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Polen greift jetzt bei Autos aus China hart durch – und auch Reisende sollten aufpassen.
Polen greift aus Sorge vor Spionage hart durch und schränkt den Verkehr für bestimmte E-Autos deutlich ein. Die Regierung hat Fahrverbote für Fahrzeuge chinesischer Hersteller in sensiblen Zonen erlassen. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Sicherheitspakets, das auf die Risiken moderner und vernetzter Technik reagieren soll.
E-Autos in Polen eingeschränkt – aber es liegt nicht am ElektroantriebKonkret untersagt das polnische Verteidigungsministerium Fahrzeugen chinesischer Hersteller ab sofort die Einfahrt auf militärisches Gelände. Auch das Parken in der Nähe strategisch wichtiger Anlagen ist verboten. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die unzähligen Sensoren und Kameras moderner Autos sensible Daten sammeln könnten.
Es dürfte sich daher auch nicht speziell um ein Verbot von Elektroautos an solchen Orten handeln. Die werden zwar immer beliebter – auch hierzulande. Doch die Frage des Antriebs ist bei der Anzahl der Sensoren und Kameras nicht maßgeblich. Die bisherigen Verbote sind t-online zufolge nur ein erster Schritt. Entsprechende Fahrzeuge könnten also noch stärker eingeschränkt werden, was sie dann im nächsten Schritt für Kunden weniger attraktiv machen könnte. Auch Tesla sollen die polnischen Behörden bereits im Visier haben.
Chinesische Unternehmen sind unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich zur Kooperation mit den dortigen Sicherheitsbehörden verpflichtet. Mehrere westliche Länder sind daher schon seit einiger Zeit vorsichtiger geworden und prüfen Anbieter auf etwaige Hintertüren. Ein Beispiel ist das schon vor Jahren eingeführte Embargo gegen Huawei seitens der USA.
Auch Touristen müssen aufpassenDie neuen Sicherheitsgesetze in Polen betreffen aber nicht nur Autofahrer. Ein weitreichendes Fotografierverbot untersagt seit Sommer 2025 auch das Filmen und Fotografieren von rund 25.000 strategisch wichtigen Orten. Darunter fallen viele bei Touristen beliebte Motive wie Brücken, Flughäfen, Häfen und sogar Bahnanlagen, die mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet sind.
Wer gegen das Foto-Verbot verstößt, riskiert hohe Strafen von bis zu 4.600 Euro und in ernsten Fällen sogar Arrest, berichtet der ADAC. Während die EU die Cybersicherheitsrisiken vernetzter Fahrzeuge noch prüft, schafft Warschau bereits Fakten.
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Polen greift jetzt bei Autos aus China hart durch – und auch Reisende sollten aufpassen.
Polen greift aus Sorge vor Spionage hart durch und schränkt den Verkehr für bestimmte E-Autos deutlich ein. Die Regierung hat Fahrverbote für Fahrzeuge chinesischer Hersteller in sensiblen Zonen erlassen. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Sicherheitspakets, das auf die Risiken moderner und vernetzter Technik reagieren soll.
E-Autos in Polen eingeschränkt – aber es liegt nicht am ElektroantriebKonkret untersagt das polnische Verteidigungsministerium Fahrzeugen chinesischer Hersteller ab sofort die Einfahrt auf militärisches Gelände. Auch das Parken in der Nähe strategisch wichtiger Anlagen ist verboten. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die unzähligen Sensoren und Kameras moderner Autos sensible Daten sammeln könnten.
Es dürfte sich daher auch nicht speziell um ein Verbot von Elektroautos an solchen Orten handeln. Die werden zwar immer beliebter – auch hierzulande. Doch die Frage des Antriebs ist bei der Anzahl der Sensoren und Kameras nicht maßgeblich. Die bisherigen Verbote sind t-online zufolge nur ein erster Schritt. Entsprechende Fahrzeuge könnten also noch stärker eingeschränkt werden, was sie dann im nächsten Schritt für Kunden weniger attraktiv machen könnte. Auch Tesla sollen die polnischen Behörden bereits im Visier haben.
Chinesische Unternehmen sind unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich zur Kooperation mit den dortigen Sicherheitsbehörden verpflichtet. Mehrere westliche Länder sind daher schon seit einiger Zeit vorsichtiger geworden und prüfen Anbieter auf etwaige Hintertüren. Ein Beispiel ist das schon vor Jahren eingeführte Embargo gegen Huawei seitens der USA.
Auch Touristen müssen aufpassenDie neuen Sicherheitsgesetze in Polen betreffen aber nicht nur Autofahrer. Ein weitreichendes Fotografierverbot untersagt seit Sommer 2025 auch das Filmen und Fotografieren von rund 25.000 strategisch wichtigen Orten. Darunter fallen viele bei Touristen beliebte Motive wie Brücken, Flughäfen, Häfen und sogar Bahnanlagen, die mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet sind.
Wer gegen das Foto-Verbot verstößt, riskiert hohe Strafen von bis zu 4.600 Euro und in ernsten Fällen sogar Arrest, berichtet der ADAC. Während die EU die Cybersicherheitsrisiken vernetzter Fahrzeuge noch prüft, schafft Warschau bereits Fakten.