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Pflanzenkohle wird seit Tausenden von Jahren von den Menschen hergestellt. Vielerorts wird sie heute auch in der Landwirtschaft eingesetzt – als Bodenverbesserer oder als Geruchsbinder im Stall.
Nikolas Hagemann ist Umweltnaturwissenschaftler. Seit über 15 Jahren forscht er zum Thema Pflanzenkohle. Heute arbeitet er beim privaten Ithaka Institut, das sich mit Kohlenstoffstrategien und Klimafarming befasst, zusätzlich ist er bei Agroscope angestellt.
«Pflanzenkohle ist die älteste Chemikalie, die die Menschheit hat», sagt der Forscher. Seit rund 5000 Jahren begleite uns die Pflanzenkohle in Form von Holzkohle. «Schon Ötzi hat sie bei sich gehabt – nicht nur am Körper, sondern auch im Körper – man hat sie als Farbpigment für seine Tätowierungen genommen.»
Pflanzenkohle, die schlussendlich im Boden landet, ist auch eine Kohlenstoffsenke. Das Material besteht nämlich zu einem überwiegenden Teil aus reinem Kohlenstoff, den die Pflanzen über die Zeit als CO₂ aus der Atmosphäre geholt haben.
Normalerweise wird die Pflanzenmasse durch Verrottung abgebaut, wobei der Kohlenstoff wieder als CO₂ freigesetzt wird. Durch die Verkohlung der Holz- oder Pflanzenreste wird der Kohlenstoff aber stabilisiert. Eingebracht in den Boden, ist er langfristig der Atmosphäre entzogen. Das tönt nach grossem Potential.
Mehr zu Pflanzenkohle gibt es im Podcast «Landwirtschaft.Klima.Wandel.». In dieser Ausgabe ist Nikolas Hagemann zu Gast. Unter anderem klären wir die Frage: Wundermittel oder nicht?
Weitere Infos:
By Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden/Verein Netzwerk Klima & LandwirtschaftPflanzenkohle wird seit Tausenden von Jahren von den Menschen hergestellt. Vielerorts wird sie heute auch in der Landwirtschaft eingesetzt – als Bodenverbesserer oder als Geruchsbinder im Stall.
Nikolas Hagemann ist Umweltnaturwissenschaftler. Seit über 15 Jahren forscht er zum Thema Pflanzenkohle. Heute arbeitet er beim privaten Ithaka Institut, das sich mit Kohlenstoffstrategien und Klimafarming befasst, zusätzlich ist er bei Agroscope angestellt.
«Pflanzenkohle ist die älteste Chemikalie, die die Menschheit hat», sagt der Forscher. Seit rund 5000 Jahren begleite uns die Pflanzenkohle in Form von Holzkohle. «Schon Ötzi hat sie bei sich gehabt – nicht nur am Körper, sondern auch im Körper – man hat sie als Farbpigment für seine Tätowierungen genommen.»
Pflanzenkohle, die schlussendlich im Boden landet, ist auch eine Kohlenstoffsenke. Das Material besteht nämlich zu einem überwiegenden Teil aus reinem Kohlenstoff, den die Pflanzen über die Zeit als CO₂ aus der Atmosphäre geholt haben.
Normalerweise wird die Pflanzenmasse durch Verrottung abgebaut, wobei der Kohlenstoff wieder als CO₂ freigesetzt wird. Durch die Verkohlung der Holz- oder Pflanzenreste wird der Kohlenstoff aber stabilisiert. Eingebracht in den Boden, ist er langfristig der Atmosphäre entzogen. Das tönt nach grossem Potential.
Mehr zu Pflanzenkohle gibt es im Podcast «Landwirtschaft.Klima.Wandel.». In dieser Ausgabe ist Nikolas Hagemann zu Gast. Unter anderem klären wir die Frage: Wundermittel oder nicht?
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