht wusste, wie entspannt das Leben ohne Rechnungen, Steuern und Bandscheibenvorfälle war.
Alex wird bei der Abschlussfeier seiner Tochter sentimental und philosophiert darüber, wie aus einer gescheiterten Ausbildung, falschen Entscheidungen und jeder Menge Umwegen am Ende doch Werkstatt, Podcast und Freundschaft entstanden sind. Veit erinnert sich derweil daran, wie seine Realschulkarriere ungefähr so erfolgreich verlief wie ein Fiat Multipla beim Schönheitswettbewerb.
Natürlich dauert es nicht lange, bis aus harmlosen Schulgeschichten komplette Dorfalkohol-Eskalationen werden. Es geht um Pitu, Wodka-Energy, legendäre Filmrisse, schlafende Freunde auf Äckern, Mülleimer mit Streben, Tante-Emma-Läden, Dorfpartys und die erstaunliche Überlebensfähigkeit jugendlicher Lebern.
Zwischendurch wird tatsächlich noch ernsthaft über Alkoholismus, Energy Drinks, Ernährung, künstliche Süßstoffe und den Wandel der Jugend gesprochen – bevor man wieder zuverlässig bei Zigarettenwerbung aus den 60ern, Frauengold, Royal Star und USB-Sticks für den Mund landet.
Zum Abschluss gibt's noch einen kurzen Ausflug in die Welt der BMW-Ersatzteilpreise, bevor die beiden sich darauf einigen, dass man an Bremsen, Reifen und allem, was einen vom Baum fernhält, besser nicht spart.
Eine Folge irgendwo zwischen Nostalgie, Dorfkneipe, Magenproblemen, Autoersatzteilen und kompletter Themenentgleisung – also eigentlich eine ganz normale Woche.