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Die Himmelfahrt Christi wird im Neuen Testament so beschrieben: Der auferstandene Jesus Christus sagte zu seinen Freunden: „Ihr werdet meine Zeugen sein bis ans Ende der Erde!“ Danach wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Eine Wolke nahm ihn auf und er verschwand. Seine Freunde starrten wie gebannt zum Himmel und schauten ihm nach. Da standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. Die sagten: „Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel?“
Ich finde, das ist bis heute eine gute Frage an alle, die mit Jesus unterwegs sein wollen. Von gestandenen Christenmenschen habe ich den Satz gehört: „Ich stehe nun seit 20 Jahren in der Nachfolge Jesu!“ Da möchte ich gerne fragen: „Wäre es dann nicht an der Zeit für dich, allmählich loszugehen?“
Jesus nachfolgen ist immer ein Verb, ein „TU-Wort“. 73 Mal ist in den vier Evangelien davon die Rede, dass Menschen Jesus nachfolgen. Das griechische Wort für nachfolgen heißt „akolouthein“ – und das bedeutet wörtlich: hinter jemandem hergehen. Wenn Jesus Menschen auffordert, hinter ihm herzugehen, dann geraten sie in Bewegung, sie brechen auf.
Sie brechen mit Traditionen und verlassen gesicherte Verhältnisse für eine ungewisse Zukunft in der Gemeinschaft mit diesem Jesus aus Nazareth. Denn Jesus nachzufolgen, bedeutet: „nicht zu Hause zu sein im falschen Leben“, wie der Theologe Fulbert Steffensky es formuliert hat.
Ich höre bei Jesus immer wieder die Frage: „Lässt du dich noch von mir herausfordern, aufzubrechen? Oder hast du dich so gut eingerichtet in deinem frommen Leben, dass du meine Frage gar nicht mehr hören kannst?“
Jesus fordert uns heraus. Heraus aus lieb gewordenen Angewohnheiten und Traditionen, heraus aus gar zu kuscheligen Gemeinden, in denen wir uns selbst genug sind und uns ungern stören lassen von der komplizierten Welt da draußen. Jesus fordert uns heraus, an Gottes Revolution der Liebe mitzuarbeiten und mit ihm aufzubrechen. Immer wieder neu. Kommen Sie mit?
Autor: Martin Buchholz
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender / Martin BuchholzDie Himmelfahrt Christi wird im Neuen Testament so beschrieben: Der auferstandene Jesus Christus sagte zu seinen Freunden: „Ihr werdet meine Zeugen sein bis ans Ende der Erde!“ Danach wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Eine Wolke nahm ihn auf und er verschwand. Seine Freunde starrten wie gebannt zum Himmel und schauten ihm nach. Da standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. Die sagten: „Ihr Männer aus Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel?“
Ich finde, das ist bis heute eine gute Frage an alle, die mit Jesus unterwegs sein wollen. Von gestandenen Christenmenschen habe ich den Satz gehört: „Ich stehe nun seit 20 Jahren in der Nachfolge Jesu!“ Da möchte ich gerne fragen: „Wäre es dann nicht an der Zeit für dich, allmählich loszugehen?“
Jesus nachfolgen ist immer ein Verb, ein „TU-Wort“. 73 Mal ist in den vier Evangelien davon die Rede, dass Menschen Jesus nachfolgen. Das griechische Wort für nachfolgen heißt „akolouthein“ – und das bedeutet wörtlich: hinter jemandem hergehen. Wenn Jesus Menschen auffordert, hinter ihm herzugehen, dann geraten sie in Bewegung, sie brechen auf.
Sie brechen mit Traditionen und verlassen gesicherte Verhältnisse für eine ungewisse Zukunft in der Gemeinschaft mit diesem Jesus aus Nazareth. Denn Jesus nachzufolgen, bedeutet: „nicht zu Hause zu sein im falschen Leben“, wie der Theologe Fulbert Steffensky es formuliert hat.
Ich höre bei Jesus immer wieder die Frage: „Lässt du dich noch von mir herausfordern, aufzubrechen? Oder hast du dich so gut eingerichtet in deinem frommen Leben, dass du meine Frage gar nicht mehr hören kannst?“
Jesus fordert uns heraus. Heraus aus lieb gewordenen Angewohnheiten und Traditionen, heraus aus gar zu kuscheligen Gemeinden, in denen wir uns selbst genug sind und uns ungern stören lassen von der komplizierten Welt da draußen. Jesus fordert uns heraus, an Gottes Revolution der Liebe mitzuarbeiten und mit ihm aufzubrechen. Immer wieder neu. Kommen Sie mit?
Autor: Martin Buchholz
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