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–> Christian Reiter bei LinkedIn
–> Weitere Informationen:
– Bundesverband Betriebliche Mobilität
– Carmacon GmbH
E-Transporter sind längst mehr als ein Zukunftsthema. Die Fahrzeuge werden praxistauglicher, die Reichweiten steigen, Leasing- und Finanzierungslösungen entwickeln sich weiter. Trotzdem ist die Elektrifizierung von Transportern deutlich anspruchsvoller als die Umstellung klassischer Dienstwagenflotten.
Im Themen-Radio-Gespräch erklärt Christian Reiter, Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte sowie Geschäftsführer der carmacon GmbH, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Sein zentraler Punkt: Ein Transporter ist ein Produktionsmittel. Wenn er nicht einsatzbereit ist, steht im Zweifel nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Auftrag.
Deshalb sollten Unternehmen nicht zuerst ein bestimmtes Fahrzeug auswählen, sondern zunächst ihre Einsatzdaten analysieren. Welche Strecken werden täglich gefahren? Gibt es feste Touren? Welche Nutzlast und Anhängelast werden benötigt? Wo kann geladen werden – im Betrieb, unterwegs oder beim Fahrer zu Hause? Und passen Einbauten, Regalsysteme und Servicekonzepte zum gewählten Fahrzeug?
Besonders gut funktionieren E-Transporter nach Reiters Einschätzung im regionalen Einsatz: bei Handwerksbetrieben, Serviceunternehmen, kommunalen Fuhrparks oder festen Liefertouren mit Rückkehr zum Betriebshof. Schwieriger wird es bei häufigen Langstrecken, hoher Nutz- oder Anhängelast und wechselnden Einsatzprofilen ohne verlässliche Lademöglichkeit.
Ein weiteres Thema ist die Beschaffung. Leasing, Full-Service-Leasing und Komplettpakete mit Wartung, Ladeinfrastruktur oder Energiemanagement können den Einstieg erleichtern. Entscheidend bleibt aber die Gesamtkostenbetrachtung: Nicht die Monatsrate allein zählt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energie, Wartung, Ausfallzeiten, Restwert und Betriebspraxis.
Auch die Fahrerinnen und Fahrer sollten früh eingebunden werden. Sie kennen die täglichen Touren, die Kunden, Standzeiten und regionalen Besonderheiten oft am besten. Wer sie rechtzeitig informiert, schult und beteiligt, erhöht die Akzeptanz – und damit die Erfolgschancen der Elektrifizierung.
Der Podcast zeigt: E-Transporter können heute bereits sehr sinnvoll sein. Aber sie funktionieren dort am besten, wo sie nicht als einfacher Diesel-Ersatz verstanden werden, sondern als Teil eines gut geplanten Mobilitäts- und Betriebskonzepts.
…ist Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte und bringt über 25 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement mit. Er war unter anderem in leitenden Funktionen im Fuhrparkmanagement, Einkauf, Technik und Operations tätig und wurde 2021 Fachreferent „Nutz- und Sonderfahrzeuge“ beim heutigen BBM. Aktuell wird er unter anderem als Trainer bei der DEKRA Akademie und Geschäftsführer von carmacon beschrieben, einem Beratungsunternehmen für Fuhrparkmanagement.
Sein Blick auf E-Transporter ist angenehm praxisnah: Nicht die Batterie allein entscheidet, sondern Einsatzprofil, Nutzlast, Anhängelast, reale Reichweite, Ladefenster, Infrastruktur, Kosten und Fahrerakzeptanz. Genau diese Hürden hat er bereits als zentrale Punkte benannt. In dem angehängten Material zieht sich ebenfalls die Linie durch: E-Transporter sind kein exotisches Pilotprojekt mehr, aber zwischen gut planbaren Standardanwendungen und schwierigen Spezialfällen liegt noch eine Menge Fuhrparkrealität.
By Themen-Radio.deWeitere Informationen
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– Carmacon GmbH
E-Transporter sind längst mehr als ein Zukunftsthema. Die Fahrzeuge werden praxistauglicher, die Reichweiten steigen, Leasing- und Finanzierungslösungen entwickeln sich weiter. Trotzdem ist die Elektrifizierung von Transportern deutlich anspruchsvoller als die Umstellung klassischer Dienstwagenflotten.
Im Themen-Radio-Gespräch erklärt Christian Reiter, Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte sowie Geschäftsführer der carmacon GmbH, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Sein zentraler Punkt: Ein Transporter ist ein Produktionsmittel. Wenn er nicht einsatzbereit ist, steht im Zweifel nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Auftrag.
Deshalb sollten Unternehmen nicht zuerst ein bestimmtes Fahrzeug auswählen, sondern zunächst ihre Einsatzdaten analysieren. Welche Strecken werden täglich gefahren? Gibt es feste Touren? Welche Nutzlast und Anhängelast werden benötigt? Wo kann geladen werden – im Betrieb, unterwegs oder beim Fahrer zu Hause? Und passen Einbauten, Regalsysteme und Servicekonzepte zum gewählten Fahrzeug?
Besonders gut funktionieren E-Transporter nach Reiters Einschätzung im regionalen Einsatz: bei Handwerksbetrieben, Serviceunternehmen, kommunalen Fuhrparks oder festen Liefertouren mit Rückkehr zum Betriebshof. Schwieriger wird es bei häufigen Langstrecken, hoher Nutz- oder Anhängelast und wechselnden Einsatzprofilen ohne verlässliche Lademöglichkeit.
Ein weiteres Thema ist die Beschaffung. Leasing, Full-Service-Leasing und Komplettpakete mit Wartung, Ladeinfrastruktur oder Energiemanagement können den Einstieg erleichtern. Entscheidend bleibt aber die Gesamtkostenbetrachtung: Nicht die Monatsrate allein zählt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energie, Wartung, Ausfallzeiten, Restwert und Betriebspraxis.
Auch die Fahrerinnen und Fahrer sollten früh eingebunden werden. Sie kennen die täglichen Touren, die Kunden, Standzeiten und regionalen Besonderheiten oft am besten. Wer sie rechtzeitig informiert, schult und beteiligt, erhöht die Akzeptanz – und damit die Erfolgschancen der Elektrifizierung.
Der Podcast zeigt: E-Transporter können heute bereits sehr sinnvoll sein. Aber sie funktionieren dort am besten, wo sie nicht als einfacher Diesel-Ersatz verstanden werden, sondern als Teil eines gut geplanten Mobilitäts- und Betriebskonzepts.
…ist Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte und bringt über 25 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement mit. Er war unter anderem in leitenden Funktionen im Fuhrparkmanagement, Einkauf, Technik und Operations tätig und wurde 2021 Fachreferent „Nutz- und Sonderfahrzeuge“ beim heutigen BBM. Aktuell wird er unter anderem als Trainer bei der DEKRA Akademie und Geschäftsführer von carmacon beschrieben, einem Beratungsunternehmen für Fuhrparkmanagement.
Sein Blick auf E-Transporter ist angenehm praxisnah: Nicht die Batterie allein entscheidet, sondern Einsatzprofil, Nutzlast, Anhängelast, reale Reichweite, Ladefenster, Infrastruktur, Kosten und Fahrerakzeptanz. Genau diese Hürden hat er bereits als zentrale Punkte benannt. In dem angehängten Material zieht sich ebenfalls die Linie durch: E-Transporter sind kein exotisches Pilotprojekt mehr, aber zwischen gut planbaren Standardanwendungen und schwierigen Spezialfällen liegt noch eine Menge Fuhrparkrealität.