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» Video ansehen: Staubsaugroboter mit Drohnentechnik? DJI ROMO P im Test
Wenn man DJI hört, denkt man an Drohnen. Umso gespannter war ich, als der Hersteller seinen ersten Saug- und Wischroboter vorstellte. Nach zwei Wochen mit dem DJI ROMO P in meiner Wohnung mit Hund und verschiedenen Böden ist klar: Das Gerät hat mich wirklich überrascht.
Einrichtung und Navigation des DJI ROMO PDer Aufbau der Station gestaltete sich denkbar einfach: auspacken, Kartuschen einführen, Wasser auffüllen, anschließen – fertig. Einen kleinen Haken gab es bei der App, die ich für Android als APK-Datei installieren musste, während sie im Apple AppStore offiziell verfügbar ist. Nach einem ersten Firmware-Update war der Roboter aber sofort startklar. Bei der Navigation lässt DJI dann die Muskeln spielen. Man spürt sofort die Expertise des Herstellers bei Kameras und Sensorik. Der ROMO P erkennt Hindernisse wie Tischbeine oder Kabel präzise, weicht ihnen souverän aus und erstellt beim ersten Durchgang eine erstaunlich genaue Karte meiner Wohnung. Dabei wurden die Räume automatisch korrekt zugeordnet.
Reinigungsleistung des Saugroboters auf Hartboden und TeppichÜberraschend war zunächst die geringe Lautstärke. Selbst auf höchster Stufe arbeitet der ROMO P angenehm leise. Auf Hartböden überzeugt die Saugleistung auf ganzer Linie – Krümel, Hundehaare und feiner Staub verschwinden problemlos. Auf Teppichen zeigt sich ein gemischtes Bild: Kurzflor reinigt er gut, bei höherem Flor lässt die Leistung jedoch etwas nach. Die Wischfunktion ist solide und hinterlässt saubere Böden, bei genauem Hinsehen sind nur leichte Wischspuren erkennbar. Ein praktisches Feature ist, dass der Roboter Teppiche beim Wischen zuverlässig meidet und die Station die Wischpads anschließend mit UV-Licht trocknet.
Smarte Funktionen und DesignDie DJI-App ist sehr intuitiv und lief im Test absolut rund. Ihr könnt damit Zeitpläne erstellen, über die Live-Kamera nach dem Rechten sehen oder den Roboter wie ein ferngesteuertes Auto durch die Wohnung steuern. Was aktuell jedoch fehlt, ist eine Smart-Home-Integration für Alexa oder Google Assistant. Das transparente Design wirkt futuristisch, könnte aber anfällig für Kratzer sein. Mit fast 10 cm Höhe passt der Roboter zudem nicht unter alle Möbelstücke – alles unter meinem Sofa war für ihn leider unerreichbar. Diese Bauhöhe solltet ihr vor einem Kauf also unbedingt bedenken.
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Preis und GesamtleistungMit einem Preis von 1.899 € für das Topmodell ROMO P siedelt sich DJI im Premium-Segment an. Dafür erhaltet ihr jedoch High-End-Sensorik, eine überragend gute Navigation und eine vollautomatische Station mit Heißwasser-Reinigung und UV-Trocknung. Die erstklassige Verarbeitung und die hohe Zuverlässigkeit rechtfertigen den Preis für alle, die eine komfortable und weitgehend automatisierte Reinigungslösung suchen. Wer auf den futuristisch-transparenten Look und ein paar wenige Extras verzichten kann, bekommt mit dem Modell ROMO S das vermutliche bessere Preis-Leistung-Verhältnis. Wenn ihr großen Wert auf eine umfassende Smart-Home-Anbindung legt, gibt es allerdings bessere Alternativen von anderen Herstellern. Für ein Debüt im Saugroboter-Markt hat DJI hier ein beeindruckendes Gerät abgeliefert. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut euch das Video oben an.
Fazit zu meinem ersten StaubsaugroboterNach meinen ersten zwei Wochen mit einem Staubsaugroboter war ich zwar im Haushalt auf jeden Fall entlastet, aber auch minimal enttäuscht. Jedoch nicht vom ROMO, sondern von meinen eigenen Erwartungen an einen Staubsaugroboter. In meiner Fantasie würde der Roboter die komplette Wohnung (zumindest am Boden) dauerhaft reinigen und ich selbst müsste mich nie um irgendetwas kümmern. Dass der Roboter nicht auf magische Weise sein Wasser selbst wechselt oder Gegenstände wie Schuhe, Stühle oder Wäscheständer einfach zur Seite schieben kann, hätte ich mir denken können, aber ist mir dann doch erst jetzt so richtig bewusst geworden.
