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Eine Schwachstelle kann viele Autos gleichzeitig betreffen.
Moderne Fahrzeuge sind mit den Systemen der Hersteller verbunden und tauschen dort ständig Daten aus. Über diese Verbindung kann ein Angriff erfolgen, wenn die Absicherung nicht ausreicht. Ein Cybersicherheits-Experte beschreibt nun, dass dadurch nicht nur einzelne Autos betroffen sein können.
E-Autos: Zugriff über Hersteller-Systeme möglichDie Kommunikation zwischen Fahrzeug und Hersteller läuft über technische Schnittstellen. Darüber werden Funktionen gesteuert und Informationen verarbeitet. Wenn diese Schnittstellen nicht korrekt abgesichert sind, kann ein Zugriff von außen erfolgen.
In so einem Fall lassen sich Funktionen im Fahrzeug aktivieren. Der Experte Christoph Krauss von der Hochschule Darmstadt nennt als Beispiel, dass Systeme im E-Auto eingeschaltet werden können, bis die Batterie leer ist. Das Fahrzeug wäre dann nicht mehr nutzbar.
Da viele Modelle die gleiche technische Grundlage nutzen, kann ein solcher Zugriff mehrere Autos gleichzeitig betreffen. „Das wäre ein direkter Angriff auf die Funktionsfähigkeit der Fahrzeuge“, sagt Krauss (Quelle: ecomento).
Ein weiteres Problem sind Fehler bei der Absicherung. In manchen Fällen reicht es dem Experten zufolge bereits aus, bestimmte Fahrzeugdaten zu kennen, um Zugriff zu bekommen. Solche Schwachstellen treten laut Krauss auch heute noch auf. „Schickt die Leute zurück zu uns an die Hochschule, damit sie sich die Einführung in die IT-Sicherheit noch mal anhören“, so sein Rat.
E-Autos: Sicherheitsniveau insgesamt gestiegenDie Absicherung vernetzter Fahrzeuge hat sich in den vergangenen Jahren aber verbessert. Hersteller arbeiten mit festen Vorgaben und überprüfen ihre Systeme regelmäßig. Sicherheitsforscher und Unternehmen tauschen sich zudem aus, um Probleme schneller zu erkennen.
Vernetzte Technik bringt natürlich auch Vorteile. Assistenzsysteme unterstützen Fahrer und können so im besten Fall Unfälle vermeiden. Dadurch steigt die Sicherheit im Straßenverkehr.
By Eine Schwachstelle kann viele Autos gleichzeitig betreffen.
Moderne Fahrzeuge sind mit den Systemen der Hersteller verbunden und tauschen dort ständig Daten aus. Über diese Verbindung kann ein Angriff erfolgen, wenn die Absicherung nicht ausreicht. Ein Cybersicherheits-Experte beschreibt nun, dass dadurch nicht nur einzelne Autos betroffen sein können.
E-Autos: Zugriff über Hersteller-Systeme möglichDie Kommunikation zwischen Fahrzeug und Hersteller läuft über technische Schnittstellen. Darüber werden Funktionen gesteuert und Informationen verarbeitet. Wenn diese Schnittstellen nicht korrekt abgesichert sind, kann ein Zugriff von außen erfolgen.
In so einem Fall lassen sich Funktionen im Fahrzeug aktivieren. Der Experte Christoph Krauss von der Hochschule Darmstadt nennt als Beispiel, dass Systeme im E-Auto eingeschaltet werden können, bis die Batterie leer ist. Das Fahrzeug wäre dann nicht mehr nutzbar.
Da viele Modelle die gleiche technische Grundlage nutzen, kann ein solcher Zugriff mehrere Autos gleichzeitig betreffen. „Das wäre ein direkter Angriff auf die Funktionsfähigkeit der Fahrzeuge“, sagt Krauss (Quelle: ecomento).
Ein weiteres Problem sind Fehler bei der Absicherung. In manchen Fällen reicht es dem Experten zufolge bereits aus, bestimmte Fahrzeugdaten zu kennen, um Zugriff zu bekommen. Solche Schwachstellen treten laut Krauss auch heute noch auf. „Schickt die Leute zurück zu uns an die Hochschule, damit sie sich die Einführung in die IT-Sicherheit noch mal anhören“, so sein Rat.
E-Autos: Sicherheitsniveau insgesamt gestiegenDie Absicherung vernetzter Fahrzeuge hat sich in den vergangenen Jahren aber verbessert. Hersteller arbeiten mit festen Vorgaben und überprüfen ihre Systeme regelmäßig. Sicherheitsforscher und Unternehmen tauschen sich zudem aus, um Probleme schneller zu erkennen.
Vernetzte Technik bringt natürlich auch Vorteile. Assistenzsysteme unterstützen Fahrer und können so im besten Fall Unfälle vermeiden. Dadurch steigt die Sicherheit im Straßenverkehr.