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Der Sonntag nach Pfingsten trägt im Kirchenjahr den erhabenen Namen „Trinitatis“. Und er ist nicht besonders populär, obwohl mehr als 20 Sonntage im Kirchenjahr nach ihm benannt sind und wenig fantasievoll „erster, zweiter, dritter bis 21. Sonntag nach Trinitatis“ heißen. Praktisch folgt daraus, dass die Christenheit mehr als 20 Mal im Kirchenjahr daran erinnert wird, dass sie ein vollkommen unerklärliches Geheimnis feiert: das Geheimnis des dreieinigen Gottes.
Denn der dreieinige Gott „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ ist kein Rätsel, das wir logisch lösen können, sondern ein Geheimnis, das wir bestenfalls umschreiben können. Doch weil dieser geheimnisvolle Gott mit uns zu tun haben will, werden wir nicht aufhören, sein Geheimnis anzubeten und davon zu erzählen. Weil Gott selber uns eine große Geschichte erzählt, und im Kirchenjahr gehen wir dieser Geschichte nach. Und erleben sie immer wieder neu.
Die Vorfreude im Advent: Jesus kommt, der Himmel berührt die Erde, Gott ist sich nicht zu schade, ein Mensch wie wir zu werden, um jeder und jedem von uns in Leid und Freude nah zu sein.
Der Schmerz an Karfreitag und das Staunen über Ostern: Jesus lässt sich aus Liebe töten, doch die Liebe Gottes überwindet sogar den Tod.
An Himmelfahrt ist Jesus Christus uns voraus gegangen, um Tag und Nacht bei uns zu sein. Durch den Heiligen Geist, Gottes Trostkraft und Inspiration, mit der Gott die ersten Christen an Pfingsten begeistert hat, und uns auch heute neu begeistern will.
Flapsig formuliert sind in dieser Geschichte an Pfingsten also alle an Bord und bei uns angekommen: Gott, der Vater des Sohnes Jesu Christi, und die Heilige Geistkraft.
An Trinitatis feiern wir das Geheimnis, dass derselbe eine Gott uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist begegnet, als die Mutter allen Lebens, als Mitmensch und Befreier, als begeisternde Kraft, die uns tröstet, ermutigt und beflügelt.
Immer wieder beschreibt die Bibel Gott in Jesus Christus als das gleißende Licht der Welt. Das Licht der Sonne nehmen wir als strahlend weißes Licht wahr. Doch wenn dieses Licht sich in Regentropfen bricht, dann sehen wir seine bunten Farben im Regenbogen. Trotzdem bleibt es immer die eine Quelle von Licht.
Der Sonntag Trinitatis ist ein guter Tag, um dem lebendigen dreieinigen Gott wieder danke dafür zu sagen, dass seine Macht der Liebe uns auch heute in ihren prächtigen Farben immer neu und anders begegnet.
Autor: Martin Buchholz
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender / Martin BuchholzDer Sonntag nach Pfingsten trägt im Kirchenjahr den erhabenen Namen „Trinitatis“. Und er ist nicht besonders populär, obwohl mehr als 20 Sonntage im Kirchenjahr nach ihm benannt sind und wenig fantasievoll „erster, zweiter, dritter bis 21. Sonntag nach Trinitatis“ heißen. Praktisch folgt daraus, dass die Christenheit mehr als 20 Mal im Kirchenjahr daran erinnert wird, dass sie ein vollkommen unerklärliches Geheimnis feiert: das Geheimnis des dreieinigen Gottes.
Denn der dreieinige Gott „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ ist kein Rätsel, das wir logisch lösen können, sondern ein Geheimnis, das wir bestenfalls umschreiben können. Doch weil dieser geheimnisvolle Gott mit uns zu tun haben will, werden wir nicht aufhören, sein Geheimnis anzubeten und davon zu erzählen. Weil Gott selber uns eine große Geschichte erzählt, und im Kirchenjahr gehen wir dieser Geschichte nach. Und erleben sie immer wieder neu.
Die Vorfreude im Advent: Jesus kommt, der Himmel berührt die Erde, Gott ist sich nicht zu schade, ein Mensch wie wir zu werden, um jeder und jedem von uns in Leid und Freude nah zu sein.
Der Schmerz an Karfreitag und das Staunen über Ostern: Jesus lässt sich aus Liebe töten, doch die Liebe Gottes überwindet sogar den Tod.
An Himmelfahrt ist Jesus Christus uns voraus gegangen, um Tag und Nacht bei uns zu sein. Durch den Heiligen Geist, Gottes Trostkraft und Inspiration, mit der Gott die ersten Christen an Pfingsten begeistert hat, und uns auch heute neu begeistern will.
Flapsig formuliert sind in dieser Geschichte an Pfingsten also alle an Bord und bei uns angekommen: Gott, der Vater des Sohnes Jesu Christi, und die Heilige Geistkraft.
An Trinitatis feiern wir das Geheimnis, dass derselbe eine Gott uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist begegnet, als die Mutter allen Lebens, als Mitmensch und Befreier, als begeisternde Kraft, die uns tröstet, ermutigt und beflügelt.
Immer wieder beschreibt die Bibel Gott in Jesus Christus als das gleißende Licht der Welt. Das Licht der Sonne nehmen wir als strahlend weißes Licht wahr. Doch wenn dieses Licht sich in Regentropfen bricht, dann sehen wir seine bunten Farben im Regenbogen. Trotzdem bleibt es immer die eine Quelle von Licht.
Der Sonntag Trinitatis ist ein guter Tag, um dem lebendigen dreieinigen Gott wieder danke dafür zu sagen, dass seine Macht der Liebe uns auch heute in ihren prächtigen Farben immer neu und anders begegnet.
Autor: Martin Buchholz
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