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Hohe Spritpreise? Diese simple Lade-Regel macht E-Autos für euch unschlagbar günstig.
Die hohen Spritpreise von über zwei Euro pro Liter bei Diesel und Benzin, sogar E10, haben die Debatte um die laufenden Kosten von Autos neu entfacht. Während Besitzer von Benzin- und Dieselfahrzeugen an der Tankstelle tief in die Tasche greifen müssen, sind Fahrer von Elektroautos aktuell fein raus – zumindest, wenn sie nicht mehr als 65 Cent pro kWh zahlen.
Unter 60 Cent pro kWh sind E-Autos unschlagbarLaut Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE) ist der Betrieb eines E-Autos in den meisten Fällen deutlich wirtschaftlicher, solange man diese entscheidende Preisgrenze beim Laden nicht überschreitet. Diese Zahl ist der Wendepunkt, an dem sich die Kosten die Waage halten. „Wir haben berechnet, dass der Turning Point in vielen Fällen bei 60 bis 65 Cent pro Kilowattstunde liegt“, so Hack (Quelle: Augsburger Allgemeine). Er stellt klar: „Wenn ich unter diesem Wert im Alltag lade, bin ich günstiger unterwegs als mit dem Verbrenner.“
Wer zu Hause für rund 40 Cent lädt, zahlt für 100 Kilometer nur etwa sieben Euro. Ein vergleichbarer Benziner kostet auf derselben Strecke das Doppelte, während Diesel noch teurer ist, die Fahrzeuge oft aber mit einem etwas geringeren Verbrauch punkten. Die Kostenbilanz ist Anlass genug für alle frühen E-Auto-Käufer, sich jetzt auf den nächsten Ladestopp zu freuen.
Versteckte Kosten lauern nicht mehr nur an der öffentlichen LadesäuleDoch nicht jeder Ladevorgang ist automatisch ein Schnäppchen. Vor allem an öffentlichen Ladesäulen gibt es erhebliche Preisunterschiede, die für Unübersichtlichkeit sorgen. Wer unvorbereitet und ohne passenden Tarif lädt, kann schnell mehr bezahlen als nötig und den Kostenvorteil verlieren. „Wir kritisieren den Wildwuchs an der Ladesäule“, erklärt Hack. „Verbraucher, die auf öffentliche Ladepunkte angewiesen sind, zahlen oft doppelt so viel wie beim Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz.“
In diesen Fällen kann der Preisvorteil schnell verloren gehen. Wer aber beim Laden vorausplant und Preise etwa per App vergleicht, kommt im Alltag selten in die Verlegenheit, unerträgliche kWh-Preise einfach hinnehmen zu müssen.
Die Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto bleibt daher stark vom Einzelfall abhängig. Für E-Auto-Fahrer, die klug laden, rechnet sich der Umstieg oft schnell. Auch die Sorge vor alternden Akkus bei Gebrauchtwagen ist laut Hack meist unbegründet, da selbst mehrere Jahre alte Batterien oft noch über 90 Prozent ihrer Kapazität haben. Wer hingegen oft auf teure Schnelllader angewiesen ist, kommt aktuell noch günstiger mit einem Verbrenner weg.
Die Kostenentwicklung bei Diesel und Benzin ist jedoch deutlich anfälliger, wie die Folgen des Iran-Kriegs hierzulande gerade wieder allen Autofahrern schmerzlich vor Augen führen. Langfristig dürfte Strom in allen Szenarien die günstigere Alternative zu Diesel und Benzin sein – von Problemen mit der Versorgung fossiler Kraftstoffe ganz abgesehen.
By Hohe Spritpreise? Diese simple Lade-Regel macht E-Autos für euch unschlagbar günstig.
Die hohen Spritpreise von über zwei Euro pro Liter bei Diesel und Benzin, sogar E10, haben die Debatte um die laufenden Kosten von Autos neu entfacht. Während Besitzer von Benzin- und Dieselfahrzeugen an der Tankstelle tief in die Tasche greifen müssen, sind Fahrer von Elektroautos aktuell fein raus – zumindest, wenn sie nicht mehr als 65 Cent pro kWh zahlen.
Unter 60 Cent pro kWh sind E-Autos unschlagbarLaut Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE) ist der Betrieb eines E-Autos in den meisten Fällen deutlich wirtschaftlicher, solange man diese entscheidende Preisgrenze beim Laden nicht überschreitet. Diese Zahl ist der Wendepunkt, an dem sich die Kosten die Waage halten. „Wir haben berechnet, dass der Turning Point in vielen Fällen bei 60 bis 65 Cent pro Kilowattstunde liegt“, so Hack (Quelle: Augsburger Allgemeine). Er stellt klar: „Wenn ich unter diesem Wert im Alltag lade, bin ich günstiger unterwegs als mit dem Verbrenner.“
Wer zu Hause für rund 40 Cent lädt, zahlt für 100 Kilometer nur etwa sieben Euro. Ein vergleichbarer Benziner kostet auf derselben Strecke das Doppelte, während Diesel noch teurer ist, die Fahrzeuge oft aber mit einem etwas geringeren Verbrauch punkten. Die Kostenbilanz ist Anlass genug für alle frühen E-Auto-Käufer, sich jetzt auf den nächsten Ladestopp zu freuen.
Versteckte Kosten lauern nicht mehr nur an der öffentlichen LadesäuleDoch nicht jeder Ladevorgang ist automatisch ein Schnäppchen. Vor allem an öffentlichen Ladesäulen gibt es erhebliche Preisunterschiede, die für Unübersichtlichkeit sorgen. Wer unvorbereitet und ohne passenden Tarif lädt, kann schnell mehr bezahlen als nötig und den Kostenvorteil verlieren. „Wir kritisieren den Wildwuchs an der Ladesäule“, erklärt Hack. „Verbraucher, die auf öffentliche Ladepunkte angewiesen sind, zahlen oft doppelt so viel wie beim Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz.“
In diesen Fällen kann der Preisvorteil schnell verloren gehen. Wer aber beim Laden vorausplant und Preise etwa per App vergleicht, kommt im Alltag selten in die Verlegenheit, unerträgliche kWh-Preise einfach hinnehmen zu müssen.
Die Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto bleibt daher stark vom Einzelfall abhängig. Für E-Auto-Fahrer, die klug laden, rechnet sich der Umstieg oft schnell. Auch die Sorge vor alternden Akkus bei Gebrauchtwagen ist laut Hack meist unbegründet, da selbst mehrere Jahre alte Batterien oft noch über 90 Prozent ihrer Kapazität haben. Wer hingegen oft auf teure Schnelllader angewiesen ist, kommt aktuell noch günstiger mit einem Verbrenner weg.
Die Kostenentwicklung bei Diesel und Benzin ist jedoch deutlich anfälliger, wie die Folgen des Iran-Kriegs hierzulande gerade wieder allen Autofahrern schmerzlich vor Augen führen. Langfristig dürfte Strom in allen Szenarien die günstigere Alternative zu Diesel und Benzin sein – von Problemen mit der Versorgung fossiler Kraftstoffe ganz abgesehen.