By Giga» Video ansehen: Staubsaugroboter mit Drohnentechnik? DJI ROMO P im Test
Wenn man DJI hört, denkt man an Drohnen. Umso gespannter war ich, als der Hersteller seinen ersten Saug- und Wischroboter vorstellte. Nach zwei Wochen mit dem DJI ROMO P in meiner Wohnung mit Hund und verschiedenen Böden ist klar: Das Gerät hat mich wirklich überrascht.
Einrichtung und Navigation des DJI ROMO PDer Aufbau der Station gestaltete sich denkbar einfach: auspacken, Kartuschen einführen, Wasser auffüllen, anschließen – fertig. Einen kleinen Haken gab es bei der App, die ich für Android als APK-Datei installieren musste, während sie im Apple AppStore offiziell verfügbar ist. Nach einem ersten Firmware-Update war der Roboter aber sofort startklar. Bei der Navigation lässt DJI dann die Muskeln spielen. Man spürt sofort die Expertise des Herstellers bei Kameras und Sensorik. Der ROMO P erkennt Hindernisse wie Tischbeine oder Kabel präzise, weicht ihnen souverän aus und erstellt beim ersten Durchgang eine erstaunlich genaue Karte meiner Wohnung. Dabei wurden die Räume automatisch korrekt zugeordnet.
Reinigungsleistung des Saugroboters auf Hartboden und TeppichÜberraschend war zunächst die geringe Lautstärke. Selbst auf höchster Stufe arbeitet der ROMO P angenehm leise. Auf Hartböden überzeugt die Saugleistung auf ganzer Linie – Krümel, Hundehaare und feiner Staub verschwinden problemlos. Auf Teppichen zeigt sich ein gemischtes Bild: Kurzflor reinigt er gut, bei höherem Flor lässt die Leistung jedoch etwas nach. Die Wischfunktion ist solide und hinterlässt saubere Böden, bei genauem Hinsehen sind nur leichte Wischspuren erkennbar. Ein praktisches Feature ist, dass der Roboter Teppiche beim Wischen zuverlässig meidet und die Station die Wischpads anschließend mit UV-Licht trocknet.
Smarte Funktionen und DesignDie DJI-App ist sehr intuitiv und lief im Test absolut rund. Ihr könnt damit Zeitpläne erstellen, über die Live-Kamera nach dem Rechten sehen oder den Roboter wie ein ferngesteuertes Auto durch die Wohnung steuern. Was aktuell jedoch fehlt, ist eine Smart-Home-Integration für Alexa oder Google Assistant. Das transparente Design wirkt futuristisch, könnte aber anfällig für Kratzer sein. Mit fast 10 cm Höhe passt der Roboter zudem nicht unter alle Möbelstücke – alles unter meinem Sofa war für ihn leider unerreichbar. Diese Bauhöhe solltet ihr vor einem Kauf also unbedingt bedenken.
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Preis und GesamtleistungMit einem Preis von 1.899 € für das Topmodell ROMO P siedelt sich DJI im Premium-Segment an. Dafür erhaltet ihr jedoch High-End-Sensorik, eine überragend gute Navigation und eine vollautomatische Station mit Heißwasser-Reinigung und UV-Trocknung. Die erstklassige Verarbeitung und die hohe Zuverlässigkeit rechtfertigen den Preis für alle, die eine komfortable und weitgehend automatisierte Reinigungslösung suchen. Wer auf den futuristisch-transparenten Look und ein paar wenige Extras verzichten kann, bekommt mit dem Modell ROMO S das vermutliche bessere Preis-Leistung-Verhältnis. Wenn ihr großen Wert auf eine umfassende Smart-Home-Anbindung legt, gibt es allerdings bessere Alternativen von anderen Herstellern. Für ein Debüt im Saugroboter-Markt hat DJI hier ein beeindruckendes Gerät abgeliefert. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut euch das Video oben an.
Fazit zu meinem ersten StaubsaugroboterNach meinen ersten zwei Wochen mit einem Staubsaugroboter war ich zwar im Haushalt auf jeden Fall entlastet, aber auch minimal enttäuscht. Jedoch nicht vom ROMO, sondern von meinen eigenen Erwartungen an einen Staubsaugroboter. In meiner Fantasie würde der Roboter die komplette Wohnung (zumindest am Boden) dauerhaft reinigen und ich selbst müsste mich nie um irgendetwas kümmern. Dass der Roboter nicht auf magische Weise sein Wasser selbst wechselt oder Gegenstände wie Schuhe, Stühle oder Wäscheständer einfach zur Seite schieben kann, hätte ich mir denken können, aber ist mir dann doch erst jetzt so richtig bewusst geworden.